{"entities":{"Q2600510":{"pageid":2611253,"ns":120,"title":"Item:Q2600510","lastrevid":44449581,"modified":"2025-11-23T00:41:26Z","type":"item","id":"Q2600510","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur analytischen Theorie der Grenzkreisgruppen. I."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2520685"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2600510$98B9FC24-6A48-4C34-81A3-430B816CBAD9","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"a56cc9087ae1740aece90284d18132043f35c427","datavalue":{"value":{"text":"Zur analytischen Theorie der Grenzkreisgruppen. 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Deutsch. Math.-Verein. 47 (1937), 161-176). Seine Untersuchungen f\u00fchren zu einer Neubegr\u00fcndung der Theorie der automorphen Formen; sie ist einfacher als jene, wie sie in dem Werke ``Automorphe Funktionen'' von \\textit{Fricke-Klein} und in den \\textit{Ritter}schen Arbeiten gegeben wird. Dar\u00fcber hinaus kann der Verf. mit seinen neuen Untersuchungen einige offene Fragen aus seinen fr\u00fcheren Arbeiten erledigen (vgl. Abh. math. Sem. Hamburgische Univ. 8 (1930), 215-242; Math. Ann. 106 (1932), 343-368; F. d. M. \\(56_{\\text{I}}\\), 330; \\(58_{\\text{I}}\\), 402).  Unter einer Grenzkreisgruppe versteht man eine Gruppe \\(\\varGamma\\) von reellen unimodu\\-laren Matrizen \\(L=\\begin{pmatrix}\\alpha&\\beta\\\\\\gamma&\\delta\\end{pmatrix}\\) mit folgenden Eigenschaften: Es gibt in \\(\\varGamma\\) keine Matrizen\\-folge, die gegen \\(I=\\begin{pmatrix}1&0\\\\0&1\\end{pmatrix}\\) oder -- \\(I\\) konvergiert. Die Gruppe \\(\\overline{\\varGamma}\\) der von \\(L\\) erzeugten linearen Substitutionen \\(\\tau'=L\\tau=\\dfrac{\\alpha\\tau+\\beta}{\\gamma\\tau+\\delta}\\) ist in jedem reellen Punkt \\(\\tau\\), einschlie\u00df\\-lich \\(\\tau=\\infty\\), nicht eigentlich diskontinuierlich. \\(\\overline{\\varGamma}\\) ist bekanntlich in \\(\\mathfrak H:\\Im(\\tau)>0\\) eigent\\-lich diskontinuierlich.  Zum Aufbau der Theorie der Grenzkreisgruppen wird die \\textit{Weyl}sche Darstellung (\\textit{H. Weyl}, Die Idee der Riemannschen Fl\u00e4che, Leipzig 1913; F. d. M. 44, 492 (JFM 44.0492.*)) der nicht\\-euklidischen Bewegungsgruppen des Einheitskreises herangezogen. Die Ergebnisse, auf den vorliegenden Fall \u00fcbertragen, gestatten, zusammen mit zwei vom Verf. be\\-wiesenen S\u00e4tzen \u00fcber parabolische Fixpunkte von \\(\\varGamma\\), aus \\(\\mathfrak H\\) unter Ben\u00fctzung von \\(\\varGamma\\) eine gewisse \\textit{Riemann}sche Fl\u00e4che \\(\\mathfrak B\\) zu konstruieren; alle verschiedenen Punkte \\(\\mathfrak p\\) von \\(\\mathfrak B\\) werden gegeben durch alle verschiedenen vollst\u00e4ndigen Systeme von Punkten \\(\\tau\\) aus \\(\\mathfrak H\\), die bez\u00fcglich \\(\\varGamma\\) \u00e4quivalent sind. \\(\\mathfrak H\\) ist zu \\(\\mathfrak B\\) regul\u00e4re universelle \u00dcberlagerungs\\-fl\u00e4che mit vorgegebener Verzweigung.  Zur Einf\u00fchrung multiplikativer Differentiale (vgl. dazu auch das erw\u00e4hnte Werk von \\textit{Weyl}) geht Verf. von einer beliebigen \\textit{Riemann}schen Fl\u00e4che \\(\\mathfrak F\\) und einer zu \\(\\mathfrak F\\) ge\\-h\u00f6rigen universellen regul\u00e4ren \u00dcberlagerungsfl\u00e4che \\(\\widetilde{\\mathfrak F}\\) aus, die \u00fcber isolierten Punkten von \\(\\mathfrak F\\) in gegebener endlicher oder unendlicher Ordnung verzweigt ist. Es wird gezeigt, da\u00df dem multiplikativen Differential \\(dz\\) auf \\(\\widetilde{\\mathfrak F}\\) bez\u00fcglich \\(\\mathfrak F\\), d. i. ein Differential der Eigenschaft \\((dz)_{S\\widetilde{\\mathfrak p},t}=\\mu(S)\\,(dz)_{\\widetilde{\\mathfrak p},t}\\), \\(\\mu(S)\\) beliebig komplex, \\(S\\) Decktransformation von \\(\\widetilde{\\mathfrak F}\\) bez\u00fcglich \\(\\mathfrak F\\), ein Divisor \\(\\mathfrak d\\) auf \\(\\mathfrak F\\) zukommt; er charakterisiert das Verhalten von \\(dz\\) auf \\(\\widetilde{\\mathfrak F}\\) \u00fcber jedem Punkt von \\(\\mathfrak F\\). Der Zusammenhang zwischen multiplikativen Differentialen und automorphen Formen der Dimension -- 2 wird entwickelt.  Ist \\(S=\\begin{pmatrix} a&b\\\\c&d\\end{pmatrix}\\) reell modular, \\(\\mathfrak m' = \\{m_1', m_2'\\} =\\mathfrak mS\\), so gilt gem\u00e4\u00df der vom Verf. gegebenen Definition der analytischen Funktion \\(\\log (c\\tau + c\\mu)\\) eine Beziehung: \\(\\log (m_1S\\tau + m_2) = \\log(m_1'\\;\\tau + m_2') - \\log (c\\tau + d) + 2\\pi iw(\\mathfrak m, S)\\), wobei \\(w (\\mathfrak m, S)\\) in der Form  \\[  w (\\mathfrak m, S) =\\frac1{2\\pi} \\big(\\arg (m_1S\\tau + m_2) - \\arg (m_1'\\tau + m_2') + \\arg (c\\tau + d)\\big)  \\]  dargestellt werden kann. \\(w (\\mathfrak m, S) = w (M, S)\\) \\(\\bigg(M = \\Big({m_0\\atop m_1}{m_3\\atop m_2}\\Big)\\) Erg\u00e4nzung des Vektors \\(\\mathfrak m = \\{m_1, m_2\\}\\) zu der reellen unimodularen Matrix \\(M\\bigg)\\) ist nur der Werte 0, 1, \\(-1\\) f\u00e4hig. Die Berechnung von \\(w (M, S)\\) wird nach zwei Methoden durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse sind in Satz 4 zusammengestellt. Sie gestatten die Herleitung von Formeln, die bei der Untersuchung von automorphen Formeln benutzt werden. Durch Verallgemeinerung der Funktion \\(w (M, S)\\) gelangt Verf. zu einem Formelsystem, von dem in einem sp\u00e4teren Teil der Arbeit Gebrauch gemacht werden soll.  Im zweiten Abschnitt des \\S~2 wird die automorphe Form \\(f(\\tau)\\) zur Gruppe \\(\\varGamma\\) von der Dimension -- \\(r\\) und dem Multiplikatorsystem \\(v\\) eingef\u00fchrt. Dabei ist \\(f(\\tau)\\) durch die Beziehung \\(f(L\\tau) = v (L) (\\gamma\\tau + \\delta)^rf(\\tau)\\) und gewisse Regularit\u00e4tsbedingungen definiert. \\(r\\) darf eine beliebige komplexe Zahl sein, \\(v (L)\\) ist von der Substitution \\(L\\subset\\varGamma\\) abh\u00e4ngig. Die in einer fr\u00fcheren Arbeit des Verf. dargestellte Theorie der automorphen Formen und der Multiplikatorensysteme reeller und komplexer Dimension wird hier in der Weise erg\u00e4nzt, da\u00df der Einflu\u00df der zu \\(\\varGamma\\) geh\u00f6rigen elliptischen Matrizen unter\\-sucht wird. Eine n\u00e4here Angabe der Resultate an dieser Stelle w\u00fcrde zu weit f\u00fchren.  Je nachdem, ob eine gegebene Grenzkreisgruppe ein endliches oder unendliches System von Erzeugenden besitzt, sagt man, sie geh\u00f6re zur ersten oder zweiten Art. Es gilt der Satz, da\u00df eine Grenzkreisgruppe dann und nur dann zur ersten Art geh\u00f6rt, wenn die \\textit{Riemann}sche Fl\u00e4che \\(\\mathfrak B\\) geschlossen und \\(\\mathfrak H\\) \u00fcber h\u00f6chstens endlich vielen Punkten von \\(\\mathfrak B\\) verzweigt ist. Zum Beweise werden \u00dcberlegungen aus den zitierten Arbeiten des Verf. und von \\textit{Koebe} angegebene Methoden (Math. Ann. 67 (1909), 145-224; F. d. M. 40, 470 (JFM 40.0470.*)) verwandt. Geh\u00f6rt \\(\\varGamma\\) zur zweiten Art, so ist \\(\\mathfrak B\\) nicht geschlossen. Die bei diesen Gruppen zweiter Art erzielten Ergebnisse \u00fcber Multiplikatorwerte usw. sind in Satz 5 niedergelegt. Wesentlich f\u00fcr den Beweis sind \u00dcberlegungen von \\textit{Koebe}, die in der Arbeit ``Allgemeine Theorie der Riemannschen Mannigfaltigkeiten'' (Acta math., Uppsala, 50 (1927), 27-157; F. d. M. 53, 320 (JFM 53.0320.*)) dargestellt sind.  Die Beweise zeigen, da\u00df bei der Konstruktion der kanonischen Fundamental\\-bereiche, der Herleitung der Ergebnisse \u00fcber Multiplikatorwerte usw. von den S\u00e4tzen der Uniformisierungstheorie kein Gebrauch gemacht wird; vielmehr ist es m\u00f6glich, die angedeuteten Resultate topologisch exakt zu begr\u00fcnden. Darin liegt ein sch\u00f6ner Fortschritt gegen\u00fcber der \u00e4lteren Theorie, wie sie in den eingangs erw\u00e4hnten Arbeiten dargestellt wird. (IV 6 C.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2600510$0FEDEAE2-9874-4BF9-97A3-E26260A0A90D","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"6caa45bc1cab3b871c4c642c58514434e21305f8","datavalue":{"value":"2520685","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2600510$9A251F81-79DB-4FA0-AB1D-828A24703700","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"70ca2f533ff1981a357ede4687b3a3f521f1ed17","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":759789,"id":"Q759789"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2600510$91126C0B-3CC7-4C5E-8657-17B24EA078CC","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2600510$D641C8FB-EBDB-45E9-B3DA-410CBBD35A9D","rank":"normal"}],"P223":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P223","hash":"017122be61f6bc84bf06dadd2a807ca2f3e6ab39","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1353082,"id":"Q1353082"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2600510$FB309896-8BA2-4D04-8BC7-C49499AC29C5","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2600510","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2600510"}}}}}