{"entities":{"Q2598538":{"pageid":2609281,"ns":120,"title":"Item:Q2598538","lastrevid":44443179,"modified":"2025-11-22T23:21:45Z","type":"item","id":"Q2598538","labels":{"en":{"language":"en","value":"``La g\u00e9om\u00e9trie'' de Descartes. I, II."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2517685"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2598538$AFADF456-62AE-435E-B6EA-2CBA6A9B2934","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"dfb1ec1960817a2950e35b2b7bbb4736b4c161a2","datavalue":{"value":{"text":"``La g\u00e9om\u00e9trie'' de Descartes. 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Das folgende gibt eine Analyse der Arbeit des Verf.:  1) Die ``\\textit{Descartessche Methode}''. W\u00fcrdigung derselben unter Bezugnahme auf \\textit{Rivaud}s Aufsatz in den ``\u00c9tudes sur Descartes'' (Rev. Metaphys. Morale 44 (1937), 35-62) als eine ``p\u00e9dagogie nouvelle, une doctrine de l'\u00e9ducation''.  2) \\textit{Studien \u00fcber Descartes' ``Geometrie''}. Hinweis insbesondere auf \\textit{G. Loria}s Studie (Descartes g\u00e9om\u00e8tre) in den genannten ``\u00c9tudes'' (Rev. Metaphys. Morale 44 (1937), 199-220; JFM 63.0013.*) und \\textit{G. Milhaud}s Arbeit (Descartes savant, 1921), wobei im einzelnen im Anschlu\u00df an die letzte Arbeit die ``Originalit\u00e4t'' Descartes' gekennzeichnet wird.  3) \\textit{Analyse von Descartes' ``Geometrie''.}  a) Descartes' geometrische Konstruktionen zur L\u00f6sung aller Probleme, die mit Zirkel und Lineal l\u00f6sbar sind.  b) Descartes' L\u00f6sung von Pappus' Problem der Konstruktion der geometrischen \u00d6rter solcher Punkte, da\u00df die von einem dieser Punkte ausgehenden \\(2n\\) oder \\(2n-1\\) Geraden ebensoviele andere gegebene Geraden unter gegebenen Winkeln schneiden derart, da\u00df das Verh\u00e4ltnis  \\[  \\dfrac{\\alpha_1\\alpha_2\\cdots\\alpha_r}{\\alpha_{r+1}\\alpha_{r+2}\\cdots\\alpha_{2r}} \\quad\\text{bzw.}\\quad \\dfrac{\\alpha_1\\alpha_2\\cdots\\alpha_r}{\\alpha_{r+1}\\alpha_{r+2}\\cdots\\alpha_{2r-1}A}  \\]  konstant ist (\\(\\alpha_i =\\) L\u00e4nge der Segmente zwischen dem gesuchten Punkt und der \\(i\\)-ten Geraden, \\(A\\) eine gegebene L\u00e4nge). Insbesondere ausf\u00fchrliche Darlegung f\u00fcr den Fall von vier gegebenen Geraden (locus ad quatuor lineas) und Nachweis, da\u00df in diesem Falle der gesuchte Ort ein Kegelschnitt ist, wobei Descartes \\textit{notwendig} auf den komplizierten Apparat der Theoreme von Apollonius insoweit zur\u00fcckgreifen mu\u00dfte, als diese die zu seiner Zeit \u00fcbliche Definition der \\(C_2\\) enthielten.  c) Bemerkungen des Verf. zu Descartes' L\u00f6sung.  \\(\\alpha\\)) Descartes zeichnet die \\(C_2\\) in seiner Figur 9 als Kreis, in seiner Figur 10 als Zweig einer Hyperbel, w\u00e4hrend seine Gleichung zeigt, da\u00df es eine Ellipse ist. Er verfehlt damit das Resultat in der Form, die ihm sp\u00e4ter (ohne Bezugnahme auf Descartes und nach rein geometrischer Methode) Newton in seinen ``Prinzipien'' 1687 gegeben hat: Die \\(C_2\\) ist dem aus den gegebenen Geraden \\(1, 2, 3, 4\\) gebildeten Vierseit umgeschrieben, derart da\u00df sie durch die Ecken (1,2); (2,3); (3,4) hindurchgeht.  \\(\\beta\\)) Ausf\u00fchrungen des Verf. \u00fcber die verschiedenen F\u00e4lle dieses von ihm so genannten Descartes-Newtonschen Theorems (gew\u00f6hnlich als Pappussches Theorem bezeichnet).  d) Behandlung des Pappusschen Problems durch Descartes im Falle von f\u00fcnf gegebenen Geraden, von denen vier unter sich parallel sind. Der Ort wird eine \\(C_3\\).  e) Descartes' Normalenkonstruktion an die gefundenen Kurven, insbesondere an die Ellipse, die hier erstmalig (unter Benutzung von rechtwinkligen Koordinaten) in der Form \\(x^2 = ry -\\dfrac{r}{q}y^2\\) erscheint, also ``laufende'' Koordinaten \\(x, y\\) statt der ``Segmente'' von Apollonius benutzt.  f) Unter \u00dcbergehung von Descartes' Ausf\u00fchrungen \u00fcber seine ``Ovale'' geht Verf. ausf\u00fchrlicher ein auf die Untersuchungen im dritten Buch der ``Geometrie'', in denen es sich um die Konstruktion von Problemen handelt, die insbesondere auf ``h\u00f6here algebraische Kurven'' f\u00fchren. Damit gewinnt dieses Buch notwendig einen wesentlich ``algebraischen Charakter''. Daher hier Descartes' Zeichenregel und die Konstruktion der Wurzeln von Gleichungen dritten und vierten Grades als Schnittpunkte von Kreis und Parabel, aber auch Konstruktion der Wurzel einer speziellen Gleichung sechsten Grades.  4) \\textit{Sch\u00f6pfung der ``Analytischen Geometrie'' durch Descartes.} Hier setzt sich Verf. (besonders unter Bezugnahme auf Loria und Milhaud) mit der Frage der Priorit\u00e4t \\textit{Fermat}s \\textit{oder Descartes'} auseinander. Er stimmt Milhauds Ansicht zu, da\u00df die Geometer des 17. Jahrhunderts diese Priorit\u00e4tsfrage nicht kannten, stimmt aber nicht der Begr\u00fcndung zu, die Milhaud f\u00fcr seine Ansicht gab (``einfach deshalb nicht, weil den Zeitgenossen die ``analytische Geometrie'' sowohl bei Fermat (in seiner isagoge ad locos planos et solidos) wie bei Descartes als eine Fortsetzung und Vervollst\u00e4ndigung der Methode der geometrischen \u00d6rter der Griechen erschien''). Unter W\u00fcrdigung des historischen Materials sieht Verf. das Fehlen jeglichen Priorit\u00e4tsstreites im 17. Jahrhundert darin begr\u00fcndet, da\u00df Descartes ``weit tiefer und weiter ausholend, ausgehend von seinen philosophischen Konzeptionen'' \\textit{die Grundlage zu einer neuen geometrischen Wissenschaft} legte, Fermat aber als ``Geometer'' die \\textit{Vereinfachung der apollonischen Kegelschnittlehre} sich zum Ziel setzte. ``Si Descartes e\u00fbt manqu\u00e9 \u00e0 l'esprit humain, Fermat l'eut remplac\u00e9 en g\u00e9om\u00e9trie'' (Montucla).","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2598538$1521684E-F822-4C1F-8455-3521CE2B4C8B","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"9afa65cfe019780625a29a86f64b59b1b805f23d","datavalue":{"value":"2517685","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2598538$E8DCDDD1-D0D0-46E2-9B37-EED10A33AB3F","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"29f2c68624b51729966204d3b0664071f8e56c26","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1434901,"id":"Q1434901"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2598538$9B9AC1AD-2596-4D31-B082-3FEE2F8A2F34","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2598538$FAC8DBF6-6BFE-43B1-8D94-D4DDD17B8A61","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2598538","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2598538"}}}}}