{"entities":{"Q2585282":{"pageid":2596025,"ns":120,"title":"Item:Q2585282","lastrevid":44408235,"modified":"2025-11-22T18:01:52Z","type":"item","id":"Q2585282","labels":{"en":{"language":"en","value":"Le\u00e7ons sur le calcul des coefficients d'une s\u00e9rie trigono\\-m\u00e9trique. I: La diff\u00e9rentiation seconde mixte et son application aux s\u00e9ries trigonom\u00e9triques. II: M\u00e9trique et topologie d'ensembles parfaits et de fonctions. III: D\u00e9termination d'une fonction con\\-tinue par ses nombres d\u00e9riv\u00e9s seconds g\u00e9n\u00e9ralis\u00e9s extr\u00eames finis."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2504927"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2585282$AA192987-40BF-4F50-8F0F-A116F7D86135","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"0f0a36085747e3a86173917f959f8d38ca6d661a","datavalue":{"value":{"text":"Le\u00e7ons sur le calcul des coefficients d'une s\u00e9rie trigono\\-m\u00e9trique. I: La diff\u00e9rentiation seconde mixte et son application aux s\u00e9ries trigonom\u00e9triques. II: M\u00e9trique et topologie d'ensembles parfaits et de fonctions. 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Es gibt aber sehr einfache \u00fcberall konvergente Fourierreihen, deren Summe im Sinne von Lebesgue sogar im Sinne des Verf. nicht integrierbar ist. Wenn man die Koeffizienten einer Fourierreihe mit einer vorgegebenen Summe allgemeinster Art berechnen will, entsteht die Notwendigkeit, ein neues vom Verf. erfundenes Verfahren (C. R. Acad. Sci., Paris, 172 (1921), 653-655, 833-835, 903-906, 1218-1221; 173 (1921), 127-129; 196 (1933), 237-239; F. d. M. 48, 302 (JFM 48.0302.*)-303, 1199; 59, 1011) anzuwenden, dessen ausf\u00fchrliche Darlegung vier B\u00e4ndchen umfassen wird, von denen nur die drei ersten erschienen sind, die wir hier besprechen wollen. In der Tat gehen die verwendeten Mittel \u00fcber den Rahmen der Fourierreihen hinaus und reichen an das Tiefste der Theorie der reellen Funktionen heran, wie es oft mit diesem Algorithmus der Fall ist.   I. Verallgemeinerte zweite Ableitung und ihre Anwendung auf Fourier\\-reihen. -- Das Problem wird zuerst auf die Integration einer verallgemeinerten zweiten Ableitung zur\u00fcckgef\u00fchrt mittels folgenden Satzes von Riemann: Wenn  \\[ \\frac{a_0}2 +{\\sum\\limits_{n=1}^{\\infty}}(a_n \\cos nx + b_n \\sin nx) \\tag{I}  \\] eine Reihe darstellt, deren Koeffizienten mit \\(\\dfrac1n\\) gegen Null konvergieren, dann konvergiert die durch zweimalige gliedweise Integration erhaltene Reihe gegen eine stetige Funktion \\(F (x)\\), die in jedem Konvergenzpunkt der Reihe (I) die Summe \\(f(x)\\) dieser Reihe als verallgemeinerte zweite Ableitung  \\[ \\bigg( ={\\lim\\limits_{h\\to0}}\\frac1{h^2} [F(x - h) - 2F(x) + F(x + h)]\\bigg)  \\] besitzt. Die Integration geschieht durch die Majoranten- und Minorantenmethode, wenn \\(f\\) summierbar (sogar ganz totalisierbar) ist.   Das zweite Kapitel behandelt die Differentialeigenschaften erster und zweiter Ordnung der Funktion \\(F(x)\\). Der Riemannsche Satz wird auf zwei F\u00e4lle verall\\-gemeinerter Konvergenz der Reihe (I) gegen \\(f(x)\\) im betrachteten Punkt \\(x\\) erweitert, n\u00e4mlich 1) wenn \\({\\lim\\limits_{m\\to\\infty}}\\dfrac1m{\\sum\\limits_{p=1}^{m}}|S_p(x) - f(x)|=0\\) gilt, wobei \\(S_p(x)\\) die Summe \\( \\dfrac{a_0}2 +{\\sum\\limits_{n=1}^{p}}(a_n \\cos nx + b_n \\sin nx) \\)\\ bezeichnet (``convergence en moyenne absolue''); 2) wenn \\({\\lim\\limits_{n\\to\\infty}} s_{1,n}(x)=f (x)\\) gilt, wobei \\(s_{1,n}(x)\\) das Mittel \\(\\dfrac1n{\\sum\\limits_{p=1}^{n}} S_p(x)\\) bezeichnet (einfache Ces\u00e0rosche Konvergenz) unter der zus\u00e4tzlichen Bedingung, da\u00df die Reihe \\({\\sum\\limits_{n=1}^{\\infty}}\\dfrac1n|s_{1,n}(x)-f(x)|\\) konvergiert.   II. Metrik und Topologie perfekter Mengen und Funktionen. -- Einer Zu\\-sammenfassung der Grundbegriffe aus der Mengenlehre und besonders der Eigen\\-schaften der linearen perfekten Mengen folgt im dritten Kapitel die Theorie des Index. Unter Index einer Linearmenge \\(E\\) in einem H\u00e4ufungspunkt \\(x\\) versteht Verf. die kleinste Zahl \\(\\alpha\\) mit \\(\\alpha\\geqq1\\), so da\u00df es zu jeder Zahl \\(\\alpha'>\\alpha\\) eine Folge auf \\(E\\) liegen\\-der und von \\(x\\) verschiedener Punkte \\(x+k_n\\) gibt, die gegen \\(x\\) konvergiert, wenn \\(n\\) gegen \\(\\infty\\) strebt, und den Ungleichungen \\(1\\leqq|k_r/k_{n+1}|<\\alpha'\\) gen\u00fcgt. Dieser Begriff (Verf., Verslag Akad. Wet. Amsterdam 29 (1920), 628-639; F. d. M. 47, 261 (JFM 47.0261.*)) spielt eine wichtige Rolle in seiner Integrationsmethode der verallgemeinerten zweiten Ableitungen; von ihm ausgehend werden die linearen perfekten Mengen in vier Klassen geteilt. Es wird dann folgender topologische Hauptsatz \u00fcber die (nicht notwendig linearen) perfekten Mengen \\(P\\) angef\u00fchrt: Bezeichnet \\(F\\) eine Familie offener Mengen \\(\\omega\\) (im \\(r\\)-dimensionalen euklidischen Raum \\(U_r\\)), die alle \\(P\\) treffen, und stimmt die H\u00e4ufungsmenge der Durchschnitte \\(\\omega\\cdot P\\) mit \\(P\\) \u00fcberein, dann bilden die Punkte von \\(P\\), die unendlich vielen Mengen \\(\\omega\\) angeh\u00f6ren, eine auf \\(P\\) \u00fcberall dichte Menge, die ein Residual von \\(P\\) ist. Das dritte Kapitel endet mit einem interessanten Ver\\-gleich zwischen dem Schlu\u00dfverfahren von Baire \u00fcber die Mengen erster Kategorie und dem von Poincar\u00e9 \u00fcber die Stabilit\u00e4t der Bahnen.   Im vierten Kapitel werden typische weitgehende funktionentheoretische Schlu\u00dfverfahren hervorgehoben zuerst rein metrischen dann vorwiegend topolo\\-gischen Charakters, die an Lebesguesche und besonders Bairesche Gedanken an\\-kn\u00fcpfen und h\u00e4ufig vom Verf. in seinen Untersuchungen benutzt wurden; Anwen\\-dungen auf die Konvergenz von Reihen, das Verhalten analytischer Funktionen, die ersten Ableitungen, die verallgemeinerten zweiten Ableitungen werden an\\-gegeben. Diese Schlu\u00dfverfahren kommen bei der Aufstellung der Analytizit\u00e4ts\\-bedingungen f\u00fcr Funktionen komplexer Ver\u00e4nderlicher (\\textit{Menchoff}, Bull. Soc. math. France 59 (1931), 141-182; Math. Ann., Berlin, 109 (1933), 101-159; Fundam. Math., Warszawa, 25 (1935), 59-97; F. d. M. 57, 344 (JFM 57.0344.*); 59, 347; 61, 305), bei den Untersuchungen \u00fcber die Verteilung der Typen des Deriviertenb\u00fcndels (\\textit{F. Roger}, Acta math., Uppsala, 69 (1938), 99-133; F. d. M. 64, 703 (JFM 64.0703.*)), und vor allem bei der Integration der verallgemeinerten zweiten Ableitungen vor; hier wie bei der Totali\\-sation (Verf., Ann. sci. \u00c9cole norm. sup. (3) 33 (1916), 127-222; 34 (1917), 181-236; F. d. M. 46, 382 (JFM 46.0382.*)) gestatten sie eine progressive Reduktion der Menge, auf welcher die Bestimmung der unbekannten Funktion noch nicht erreicht ist.   III. Bestimmung einer stetigen Funktion aus ihren verallgemeinerten endlichen zweiten Hauptableitungen. -- Mit dem f\u00fcnften Kapitel gehen wir in den eigentlichen Kern der Arbeit hinein. Die Methode der sukzessiven Symmetrien f\u00fchrt zu fol\\-gendem Ergebnis: Bis auf eine Nullmenge der Menge \\(E\\), wo die betreffenden Ab\\-leitungen endlich sind, besitzt \\(F (x)\\) eine erste Ableitung im klassischen Sinne \\(F'(x)\\), die ihrerseits eine approximative Ableitung \\(F_{\\text{\\textit{o.a.}}}^{\\prime\\prime}(x)\\) zul\u00e4\u00dft, und \\(F_{\\text{\\textit{o.a.}}}^{\\prime\\prime}(x)\\) ist ein ge\\-w\u00f6hnlicher zweiter Differentialquotient von \\(F (x)\\). Dadurch kann bei der zweiten Integration die erste Ableitung als Zwischenstufe eintreten.   Im sechsten Kapitel l\u00f6st Verf. gewisse Hilfsprobleme und gelangt dann leicht zur Berechnung der Urfunktion einer vorgegebenen zweiten Ableitung. Die neun Operationen, die zur L\u00f6sung dieser elementaren und grundlegenden Probleme f\u00fchren, bestehen in Integrationen im Lebesgueschen Sinne, Grenzprozessen und Summie\\-rungen absolut konvergenter Reihen. Au\u00dferdem gelingt die Reduktion des all\\-gemeinen Problems im folgenden Sinne: Ist das Problem auf der Komplement\u00e4r\\-menge einer vorgegebenen beliebigen perfekten Menge \\(P\\) (aus irgendeiner der er\\-w\u00e4hnten vier Klassen) gel\u00f6st, und kennt man auf \\(P\\) die verallgemeinerte zweite Ableitung \\(f(x)\\), dann wei\u00df man, das Problem auf der Komplement\u00e4rmenge einer abgeschlossenen Menge zu l\u00f6sen, die in \\(P\\) liegt und nicht dicht auf \\(P\\) ist. Um zur vollst\u00e4ndigen Berechnung zu gelangen, gen\u00fcgt es dann, die einfachen Operationen in transfiniter Weise anzuwenden wie bei der einfachen Totalisation; die Durch\\-f\u00fchrung bleibt einem noch nicht erschienenen 4. B\u00e4ndchen vorbehalten.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2585282$BC1998F3-DC7B-49E8-A612-2B0BA7EF397C","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"7468773461ed60430ba7eea5101102ed4465b256","datavalue":{"value":"2504927","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2585282$57A9C65B-78EF-488F-BA91-7CD1FBD07DC8","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"ce48460280689c07865826f233f96e127c5fb77b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":768366,"id":"Q768366"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2585282$A07EA494-5C00-4B83-855F-1F266B0C0292","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2585282$1A90BD83-8C6D-4D51-A202-9D134941E364","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2585282","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2585282"}}}}}