{"entities":{"Q2587824":{"pageid":2598567,"ns":120,"title":"Item:Q2587824","lastrevid":44432643,"modified":"2025-11-22T21:42:25Z","type":"item","id":"Q2587824","labels":{"en":{"language":"en","value":"Grundlagen und analytischer Aufbau der Geometrie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2507310"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2587824$0117FF06-2500-4F7A-AB2C-F6D8A149AC78","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"311a80d6cea88f2af1421be3591e947b4f4bb4b0","datavalue":{"value":{"text":"Grundlagen und analytischer Aufbau der Geometrie.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2587824$3A8E49BA-E60D-49F3-82BB-42945689C865","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"ec3b7807c8517512ce6df53134d7491174596bba","datavalue":{"value":"66.0699.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2587824$2E4BFD5E-9425-4E3C-B75A-9CFF56A12DDB","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"2974902cd28c7de6f3dd6070b6263a133856d41a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559339,"id":"Q559339"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2587824$24387529-ADD6-44C2-BEFB-9308C755DBA8","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"1701512ca85d58575d88b06da5ab938c2d9a4cd9","datavalue":{"value":{"time":"+1940-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2587824$97D2355E-E65D-4B94-A2E6-D7EF76143D47","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"1e5d5c1666d7b839bb184cd673afaa98374ea3ce","datavalue":{"value":"Von den gr\u00f6\u00dferen deutschen Lehrb\u00fcchern der analytischen Geometrie hat wohl jenes zum Teil gemeinsam mit \\textit{C. Koehler} verfa\u00dfte dreib\u00e4ndige von \\textit{L. Heffter} (l. Bd. 2. Aufl. 1927; F. d. M. 53, 593 (JFM 53.0593.*); II. Bd. 1923; F. d. M. 49, 421 (JFM 49.0421.*); III. Bd. 1929, F. d. M. \\(55_{\\text{II}}\\), 954) grunds\u00e4tzlich erstmalig ein konsequent axiomatisch-gruppentheoretisches Ger\u00fcst aufzuweisen. Der in diesen drei umf\u00e4nglichen B\u00e4nden einigerma\u00dfen verstreut eingearbeitete \\textit{systematische Aufbau} soll in dem vorliegenden Buche im Skelett, soweit er die Fundamentierung der Geometrie und ihre analytische Darstellung betrifft, in K\u00fcrze zusammengestellt werden. So ist eine gl\u00fcckliche und reinliche Darstellung von Grundlagen und analytischem Aufbau der projektiven, euklidischen und nichteuklidischen Geometrie entstanden, deren Zweck nicht so sehr eine gewisse geometrische Reichhaltigkeit, sondern vielmehr eine Klarlegung des rein architektonischen Tragwerkes der behandelten geometrischen Disziplinen ist. Es gelingt dabei dem Verf. zu zeigen, da\u00df ein solches Beginnen auch f\u00fcr den Formenreichtum liebenden Geometer keineswegs entsagungsvoll sein mu\u00df. Vielmehr finden sich in dem Buche, trotz der Vermeidung aller geometrischen \u00dcberladung, vor allem in seinen nichteuklidischen Abschnitten, sehr viele interessante und in neuartiger Darstellung gegebene Einzelheiten.  In \u00dcbersicht geschildert, gibt \\textit{Kapitel A} die \\textit{Grundlagen der Geometrie}. Ausgehend von den Axiomen der Inzidenz werden die projektiven Transformationen als Produkte von Perspektivit\u00e4ten eingef\u00fchrt und die Dualit\u00e4tsprinzipien sowie die S\u00e4tze von Desargues und der Viereckssatz bewiesen. Nach Heranziehung der Axiome der Anordnung k\u00f6nnen die S\u00e4tze von Pasch und Fano und die projektive Invarianz des harmonischen Wurfes bewiesen und die projektlve Skala eingef\u00fchrt werden. Nun wird das Dedekindsche Stetigkeitsaxiom in projektiver Fassung gebracht und damit der Satz vom Fluchtpunkt der projektiven Skala und die Abbildung der Punktreihe auf die Zahlgerade hergeleitet und jedem Wurfe ein Doppelverh\u00e4ltniswert zugeordnet. Es folgen die Fundamentals\u00e4tze der projektiven Zuordnung in den Grundgebilden der verschiedenen Stufen, sowie deren kollineare und korrelative Transformationen. Die Begriffe Polarsystem, projektive Gruppe und Invariante leiten hin zu einer Erl\u00e4uterung und Definition des Wesens der projektiven Geometrie, der Parallelgeometrie, der Orthogonalgeometrie, die durch Auszeichnung eines absoluten Polarsystems geschaffen wird, der \u00e4quiformen und euklidischen Geometrie, deren Verh\u00e4ltnis zu den nichteuklidischen Geometrien noch knapp erl\u00e4utert wird.  Nun gelingt es in \\textit{Kapitel B}, das, nach Gerade, Ebene, Raum gegliedert, in drei Abschnitte zerf\u00e4llt, nach Einf\u00fchrung von Koordinaten f\u00fcr Punkte, Geraden und Ebenen und von imagin\u00e4ren Elementen, die \\textit{Projektive Geometrie} systematisch in analytischer Darstellung zu entwickeln, projektive Transformationen, Korrelationen, insbesondere Polarsysteme darzustellen, die Theorie der quadratischen Gebilde in ihren Elementen zu entwickeln und sie nach ihrer Realit\u00e4t zu klassifizieren. Man vermerkt hier gern auch einen Abschnitt \u00fcber den schon projektiven Charakter des Unterschiedes zwischen ``Links'' und ``Rechts''.  Es folgt in \\textit{Kapitel C} ein analoger Aufbau der Parallelgeometrie, die aus der projektiven durch Auszeichnung einer uneigentlichen Ebene entsteht. Nach Einf\u00fchrung des Abstands (\\(=\\) Teil) verh\u00e4ltnisses als grundlegender Invariante werden affine Koordinaten definiert und die Gebilde zweiter Ordnung eingehender behandelt.  Als Kernst\u00fccke des Buches folgen in den \\textit{Kapiteln C} und \\textit{D} die \\textit{Orthogonalgeometrie} und die \\textit{nichteuklidische (Cayley-Klein}sche) \\textit{Geometrie}. Hier wirkt das Buch wohl am eigenst\u00e4ndigsten. Der Orthogonalgeometrie wird dabei, wie erw\u00e4hnt, zugrunde gelegt ein absolutes Polarsystem, auf das \u00e4quiforme Koordinaten gegr\u00fcndet sind. Sehr sch\u00f6n und systematisch wird nun die Metrik durchgef\u00fchrt, gest\u00fctzt auf ein allgemeines Ma\u00dfprinzip: Einf\u00fchrung der vier Gestalten des absoluten Kegelschnittes in Ebenen-, Punkt- Linien- und Achsenkoordinaten als ``Ma\u00dffunktionen'' und mit deren Hilfe ``Normierung'' der Koordinaten von Punkten, Geraden (Speeren) und Ebenen. Auf eine gewisse, Dualit\u00e4t, die der Metrik des euklidischen Raumes noch als projektives Erbe verbleibt, wird ausf\u00fchrlich und sinnf\u00e4llig hingewiesen -- sie findet sich vollkommen vorhanden erst in der nichteuklidischen Geometrie. Vorangestellt sind der Betrachtung die Sinusquadrate der Elementenpaare, -tripel und -quadrupel, aus denen alle Metrik hergeleitet wird. \u00c4hnlich wird im nichteuklidischen Falle verfahren, wo die Gleichungen des Cayley-Kleinschen Absolutgebildes in ihren verschiedenen Formen als ``Eichfunktionen'' dienen und Normalkoordinaten definieren. Der wieder auf das Sinusquadrat von Elementenpaaren gest\u00fctzten Behandlung der Metrik, die zu einer Dreiecks- und Tetraedergr\u00f6\u00dfenlehre ausgestaltet ist und eine Betrachtung der Kreise und Kugeln und der Cliffordschen Fl\u00e4che umfa\u00dft, geht hier voran ein ausf\u00fchrliches Studium der Parallelit\u00e4ten und Orthogonalit\u00e4ten einschlie\u00dflich des Cliffordschen Parallelismus und der Gemeinlote windschiefer Geraden, der Bewegungsgleichungen in Raum und Ebene und eine eingehende Klassifikation dieser Bewegungen.  In einem letzten Abschnitte werden in K\u00fcrze noch neben dem Kleinschen projektiven Modell der nichteuklidischen Geometrien deren konforme Abbilder und f\u00fcr die elliptische Geometrie deren Deutung im euklidischen B\u00fcndel und auf der Halbkugel (Hemisph\u00e4re), f\u00fcr die hyperbolische Geometrie deren analoge Deutung mittels eines zweischaligen Hyperboloids und (andeutungsweise) auf der Pseudosph\u00e4re behandelt. Zum Schl\u00fcsse wird eine interessante Modellierung des hyperbolischen Raumes gegeben, die vom Verf. herr\u00fchrt (S.-B. Heidelberger Akad. Wiss., math.-naturw. Kl. 1936, Nr. 6; F. d. M. \\(62_{\\text{I}}\\), 652), bei der der volle euklidische Raum mit doppelt belegter Fernebene als Bildmannigfaltigkeit fungiert, wobei den Geraden und Ebenen gewisse transzendente ebene Kurven und Drehfl\u00e4chen entsprechen. Die analoge Abbildung wird auch f\u00fcr den elliptischen Fall durchgef\u00fchrt, wobei sich als ``elliptischer Raum'' im Modell das Innere und die (diametral identifizierten) Randpunkte einer Kugel ergeben.  Einige Berichtigungen zu dem oben zitierten Lehrbuch der analytischen Geometrie L. Heffters beschlie\u00dfen das in seiner Art wohlgelungene Werk.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2587824$3E321634-A12D-4384-A2B7-26A2A911D30A","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"7b9825ea4d0f867e8b4b34661a224ab80ba0ee46","datavalue":{"value":"2507310","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2587824$60492119-5F2D-4734-8E67-22601A3BACAD","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2587824$0B48F239-5A6C-4233-BD87-4A8F8C5CF802","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2587824","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2587824"}}}}}