{"entities":{"Q2590425":{"pageid":2601168,"ns":120,"title":"Item:Q2590425","lastrevid":44417448,"modified":"2025-11-22T19:22:32Z","type":"item","id":"Q2590425","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber Strukturen von Anagenen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2509867"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2590425$ED878CCD-41F0-460A-B648-6450F6D899E0","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"dad07400bb1937d89e05f0d4b12380ef746173c4","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber Strukturen von Anagenen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2590425$09A5FFEE-87BE-43DD-9488-21DED09753EA","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"43e0522ae8178f16dac5934d41f185ebce39d9f6","datavalue":{"value":"65.0081.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2590425$692A8267-75A9-4855-BE1F-CCFF12FE967E","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"a03a65071444823d5f7d17d323079ba396bac532","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1067145,"id":"Q1067145"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2590425$12C1D0E9-B9A8-4CD6-B56B-FDC56D536070","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c0e196ad60f00e64f313a942d594f41d77efe615","datavalue":{"value":{"time":"+1939-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2590425$C61E1C98-83F3-4772-B81D-185471CA00B7","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"6e2937506a71e840283ab6c9d2a1aa78cab7ed02","datavalue":{"value":"Das Ziel der Arbeit ist die Axiomatisierung einer gr\u00f6\u00dferen Anzahl von Einf\u00fchrungen uneigentlicher Elemente in verschiedenen Gebieten der Mathematik. Es wird ein ``teilweise geordneter'' Bereich \\(C\\) zugrunde gelegt, d. h. ein solcher, in dem eine Teilrelation \\(a \\subset b\\) mit der Eigenschaft erkl\u00e4rt ist, da\u00df stets \\(a \\subset a\\) ist und mit \\(a \\subset b\\), \\(b\\subset c\\) stets auch \\(a\\subset c\\) ist. Dabei braucht keineswegs jedes Paar aus \\(C\\) in diesem Sinne vergleichbar zu sein. Notfalls durch Adjunktion wird das Vorhandensein eines ``kleinsten'' und eines ``gr\u00f6\u00dften'' Elementes gesichert. Als Anagen erster Art (\\(={}\\)an\u00e1geno (1)), kurz Anagen, wird eine Einteilung von \\(C\\) in zwei nicht notwendig fremde Klassen \\(A_i\\), \\(A_e\\) bezeichnet, wenn \\(A_i\\) aus denjenigen Elementen besteht, die allen Elementen von \\(A_e\\) vorausgehen, \\(A_e\\) aus denjenigen, die allen Elementen von \\(A_i\\) folgen. Ein ``eigentliches'' Anagen ist ein solches, in dem \\(A_i\\) und \\(A_e\\) ein Element gemein haben. Die Anagene werden angeordnet; der Bereich der eigentlichen Anagene wird dabei zu \\(C\\) isomorph. Die s\u00e4mtlichen Anagene bilden damit wieder einen teilweise geordneten Bereich, und dessen Anagene sind alle eigentlich (Prinzip der Totalit\u00e4t). Jede seiner nichtleeren Teilmengen hat im Sinne der so erkl\u00e4rten Teilrelation eine Vereinigung und einen Durchschnitt; diese beiden Begriffe k\u00f6nnen dadurch erkl\u00e4rt werden, da\u00df man den Durchschnitt der Ober- bzw. Unterklassen als Ober- bzw. Unterklasse eines neuen Anagens auffa\u00dft, und werden im Falle zweier Anagene \\(\\alpha\\), \\(\\beta\\) durch \\(\\alpha + \\beta\\) und \\(\\alpha\\beta\\) ausgedr\u00fcckt. Au\u00dfer dem Begriff der reellen Zahl beruht auch der Idealbegriff auf diesem Verfahren; bedeutet n\u00e4mlich unter den ganzen Zahlen eines endlichen K\u00f6rpers \\(a\\subset b\\) die Teilbarkeit von \\(b\\) durch \\(a\\), so sind die \\(A_e\\) die Ideale. -- Es werde nun vorausgesetzt, da\u00df auch im Bereich \\(C\\) je zwei Elemente \\(a\\), \\(b\\) im Sinne der Teilrelation \\(a\\subset b\\) eine Vereinigung \\(a + b\\) und einen Durchschnitt \\(ab\\) haben. Werden die Unter- bzw. Oberklassen zweier Anagene von \\(C\\) mittels der Operation \\(a + b\\) bzw. \\(ab\\) verkn\u00fcpft, indem man zu ihrer Vereinigungsmenge die Summen bzw. Produkte aus je zweien ihrer Elemente hinzuf\u00fcgt, so haben diese Verkn\u00fcpfungen der Unter- bzw. Oberklassen auch in dem als Bedingung \\(\\alpha\\) bezeichneten Falle, da\u00df sie wieder Unter- bzw. Oberklassen von Anagenen liefern, nichts mit den oben f\u00fcr Anagene erkl\u00e4rten Verkn\u00fcpfungen \\(\\alpha + \\beta\\) und \\(\\alpha\\beta\\) zu tun. Mit diesen beiden werden sie nun aber zu einer Algebra zusammengefa\u00dft.  Als ``Unterteilung'' (subdivisi\u00f3n) einer Struktur (d. h. eines teilweise geordneten Bereiches, in dem wie in Verb\u00e4nden zwei Verkn\u00fcpfungen erkl\u00e4rt sind, die hier als Addition und Multiplikation bezeichnet werden) wird eine Zerlegung dieser Struktur in paarweise fremde nicht leere Mengen (Komponenten) bezeichnet. Zwei Elemente der Struktur \\(A\\) hei\u00dfen bei einer festen Unterteilung vereinigt (unides), wenn sie zur selben Komponente geh\u00f6ren. Sind \\(S_1,\\, S_2,\\,\\ldots\\) Unterteilungen von \\(A\\), so bilden, wie gezeigt wird, die Durchschnitte \\(A_1\\times A_2 \\times\\cdots\\), wo jedes \\(A_i\\) eine Komponente in der Unterteilung \\(S_i\\) ist, wieder eine Unterteilung von \\(A\\). Eine weitere Unterteilung von \\(A\\) erh\u00e4lt man dadurch, da\u00df man zwei Elemente \\(a\\), \\(b\\) von \\(A\\) dann und nur dann einer und derselben Komponente zurechnet, wenn es endlich viele Elemente \\(a_1,\\,\\ldots,\\, a_n\\) von \\(A\\) mit der Eigenschaft gibt, da\u00df in der Kette \\(a,\\, a_1,\\,\\ldots,\\, a_n,\\, b\\) zwei aufeinanderfolgende Glieder niemals in irgend einer der Unterteilungen \\(S_i\\) vereinigt sind. Die so entstehende Unterteilung hei\u00dft die Komposition der \\(S_i\\). Verm\u00f6ge dieser beiden Verkn\u00fcpfungen bilden die Unterteilungen einer festen Struktur \\(A\\) wieder eine Struktur, wofern man die Anordnung so festsetzt, da\u00df eine Unterteilung einer zweiten dann und nur dann folgt, wenn jede ihrer Komponenten in einer Komponente der zweiten enthalten ist. Eine Unterteilung von \\(A\\) hei\u00dft homomorph, wenn, sobald zwei Elemente \\(a\\) und \\(a'\\) von \\(A\\) und ebenso zwei Elemente \\(b\\) und \\(b'\\) von \\(A\\) vereinigt sind, auch \\(a + b\\) mit \\(a' + b'\\), \\(ab\\) mit \\(a'b'\\) vereinigt ist. Als ``Anagen zweiter Art'' (an\u00e1geno 2) wird ein Paar homomorpher Unterteilungen \\(\\{A_i, B_i, \\ldots\\}\\) und \\(\\{A_e, B_e,\\ldots\\}\\) einer Struktur \\(A\\) bezeichnet, wenn f\u00fcr jedes Paar von Elementen \\(a\\), \\(b\\) von \\(A\\) mit \\(a \\supset b\\) die beiden folgenden Bedingungen erf\u00fcllt sind: 1. Dann und nur dann sind \\(a\\) und \\(b\\) in der Unterteilung \\(\\{A_i, \\ldots\\}\\) vereinigt, wenn in der Unterteilung \\(\\{A_e,\\ldots\\}\\) kein zwischen \\(a\\) und \\(b\\) gelegenes Element au\u00dfer \\(b\\) selbst mit \\(b\\) vereinigt ist. 2. Dann und nur dann sind \\(a\\) und \\(b\\) in der Unterteilung \\(\\{A_e,\\ldots\\}\\) vereinigt, wenn in der Unterteilung \\(\\{A_i,\\ldots\\}\\) kein zwischen \\(a\\) und \\(b\\) gelegenes Element au\u00dfer \\(a\\) selbst mit \\(a\\) vereinigt ist. Bilden die Unterteilungen \\(\\{A_i^\\prime,\\ldots\\}\\) und \\(\\{A_e^\\prime,\\ldots\\}\\) ein weiteres Anagen zweiter Art von \\(A\\), so bilden die Komposition der Unterteilungen \\(\\{A_i,\\ldots\\}\\) und \\(\\{A_i^\\prime,\\ldots\\}\\) und das Produkt der Unterteilungen \\(\\{A_e,\\ldots\\}\\) und \\(\\{A_e^\\prime,\\ldots\\}\\) wieder ein Anagen zweiter Art, und ebenso bilden das Produkt der Unterteilungen \\(\\{A_i,\\ldots\\}\\) und \\(\\{A_i^\\prime,\\ldots\\}\\) und die Komposition der Unterteilungen \\(\\{A_e,\\ldots\\}\\) und \\(\\{A_e^\\prime,\\ldots\\}\\) ein Anagen zweiter Art. Gegen\u00fcber diesen beiden Verkn\u00fcpfungen als Produkt bzw. Summe bilden die Anagene zweiter Art einer festen Struktur \\(A\\) eine distributive Struktur, wofern allgemein das oben zuerst genannte Anagen dann und nur dann dem zweiten vorausgehend hei\u00dft, wenn jede Komponente von \\(\\{A_e,\\ldots\\}\\) in einer Komponente von \\(\\{A_e^\\prime,\\ldots\\}\\) und jede Komponente von \\(\\{A_i^\\prime,\\ldots\\}\\) in einer Komponente von \\(\\{A_i ,\\ldots\\}\\) enthalten ist. Es besteht das \\textit{Permanenzprinzip}: Ist die Struktur \\(A\\) ``stark'' und distributiv, so ist die von den Anagenen zweiter Art von \\(A\\) gebildete Struktur zu \\(A\\) isomorph. Als ``Anagen dritter Art'' (an\u00e1geno 3) wird in einer starken und distributiven Struktur jede unendliche Folge der Gestalt \\(\\alpha = (a_1, a_2,\\ldots)\\) mit \\(a_i\\subset a_{i+1}\\) eingef\u00fchrt. Ist ebenso \\(\\beta= (b_1, b_2,\\ldots)\\), so wird \\(\\alpha + \\beta = (a_1 + b_1, a_2 + b_2,\\ldots)\\), \\(\\alpha\\beta= (a_1b_1, a_2b_2,\\ldots)\\) gesetzt; \\(\\alpha + \\beta\\) und \\(\\alpha\\beta\\) sind wieder Anagene dritter Art. \\(\\alpha = \\beta\\) bedeutet, da\u00df f\u00fcr jedes Element \\(K\\) von \\(A\\) die Gleichung \\(a_1K + a_2K + \\cdots = b_1K + b_2K + \\cdots\\) besteht; \\(\\alpha \\subset \\beta\\) bedeutet \\(\\alpha\\beta = \\alpha\\). Die Anagene dritter Art \u00fcber einer festen Struktur bilden alsdann eine Struktur. Diese ist distributiv im starken Sinne; d. h. auch f\u00fcr unendlich viele Anagene \\(\\alpha_1,\\,\\alpha_2,\\,\\ldots\\) und ein beliebiges Anagen \\(\\mu\\) ist \\((\\alpha_1 + \\alpha_2 + \\cdots)\\mu= \\alpha_1\\mu + \\alpha_2\\mu + \\cdots\\). Auch hier gilt ein \\textit{Permanenzprinzip}: Jede im starken Sinne distributive Struktur ist der Struktur ihrer Anagene dritter Art isomorph.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2590425$F6E666ED-D460-4BB9-A3F2-E4C471F9AB16","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"deb1ccd319d74e44bc16d0ed2328583428740868","datavalue":{"value":"2509867","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2590425$DE71536D-1D6B-4EBC-A494-09B8A3A7B913","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2590425$85D4A9DF-A8EA-48B9-840C-160AC84856B3","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2590425","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2590425"}}}}}