{"entities":{"Q2593889":{"pageid":2604632,"ns":120,"title":"Item:Q2593889","lastrevid":78927095,"modified":"2026-05-06T12:45:32Z","type":"item","id":"Q2593889","labels":{"en":{"language":"en","value":"Foundations of logic and mathematics."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2513109"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2593889$6DC3863D-218B-482B-882D-87608F5F8D9F","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"4f8ca072ab29fabadf51c01d8f42eb4c2be9b8e7","datavalue":{"value":{"text":"Foundations of logic and mathematics.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2593889$EE243D55-A6AC-4C5B-B86C-30F12DB99EAF","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"50c8b10be2fa398503419cbfd6a859f277bbe27a","datavalue":{"value":"65.1099.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2593889$7AD6AE22-39F8-4927-92EB-E02A801D7A3C","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c0e196ad60f00e64f313a942d594f41d77efe615","datavalue":{"value":{"time":"+1939-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2593889$DFF49B5D-B2B0-4B2E-A5B3-EE32BBE834A0","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"f9ddf3398c2b2dac2c7022d356bdcf575aaaea6d","datavalue":{"value":"Zwischen der ``Syntax'' (1934; F. d. M. \\(60_{\\text{I}}\\), 19) und diesem dreiteiligen B\u00fcch\\-lein (\\textit{I. Logical Analysis of Language: Semantics and Syntax, II. Calculus and Inter\\-pretation, III. Calculi and their Application in Empirical Science}) liegt die bahn\\-brechende Sch\u00f6pfung der Semantik durch \\textit{A. Tarski} (Studia philos., Leopolis, 1, (1935), 261-405; F. d. M. \\(62_{\\text{II}}\\), 1051). \\(M\\) sei irgendeine Symbolik des erweiterten klassischen Aussagenkalk\u00fcls, in der auf Grund der zu \\(M\\) formulierten Ausdrucks\\-bestimmungen \\(Op_0Ep_1(p_0\\leftrightarrow p_1)\\) eine Aussage ist. Dann leistet diese Semantik folgendes. Sie erm\u00f6glicht auf eine exakte Art, zu sagen: ``\\(Op_0Ep_1(p_0\\leftrightarrow p_1)\\) ist wahr dann und nur dann, wenn zu jedem \\(q_0\\) ein \\(q_1\\) existiert, so da\u00df \\(q_0\\) dann und nur dann, wenn \\(q_1\\)'', wo ``\\(q_0\\)'' und ``\\(q_1\\)'' Variablen der zur Beschreibung von \\(M\\) und zur For\\-mulierung der Ausdrucksbestimmungen in bezug auf \\(M\\) verwendeten Sprache sind, die Gedanken repr\u00e4sentieren. Die Semantik liefert m. a. W. eine genaue Interpreta\\-tion der Redeweise ``\\(Op_0Ep_1(p_0\\leftrightarrow p_1)\\) ist wahr'' und in diesen Grenzen zugleich eine Deutung von \\(Op_0Ep_1(p_0\\leftrightarrow p_1)\\). Es ist also so, da\u00df erst durch die Semantik f\u00fcr gewisse ausgezeichnete aus \\(M\\) erzeugbare Zeichenreihen auf eine planm\u00e4\u00dfige Art eine Deutung erzielt wird, die uns berechtigt, von einer durch \\(M\\) und die zu \\(M\\) geh\u00f6rigen Ausdrucks- und Satzbestimmungen \\textit{formalisierten Sprache} zu reden.  In der ``Syntax'' liest man es anders. Im Sinn des viel diskutierten Toleranz\\-prinzips dieser Syntax ist jede Symbolik mit irgendwelchen Ausdrucks- und Satz\\-bestimmungen per definitionem schon eine formalisierte Sprache. Deutungsfragen sind philosophische Fragen, die wie alle philosophischen Fragen zum Verschwinden zu bringen sind.  Dieser exponierte Standort ist in dem vorliegenden B\u00fcchlein zugunsten einer semantischen Tieferlegung der Fundamente eindeutig aufgegeben. Man kann zwar der Meinung sein, da\u00df der m\u00fchevolle Versuch, die semantische Methode zu erl\u00e4u\\-tern, durch die in diesem Falle unvermeidlichen R\u00fccksichten auf die Kapazit\u00e4t des Lesers um den Effekt gebracht worden ist, der ihm zu w\u00fcnschen gewesen sein w\u00fcrde. Es ist auch befremdend, da\u00df noch immer gesagt wird: ``\\textit{A true interpretation is possible for any given calculus\\dots however the rules may be chosen}'' (p. 27); denn es scheint mir vielmehr, da\u00df dies eine jeder Begr\u00fcndung entbehrende dogmatische Behauptung ist. Durch die Semantik -- so scheint es mir -- ist die Frage der Deutbarkeit eines ``Kalk\u00fcls'' vielmehr auf eine evidente Art zu einer Tatsachenfrage geworden, die nur von Fall zu Fall entschieden werden kann. Es ist also um so bemerkenswerter, da\u00df schon auf der n\u00e4chsten Seite (p. 28) zu lesen ist: ``\\textit{A system of logic is not a matter of choice, but either right or wrong, if an interpretation of the logical signs is given in advance}''. Die Ausdrucksart -- so scheint es mir -- ist zwar auch hier nicht sehr gl\u00fccklich; aber die Standortsverschiebung gegen\u00fcber der Syntax ist evident. Der Fortschritt w\u00fcrde noch deutlicher sein, wenn die Verklausulierungen verschw\u00e4n\\-den, die mir ganz unangemessen zu sein scheinen.  Desiderate: (1) Es fehlt jede Hindeutung auf den semantischen Folgebegriff. (2) Es h\u00e4tte gesagt werden sollen, da\u00df mit Hilfe des gleichfalls semantisch pr\u00e4zi\\-sierbaren Begriffs der Allgemeing\u00fcltigkeit jetzt eine scharfe Demarkationslinie f\u00fcr die reine Logik gewonnen ist und damit zugleich eine scharfe Abgrenzung gegen die Mathematik, die in den Sprachen der ''Syntax'' auf eine nicht vorbildliche Art, wie mir scheint, mit der reinen Logik so gekoppelt ist, da\u00df ich nicht sehe, wie sie getrennt werden k\u00f6nnen. Statt dessen wird auch jetzt noch gesagt (p. 29): ``\\textit{The mathematical calculi are a special kind of logical calculi, distinguished merely by their greater complexity}''. (3) Es h\u00e4tte gesagt werden sollen, da\u00df \\textit{Frege} nicht nur der erste effektive Syntaktiker, sondern, nach \\textit{Bolzano}, zugleich in einem noch genau zu unter\\-suchenden Sinne der erste Semantiker gewesen ist.  Die p. 23 aus der ``Syntax'' wiederholte Behauptung, da\u00df mit Hilfe von ge\\-eigneten transfiniten Folgerungsbegriffen durch eine Hierarchie von Sprachen die ganze Mathematik so bezwungen werden kann, da\u00df es keine unentscheidbaren mathe\\-matischen Aussagen gibt, scheint mir durch diese Wiederholung nicht glaubw\u00fcrdiger geworden zu sein.  Besprechung: S. C. Kleene, J. symbolic Logic 4 (1939), 84f.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2593889$C359027A-68E1-4615-803B-316EC73CDA7E","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"e8035522ccb28dbdce33b30ab25076673183ef60","datavalue":{"value":"2513109","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2593889$9D4BF1DD-E66D-4BCC-BA64-328DAA1F67AF","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"bfa68c2b1a9c2a3b18e4e95dbf066622020e8f8a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1437053,"id":"Q1437053"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2593889$67AEF641-2239-4370-898D-17F8E9577AA4","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2593889$979A132E-4659-48F6-8414-9926D48DC034","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Foundations of logic and mathematics.","badges":[]}}}}}