{"entities":{"Q2595880":{"pageid":2606623,"ns":120,"title":"Item:Q2595880","lastrevid":44439843,"modified":"2025-11-22T22:50:38Z","type":"item","id":"Q2595880","labels":{"en":{"language":"en","value":"Transformierbare automorphe Funktionen und quadratische Formen. I, II, III."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2515049"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2595880$5AA26BA3-A502-414B-B394-3F0C5C4A8FF8","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"914dd3153ec431aa73eac958bba53fefa648fac9","datavalue":{"value":{"text":"Transformierbare automorphe Funktionen und quadratische Formen. 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Aus der Transformationstheorie der elliptischen Modulfunktionen ist bekannt, da\u00df die Substitutionen \\(V\\) von \\(\\varGamma\\), f\u00fcr die \\(VT =TV'\\) gilt, wenn \\(T\\) die Transformationsmatrix der Determinante \\(x_1x_2-y_1y_2=m\\) ist, eine Kongruenzuntergruppe \\(\\varGamma_{(m)}\\) bilden.  Nach einem Hinweis auf diese Theorie werden zun\u00e4chst die arithmetischen Eigenschaften der Bilinearform  \\[  \\varPhi(x, y) = ax\\bar x +cy\\bar y + A^{-\\frac 12}(bx\\bar y-\\bar b \\bar xy),  \\]  insbesondere die Darstellbarkeit einer Zahl \\(m\\) durch \\(\\varPhi(x, y)\\), untersucht. \\(a\\), \\(c\\), \\(A\\), \\(m\\) sind ganze Zahlen eines Zahlk\u00f6rpers \\(K_\\lambda\\) vom Grad \\(\\lambda\\) und der Idealklassenzahl 1; \\(b\\) liegt in einem Ideal aus \\(K_\\lambda(\\sqrt A)\\); zur Definition des Ideals wird eine ganze Zahl \\(n_0\\) aus \\(K_\\lambda\\) unter gewissen Bedingungen fest gew\u00e4hlt, die auch in den Bedingungen f\u00fcr \\(a\\), \\(c\\), \\(A\\) eine Rolle spielt. Die Zahl \\(acA + b\\bar b\\) ist infolgedessen durch \\(n_0\\) teilbar, und die ganze Zahl \\(D = \\dfrac{acA+b\\bar b}{n_0}\\) wird die Diskriminante der Form \\(\\varPhi(x, y)\\) genannt.  Satz 1 stellt die notwendigen und hinreichenden Bedingungen daf\u00fcr auf, wann zu vorgegebener Diskriminante \\(D\\) eine Form \\(\\varPhi(x, y)\\) existiert.  Satz 2 liefert die Anzahl der Darstellungsklassen von \\(m\\) durch \\(\\varPhi(x, y)\\).  Im Verlauf der weiteren Untersuchungen ist es zweckm\u00e4\u00dfig, \\(\\varPhi(x, y)\\) als quatern\u00e4re quadratische Form mit ganzzahligen Koeffizienten aus \\(K_\\lambda\\) aufzufassen und die darin enthaltenen tern\u00e4ren quadratischen Formen zu betrachten, die entstehen, wenn eine lineare Relation zwischen den vier Variablen von der Bauart  \\[  A^{-\\frac 12}(\\delta x - \\bar \\delta \\bar x) = A^{-\\frac 12}(\\beta y - \\bar\\beta \\bar y)  \\]  gestiftet wird.  Satz 3 besagt, da\u00df s\u00e4mtliche in \\(\\varPhi(x, y)\\) enthaltenen tern\u00e4ren Formen durch eine in \\(K_\\lambda\\) rationale Transformation nach Abspaltung eines Zahlfaktors in eine Grundform der Diskriminante \\(D\\) zu \u00fcberf\u00fchren sind. So erweist sich \\(\\varGamma\\) als Gruppe der Substitutionen  \\[  \\begin{pmatrix}  \\l \\quad & \\l \\\\ t &-ac\\bar u - A^{-\\frac 12}\\bar b(t- \\bar t)\\\\ u & \\bar t - A^{-\\frac 12}(\\bar bu - b\\bar u) \\end{pmatrix}  \\]  mit der Determinante  \\[  \\varPhi_1(u, t)=t\\bar t + acu\\bar u + A^{-\\frac 12}(bt\\bar u - \\bar b\\bar t u),  \\]  die wieder eine Bilinearform entsprechender Bauart und hier als Verallgemeinerung der Bilinearform \\(x_1x_2 - y_1y_2\\) anzusehen ist.  F\u00fcr definites \\(\\varPhi(x, y)\\) ist \\(\\varGamma\\) eine Polyedergruppe; f\u00fcr indefinites \\(\\varPhi(x,y)\\) werden die Diskontinuit\u00e4tsverh\u00e4ltnisse der Grenzkreisgruppe \\(\\varGamma\\) durch Berechnung des hyperbolischen Inhalts des Diskontinuit\u00e4tsbereiches ermittelt (Satz 11, 12). \\(\\varGamma_{(m)}\\) ist durch \\(\\beta \\equiv 0 \\pmod m\\) gegeben und soll in Teil II dieser Abhandlung als Transformationsgruppe der Determinante \\(m\\) erkannt werden. Als Grundproblem der Kongruenzgruppen tritt die Frage auf, ob \\(\\varPhi(x, y)\\) mit einer Darstellung der Zahl \\(m\\) alle eigentlichen Darstellungen liefert, eine Frage, die in Satz 9 f\u00fcr zu \\(D\\) teilerfremde Zahlen \\(m\\) bejaht wird. Satz 10 charakterisiert die darstellbaren Zahlen \\(m\\). Daf\u00fcr ist es notwendig, die endliche Gruppe \\(G\\) zu benutzen, die entsteht, wenn \\(\\varGamma\\) mod \\(m\\) betrachtet wird. Die Eigenschaften von \\(G\\) werden in den S\u00e4tzen 4 bis 8 aufgestellt.  \\textbf{II.} Hier werden nicht nur die in der Bilinearform \\(\\varPhi(x, y)\\) enthaltenen tern\u00e4ren Formen, sondern beliebige tern\u00e4re Formen  \\[  f(x_1, x_2, x_3) = n_0x_1^2 + n_1x_1x_2 + n_2x_2^2 + b_1x_1x_3 + b_2x_2x_3 + ax_3^3,  \\]  deren Koeffizienten in dem im Teil I definierten Zahlk\u00f6rper \\(K_\\lambda\\) liegen und teilerfremd sind, untersucht. \\(f(x_1, x_2, x_3)\\) l\u00e4\u00dft sich durch in \\(K_\\lambda\\) rationale Transformationen nach Abspaltung eines Zahlfaktors in eine ``Grundform'' \u00fcberf\u00fchren, deren Diskriminante \\(D\\) in \\(K_\\lambda\\) quadratfrei ist, und f\u00fcr die \\(A=n_1^24n_0n_2\\) prim zu \\(2D\\) und ebenfalls quadratfrei ist (Satz 13).  Jeder Grundform \\(f\\) ist eine Gruppe \\(\\varGamma_g\\) zugeordnet, die die zu \\(f\\) adjungierte Form \\(F\\) in sich transformiert. Die Gruppenelemente sind Substitutionen  \\[  TST^{-1}, \\quad \\text{wo} \\quad T= \\begin{pmatrix}  \\l \\quad & \\l \\\\ t_* & -Dn_0\\bar u\\\\ u & -\\bar t_* \\end{pmatrix}, \\quad S=\\begin{pmatrix}  \\l \\quad & \\l \\\\ w_* & -Dn_0\\bar z\\\\ z & -\\bar w_* \\end{pmatrix}  \\]  gilt. \\(T\\) und \\(S\\) besitzen die Determinante \\(A\\varPhi_1(t,n)\\) bzw. \\(A\\varPhi_1(w,z)\\) und entstehen durch gewisse Substitutionen aus den im Teil I angegebenen Matrizen  \\[  T= \\begin{pmatrix}  \\l \\quad & \\l \\\\ t &-ac\\bar u - A^{-\\frac 12} b(t- \\bar t)\\\\ u & \\bar t - A^{-\\frac 12}(\\bar bu - b\\bar u) \\end{pmatrix},  \\]  die dort als unimodular vorausgesetzt werden. Hier werden beliebige ganze Zahlen aus \\(K_\\lambda\\) als Determinante zugelassen. Durch Transformation erhalten die Koeffizienten von \\(TST^{-1}\\) den gemeinsamen Teiler \\(Ad\\), \\(d\\) ein total positiver Teiler von \\(D\\), wenn die drei Variablen \\(w_* + \\bar w_*\\), \\(z_1\\), \\(z_2\\) \\(\\left(z = z_1 + \\dfrac \\omega{n_0}z_2, \\;\\omega = \\dfrac{n_1}2 + \\dfrac{\\sqrt A}2\\right)\\) eingef\u00fchrt werden. Nach Herausdivision entstehen lineare tern\u00e4re Substitutionen der Determinante \\(\\varPhi_{a^3} = m^3\\), die in Klassen zerfallen gem\u00e4\u00df den Darstellungsklassen von \\(m\\) durch die Bilinearform \\(\\varPhi(x, y)\\). Diese Klassenanzahl ist in Teil I bestimmt worden. \\(\\varGamma_g\\) enth\u00e4lt somit die in Teil I angegebene Gruppe \\(\\varGamma\\), die durch \\(m = \\alpha = 1\\) charakterisiert ist.  Allgemein gilt, da\u00df eine Grundform \\(f\\) der Diskriminante \\(D\\) durch eine lineare tern\u00e4re Substitution der Determinante \\(m^3 = q^{3\\mu}\\) (\\(q\\) prim zu \\(D\\)) in eine \u00e4quivalente Grundform der gleichen Diskriminante \u00fcbergef\u00fchrt werden kann, wenn es einen Teiler \\(d\\) von \\(D\\) gibt, so da\u00df die \\(\\lambda-1\\) zu \\(dm = dq^\\mu\\) konjugierten Werte positiv sind (Satz 16). Es l\u00e4\u00dft sich daher die Klassenzahl eines Geschlechts von Grundformen der Diskriminante \\(D\\) bestimmen. Sie ist 1, wenn \\(D\\) f\u00fcr jede Zahl \\(m\\) aus \\(K_\\lambda\\) einen Teiler \\(d\\) besitzt, f\u00fcr den die \\(\\lambda-1\\) zu \\(dm\\) konjugierten Zahlen positiv sind. Andernfalls wird \\(D\\) soweit mit Primzahlen \\(q_i\\) multipliziert, da\u00df \\(D' = D\\cdot \\prod\\limits_{i=1}^\\varrho q_i\\) diese Eigenschaft besitzt. Die Klassenzahl erweist sich durch vollst\u00e4ndige Induktion nach \\(\\varrho\\) als \\(2^\\varrho\\) (Satz 19). Sind dagegen \\(\\sigma\\) Primfaktoren \\(q_i\\) n\u00f6tig, damit \\(dm\\) total positiv ist, so ist der Index von \\(\\varGamma\\) in \\(\\varGamma_g\\) gleich \\(2^{\\mu+\\sigma}\\) (\\(\\mu =\\) Anzahl der Primfaktoren von \\(D\\)) (Satz 22).  Jetzt l\u00e4\u00dft sich das Grundproblem der Kongruenzgruppen l\u00f6sen, das besagt, da\u00df bei der Darstellung von \\(m\\) durch \\(\\varPhi_1(t,u)\\) \\(t\\) jeden vorgeschriebenen Wert mod \\(m\\) annehmen kann, d. h. da\u00df die mod \\(m\\) betrachtete Kongruenzgruppe \\(G\\) der Matrizen \\(T\\) vollst\u00e4ndig erzeugt wird (Satz 20).  Abschlie\u00dfend wird der hyperbolische Inhalt des Diskontinuit\u00e4tsbereiches und das Verzweigungsverhalten der automorphen Grundfunktionen untersucht (Satz 23, 24). (Numerische Angaben.)  \\textbf{III.} W\u00e4hrend in den Teilen I und II die Koeffizienten der zugrunde gelegten indefiniten tern\u00e4ren quadratischen Form \\(f(x_1, x_2, x_3)\\) einem Zahlk\u00f6rper \\(K_\\lambda\\) angeh\u00f6ren, in dem jedes Ideal Hauptideal ist, wird in Teil III ein Zahlk\u00f6rper mit beliebiger Klassenzahl \\(h\\) zugelassen. Mehrere S\u00e4tze k\u00f6nnen f\u00fcr diesen Fall verallgemeinert werden. Da es bei den Untersuchungen darauf ankommt, zu entscheiden, ob es ein Ideal \\(\\mathfrak a\\) aus \\(K_\\lambda\\) gibt, dessen dritte Potenz einem vorgelegten Ideal \\(\\mathfrak q\\) \u00e4quivalent ist, spielen die K\u00f6rper \\(K_\\lambda\\), deren Klassenzahl \\(h\\equiv 0 \\pmod 3\\) ist, eine Sonderrolle.  Die in Satz 13 auftretende Diskriminante \\(D\\) der Form \\(f(x_1, x_2, x_3)\\) wird durch das Diskriminantenideal  \\[  \\mathfrak D = \\frac 1{\\mathfrak t^3} \\left(-\\frac 12 \\left| \\frac{\\partial^2 f}{\\partial x_i\\partial x_k}\\right|\\right)  \\]  ersetzt, und Satz 25 erh\u00e4lt den Satz 13 entsprechenden Wortlaut: Aus jeder Form \\(f\\) mit dem Diskriminantenideal \\(\\vartheta\\) l\u00e4\u00dft sich, wenn \\(h\\not\\equiv 0 \\pmod 3\\) ist, durch eine lineare Transformation mit Koeffizienten aus \\(K_\\lambda\\) eine Form \\(f'\\) ableiten, deren Diskriminantenideal \\(\\mathfrak D'\\) jeden Primteiler einfach enth\u00e4lt und ein Teiler von \\(\\mathfrak D\\) ist. Zum Beweis werden die Elementartransformationen ersetzt durch lineare Transformationen, deren Koeffizienten gewissen arithmetischen Bedingungen gen\u00fcgen. Ferner wird Satz 12 \u00fcber den hyperbolischen Inhalt des Fundamentalbereiches der reproduzierenden Gruppe \\(\\varGamma\\) der Form \\(\\varPhi_a= ax\\bar x + cy\\bar y + (bx\\bar y - \\bar b\\bar x y):\\sqrt A\\) (mit bestimmten Bedingungen f\u00fcr die Koeffizienten) zu Satz 29 verallgemeinert. Dazu werden die S\u00e4tze 26, 27, 28 benutzt, die Aussagen \u00fcber die reproduzierende Gruppe von \\(\\varPhi_a\\) liefern, die den Untersuchungen von Abschnitt 5 und 6 aus Teil I entsprechen. Schlie\u00dflich wird Satz 21 \u00fcber die Transformationskorrespondenzen f\u00fcr beliebige Zahlk\u00f6rper formuliert und bewiesen (Satz 30).","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2595880$ECF58645-D0FA-4D41-91F9-2EFF167ECEFB","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"9f6c3674cdc84fb35bef81d2a5b0d50e18eb98af","datavalue":{"value":"2515049","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2595880$C8D81A70-8E85-4960-8D69-7E2F475F7D66","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2595880$32E9164F-F7FC-4B9A-A7F7-6A4A855AE0FD","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"fdfd16752d0809bd44215a65d25d156024547d80","datavalue":{"value":"W4245324577","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2595880$3D5A6BEB-87CF-42F9-9104-2F5DE00AC27F","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"0f74a6ffa4011da0a87ad952faaf731337c70a78","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481565,"id":"Q6481565"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2595880$3BB63A96-B8B4-4915-A9D2-8D0B48BCEB28","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2595880","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2595880"}}}}}