{"entities":{"Q2597149":{"pageid":2607892,"ns":120,"title":"Item:Q2597149","lastrevid":44441040,"modified":"2025-11-22T23:02:24Z","type":"item","id":"Q2597149","labels":{"en":{"language":"en","value":"Angebot und Nachfrage in der Produktionswirtschaft."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2516302"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2597149$B9FF85B6-DEEA-48CF-A911-0DA1444494BF","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"f9111471e67054fc4741e21ea988e4c61c8b1df9","datavalue":{"value":{"text":"Angebot und Nachfrage in der Produktionswirtschaft.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2597149$3E4DC9F5-2FEC-40BC-8EF4-B5314CCC88BB","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"d17cf3842ca66884f5adb496dc64747b8d5e796b","datavalue":{"value":"64.0567.05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2597149$60D3CD68-E195-4FEA-BAC1-71C8B9220A6F","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"f858b81427e0400eb7de4859b32f6d4c81a704f4","datavalue":{"value":{"time":"+1938-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2597149$38920382-2235-489C-BFB9-5579E57684F3","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"8e56ead6c7bde6cb54f647c5d8478f9b162c8ac6","datavalue":{"value":"Man kennt in der Wirtschaftstheorie Ausnahmen von dem plausiblen Satz, da\u00df ``die nachgefragte Menge eine monoton abnehmende und die angebotene Menge eine monoton zunehmende Funktion des Preises ist'', und man wei\u00df nicht, wie weit seine G\u00fcltigkeit \u00fcberhaupt reicht. Die vorliegende Arbeit hat sich die Aufgabe gestellt, die Grenzen f\u00fcr die G\u00fcltigkeit dieses Satzes aufzusuchen.  In der Einleitung werden zwei Beispiele angegeben, die deutlich diejenigen Gebiete der Wirtschaft umgrenzen, in denen der Satz nicht gilt.  Das erste Beispiel gibt einen Fall wieder, in dem die \\textit{nachgefragte} Menge eine \\textit{zunehmende} Funktion des Preises ist: Eine Haushaltung, die in ihrem Etat nur einen bestimmten Betrag f\u00fcr die Versorgung mit Fleisch eingesetzt hat und wochentags billiges Rindfleisch und sonntags teures Kalbfleisch kauft, wird bei steigenden Fleischpreisen den Verbrauch an Kalbfleisch einschr\u00e4nken und daher mehr Rindfleisch nachfragen, obgleich auch der Preis f\u00fcr Rindfleisch gestiegen ist. Es lassen sich leicht weitere solche Beispiele f\u00fcr eine Wirtschaft mit gegebenem Etat und substituierbaren G\u00fctern, die verschiedenen qualitativen Rang haben (``inferior'' -- ``superior''), konstruieren.  Im zweiten Beispiel \\textit{w\u00e4chst} die \\textit{angebotene} Menge mit abnehmendem Preise. Diese ``regelwidrige'' Reaktion zeigen Kleinbetriebe, deren Produktionsumfang im wesentlichen von der Arbeitskraft des Betriebsinhabers und seiner Familienangeh\u00f6rigen abh\u00e4ngt und die nur ein geringes Einkommen abwerfen. Ein Sinken des Preises f\u00fcr das erzeugte Gut veranla\u00dft den Produzenten zu erh\u00f6hten Anstrengungen, um durch gesteigerte Erzeugung den Einkommensausfall teilweise wieder auszugleichen.  In beiden Beispielen handelt es sich bei den nachfragenden und anbietenden Wirtschaftseinheiten um Haushaltungen, bei denen sich Einnahmen und Ausgaben die Waage halten m\u00fcssen. Dieses Streben nach der Erf\u00fcllung der Bilanzgleichung wird vom Verf. als das ``hauswirtschaftliche Bedarfsprinzip'' bezeichnet. Es f\u00fchrt unter bestimmten Umst\u00e4nden zu den beschriebenen regelwidrigen Reaktionen.  Handelt es sich um eine reine Erwerbswirtschaft, die also nur dem ``Erwerbsprinzip'' gehorcht, d. h. ``ihre Gewinne in Geld bei gegebenen technischen Produktionsbedingungen zu einem Maximum zu machen sucht'', so gilt f\u00fcr sie das allgemeine Nachfrage- und Angebotsgesetz ohne Einschr\u00e4nkung.  Im Hauptteil der Arbeit wird der Beweis f\u00fcr diese Behauptung gef\u00fchrt, indem man die mathematischen Bedingungen f\u00fcr das Maximum des Gewinns ausnutzt, der als Funktion der Preise der G\u00fcter und Produktionsmittel dargestellt wird.  Der Preis des \\(\\nu\\)-ten Produktes \\(x_\\nu\\), (\\(v=1,2,\\ldots, n\\)) bzw. des \\(\\mu\\)-ten Produktionsmittels (mit negativem Vorzeichen versehen) \\(x_\\mu\\) (\\(\\mu = n+1,\\ldots, m\\)) sei \\(p_\\nu\\) bzw. \\(p_\\mu\\), dann ergibt sich als Gewinngleichung  \\[  G=\\sum_{\\lambda=1}^m p_\\lambda x_\\lambda.  \\]  Die Behauptung des zu beweisenden Satzes lautet dann \\(\\dfrac{\\partial x_\\lambda}{\\partial p_\\lambda}>0\\), und ihr Beweis wird aus den Maximumbedingungen gefolgert.  Zum Schlu\u00df werden die Produktionsfunktionen und die Reaktionen der Wirtschaften, die dem Erwerbsprinzip gehorchen, mit den Produktionsfunktionen und den Reaktionen der Wirtschaften, die dem Bedarfsprinzip gehorchen, verglichen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2597149$7676BC6E-1BF7-4B63-A238-1D4E0C47B711","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"659786b6a3898acc42432b238cfc670c628ec30f","datavalue":{"value":"2516302","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2597149$4E2C76F4-DD96-455E-898D-3F5811269400","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"c0e75cedf0659af2c3fac3c0c553bd665c274562","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559064,"id":"Q559064"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2597149$848C12BA-FE93-47AD-A9AC-759C5072A742","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2597149$5EE7AF17-2D8A-4CFB-8E96-357BA1FA3B5D","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2597149","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2597149"}}}}}