{"entities":{"Q2589605":{"pageid":2600348,"ns":120,"title":"Item:Q2589605","lastrevid":78921752,"modified":"2026-05-06T12:44:51Z","type":"item","id":"Q2589605","labels":{"en":{"language":"en","value":"Functions of several variables and absolute continuity. II."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2508965"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2589605$AF78B047-CF44-4BAB-9854-14992BDF4CAD","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"e21594b364a247fd82fee64da5faff609f261232","datavalue":{"value":{"text":"Functions of several variables and absolute continuity. 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I. Zun\u00e4chst handelt es sich um das Verhalten der Funktionenklassen \\(\\mathfrak P\\), \\(\\mathfrak P^{\\prime\\prime}\\) usw. bei Transformationen (Abbildungen) der unabh\u00e4ngig Ver\u00e4nderlichen, wobei \u00fcber die Abbildung au\u00dfer Ein-eindeutigkeit und Stetigkeit noch vorausgesetzt wird: Dehnungsbeschr\u00e4nktheit der Abbildung nebst ihrer Umkehrung in jeder abgeschlossenen, beschr\u00e4nkten Teilmenge des Urbild- bzw. Bildbereiches \\(D\\) bzw. \\(B\\) (\\textit{Transformationen der Klasse} \\(K\\)) oder Dehnungsbeschr\u00e4nktheit im ganzen \\(D\\) und \\(B\\) (\\textit{regul\u00e4re Transformationen}) oder stetige Differenzierbarkeit in \\(D\\) und \\(B\\) (\\textit{Transformationen der Klasse} \\(C^\\prime\\)). Es wird dann die Invarianz der Klassen \\(\\mathfrak P\\) und \\(\\mathfrak P^{\\prime\\prime}\\) (auf dem offenen \\(D\\)) bei Transformationen der Klasse \\(K\\) nachgewiesen; d. h.: Ist \\(f (x) \\in \\mathfrak P\\) oder \\(f (x) \\in \\mathfrak P^{\\prime\\prime}\\) auf \\(D\\) und \\(x = x(y)\\) von der Klasse \\(K\\), wobei \\(D\\) auf \\(B\\) abgebildet wird, so ist \\(f(x(y)) = F(y) \\in \\mathfrak P\\) bzw. \\(F(y) \\in \\mathfrak P^{\\prime\\prime}\\) auf \\(B\\). Ist \\(x(y)\\) in \\(y_0\\) differenzierbar, und existieren die v. D. von \\(f (x)\\) in \\(x_0= x(y_0)\\), so existieren die v. D. von \\(F(y)\\) in \\(y_0\\), und es gilt die bekannte Regel \\(\\left(D_{y_k} (F)\\right)_{y_0} = \\sum\\limits_{\\nu = 1}^n \\left(D_{x_\\nu} (f)\\right)_{x_0} \\left( \\dfrac {\\partial x_\\nu}{\\partial y_k}\\right)_{y_0}\\), \\(k=1, \\dots, n\\). Entsprechend sind \\(\\mathfrak P_\\alpha \\) und \\(\\mathfrak P_\\alpha^{\\prime\\prime} \\) invariant bei regul\u00e4ren Transformationen (der Klasse \\(K\\)). F\u00fcr \\(\\mathfrak P^{\\prime} \\) gilt, mit gewisser Einschr\u00e4nkung, \u00e4hnliches.  II. Sodann wird das Verhalten der (im allgemeinen nichtstetigen) Funktionen aus \\(\\mathfrak P_\\alpha \\) in den Randpunkten der Definitionsgebiete von der Klasse \\(K\\) untersucht. Ein \\textit{Gebiet} \\(\\mathfrak G\\) wird dabei zur \\textit{Klasse} \\(K\\) gerechnet bzw. zur \\textit{Klasse} \\(C^\\prime\\), wenn die abgeschlossene H\u00fclle \\(\\bar{\\mathfrak G} \\) von \\(\\mathfrak G \\) \u00fcberdeckbar ist mit endlich vielen, in \\(\\bar{\\mathfrak G}\\) offenen Mengen \\(\\mathfrak U_\\tau\\), \\(\\tau = 1,\\dots, t\\), deren jede verm\u00f6ge einer regul\u00e4ren Transformation der Klasse \\(K\\) bzw. \\(C^\\prime\\) Bild entweder des offenen Einheitsw\u00fcrfels \\(W_n = ( |y_\\nu | < 1,\\) \\(\\nu = 1,\\dots, n)\\) oder des Durchschnittes \\(W^\\prime_n\\) von \\(W_n\\) mit \\(y_n \\leqq 0\\) ist; im letzten Fall sollen die in \\(\\mathfrak U_\\tau\\) enthaltenen Punkte des \\textit{Randes} \\(\\mathfrak G^*\\) von \\(\\bar{\\mathfrak G}\\) Bilder der auf \\(y_n = 0\\) gelegenen Punkte von \\(W^\\prime_n\\) sein. Auf \\(\\mathfrak G^* \\) wird dann im Falle eines Gebietes \\(\\mathfrak G \\) der Klasse \\(K\\) verm\u00f6ge der (lokalen) Abbildung auf \\(W^\\prime_n\\) in bekannter Weise ein System me\u00dfbarer Mengen \\(e\\) und zu diesem ein Ma\u00df \\(m(e)\\) definiert, so da\u00df unter anderem in \\(\\mathfrak G^* \\) Funktionenklassen \\(L_\\alpha\\) usw. erkl\u00e4rbar sind (\\(f(z)\\) geh\u00f6rt zu \\(L_\\alpha\\) mit \\(\\alpha > 1\\), wenn \\(|f |^\\alpha\\) summierbar ist). Es wird unter anderem gezeigt: Ist \\(f(x) \\in \\mathfrak P_\\alpha \\) auf dem Gebiete \\(\\mathfrak G \\) der Klasse \\(K\\), so existiert eine Folge von Funktionen \\(f_\\mu (x)\\) deren jede einer gleichm\u00e4\u00dfigen Lipschitzbedingung in \\(\\bar{\\mathfrak G}\\) gen\u00fcgt, und welche f\u00fcr \\(\\mu \\to +\\infty\\) in \\(\\mathfrak P_\\alpha \\) stark (d. h. im Mittel von der Ordnung \\(\\alpha\\)) auf \\(\\mathfrak G\\) gegen \\(f (x)\\) konvergieren und auf \\(\\mathfrak G^* \\) gegen eine Funktion \\(\\varphi (x) \\in L_\\alpha\\); bei regul\u00e4ren Transformationen \\(x= x(y)\\) (der Klasse \\(K\\)) transformiert sich \\(\\varphi (x)\\) in die zu den Transformierten \\(F(y) = f (x(y))\\), \\(F_\\mu (y) = f_\\mu (x(y))\\) bez\u00fcglich des Bildes von \\(\\mathfrak G\\) usw. geh\u00f6rige Funktion \\(\\varPhi (y)\\); ist \\(\\varphi (x) = 0\\) fast \u00fcberall auf \\(\\mathfrak G^*\\), so kann \\(f_\\mu (x)\\) derart gew\u00e4hlt werden, da\u00df \\(f_\\mu (x)\\) in einer Umgebung von \\(\\mathfrak G^*\\) sowie in \\(\\mathfrak G^*\\) selbst verschwindet. Man sagt: Es \\textit{nimmt} \\( f (x)\\) \\textit{in \\(\\mathfrak G^*\\) bez\u00fcglich \\(\\mathfrak G\\) die Randwerte \\(\\varphi (x)\\) an} (vgl. dazu \\textit{Courant-Hilbert}, Methoden der mathematischen Physik II (1937; F. d. M. \\(63_{\\text{I}}\\), 449), Kap. VII, \\S\\, 1). Von S\u00e4tzen bez\u00fcglich der Randwerte sei nur erw\u00e4hnt: Es sei \\(f(x) \\in \\mathfrak P_\\alpha\\) auf \\(\\mathfrak G\\); ferner sei \\(\\mathfrak H\\) ein Teilgebiet der Klasse \\(K\\) von \\(\\mathfrak G\\) mit \\(\\bar{\\mathfrak H} \\subset \\mathfrak G\\) und \\(u (x) \\in \\mathfrak P_\\alpha\\) auf \\(\\mathfrak H\\) mit \\(D_\\alpha (u, \\mathfrak H) < + \\infty\\); besitzen dann \\(f(x)\\) und \\(u(x)\\) die gleichen Randwerte in \\(\\mathfrak H^*\\) bez\u00fcglich \\(\\mathfrak H\\), und ist \\(w(x) = u (x)\\) f\u00fcr \\(x \\in \\mathfrak H\\), \\(w(x) = f (x)\\) f\u00fcr \\(x \\in \\mathfrak G - \\mathfrak H\\), so ist \\(w(x) \\in \\mathfrak P_\\alpha \\) auf \\(\\mathfrak G\\).  III. Es folgen S\u00e4tze \u00fcber schwache Konvergenz und Kompaktheit im Banach-Raum \\(\\mathfrak P_\\alpha \\) (vgl. Referat Calkin). Das allgemeinste lineare Funktional \u00fcber \\(\\mathfrak P_\\alpha \\) bei beschr\u00e4nktem Gebiet \\(\\mathfrak G\\) ist darstellbar in der Form  \\[  \\psi (f) = \\int\\limits_{\\mathfrak G} \\left[A(x) f(x) + \\sum_{\\nu=1}^n A_\\nu (x) D_{x_\\nu} (f) \\right]\\, dx,  \\]  wo \\(A (x)\\) und \\(A_\\nu (x)\\) f\u00fcr \\(\\alpha = 1\\) zur Klasse \\(\\mathfrak M\\) geh\u00f6ren (d. h. me\u00dfbar und im wesentlichen beschr\u00e4nkt sind) bzw. f\u00fcr \\(\\alpha > 1\\) zur Klasse \\(L_\\beta\\) mit \\(\\beta^{-1} + \\alpha^{-1} = 1\\). Notwendig und hinreichend f\u00fcr schwache Konvergenz der \\(f_\\mu (x)\\) gegen \\(f(x)\\) in \\(\\mathfrak P_\\alpha\\) auf \\(\\mathfrak G\\) f\u00fcr \\(\\mu \\to +\\infty\\) ist, da\u00df \\(f_\\mu (x) \\in \\mathfrak P_\\alpha\\), \\(f (x) \\in \\mathfrak P_\\alpha\\) und da\u00df \\(f_\\mu (x)\\) bzw. \\(D_{x_\\nu} (f_\\mu)\\) schwach in \\(L_\\alpha\\) auf \\(\\mathfrak G\\) gegen \\(f (x)\\) bzw. gegen \\(D_{x_\\nu}(f)\\) konvergieren, \\(\\nu = 1, \\dots, n\\). Ferner werden Ungleichungen bez\u00fcglich schwacher Konvergenz angegeben; Beispiel:  \\[  \\int\\limits_{\\mathfrak G} |f(x)|^\\alpha dx \\leqq \\underset {\\mu \\to \\infty }  {\\underline{\\text{Lim}}} \\int\\limits_{\\mathfrak G} |f_\\mu(x)|^\\alpha dx.  \\]  Auch wird die Invarianz der schwachen Konvergenz in \\(\\mathfrak P_\\alpha\\) \u00fcber \\(\\mathfrak G\\) bei regul\u00e4rer Transformation (der Klasse \\(K\\)) bewiesen. -- Konvergieren die \\(f_\\mu (x)\\) schwach in \\(\\mathfrak P_\\alpha\\) auf \\(\\mathfrak G\\) gegen \\(f (x)\\) bei beschr\u00e4nktem \\(\\mathfrak G\\), so konvergieren die \\(f_\\mu (x)\\) stark gegen \\(f(x)\\) in \\(L_\\alpha\\) auf jedem abgeschlossenen, in \\(\\mathfrak G\\) enthaltenen \\([a, b]\\). Ist \\(\\mathfrak G\\) von der Klasse \\(K\\), so konvergieren die \\(f_\\mu(x)\\) auf \\(\\mathfrak G\\) bzw. deren Randwerte \\(\\varphi_\\mu (x)\\) auf \\(\\mathfrak G^*\\) bez\u00fcglich \\(\\mathfrak G\\) stark in \\(L_\\alpha\\) gegen \\(f (x)\\) bzw. gegen die Randwerte \\(\\varphi (x)\\) von \\(f (x)\\). Den Schlu\u00df dieses Abschnittes bilden Kompaktheitss\u00e4tze. F\u00fcr \\(\\alpha > 1\\) ist eine Menge von Funktionen \\(f (x) \\in \\mathfrak P_\\alpha\\) kompakt (bez\u00fcglich der schwachen Konvergenz in \\(\\mathfrak P_\\alpha\\)) dann und nur dann, wenn die \\(f (x)\\) gleichm\u00e4\u00dfig beschr\u00e4nkt sind in \\(\\mathfrak P_\\alpha\\). Verschiedene hinreichende Bedingungen f\u00fcr gleichm\u00e4\u00dfige Beschr\u00e4nktheit in \\(\\mathfrak P_\\alpha\\) werden angegeben. F\u00fcr den Fall \\(\\alpha = 1\\) lautet ein Kompaktheitskriterium (bei beschr\u00e4nktem \\(\\mathfrak G\\)): nicht nur ist \\(\\bar{D}_1 (f;\\mathfrak G)\\) gleichm\u00e4\u00dfig beschr\u00e4nkt, sondern es existiert auch eine nicht negative konvexe Funktion \\(g(r_1, \\dots, r_n)\\) mit  \\[  \\lim\\limits_{|r| \\to + \\infty} | r|^{-1} g(r_1, \\dots, r_n) = + \\infty \\quad \\text{f\u00fcr} \\quad |r|^2 = \\sum_{\\nu = 1}^n r_\\nu^2  \\]  und mit gleichm\u00e4\u00dfig beschr\u00e4nkten  \\[  \\int\\limits_{\\mathfrak G} g \\left( D_{x_1}(f), \\dots, D_{x_n}(f)\\right)\\, dx.  \\]   IV. Schlie\u00dflich wird das Randverhalten der Funktionen aus \\(\\mathfrak P_\\alpha\\) bei allgemeinen beschr\u00e4nkten Gebieten \\(\\mathfrak G\\) untersucht. Unter anderem wird eine notwendige und hinreichende Bedingung angegeben daf\u00fcr, da\u00df \\(f (x)\\) auf \\(\\mathfrak G^*\\) ``verschwindet''. Diese Bedingung ist invariant gegen\u00fcber regul\u00e4rer Transformation (der Klasse \\(K\\)).","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2589605$8AA8A41E-42CE-4839-A4DF-5F0E6E8B50F8","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"9b1db9b366792d4a7b23a0984a2d8db3befefeec","datavalue":{"value":"2508965","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2589605$A8C821A3-C52A-4D2E-BB8E-F12ACC0F3B67","rank":"normal"}],"P12":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P12","hash":"db4d601d26986db7d46ebd2b9313d2f424cb19d5","datavalue":{"value":"Q57484798","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2589605$157BEACB-ACA4-4027-84C4-703A1B92C832","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"fb49f67f7891e8a8bd63a31b4f241ee8270c0cc2","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":934928,"id":"Q934928"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2589605$BC195221-4127-4691-9FD3-816AFD1DDEE8","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2589605$D86F8C1D-0639-4202-A31F-A781ADB6DA44","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"31e131b2114c606d1cd883375640dabfbd99738f","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1215/s0012-7094-40-00615-9","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q2589605$14B35CA8-E0E5-447A-8387-98312D8A4A00","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"7c67d1828700409acefa0d3669e740736c9c2ea9","datavalue":{"value":"W1984475876","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2589605$AD106164-B7D5-4F65-87FF-E4CE720A94A2","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Functions of several variables and absolute continuity. 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