{"entities":{"Q2596311":{"pageid":2607054,"ns":120,"title":"Item:Q2596311","lastrevid":44440488,"modified":"2025-11-22T22:57:31Z","type":"item","id":"Q2596311","labels":{"en":{"language":"en","value":"Le\u00e7ons sur les principes topologiques de la th\u00e9orie des fonc\\-tions analytiques. 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Kap. I entwickelt die allgemeinen topologischen Grundlagen: Begriff des topo\\-logischen Raumes nach \\textit{Fr\u00e9chet} (Zuordnung der Ableitung zu jeder Teilmenge) und weitere Grundbegriffe; in die Definition der Mannigfaltigkeit wird dabei kein Ab\\-z\u00e4hlbarkeitsaxiom aufgenommen; es folgt der Beweis des Brouwerschen Satzes von der Invarianz des inneren Punktes nach \\textit{Lebesgue-Sperner}.  Kap. II entwickelt den Begriff der Riemannschen Fl\u00e4che ausgehend von dem allgemeinen Begriff des \u00dcberlagerungsraumes : Sind \\(V\\) und \\(V_0\\) zwei topologische R\u00e4ume mit den Punkten \\(p\\) und \\(p_0\\), und ist \\(p_0= f (p)\\) eine stetige Abbildung von \\(V\\) auf \\(V_0\\), so bilden die Paare \\((p, f (p))\\) einen \u00dcberlagerungsraum \\((V_0)_f^V\\) \u00fcber \\(V_0\\), der durch die Vorschrift, zu \\(V\\) hom\u00f6omorph zu sein, zum topologischen Raum wird. Sind \\(V_0\\) und \\(V\\) zweidimensionale Mannigfaltigkeiten, so ist \\((V_0)_f^V\\) eine Riemannsche \u00dcberlagerungs\\-mannigfaltigkeit, wenn \\(f (p)\\) st\u00fcckweise topologisch einer Potenztransformation \u00e4qui\\-valent ist, d. h., wenn sich \\(V\\) so mit abz\u00e4hlbar vielen abgeschlossenen und kompakten Teilbereichen \\(\\delta_i\\) \u00fcberdecken l\u00e4\u00dft, da\u00df \\(f (p)\\) durch topologische Abbildungen der \\(\\delta_i\\) und der \\(f(\\delta_i)\\), \\(\\xi=h^i(p)\\), \\(\\zeta=h_0^i(p)\\), in Einheitskreise \\(|\\xi|\\leqq1\\), \\(|\\zeta|\\leqq1\\) in Potenz\\-transformationen \u00fcbergeht:  \\[  \\zeta=h_0^i[f(h^i(\\xi)^{-1})]=\\xi^{ni}.  \\]  Eine Riemannsche Fl\u00e4che liegt vor, wenn \\(V_0\\) die Riemannsche Zahlenkugel ist. Es folgt der Beweis f\u00fcr das umkehrbar eindeutige Entsprechen der Riemannschen Fl\u00e4chen und der analytischen Gebilde in engem Anschlu\u00df an \u00e4ltere Darstellungen von \\textit{Weyl} und \\textit{Fatou}.  Kap. III gibt nun Antwort auf die Frage 1) durch den Beweis des Satzes, da\u00df die Riemannschen Fl\u00e4chen die triangulierbaren orientierbaren zweidimensionalen Mannig\\-faltigkeiten sind. Zur Verdeutlichung dienen Beispiele nicht orientierbarer Fl\u00e4chen sowie ein von \\textit{Pr\u00fcfer} stammendes Beispiel einer nicht triangulierbaren zweidimensio\\-nalen Mannigfaltigkeit (in der Formel Zeile 11 v. u. S. 72 findet sich ein st\u00f6render Druckfehler: es mu\u00df \\(\\eta (X - z) - Y(\\xi - z) = 0\\) hei\u00dfen, nicht \\(\\eta X - Y (\\xi - z)= 0)\\).  Kap. IV ist der Frage 2) gewidmet. Es wird zuerst die gel\u00e4ufige Einteilung der geschlossenen Fl\u00e4chen nach dem Geschlecht behandelt. F\u00fcr die Erledigung der Frage bei den offenen Fl\u00e4chen (nach \\textit{K\u00e9r\u00e9kj\u00e1rto}) ist der Begriff des Randelementes wesentlich. Die Menge der Randelemente einer Fl\u00e4che wird durch Erkl\u00e4rung der ``H\u00e4ufungs\\-randelemente'' einer beliebigen Teilmenge zu einem topologischen Raum gemacht, und au\u00dferdem wird zwischen zwei Arten von Randelementen unterschieden. Mit diesen Begriffen, deren Erkl\u00e4rung im einzelnen hier zu weit f\u00fchren w\u00fcrde, l\u00e4\u00dft sich der fragliche Satz so aussprechen: Zwei offene Riemannschen Fl\u00e4chen sind dann und nur dann hom\u00f6omorph, wenn sie von gleichem Geschlecht sind und wenn sich zwischen den Mengen der Randelemente eine Hom\u00f6omorphie erkl\u00e4ren l\u00e4\u00dft, bei der sich die Elemente erster Art entsprechen.  Kap. V bezieht sich auf die Frage 3), also auf die Frage: Welche Klassen von Abbildungen erh\u00e4lt man aus allen analytischen Funktionen, wenn man in einer solchen, \\(f (z)\\), die auf der Riemannschen Fl\u00e4che \\(R\\) erkl\u00e4rt sei und die diese auf die Zahlenkugel \\(S\\) abbildet, sowohl \\(R\\) als \\(S\\) je einer topologischen Abbildung unterwirft. Es stellt sich heraus, da\u00df dies die vom Verf. eingef\u00fchrte Klasse der ``inneren Transformationen'' ist, die unter den stetigen Transformationen ausgezeichnet sind durch die beiden Eigen\\-schaften, da\u00df sie offene Mengen in ebensolche \u00fcberf\u00fchren und kein Kontinuum in einen einzelnen Punkt. Dabei ergibt sich eine weitere einfache Charakterisierung der Rie\\-mannschen Fl\u00e4chen: Sie sind diejenigen \u00dcberlagerungsmannigfaltigkeiten der Zahlen\\-kugel, bei denen die zu ihrer Definition dienende Abbildung \\(f(p)\\) eine innere Trans\\-formation ist.  Kap. VI ist einigen interessanten Einzelfragen ohne gr\u00f6\u00dfere Bedeutung f\u00fcr den systematischen Aufbau gewidmet. Man findet einen Satz, der bekannte funktionen\\-theoretische S\u00e4tze \u00fcber die Hebbarkeit gewisser Singularit\u00e4tenmengen auf innere Transformationen verallgemeinert. Ferner werden innere Abbildungen einer Riemann\\-schen Fl\u00e4che \\(R\\) auf eine andere, \\(S\\), betrachtet. Eine solche hei\u00dft eine totale \u00dcber\\-deckung von \\(S\\) durch \\(R\\), wenn jede Punktfolge aus \\(R\\), die keine kompakte Teilfolge enth\u00e4lt (die ``gegen den Rand strebt'') in eine ebensolche \u00fcbergeht. Die \u00dcberdeckung ist dann auch vollst\u00e4ndig, h. h. \\textit{jeder} Punkt von S wird \u00fcberdeckt, und au\u00dferdem auch jeder gleich oft. Sind die Zusammenhangszahlen \\(c\\) und \\(c'\\) von \\(S\\) bzw. \\(R\\) endlich, so ist eine solche Abbildung umkehrbar eindeutig, wenn es mehr als \\(c - 2c' + 2\\) Punkte \\(A\\) auf \\(S\\) gibt, f\u00fcr die das Urbild in \\(R\\) nur aus einem einzigen Punkt besteht. Es ergibt sich weiter eine Verallgemeinerung der Hurwitzschen Formel f\u00fcr das Geschlecht einer \u00dcberlagerungsfl\u00e4che bei nicht totaler \u00dcberlagerung. Endlich werden kurz einige S\u00e4tze gebracht, die sich um die Begriffe Zielwerte (asymptotische Werte) und Ausnahmewerte gruppieren, auf die Verf. fr\u00fcher ausf\u00fchrlicher eingegangen war (Ann. Inst. Henri Poin\\-car\u00e9 2 (1932), 233-266; F. d. M. \\(58_{\\text{II}}\\), 1090). (V 2.)  Besprechungen: A. Buhl; Enseign. math. 37 (1938), 95-96, F. Marty; Bull. Sci. math. (2) 62 (1938), 65-67. H.Whitney; Bull. Amer. math. Soc. 44 (1938), 758-759.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2596311$CD6676E5-4EA4-4AEE-935F-C6CF4A9C6EAC","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"f5855d4dd1ef83789b43b068b11870cbcc253aaf","datavalue":{"value":"2515497","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2596311$CBB18175-B9A2-45F0-8F25-2861F77ED7E1","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"ad36ef5a4393f3c4a60d6539ed7f73e2ca942c2d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559428,"id":"Q559428"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2596311$0DED72BA-975C-453A-B8D5-8AF4D4FCC6F7","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2596311$17656AE6-CBB9-449B-B797-B1AB3A3B30FB","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2596311","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2596311"}}}}}