{"entities":{"Q2584136":{"pageid":2594879,"ns":120,"title":"Item:Q2584136","lastrevid":44406513,"modified":"2025-11-22T17:45:12Z","type":"item","id":"Q2584136","labels":{"en":{"language":"en","value":"Beweis einer Carath\u00e9odoryschen Vermutung. II, III."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2503946"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2584136$43EC0E2F-18B5-47D7-8D70-02D52E8D608A","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"95d827521829428742d59c9f43fe9bf15b332ab4","datavalue":{"value":{"text":"Beweis einer Carath\u00e9odoryschen Vermutung. 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Die \\(N\\) sind auch die Punkte, in denen die Differentialgleichung der Kr\u00fcmmungslinien von \\(F\\) versagt. Carath\u00e9odorys Behauptung \\textit{im Gro\u00dfen} l\u00e4\u00dft sich leicht auf eine \\textit{im Kleinen} zur\u00fcckf\u00fchren. Ein Wanderer auf der Au\u00dfenseite von \\(F\\) kann seine Richtung in jedem Nichtnabel \\(P\\) mod \\(\\pi : 2\\) durch den Winkel zwischen einer Kr\u00fcmmungsrichtung in \\(P\\) und seiner Wegrichtung festlegen, wobei die Winkel etwa nach links herum positiv gez\u00e4hlt werden. Ist ein Weg \\(W\\) geschlossen, und liegt auf ihm kein \\(N\\), so ist die stetige Gesamtrichtungs\u00e4nderung \\(\\varrho\\) l\u00e4ngs \\(W\\) ein ganzzahliges Vielfaches von \\(\\pi : 2 \\) (sogar von \\(\\pi\\)). \u00c4ndert man \\(W\\) stetig, ohne ein \\(N\\) zu \u00fcberschreiten, so \u00e4ndert sich auch \\(\\varrho\\) stetig, bleibt also fest. G\u00e4be es eine \\(F\\) mit nur einem einzigen \\(N\\) (es ist ``offenkundig'', da\u00df es mindestens einen gibt), so w\u00fcrde die Richtungs\u00e4nderung bei einem Umlauf \\(W\\) links um \\(N\\) notwendig \\(\\varrho = - 2\\pi\\) sein, denn man k\u00f6nnte \\(W\\) auf einen Punkt \\(P \\not = N \\) von \\(F\\) zusammenziehen, der einmal rechts um \\(P\\) umlaufen w\u00fcrde. Damit kommt die Behauptung zur\u00fcck auf die folgende \u00f6rtliche: Die Richtungs\u00e4nderung um jeden alleinstehenden Nabel ist immer \\(\\varrho > - 2\\pi\\). Diese Zur\u00fcckf\u00fchrung steht in etwas umst\u00e4ndlicherer Form bei \\textit{Hamburger}, Math. Z. 19 (1923), 50-66 (F. d. M. 49, 402 (JFM 49.0402.*)) und bei \\textit{Blaschke}, Math. Z. 24 (1925), 617-621 (F. d. M. 51, 585 (JFM 51.0585.*)).  Der Beweis von \\(\\varrho > - 2\\pi\\) ist aber deshalb aussichtsreich, da man durch Arbeiten von \\textit{A. Gullstrand} (Nova Acta Upsal. (3) 18 (1900), Acta Math., Stockholm, 29 (1904), 59-100; F. d. M. 35, 614 (JFM 35.0614.*)) \u00fcber das Verhalten der Kr\u00fcmmungslinien in der N\u00e4he eines alleinstehenden \\(N\\) ziemlich Bescheid wei\u00df. Allerdings ist der Weg zu den sch\u00f6nen Ergebnissen des schwedischen Arztes m\u00fchsam, da sein mathematisches Werkzeug wenig handlich ist.  Verf. versucht nun, die Behauptung \\(\\varrho > - 2\\pi\\) in einer Folge von drei Schriften von zusammen etwa 170 Seiten zu beweisen, von denen die erste (I) Ann. Math., Princeton, (2) 41 (1940), 63-86 (F. d. M. 66, 827 (JFM 66.0827.*)) erschienen war. Legt man in \\(N\\) ein kartesisches Achsenkreuz derart, da\u00df die \\(x\\) und \\(y\\)-Achsen \\(F\\) in \\(N\\) ber\u00fchren, so kann man \\(F\\) in der Umgebung von \\(N\\) durch eine Gleichung \\(z = z(x, y)\\) darstellen, w\u00e4hrend f\u00fcr die Schmiegkugel \\(S\\) von \\(F\\) in \\(N\\) \\(z = z^\\prime (x, y)\\) sein soll. Es seien dann \\(\\zeta = z - z^\\prime\\) und \\(r\\), \\(\\varphi\\) Polarkoordinaten in der \\(x\\), \\(y\\)-Ebene. Es sei ferner \\(d^k\\zeta : dr^k =0\\) f\u00fcr \\(r=0\\) und \\(k = 1, 2,\\dots, n - 1\\) und alle \\(\\varphi\\), aber nicht mehr f\u00fcr \\(k = n\\). Dann ber\u00fchrt die Kugel \\(S\\) die Fl\u00e4che \\(F\\) in \\(N\\) in der Ordnung \\(n-1 \\geqq 2\\). Zur Bestimmung der Richtung \\(\\varphi\\), f\u00fcr die auch noch \\(d^n \\zeta : dr^n = 0\\) wird, gen\u00fcgt die Ermittlung der reellen Nullstellen eines Polynoms \\(p\\) der Ordnung \\(n\\). Wir nennen einen Nabel \\textit{allgemein}, wenn die reellen Nullstellen etwa alle \\textit{verschieden} sind. F\u00fcr solche \\textit{allgemeine} Nabel kommt die Behauptung \\(\\varrho > - 2\\pi\\) zur\u00fcck auf einen einfachen Satz \u00fcber Nullstellen gewisser Polynome \\(p\\), den G. Bol k\u00fcrzlich in wenigen Zeilen bewiesen hat (nicht ver\u00f6ffentlicht). Damit w\u00e4re das Ergebnis von Hamburgers Schrift I aufs einfachste wiedergelunden und noch einiges mehr.  In den Schriften II und III versucht Verf. auf 150 Seiten \\(\\varrho > - 2\\pi\\) f\u00fcr \\textit{besondere Nabel} nachzuweisen, und zwar f\u00fcr den Fall, da\u00df \\(z (x, y)\\) eine im kleinen konvergente Potenzreihe ist. Die wesentlichen Hilfsmittel sind dabei zuerst die Entwicklung von Puiseux f\u00fcr Zweige einer analytischen Kurve an einer Ausnahmestelle und dann ein Rechenverfahren von \\textit{F. Enriques-O. Chisini}, Lezioni sulla teoria, geometrica..., II (1918; F. d. M. 46, 941 (JFM 46.0941.*)), S. 459-477. Wie das Verst\u00e4ndnis von Gullstrand durch geringe Gelehrtheit des Verfassers (auf mathematischem Gebiet!) erschwert ist, so umgekehrt das von Hamburger durch allzugro\u00dfe. W\u00e4hrend aber bei Gullstrand eine F\u00fclle handgreiflicher geometrischer Ergebnisse vorliegt, fehlen sie bei Hamburger fast v\u00f6llig. Die Stichhaltigkeit der Arbeit nachzupr\u00fcfen, w\u00e4re wohl eine h\u00e4rtere Arbeit, als sie neu zu machen. So ist zu hoffen, da\u00df diese Schriften die Anregung f\u00fcr einen Geometer geben werden, die einfache Vermutung \\textit{Carath\u00e9odorys } einfach zu begr\u00fcnden. Insbesondere scheint es auf diesem Wege m\u00f6glich, die Ergebnisse \u00fcber Singularit\u00e4ten ebener algebraischer Linien z. T. reell zu deuten. Dazu kommen Zusammenh\u00e4nge mit der Lehre von den analytischen Funktionen zweier Ver\u00e4nderlicher.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2584136$24EE9824-E0C8-4F2F-BBEC-B79A8A0B2CCC","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"f64fb824d3553dba35180ec8bebfcb3727f5c13d","datavalue":{"value":"2503946","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2584136$635C9AAC-1C75-47A3-8223-CC2AE8A694F6","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"307ad9e7c37ead07dff769c8d2fd967b885fa9c0","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1565335,"id":"Q1565335"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2584136$D7447D4C-4EA7-4159-BB98-788411C48D6A","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2584136$407DC6AB-6E77-4028-8B76-3DB907EC5ED3","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2584136","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2584136"}}}}}