{"entities":{"Q2601231":{"pageid":2611974,"ns":120,"title":"Item:Q2601231","lastrevid":44452230,"modified":"2025-11-23T01:20:45Z","type":"item","id":"Q2601231","labels":{"en":{"language":"en","value":"Les g\u00e9om\u00e9tries."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2521401"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2601231$0644A8FF-B09C-4746-8555-9C8331A146C2","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"d38d1605de13d9e98eecf4b12b520b420138ad6f","datavalue":{"value":{"text":"Les g\u00e9om\u00e9tries.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2601231$EA42A648-31BB-44B6-831D-7B88F7B13B3B","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"f26d70626e72e0127f772d68e469a0d72d3253d0","datavalue":{"value":"63.0537.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2601231$79AC1EE3-BA8E-4C0F-9173-CA75ABBA45D4","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"4b5727a7c5b8fd0294ba23bb629bc28c096c780c","datavalue":{"value":{"time":"+1937-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2601231$1F90AF44-DC7D-4FF2-82C8-CE646DE5315A","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"e7db59759e5d12a4b2790ec3997073f0e38df867","datavalue":{"value":"Verf. legt hier einen Abri\u00df der Geometrie vor. Ohne Vollst\u00e4ndigkeit anzustreben, greift er einige besonders fesselnde Abschnitte heraus, die er, zum Teil auch unter Ber\u00fccksichtigung geschichtlicher Gesichtspunkte, n\u00e4her behandelt. Die Darstellung ist nicht nur f\u00fcr Mathematiker, sondern, wie Verf. im Vorwort bemerkt, auch f\u00fcr solche Leser bestimmt, die nur die auf der h\u00f6heren Schule vermittelten mathematischen Kenntnisse besitzen.  In Kap. I behandelt Verf. die Elementargeometrie. Er schildert in kurzen Worten die Entstehung der Geometrie, die Geometrie der Pythagor\u00e4er und die Kritik der Eleaten, sodann das Werk von \\textit{Euklid}. Anschlie\u00dfend berichtet er \u00fcber die Untersuchungen der Griechen \u00fcber die drei ber\u00fchmten Probleme der Dreiteilung des Winkels, der Verdopplung des W\u00fcrfels und der Quadratur des Kreises. Wenn es auch der Neuzeit vorbehalten blieb, die Unl\u00f6sbarkeit dieser Probleme allein mit Hilfe von Zirkel und Lineal zu erkennen, so sind doch die Bem\u00fchungen der Griechen nicht fruchtlos geblieben, da sie auf die Untersuchung gewisser Kurven gef\u00fchrt haben. Verf. geht dann zu den Kegelschnitten \u00fcber und bespricht die Entdeckungen des \\textit{Apollonius}, anschlie\u00dfend die S\u00e4tze der belgischen Mathematiker \\textit{A. Quetelet} (1796-1874) und \\textit{G. Dandelin} (1794-1847) \u00fcber Kegelschnitte. Der Abschnitt schlie\u00dft mit rein geschichtlichen Mitteilungen \u00fcber die \u00dcberlieferung der griechischen Mathematik an das Abendland.  Auch das Kap. II ``Die analytische Geometrie'' beginnt mit einer Bemerkung \u00fcber die Entdeckung dieses Gebiets; Verf. nennt N. Oresme (gest. 1382) als Vorl\u00e4ufer, weiterhin \\textit{Descartes} und \\textit{Fermat.} Sodann bespricht er einige wichtige Punkte aus der analytischen Geometrie der Ebene, unter anderem das Tangentenproblem, den Begriff der algebraischen Kurve, das \\textit{B\u00e9zout}sche Theorem und das \\textit{Cramer}sche Paradoxon. Bei der analytischen Geometrie des Raumes behandelt er vorwiegend die algebraischen Raumkurven.  In Kap. III ``Die projektive Geometrie'' steht wieder ein geschichtlicher \u00dcberblick an der Spitze, der aber als unvollst\u00e4ndig bezeichnet werden mu\u00df. Verf. beginnt mit \\textit{Desargues}, nennt weiterhin \\textit{Pascal, La Hire, Le Poivre, Monge} und besonders \\textit{Poncelet} bricht dann aber ab und geht zu einer mehr systematisch gerichteten Darstellung \u00fcber, in der ein Abri\u00df der projektiven Geometrie gegeben wird. Die Namen der um die systematische Weiterentwicklung der projektiven Geometrie \u00fcber \\textit{Poncelet} hinaus verdienten Forscher werden in diesem Zusammenhange nicht mehr genannt. Man findet zwar noch die Namen \\textit{Steiner} und \\textit{von Staudt. Steiner} wird aber nur, zusammen mit \\textit{M\u00f6bius} und \\textit{Chasles}, bei den Untersuchungen \u00fcber die projektive Erzeugung von Kurven h\u00f6herer Ordnung fl\u00fcchtig erw\u00e4hnt; \\textit{von Staudt} wird nicht etwa bei seiner wichtigsten Leistung, der Einf\u00fchrung imagin\u00e4rer Elemente in die projektive Geometrie, bei deren Er\u00f6rterung der Leser nur die Namen \\textit{Monge} und \\textit{Carnot} findet, sondern bei der Erkl\u00e4rung des Kegelschnitts als Ort der mit ihrer Bildgeraden in vereinigter Lage befindlichen Punkte einer Polarit\u00e4t genannt.  In Kap. IV ``Die Grundlagen der Geometrie'' schildert Verf. die Entwicklung, die zur Entdeckung der nichteuklidischen Geometrie gef\u00fchrt hat, bespricht dann die hyperbolische und elliptische Geometrie, die hyperbolische etwas eingehender am \\textit{Poincar\u00e9}schen Modell. Darauf gibt er das \\textit{Hilbert}sche Axiomensystem der euklidischen Geometrie an, und zwar in der seither mehrfach vereinfachten \u00e4ltesten Fassung aus dem Jahre 1899. Er\u00f6rterungen \u00fcber die Axiomatik der projektiven Geometrie bilden hier den Abschlu\u00df.  In Kap. V behandelt Verf. ``Die Geometrie und die Gruppentheorie''. An dem Beispiel der Permutationen von vier Elementen f\u00fchrt er zun\u00e4chst den Gruppenbegriff ein. Die allgemeine Definition des Gruppenbegriffs, die er dann gibt, ist l\u00fcckenhaft, denn er fordert lediglich das Vorhandensein einer eindeutigen Verkn\u00fcpfung und der Reziproken zu jedem Element. Verf. wendet sich darauf den wichtigsten in der Geometrie auftretenden Gruppen zu, der Gruppe der metrischen und der Gruppe der euklidischen Geometrie in seiner Bezeichnungsweise, d. h. der Gruppe der kongruenten und der \u00e4hnlichen Abbildungen. Bevor er zur Er\u00f6rterung der affinen und der projektiven Gruppe \u00fcbergeht, erweitert er den euklidischen Raum -er nennt ihn ``espace cart\u00e9sien'' -- d. h. die Gesamtheit der Systeme von drei inhomogenen Koordinaten \\(x\\), \\(y\\), \\(z\\), durch Einf\u00fchrung der uneigentlichen Elemente. Die Gesamtheit der Systeme von vier homogenen Koordinaten \\(x_1\\), \\(x_2\\), \\(x_3\\), \\(x_4\\) nennt er \\textit{Desargues}schen Raum (``espace argu\u00e9sien'') oder projektiven Raum, je nachdem die uneigentliche Ebene, und zwar durch die Gleichung \\(x_4 = 0\\), ausgezeichnet wird oder nicht. Am Schlu\u00df dieses Kapitels bespricht Verf. in kurzen Z\u00fcgen die Liniengeometrie, das \\textit{Klein}sche \u00dcbertragungsprinzip der Liniengeometrie und die algebraische Geometrie.  Das letzte Kapitel (VI) ist der Topologie gewidmet. Nach eingehender Vorbereitung erkl\u00e4rt Verf., was unter einer topologischen Abbildung (Hom\u00f6omorphie) und unter Topologie zu verstehen ist, und behandelt dann zwei Beispiele: die Fl\u00e4chen und die Knoten. Bei den Knoten findet sich der Satz: ``Ces deux n\u0153uds'' -- gemeint sind die beiden Kleeblattschlingen -- ``ne sont \u00e9videmment pas hom\u00e9omorphes au cercle, ni m\u00eame entre eux''. Das ist zum mindesten irref\u00fchrend, da von Deformation, Homotopie und Isotopie \u00fcberhaupt nicht gesprochen worden ist. Weiterhin f\u00fchrt Verf. die \\textit{Peano}sche und die \\textit{von Koch}sche Kurve vor; den Namen des Entdeckers der stetigen, nirgends differenzierbaren Kurve erf\u00e4hrt der Leser nicht, genannt wird nur \\textit{von Koch}. Unter den weiteren Ausf\u00fchrungen dieses Abschnitts werde ein kurzer Bericht \u00fcber die direkte Infinitesimalgeometrie erw\u00e4hnt. Der letzte Paragraph dieses Abschnitts ``Die Entwicklung der Topologie'' best\u00e4tigt erneut den Eindruck von der einseitigen Auffassung des Verf. in geschichtlichen Dingen; denn bei der modernen Topologie wird \u00fcberhaupt nur \\textit{Poincar\u00e9} genannt. (V 2, 3, 4, 5 A.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2601231$F7F45949-35F4-4C19-9AC4-FA7C6D290920","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"d0e87350e5e5b666bb377abafb7cfc4270df35a7","datavalue":{"value":"2521401","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2601231$1A88FFA4-9009-48FF-BE93-39DCBAC5C966","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"85702c5c5c036f501cdd25beff7dfbad1d6b43e8","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":768029,"id":"Q768029"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2601231$60C7D3E7-B3E0-4E12-9401-1D6EC0846909","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2601231$E628B796-B193-43AD-9418-5C49609C1765","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2601231","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2601231"}}}}}