{"entities":{"Q2587828":{"pageid":2598571,"ns":120,"title":"Item:Q2587828","lastrevid":44432655,"modified":"2025-11-22T21:42:33Z","type":"item","id":"Q2587828","labels":{"en":{"language":"en","value":"Das schwache E. P.-Axiom und die Beweise der Anordnungsaxiome."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2507314"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2587828$75EB11A3-0998-43AA-BE21-F10447D9BC1B","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"d1cdbe751c3c6150038383ea8af0b88bdd491326","datavalue":{"value":{"text":"Das schwache E. 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Liebmann} hat in seinem Buche ``Synthetische Geometrie'' (Leipzig, Berlin 1934; F. d. M. \\(60_{\\text{I}}\\), 491) beim Aufbau der projektiven Geometrie ein von ihm E. P.-- Axiom genanntes Postulat benutzt, welches besagt, da\u00df es in bezug auf einen nicht ausgearteten Kegelschnitt (Pascalort) au\u00dfer hyperbolischen Punkten (d. s. Punkte von denen aus zwei Tangenten an den Kegelschnitt gelegt werden k\u00f6nnen) und parabolischen Punkten (Punkte des Kegelschnittes selbst) nur noch elliptische Punkte (d. s. Punkte mit der Eigenschaft, da\u00df jede durch sie gelegte Gerade den Kegelschnitt in zwei verschiedenen Punkten trifft) gibt und solche auch wirklich vorhanden sind. Unter der Voraussetzung dieses Axioms sowie der Verkn\u00fcpfungsaxiome der projektiven Geometrie und des Pappus-Pascalschen Satzes (Liebmann fordert statt seiner ein ihm \u00e4quivalentes ``Vertauschungsaxiom'') wird dann die Geometrie anordnungsf\u00e4hig. Der Zwischenbegriff kann n\u00e4mlich nach \\textit{Liebmann} (vgl. Math. Ann., Berlin, 111 (1935), 64-67; F. d. M. \\(61_{\\text{I}}\\), 595) durch folgende Definition eingef\u00fchrt werden: Nach Auszeichnung einer Geraden \\(g_\\infty\\), wird von drei Punkten \\(A\\), \\(B\\), \\(C\\), welche auf einer anderen Geraden \\(g\\) Legen, gesagt, da\u00df \\(C\\) zwischen \\(A\\) und \\(B\\) liege, wenn es eine elliptische Involution auf der Geraden \\(g\\) gibt, bei der einerseits \\(A\\), \\(B\\), andererseits \\(C\\) und der Schnittpunkt von \\(g\\) mit \\(g_\\infty\\) zugeordnete Paare sind. Es ergibt sich dann, da\u00df die so definierte Anordnung allen Forderungen Gen\u00fcge leistet, wie sie etwa in den Axiomen der Anordnung von Hilberts ``Grundlagen der Geometrie'' (7. Auflage, Leipzig/Berlin (1930; F. d. M. \\(56_{\\text{I}}\\), 481) S. 4f.) ausgesprochen sind.  In der vorliegenden, hier zu besprechenden Note ersetzt Verf. das E. P. --Axiom durch eine schw\u00e4chere Forderung, n\u00e4mlich durch das sogenannte schwache E. P.-- Axiom, welches lediglich die Existenz mindestens eines elliptischen Punktes in bezug auf einen nicht ausgearteten Kegelschnitt fordert. Die Note bezweckt den Nachweis, da\u00df dann unter Zugrundelegung der Liebmannschen ``Zwischen''-Definition immer noch die Anordnungsaxiome mit Ausnahme des Axioms von Pasch als Folge des schwachen E. P.--Axioms g\u00fcltig sind. Verf. ist der Meinung, da\u00df insoweit auch unter der schw\u00e4cheren Voraussetzung die von Liebmann a. a. O. gegebenen Beweise mit geringen Modifikationen g\u00fcltig sind.  Da\u00df diese Behauptung nicht zutreffend ist, kann man etwa in folgender Weise einsehen. Man betrachte eine bestimmte Gerade \\(g\\) in einer ebenen projektiven Geometrie und f\u00fchre auf \\(g\\) in bekannter Weise Koordinaten ein, so da\u00df also die Punkte von \\(g\\) mit Ausnahme eines Punktes \\(\\infty\\) ein-eindeutig den Elementen des zur Geometrie geh\u00f6rigen Koordinatenk\u00f6rpers zugeordnet sind. Eine Involution auf \\(g\\) kann dann so geschrieben werden, da\u00df zwei zugeh\u00f6rige Punkte \\(x\\), \\(x^\\prime\\) einer Gleichung  \\[  xx^\\prime - m(x + x^\\prime) + n = 0  \\]  gen\u00fcgen. Handelt es sich insbesondere um jene Involution, die einerseits zwei gegebene Punkte \\(a\\), \\(b\\) einander zuordnet, andererseits einen dritten Punkt \\(c\\) mit dem Punkte \\(\\infty\\) paart, so wird \\(m = c\\) und \\(n = c(a + b) - ab\\). Daf\u00fcr, da\u00df diese Involution elliptisch ausf\u00e4llt, ist notwendig, und hinreichend, da\u00df die sich f\u00fcr die Doppelpunkte ergebende quadratische Gleichung in dem Koordinatenk\u00f6rper nicht l\u00f6sbar ist, d.h. da\u00df der Ausdruck \\(c^2 + ab - c(a + b)\\) in dem K\u00f6rper kein Quadrat ist. Will man nun etwa das Anordnungsaxiom pr\u00fcfen, welches besagt, da\u00df es unter drei Punkten einer Geraden stets h\u00f6chstens einen gibt, welcher zwischen den beiden anderen liegt, so h\u00e4tte man festzustellen, da\u00df mindestens zwei von den drei Ausdr\u00fccken  \\[  d_1 = c^2 + ab - c(a + b),\\quad d_2 = b^2 + ac - b (a + c), \\quad d_3 = a^2 + bc - a(b + c)  \\]  Quadratzahlen des K\u00f6rpers sind. Ferner hat \\textit{O. Bottema} (Mh. Math. Physik. 47 (1939), 234-239; F. d. M. 65, 635 (JFM 65.0635.*)), gezeigt, da\u00df das \\textit{schwache} E. P.-Axiom gleichwertig ist mit der Forderung, da\u00df in dem Koordinatenk\u00f6rper der Geometrie jede Quadratsumme wieder ein Quadrat, aber das Element \\(-1\\) kein Quadrat ist. Die Behauptung, da\u00df das schwache E. P.-Axiom das zuletzt genannte Anordnungsaxiom zur Folge hat, k\u00e4me also auf die gleichwertige Behauptung hinaus, da\u00df in einem K\u00f6rper, in welchem jede Quadratsumme wieder ein Quadrat, aber \\(- 1\\) kein Quadrat ist, stets notwendig auch von den obigen drei Ausdr\u00fccken \\(d_1\\), \\(d_2\\), \\(d_3\\) mindestens zwei Quadrate sind. Dem ist aber nicht so. Ein Beispiel f\u00fcr einen K\u00f6rper, in dem das nicht der Fall ist, ist schon der kleinste reelle K\u00f6rper, in dem jede Quadratsumme wieder Quadrat ist, d. i. der von Hilbert im \\S\\,9 seiner ``Grundlagen der Geometrie'' benutzte K\u00f6rper \\(\\varOmega\\). Wir k\u00f6nnen n\u00e4mlich in \\(\\varOmega\\) drei Zahlen \\(a\\), \\(b\\), \\(c\\) so w\u00e4hlen, da\u00df der obige Ausdruck \\(d_1 = |\\sqrt{2}|- 1\\) wird. Dann ist \\(d_1\\) gewi\u00df nicht Quadrat in \\(\\varOmega\\) (vgl. Hilberts ``Grundlagen der Geometrie'', 7. Auflage, S. 120). Andererseits aber ist \\(d_1\\) als positive Zahl in dem K\u00f6rper \\(\\mathfrak R\\) \\textit{aller} reellen Zahlen sicher Quadrat. Da aber in \\(\\mathfrak R\\) von den drei Ausdr\u00fccken \\(d_1\\), \\(d_2\\), \\(d_3\\) jedenfalls einer kein Quadrat ist (weil z. B. das Produkt \\(d_1\\cdot d_2 \\cdot d_3\\) nach einer Bemerkung von F. Bachmann f\u00fcr beliebige \\(a\\), \\(b\\), \\(c\\) das Negative eines Quadrats ist, wie man leicht nachrechnet), so kann dies nur eine der beiden Zahlen \\(d_2\\), \\(d_3\\) sein, welche dann erst recht auch in \\(\\varOmega\\) kein Quadrat ist. Also sind dann in \\(\\varOmega\\) mindestens zwei von den Werten \\(d_1\\), \\(d_2\\), \\(d_3\\) nicht Quadrate. F\u00fcr die zugeh\u00f6rige projektive Geometrie gilt daher das betrachtete Anordnungsaxiom nicht mehr, obwohl das schwache E. 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