{"entities":{"Q2606629":{"pageid":2617372,"ns":120,"title":"Item:Q2606629","lastrevid":44471265,"modified":"2025-11-23T04:38:02Z","type":"item","id":"Q2606629","labels":{"en":{"language":"en","value":"Beitr\u00e4ge zur Topologie der Deformationen. III: Klassen und Homologietypen von Abbildungen. IV: Asph\u00e4rische R\u00e4ume."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2527167"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2606629$E8EFA6BE-E164-48FF-A307-1129EF53291D","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"12058a368c2eeb399836b0fad1e28cee48d17983","datavalue":{"value":{"text":"Beitr\u00e4ge zur Topologie der Deformationen. 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Proc. Akad. Wet. Amsterdam 38 (1935), 112-119, 521-528; F. d. M. \\(61_{\\text I}\\), 618-620.  III. Bisher sind nur wenige F\u00e4lle bekannt, in denen die gr\u00f6bere Einteilung der stetigen Abbildungen eines Raumes \\(X\\) in einen Raum \\(Y\\) in Homologietypen die feinere in Abbildungsklassen mit bestimmt: Abbildungen der \\(n\\)-dimensionalen Polyeder in die \\(n\\)-dimensionale Sph\u00e4re \\(S^n\\) (\\textit{H. Hopf}, Comment. math. Helvetici 5 (1933), 39-54; F. d. M. \\(59_{\\text I}\\), 559); ferner die von Verf. in II festgestellte \u00dcbereinstimmung der \\(n\\)-ten Homotopiegruppe mit der \\(n\\)-ten \\textit{Betti}schen Gruppe f\u00fcr lokal zusammenziehbare \\(Y\\) mit verschwindenden Homotopiegruppen bis zur \\((n-1)\\)-ten Dimension, d. h. f\u00fcr Abbildungen der \\(S^n\\) in solche R\u00e4ume Y. Hier teilt Verf. das folgende weiter reichende Ergebnis mit:  \\(X\\) sei ein \\(n\\)-dimensionaler kompakter Raum (\\(n\\geqq 2\\) und endlich). \\(Y\\) sei kompakt, bis zur \\(n\\)-ten Dimension lokal zusammenh\u00e4ngend im Sinne von \\textit{Lefschetz} (Ann. Math., Princeton, (2) 35 (1934), 118-129; F. d. M. \\(60_{\\text{II}}\\), 1218-1219), und die Fundamentalgruppe \\(\\pi_1(Y)\\) sowie die Homologiegruppen \\(\\beta_i(Y)\\) (ganzzahliger Koeffizientenbereich) f\u00fcr \\(i = 0, 1,\\ldots, n-1\\) m\u00f6gen nur aus dem Einheitselement bestehen. Dann sind die Klassen der Abbildungen von \\(X\\) in \\(Y\\) durch die Homologietypen bestimmt. -- Der Beweis wird - zun\u00e4chst f\u00fcr Polyeder -wie bei \\textit{Hopf} auf einen Erweiterungssatz f\u00fcr auf einer Teilmenge von \\(X\\) definierte Abbildungen zur\u00fcckgef\u00fchrt; dieser wiederum beruht auf dem erw\u00e4hnten Ergebnis der Note II. Der Beweis f\u00fcr den allgemeinen Fall ergibt sich dann auf Grund des \\textit{Alexandroff}schen \u00dcberf\u00fchrungssatzes.  Besitzt \\(Y\\) keine \\(n\\)-dimensionale Torsion, so gilt (unter denselben Voraussetzungen): Zu jedem stetigen Homomorphismus der \\textit{Betti}schen Gruppe \\(\\beta_n(X,\\mathfrak R_1)\\) in \\(\\beta_n(Y,\\mathfrak R_1)\\) gibt es genau eine Abbildungsklasse von \\(X\\) in \\(Y\\) (\\(\\mathfrak R_1\\) bezeichnet den Koeffizientenbereich: additive Gruppe der reellen Zahlen mod 1). -F\u00fcr \\(Y = S^n\\) besagt das: Jedem Charakter von \\(\\beta_n(X,\\mathfrak R_1)\\) entspricht genau eine Abbildungsklasse von \\(X\\) in die \\(S^n\\).  Definiert man zwei R\u00e4ume \\(X\\), \\(Y\\) als ``von gleichem Homotopietypus'', wenn es Abbildungen \\(f\\) und \\(g\\) von \\(X\\) in \\(Y\\) bzw. von \\(Y\\) in \\(X\\) gibt, derart da\u00df die zusammengesetzten Abbildungen \\(fg\\) und \\(gf\\) zur Klasse der identischen Abbildung von \\(X\\) bzw. \\(Y\\) auf sich geh\u00f6ren, so entsteht die Frage, wann aus der \u00dcbereinstimmung der Homologietypen zweier R\u00e4ume auf die der Homotopietypen geschlossen werden kann. Ein solcher Fall ergibt sich unmittelbar aus dem angef\u00fchrten Satz \u00fcber Abbildungen.  IV. Den Homotopiebetrachtungen sind die ``asph\u00e4rischen'' R\u00e4ume besonders leicht zug\u00e4nglich; das sind R\u00e4ume, deren s\u00e4mtliche Homotopiegruppen au\u00dfer h\u00f6chstens der Fundamentalgruppe sich auf das Einheitselement reduzieren. Sie sind dadurch gekennzeichnet, da\u00df ihre universellen \u00dcberlagerungsr\u00e4ume in allen Dimensionen azyklisch sind (d. h. die \\textit{Betti}schen Gruppen bestehen nur aus dem Einheitselement). \\(Y\\) sei ein regul\u00e4r asph\u00e4rischer Raum, d. h. asph\u00e4risch und (im Sinne von \\textit{Lefschetz}) lokal zusammenh\u00e4ngend in allen Dimensionen. Dann gilt folgende Verallgemeinerung eines bekannten Satzes \u00fcber Fl\u00e4chenabbildungen: Ist \\(X\\) ein endlich-dimensionales \\textit{Peano}sches Kontinuum, so geh\u00f6rt zu jeder Klasse von stetigen Homomorphismen von \\(\\pi_1(X)\\) in \\(\\pi_1(Y)\\) genau eine Abbildungsklasse von \\(X\\) in \\(Y\\). (Dem Satz liegt eine modifizierte Definition der Fundamentalgruppe zu Grunde: man betrachtet nicht Klassen von ineinander stetig deformierbaren Wegen, sondern Klassen von Wegen, zwischen denen f\u00fcr jedes \\(\\varepsilon>0\\) ein \u00dcbergang durch eine Kette von \\(\\varepsilon\\)-benachbarten Wegen m\u00f6glich ist. Die Topologie der Fundamentalgruppe ist dadurch bestimmt, da\u00df man zwei Elemente als \\(\\varepsilon\\)-benachbart bezeichnet, wenn zwischen ihren Wegen ein \u00dcbergang durch eine Kette von \\(\\varepsilon\\)-benachbarten Wegen m\u00f6glich ist.) Hat \\(Y\\) eine abelsche Fundamentalgruppe, so kann man in diesem Satz \\(\\pi_1\\) durch die \\textit{Betti}schen Gruppen \\(\\beta_1\\) ersetzen. -- Die regul\u00e4r asph\u00e4rischen R\u00e4ume beherrscht man weitgehend: sie haben den Homotopie- und damit auch Homologietypus des \\(n\\)-dimensionalen Torus; insbesondere folgt daraus: ihre erste \\textit{Betti}sche Zahl ist h\u00f6chstens gleich der Dimension. Die Diskontinuit\u00e4tsbereiche diskontinuierlicher Gruppen von topologischen Transformationen des euklidischen \\(R^n\\) geh\u00f6ren zu den regul\u00e4r asph\u00e4rischen R\u00e4umen, woraus sich Aussagen \u00fcber solche Gruppen ergeben. Als Anwendung gibt Verf. schlie\u00dflich f\u00fcr die \\textit{Betti}schen Zahlen \\(p_i\\) einer zusammenh\u00e4ngenden separablen topologischen Gruppe \\(G\\) die Ungleichungen \\(p_i\\geqq\\dbinom{p_1}{i}\\), aus denen insbesondere das (unter spezielleren Voraussetzungen bekannte) Ergebnis \\(p_1\\leqq\\dim G\\) folgt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2606629$F8DB5164-A3C7-44CA-9FB5-4A61789E29B0","rank":"normal"}],"P1447":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1447","hash":"144a6eebf639ea543bd03fa2e7064384b1e7bf2e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":593326,"id":"Q593326"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2606629$EAEF8C98-A12D-4B71-A0FE-76AA10E63543","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"69bf2d050c7dae802d1f0b9d7c2257f2f6dceb6f","datavalue":{"value":"2527167","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2606629$2419C862-3CD5-45CA-BB40-AE154EB2FC42","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"befa3772ddd23a16a033219c6467731de314abe6","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":770158,"id":"Q770158"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2606629$D021B932-3484-4D82-AA85-A0DC06D938E1","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2606629$871B83A9-3CD4-4BB0-B479-FF24E92CDFCC","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2606629","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2606629"}}}}}