{"entities":{"Q2600381":{"pageid":2611124,"ns":120,"title":"Item:Q2600381","lastrevid":44453841,"modified":"2025-11-23T01:43:17Z","type":"item","id":"Q2600381","labels":{"en":{"language":"en","value":"Classical theory of radiating electrons."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2519530"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2600381$3DCF06DA-7A7B-404E-87FB-A8710196E504","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"96fc66b2fde6a4f253ae934e416af5b0e268ecfd","datavalue":{"value":{"text":"Classical theory of radiating electrons.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2600381$EAAC759D-66A4-4C7B-9F56-561508430E90","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"04648e3cc855f63d914355504e62547dc24aa78c","datavalue":{"value":"64.1481.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2600381$DD9ADDC2-AF5D-4ACA-AC0C-D14FCAD8C189","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"f6d55fa4661342d97caa45148ccb986a698f8427","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":561379,"id":"Q561379"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2600381$D4032396-AA3A-40E6-9DD5-DDE7AA39EC16","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"f858b81427e0400eb7de4859b32f6d4c81a704f4","datavalue":{"value":{"time":"+1938-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2600381$8276BA03-D178-4F28-878F-507606789369","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"1c15180cbccfa559b8487c751dd56e73d7aba07b","datavalue":{"value":"Das Lorentzsche Modell des Elektrons, eine kleine elektrisch geladene Kugel, f\u00fchrt zu Schwierigkeiten, sobald sehr rasch ver\u00e4nderliche Felder und gro\u00dfe Beschleunigungen des Elektrons in Betracht gezogen werden. Verf. gibt daher dem Punktmodell des Elektrons den Vorzug. Die diesem anhaftende Schwierigkeit einer unendlichen elektromagnetischen Masse, die gleicherweise in der klassischen und in der Quantentheorie auftritt, beabsichtigt Verf. zun\u00e4chst im Rahmen der klassischen Theorie zu beseitigen, und zwar (im Gegensatz zu M. Born) unter Beibehaltung der strengen G\u00fcltigkeit der Maxwellschen Theorie durch einen direkten ``Subtraktionsproze\u00df'', wie er \u00e4hnlich z. B. in der Positronentheorie angewandt wird. Es liegt dem Verf. weniger daran, ein anschauliches Modell des Elektrons zu erhalten, als vielmehr ein in sich geschlossenes System von Gleichungen aufzustellen, die den allgemeinen Prinzipien, wie dem Erhaltungssatz von Energie und Impuls und dem Relativit\u00e4tsprinzip, gen\u00fcgen. -- Verf. beginnt mit einer Reihe exakter Definitionen f\u00fcr verschiedene Feldanteile, wie das einfallende, das austretende und das vom Elektron emittierte Strahlungsfeld. Bei diesen Definitionen spielen das retardierte und das avancierte Feld des Elektrons eine symmetrische Rolle. Das Strahlungsfeld ist frei von Singularit\u00e4ten und durch die (zun\u00e4chst als vorgegeben betrachtete) Weltlinie des Elektrons vollst\u00e4ndig bestimmt; sein Wert auf der Weltlinie wird angegeben und im Anhang berechnet. Anschlie\u00dfend betrachtet Verf. die elektromagnetische Energie- und Impulsstr\u00f6mung in der Umgebung der Weltlinie und gewinnt durch Anwendung des Erhaltungssatzes von Energie und Impuls eine notwendige Bedingung, der die Bewegungsgleichungen des Elektrons gen\u00fcgen m\u00fcssen. Die einfachsten Bewegungsgleichungen, die dieser Bedingung gen\u00fcgen, haben die gew\u00f6hnliche Form der Bewegungsgleichungen eines Elektrons im \u00e4u\u00dferen Felde. Die dabei auftretende Ruhmasse ist zu deuten als Summe der positiv unendlichen elektromagnetischen Masse und einer negativ unendlichen Masse, die am Orte des Elektrons konzentriert ist. Die Rolle des \u00e4u\u00dferen Feldes spielt dabei die Differenz zwischen dem Gesamtfeld und dem Mittelwert des retardierten und des avancierten Feldes. Dr\u00fcckt man dieses \u00e4u\u00dfere Feld aus durch das einfallende Feld und den eingangs gegebenen Ausdruck f\u00fcr das Strahlungsfeld, so ergeben sich genau die Lorentzschen Bewegungsgleichungen einschlie\u00dflich der Zusatzglieder f\u00fcr die Strahlungsr\u00fcckwirkung. Wesentlich gegen\u00fcber der Lorentzschen Theorie ist jedoch, da\u00df diesen Gleichungen jetzt exakte G\u00fcltigkeit zukommen soll. -- Die Bewegung des Elektrons nach den erhaltenen Bewegungsgleichungen ist durch ein vorgegebenes einfallendes Feld und Anfangswerte f\u00fcr Ort und Geschwindigkeit noch nicht vollst\u00e4ndig bestimmt; vielmehr mu\u00df auch die Beschleunigung noch irgendwie festgelegt werden. Z. B. f\u00fcr den Fall der Abwesenheit eines einfallenden Feldes ergeben sich daher au\u00dfer den in der Natur realisierten L\u00f6sungen konstanter Geschwindigkeit noch weitere L\u00f6sungen, die einer st\u00e4ndig beschleunigten Bewegung entsprechen w\u00fcrden. Verf. betrachtet ferner den Fall, da\u00df das Elektron einen kurzzeitigen elektromagnetischen Sto\u00df erh\u00e4lt, und kommt zu dem Schlu\u00df, da\u00df das Elektron bereits beschleunigt wird und Strahlung aussendet, bevor es von dem Sto\u00df erreicht wird. Dieses merkw\u00fcrdige Verhalten deutet Verf. im Sinne einer endlichen r\u00e4umlichen Ausdehnung des Elektrons: Dieses ist hiernach ein Gebilde, durch dessen Inneres ein Signal schneller als mit Lichtgeschwindigkeit gesandt werden kann. -- An weiteren Ergebnissen ist bemerkenswert, da\u00df sich die Bewegungsgleichungen eines Systems von mehreren Elektronen, die miteinander in elektromagnetischer Wechselwirkung stehen, aus einem Variationsprinzip ableiten lassen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2600381$51F390D0-885B-4EEB-9A62-24A581FA362A","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"99e27733a4f4d1b32119a41a0e5f27f86b586b10","datavalue":{"value":"2519530","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2600381$17CF822B-C7E0-4147-A8B9-E8F6F6746132","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2600381$C190BE71-720C-4ED5-BC26-F3FC5026B807","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"821d07b153f65dbb4b9f9bc4b3c95fe9d7ddd3a8","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1098/rspa.1938.0124","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q2600381$11C44F8F-4447-499C-9937-ACD31E580EB4","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"0104e5bb0bafa089e3a4791602944861bfa7ea68","datavalue":{"value":"W2146075155","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2600381$6A969E9E-2B70-4610-B559-B3257DC9873C","rank":"normal"}],"P12":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P12","hash":"30b71c1b00ae76bdea12df1c02b6f43e6447e4d5","datavalue":{"value":"Q57185839","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2600381$EE4E3FAE-836E-4602-AAFA-E9CCD651D3EF","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"3897a4342a8810e0aea5f650f5e0305647ab80cc","datavalue":{"value":"10.1098/RSPA.1938.0124","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2600381$A74DD503-F4D8-4254-B08E-2A7EA3734E14","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"a6c1288eec45915c2822c0387f088f24a50535c9","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":3126081,"id":"Q3126081"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2600381$E8518B03-12B5-461D-B3C6-D3679A1F8479","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2600381","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2600381"}}}}}