{"entities":{"Q2604946":{"pageid":2615689,"ns":120,"title":"Item:Q2604946","lastrevid":44455452,"modified":"2025-11-23T01:58:08Z","type":"item","id":"Q2604946","labels":{"en":{"language":"en","value":"The diffraction of electromagnetic waves from an electrical point source round a finitely conducting sphere, with applications to radiotelegraphy and the theory of the rainbow. 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Diese L\u00f6sung hat die Form einer nach Zylinder- und Kugelfunktionen fortschreitenden unendlichen Reihe.  Im ersten Teil der Arbeit wird diese Reihe nach \\textit{Watson} (Proc. R. Soc. London, A 95 (1918); 83-99, 546-563) zuerst in ein komplexes Integral verwandelt. Der wichtigste Bestandteil dieses komplexen Integrals wird dann (ebenfalls nach \\textit{Watson}) nach dem Residuensatz ausgewertet, wodurch eine unendliche Doppelreihe entsteht, die in den meisten praktisch in Betracht kommenden F\u00e4llen viel schneller konvergiert als die Ausgangsreihe. Die Konvergenz der Doppelreihe ist so gut, da\u00df man sich meistens mit der aus den Anfangsgliedern der Doppelreihe bestehenden einfachen Reihe begn\u00fcgen kann. Zum Vergleich wird auch die Entwicklung der L\u00f6sung nach den Eigenfunktionen des Problems angegeben. Der Grenz\u00fcbergang gegen eine Kugel mit unendlich gro\u00dfem Radius liefert die bekannte L\u00f6sung f\u00fcr die \u00fcber eine Ebene sich ausbreitenden Kugelwellen. Im Falle einer vollkommen leitenden Kugel werden die drei verschiedenen Gestalten der L\u00f6sung verglichen und ausf\u00fchrlich, auch numerisch, durchdiskutiert. Dabei haben Verf. die bei der Ausbreitung von kurzen und k\u00fcrzesten Rundfunkwellen um die Erde (\\(dm\\)- und \\(m\\)-Wellen) herrschenden Verh\u00e4ltnisse im Auge und passen ihre Zahlen diesen an. Bei der numerischen Diskussion einer stark absorbierenden Kugel wird die (durch die \\textit{Watson}sche Verwandlung gewonnene) zweite Form der L\u00f6sung herangezogen und numerisch verwertet.  Die urspr\u00fcngliche strenge L\u00f6sung kann als die \u00dcberlagerung von unendlich vielen Kugelwellen verstanden werden. Im zweiten Teil der Arbeit wird nun jede einzelne dieser Komponentenwellen noch in unendlich viele Partialwellen zerlegt. \\textit{Mathematisch} kommt diese Zerlegung auf die Entwicklung eines gewissen in der L\u00f6sung auftretenden Ausdruckes in die geometrische Reihe hinaus. \\textit{Physikalisch} bedeutet sie die Aufspaltung einer verwickelten Kugelwelle in eine einfallende und in die nach 1, 2, 3,\\dots maliger Reflexion an der Kugeloberfl\u00e4che zustandegekommenen Wellen. Jede einzelne Partialwelle wird sodann nach dem \\textit{Watson}schen Vorgang umgeformt und so der numerischen Berechnung besser zug\u00e4nglich gemacht. Jede der Partialwellen wird auch in ein vielfaches \\textit{Fourier}-Integral verwandelt. Die n\u00e4herungsweise Auswertung dieser Integrale erfolgt mit Hilfe der Sattelpunktmethode. Hierbei finden Verf. Gelegenheit, ganz allgemein auf die physikalische Bedeutung der Approximationen verschiedener Ordnung bei der Berechnung von Wellenfunktionen nach der Sattelpunktsmethode einzugehen. Im vorliegenden Falle werden insbesondere im allgemeinen die Approximationen zweiten Grades, in der N\u00e4he der Kaustik jedoch die Approximationen dritten Grades verwendet. Mit Hilfe der erhaltenen Ergebnisse wird die Ausbreitung von kurzen und ultrakurzen Rundfunkwellen (bis hinunter zu 0,7 mm) \u00fcber die Erdoberfl\u00e4che numerisch untersucht bei verschiedenen Leitf\u00e4higkeiten und verschiedenen H\u00f6hen von Sender und Empf\u00e4nger. 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