{"entities":{"Q2590359":{"pageid":2601102,"ns":120,"title":"Item:Q2590359","lastrevid":44417280,"modified":"2025-11-22T19:20:56Z","type":"item","id":"Q2590359","labels":{"en":{"language":"en","value":"Eine Verallgemeinerung der invarianten Untergruppen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2509806"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2590359$0F32967B-3FE0-4E18-B2CC-2D6D11BA3C36","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"cd3c2e041b988471e53c9abaf91feb1a9ed6461e","datavalue":{"value":{"text":"Eine Verallgemeinerung der invarianten Untergruppen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2590359$DB9CEE34-95E5-4671-AD81-C6CB76111F62","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"637803368cebde47c9ac7e1242d0f56c4b8d8fd7","datavalue":{"value":"65.0061.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2590359$57D02636-CB3E-4E7F-A313-A38CDB77D737","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"eeb2b7b4707f153c38ecde9b9158e5589a841361","datavalue":{"value":"10.1007/BF01580283","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2590359$58CF280B-8073-4E72-9B90-C3E2015E7FC4","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"a845483480dfd9f5c9f1e067e4d7b00499da17f0","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":759226,"id":"Q759226"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2590359$07CB29B1-A790-459E-912D-AA9E4F848C57","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"dfa5bc95e1fdba4c3d3197123373583ef39a5b9e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":163114,"id":"Q163114"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2590359$C02743FA-5EAD-46D1-93D5-769E6C25565C","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c0e196ad60f00e64f313a942d594f41d77efe615","datavalue":{"value":{"time":"+1939-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2590359$ECC3B611-27AD-4F23-B69F-DE505F99682F","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"caa5c45862b6614970c1b3dc1053a03291137050","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/168849","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q2590359$407AB450-92DE-4772-AD08-70CD44DE470C","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"22590db12320ee1b85fb5691813df89e3488ff13","datavalue":{"value":"Diese inhaltreiche und in der Darstellung sehr klare Arbeit ist dem Studium der nachinvarianten Untergruppen gewidmet. Diese werden folgenderma\u00dfen definiert: Die Untergruppe \\(\\mathfrak A\\) der Gruppe \\(\\mathfrak G\\) hei\u00dft nachinvariant in \\( \\mathfrak G\\) (in Zeichen: \\(\\mathfrak A \\triangleleft\\triangleleft\\,\\,\\mathfrak G\\)), wenn \\(\\mathfrak A\\) in irgendeiner mit \\(\\mathfrak G\\) beginnenden Normalkette vorkommt, d. h. in einer mit \\(\\mathfrak G\\) beginnenden Folge von Untergruppen, in der jedes Glied Normalteiler im vorangehenden ist. \u00dcber die Gruppe \\(\\mathfrak G\\) wird durchweg die Voraussetzung gemacht, da\u00df sie eine endliche Kompositionsreihe besitzt; ein Teil der Ergebnisse l\u00e4\u00dft sich jedoch auch ohne diese Voraussetzung bzw. unter einer schw\u00e4cheren Voraussetzung beweisen.  Zun\u00e4chst werden eine Reihe von Eigenschaften der invarianten Untergruppen auf die nachinvarianten \u00fcbertragen. Sind \\(\\mathfrak A\\) und \\(\\mathfrak B\\) nachinvariant, so gilt das gleiche f\u00fcr den Durchschnitt \\(\\mathfrak D\\) und f\u00fcr das Erzeugnis \\(\\mathfrak K\\) von \\(\\mathfrak A\\) und \\(\\mathfrak B\\). Die Aussage \u00fcber das Erzeugnis, die f\u00fcr Normalteiler sofort einzusehen ist, ist f\u00fcr nachinvariante Untergruppen keineswegs trivial; der Beweis erfolgt durch einen doppelten Induktionsschlu\u00df nach \\(j(\\mathfrak G, E)\\) und \\(j(\\mathfrak G, \\mathfrak A) + j(\\mathfrak G, \\mathfrak B)\\), wobei f\u00fcr \\(\\mathfrak S\\triangleleft\\triangleleft\\,\\,\\mathfrak T\\) allgemein \\(j(\\mathfrak T, \\mathfrak S) + 1\\) die Anzahl der Glieder in einer von \\(\\mathfrak T\\) nach \\(\\mathfrak S\\) f\u00fchrenden Kompositionskette (d. h. einer nicht mehr zu verfeinernden Normalkette) bedeutet. Die Kompositionsfaktorgruppen von \\(\\mathfrak G\\) bis \\(\\mathfrak D\\) sind, abgesehen von der Vielfachheit, dieselben wie die von \\(\\mathfrak G\\) bis \\(\\mathfrak A\\) und die von \\(\\mathfrak G\\) bis \\(\\mathfrak B\\) zusammen. Die Kompositionsfaktorgruppen von \\( \\mathfrak K\\) sind, abgesehen von der Vielfachheit, dieselben wie die von \\(\\mathfrak A\\) und \\(\\mathfrak B\\) zusammen. Diese Resultate werden auf die Untersuchung der Kompositionsreihen angewendet; insbesondere wird nach Kompositionsreihen gefragt, in denen die Kompositionsfaktorgruppen eine bestimmte Reihenfolge haben.  Zwei Normalteiler, die nur das Einheitselement gemein haben, sind bekanntlich elementweise miteinander vertauschbar. Verf. verallgemeinert diesen Satz auf nachinvariante Untergruppen und erh\u00e4lt z. B: Zwei nachinvariante Untergruppen \\(\\mathfrak A\\) und \\(\\mathfrak B\\), die nur das Einheitselement gemein haben, sind sicher dann elementweise miteinander vertauschbar, wenn es keine Primzahl gibt, die sowohl Kompositionsfaktor von \\(\\mathfrak A\\) wie von \\(\\mathfrak B\\) ist. Dieser Satz folgt aus einer noch allgemeineren Aussage, n\u00e4mlich einer notwendigen und hinreichenden Bedingung f\u00fcr die elementweise Vertauschbarkeit.  Eine weitere Klasse von S\u00e4tzen besch\u00e4ftigt sich mit Bedingungen, unter denen eine nachinvariante Untergruppe sogar invariant ist. Besonders werden hierbei die perfekten Untergruppen behandelt, d. h. diejenigen, welche mit ihrer Kommutatorgruppe \u00fcbereinstimmen. Eine perfekte nachinvariante Untergruppe ist mit jeder nachinvarianten Untergruppe im ganzen vertauschbar. Eine Gruppe \\(\\mathfrak R\\) mit nur einem echten maximalen Normalteiler \\(\\mathfrak M_{\\mathfrak R}\\) hei\u00dfe eink\u00f6pfig. Eine gewisse \u00dcbersicht \u00fcber die Gesamtheit der eink\u00f6pfigen perfekten nachinvarianten Untergruppen gibt folgender Satz: Die Anzahl \\(k\\) der eink\u00f6pfigen perfekten nachinvarianten Untergruppen \\(\\mathfrak A_1,\\,\\ldots,\\,\\mathfrak A_k\\) von \\(\\mathfrak G\\) ist gleich der Anzahl der nichtabelschen Kompositionsfaktorgruppen von \\(\\mathfrak G\\), und die Faktorgruppen \\(\\mathfrak A_\\varkappa/\\mathfrak M_{\\mathfrak A_\\varkappa}\\) stimmen mit den nichtabelschen Kompositionsfaktorgruppen von \\(\\mathfrak G\\) \u00fcberein.  Jeder Untergruppe \\(\\mathfrak U\\) von \\(\\mathfrak G\\) kann man zwei nachinvariante Untergruppen zuordnen, n\u00e4mlich den Durchschnitt \\(\\overline{\\mathfrak U}\\) aller nachinvarianten Untergruppen von \\(\\mathfrak G\\), die \\(\\mathfrak U\\) enthalten, und das Erzeugnis \\(\\underline{\\mathfrak U}\\) aller in \\(\\mathfrak U\\) enthaltenen nachinvarianten Untergruppen. Die Aussage, da\u00df das Erzeugnis zweier nachinvarianter Untergruppen wieder nachinvariant ist, l\u00e4\u00dft sich dann folgenderma\u00dfen verallgemeinern: \\(\\mathfrak A\\) sei eine nachinvariante und \\(\\mathfrak U\\) eine beliebige Untergruppe von \\(\\mathfrak G\\); ihr Erzeugnis sei \\(\\mathfrak K\\). Dann ist \\(j(\\overline{\\mathfrak K},\\underline{\\mathfrak K})\\leqq j(\\overline{\\mathfrak U},\\underline{\\mathfrak U})\\).  Bisher war die Rede von nachinvarianten Untergruppen einer gegebenen Gruppe \\(\\mathfrak G\\). Verf. untersucht aber auch die umgekehrte Frage, n\u00e4mlich in welche Gruppen \\(\\mathfrak G\\) sich eine gegebene Gruppe \\(\\mathfrak A\\) nachinvariant einbetten l\u00e4\u00dft. Bei diesen Untersuchungen beschr\u00e4nkt sich Verf. auf endliche Gruppen und betrachtet nur Einbettungen ohne Zentralisator, d. h. solche, bei denen nur das Einheitselement von \\(\\mathfrak G\\) mit \\(\\mathfrak A\\) elementweise vertauschbar ist. Es ergibt sich, da\u00df die Ordnung \\(g\\) von \\(\\mathfrak G\\) bei gegebenem \\(\\mathfrak A\\) der Ordnung \\(a\\) nicht zu gro\u00df sein darf. Genauer ist \\(g \\leqq a^{3\\alpha_2^2}\\), wobei \\(\\alpha_2 = \\mathop{\\text{log}}\\limits_2 a\\). Der Beweis erfolgt mittels einer Absch\u00e4tzung der Ordnung \\(n\\) des Normalisators von \\(\\mathfrak A\\) in \\(\\mathfrak G\\) nach unten. Ist \\(\\mathfrak A\\) perfekt, so ist \\(n\\geqq\\dfrac g{\\gamma_{60}^{\\alpha_{60}}}\\), wobei \\(\\alpha_{60} =\\mathop{\\text{log}}\\limits_{60} a\\), \\(\\gamma_{60} = \\mathop{\\text{log}}\\limits_{60} g\\). F\u00fcr beliebiges \\(\\mathfrak A\\) gilt ein etwas komplizierterer Satz, welcher besagt, da\u00df entweder der Normalisator von \\(\\mathfrak A\\) gro\u00df ist oder \\(\\mathfrak G\\) einen gro\u00dfen Normalteiler von Primzahlpotenzordnung enth\u00e4lt.  Wie n\u00fctzlich der hier eingef\u00fchrte Begriff der nachinvarianten Untergruppen ist, zeigt besonders auch der letzte Abschnitt der Arbeit, in welchem Verf. eine interessante Frage, welche bisher noch offen war, beantwortet: Es wird n\u00e4mlich bewiesen, da\u00df der Automorphismengruppenturm einer endlichen Gruppe \\(\\mathfrak A_0\\), deren Zentrum nur aus dem Einheitselement besteht, immer abbricht. Es sei \\(\\mathfrak A_1\\) die Gruppe der Automorphismen von \\(\\mathfrak A_0\\), \\(\\mathfrak A_2\\) die Gruppe der Automorphismen von \\(\\mathfrak A_1\\) usw. Das Zentrum von jedem \\(\\mathfrak A_\\varrho\\) besteht wieder nur aus dem Einheitselement; jedes \\(\\mathfrak A_\\varrho\\) hat also ein isomorphes Bild in \\(\\mathfrak A_{\\varrho+1}\\), n\u00e4mlich die Gruppe seiner inneren Automorphismen. Man identifiziere \\(\\mathfrak A_\\varrho\\) mit diesem isomorphen Bilde. Dann l\u00e4\u00dft sich zeigen, da\u00df \\(\\mathfrak A_0\\) nachinvariant und ohne Zentralisator in jedes \\(\\mathfrak A_\\varrho\\) eingebettet ist. Aus der oben angef\u00fchrten Absch\u00e4tzung folgt also f\u00fcr die Ordnungen \\(a_\\varrho\\) der \\(\\mathfrak A_\\varrho\\) \\(a_\\varrho \\leqq a_0^{3\\alpha_2^2}\\), d. h. der Automorphismengruppenturm bricht nach endlich vielen Schritten ab.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2590359$1E1EF534-F2A6-4C6D-94BE-59AC51BD6F3E","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"72f8fd34e3d64d9ef92f5f01220f8c084ea30372","datavalue":{"value":"2509806","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2590359$85368E56-C6E4-41D4-B701-47944549007B","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2590359$E53E2826-8A21-47BF-9D70-1ED6D8B99394","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2590359","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2590359"}}}}}