{"entities":{"Q2610249":{"pageid":2620992,"ns":120,"title":"Item:Q2610249","lastrevid":44472228,"modified":"2025-11-23T04:48:32Z","type":"item","id":"Q2610249","labels":{"en":{"language":"en","value":"Castigliano's principle of minimum strain-energy."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2528148"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2610249$50937057-3BE2-47FA-81D6-5FB609E4BC97","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"d30fd7618ba1b563d634f561756a7852f356cde5","datavalue":{"value":{"text":"Castigliano's principle of minimum strain-energy.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2610249$95F0A952-0D6B-41BF-8715-7D7F022CB8D8","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"9e88668d65d3ca829c2bca91c476c6f5d97da61b","datavalue":{"value":"62.0937.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2610249$5852E1D1-62AC-4667-A83F-D2EF77EBB9BD","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5f10d94c92973d5558e6071d2e96612dcbc2ce56","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":564241,"id":"Q564241"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2610249$D583FD9A-425A-40DB-B3BC-AE8E48057FBD","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"b4fd24e618322be35613a64fc5f86a90753a27b1","datavalue":{"value":{"time":"+1936-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2610249$F354DB0A-1F6F-4372-8BC1-17FCA207C33E","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"5fd8ab8d68bf1604db9b86681112aea267e71ff9","datavalue":{"value":"In der Festigkeitslehre werden mit dem sogenannten \\textit{Castigliano}schen \\textit{Prinzip der kleinsten Form\u00e4nderungsarbeit} ganz verschiedene Vorstellungen verbunden, sobald man es auf den kontinuierlichen elastischen K\u00f6rper anwendet. Der Grund daf\u00fcr ist, da\u00df man dieses Prinzip zuerst f\u00fcr die Theorie des Fachwerks entwickelt hat, wo die verschiedenen m\u00f6glichen Auffassungen sich inhaltlich nicht so scharf gegeneinander absetzen, da man bei der Behandlung der sogenannten innerlich und der sogenannten \u00e4u\u00dferlich statisch unbestimmten Systeme gleichartige \u00dcberlegungen anwendet. Geht man aber zu einem kontinuierlichen elastischen K\u00f6rper \u00fcber, so werden die beiden Auffassungen, die bei Fachwerken ineinanderflie\u00dfen, scharf getrennt, und man erh\u00e4lt zwei ganz verschiedene Formen des \\textit{Castigliano}schen Prinzips, die etwa in dem gleichen Verh\u00e4ltnis zueinander stehen wie in der analytischen Mechanik das Prinzip der kleinsten (d. h. station\u00e4ren) Wirkung und das Prinzip der variierenden Wirkung. Leider werden in der Literatur diese beiden verschiedenen Auffassungen vielfach durch\\-einandergeworfen, eine Gefahr, der im innersten Kern auch die vorliegende Arbeit nicht ganz entgangen zu sein scheint.  Im ersten Abschnitt betrachtet Verf. das \\textit{Castigliano}sche Prinzip in der Auffassung, wie sie dem Prinzip der kleinsten Wirkung der analytischen Mechanik entspricht, d. h. er bestimmt f\u00fcr einen dreidimensionalen elastischen K\u00f6rper die Form\u00e4nderungsarbeit der Raumeinheit als quadratische Form der sechs Spannungskomponenten und bildet das Raumintegral \u00fcber den ganzen elastischen K\u00f6rper. Dann ergibt sich der bei der Verformung unter vorgeschriebenen \u00e4u\u00dferen Kr\u00e4ften wirklich eintretende Spannungs\\-zustand, wenn man das Extremum des dreifachen Integrals (d. h. der gesamten Form\\-\u00e4nderungsarbeit) sucht, vorausgesetzt, da\u00df man die im Innern und auf der Oberfl\u00e4che geltenden Gleichgewichtsbedingungen der Extremumsforderung als Nebenbedingungen bzw. Randbedingungen hinzuf\u00fcgt. Verf. leitet im ersten Abschnitt dieses an sich wohlbekannte Prinzip, dessen wiederholt in der Literatur betonten Gegensatz zum Prinzip der virtuellen Verr\u00fcckungen er auch noch einmal hervorhebt, in neuartiger Weise ab. Er beseitigt n\u00e4mlich die drei Gleichgewichtsbedingungen im Innern, die als Neben\\-bedingungen auftreten, dadurch, da\u00df er die sechs Spannungskomponenten durch drei Spannungsfunktionen ausdr\u00fcckt. W\u00e4hlt er als solche die drei \\textit{Maxwell}schen Spannungs\\-funktionen, so f\u00fchrt die Extremumsforderung zu der einen Gruppe der Vertr\u00e4glich\\-keitsbedingungen. W\u00e4hlt er andrerseits die drei \\textit{Morera}schen Spannungsfunktionen, so erh\u00e4lt er die andere Gruppe der Vertr\u00e4glichkeitsbedingungen.  Im zweiten Abschnitt will Verf. dann aus dem \\textit{Castigliano}schen Prinzip eine rationale Begr\u00fcndung der Ans\u00e4tze f\u00fcr die Biegung und die Torsion des geraden Stabes gewinnen, zu denen \\textit{St. Venant} mit Hilfe seiner ``semiinversen'' Methode gelangt ist. Aber man wird in der Darstellung des Verf. kaum einen Fortschritt f\u00fcr die Begr\u00fcndung erkennen k\u00f6nnen. Denn \\textit{St. Venant} macht bekanntlich die Annahme, es sei der Spannungszustand unabh\u00e4ngig f\u00fcr jeden Querschnitt der gleiche, und gewinnt dann aus den Gleichgewichts- und den Vertr\u00e4glichkeitsbedingungen seine bekannte Dar\\-stellung der Spannungskomponenten. Verf. macht die gleiche Annahme und gewinnt die Spannungsverteilung aus der Extremumsforderung f\u00fcr die Form\u00e4nderungsarbeit, die sich hier, weil die Integration l\u00e4ngs der Balkenachse ausgef\u00fchrt werden kann, als ein Doppelintegral \u00fcber den Balkenquerschnitt darstellt. Das ist aber doch, da die Gleich\\-gewichtsbedingungen wieder als Nebenbedingungen auftreten, nach dem ersten Ab\\-schnitt genau die gleiche Sache. Auch die \u00dcbertragung des Gedankens auf einen Sonder\\-fall des krummen Balkens f\u00fchrt den Verf. nur zu bereits bekannten Ergebnissen.  Der Gedanke, der dem Verf. als Quell einer rationalen Begr\u00fcndung vorgeschwebt hat, scheint auch seiner Darstellung nach im Grunde ein andrer zu sein. Wenn man n\u00e4mlich die Form\u00e4nderungsarbeit eines K\u00f6rpers unter der Voraussetzung, die Gleich\\-gewichts- \\textit{und} die Vertr\u00e4glichkeitsbedingungen seien erf\u00fcllt, als dreifaches Integral aus\\-dr\u00fcckt, so ist dieses Extremum der Form\u00e4nderungsarbeit nur abh\u00e4ngig von den \u00e4u\u00dferen Kr\u00e4ften. Diese \u00e4u\u00dferen Kr\u00e4fte sind aber, da k\u00f6rperliche Kr\u00e4fte fehlen und der Mantel spannungsfrei ist, hier allein \u00fcber die Endquerschnitte verteilt, und, da die Belastung auf den beiden Endquerschnitten entgegengesetzt gleich ist, braucht man nur einen von ihnen in Betracht zu ziehen. Nun kann man fragen, wie die Kr\u00e4fte auf dem End\\-querschnitt -- unter der Nebenbedingung, da\u00df ihre Resultierende ein Drillmoment (bzw. im Fall der Biegung ein Biegemoment) ergeben soll -- verteilt sein m\u00fcssen, damit die \\textit{Form\u00e4nderungsarbeit in Abh\u00e4ngigkeit von den \u00e4u\u00dferen Kr\u00e4ften} ein Extremum wird. Es handelt sich also dann um ein sogenanntes Extremum extremorum. Die \\textit{St. Venant}sche Spannungsverteilung f\u00fchrt das Extremum der Form\u00e4nderungsarbeit des Stabes in dieser neuen Auffassung, die dem Prinzip der variierenden Wirkung in der analytischen Mechanik analog ist, herbei.  Nimmt man noch hinzu, da\u00df die Spannungsverteilung im Innern, die zu diesem Extremum extremorum geh\u00f6rt, in einiger Entfernung von den Endquerschnitten wenig empfindlich gegen eine \u00c4nderung der Verteilung der \u00e4u\u00dferen Kr\u00e4fte auf dem End\\-querschnitt ist, sofern nur die Resultierende invariant bleibt, so hat man auch das andere \\textit{St. Venant}sche Prinzip, nach dem statisch \u00e4quivalente Kraftsysteme in einem elastischen K\u00f6rper die gleiche Spannungsverteilung erzeugen, sofern man von der un\\-mittelbaren Umgebung der Angriffsstellen der Kr\u00e4fte absieht.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2610249$E2B7DBFE-B631-4091-A55A-48DBF2110575","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"676cfaa4d4bf19f55ad5de7656d494b664a4fef0","datavalue":{"value":"2528148","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2610249$C73612CE-947E-49A5-B15E-423D62EA5FF4","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2610249$E0A3EDD5-70DB-458C-BE75-0C8CE992313B","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"385700fc5a44c936d85c655a802dccdf1dbddf44","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1098/rspa.1936.0033","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q2610249$DF733272-7C64-49D0-9915-A18BE6BDD24C","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"6c7ac1674ea17093c938a04bf9f3607f008c0e34","datavalue":{"value":"W2024936702","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2610249$D42CAE24-98B3-43BC-8976-09D209EE1F20","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"b024341defd351cfb2c9951a825c2db7cedf6001","datavalue":{"value":"10.1098/RSPA.1936.0033","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2610249$5E45D7EB-7F87-4B4A-9A73-77BD00D06DB2","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"a6c1288eec45915c2822c0387f088f24a50535c9","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":3126081,"id":"Q3126081"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2610249$F7053297-E1B8-4FB1-9047-597B6DC6808A","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2610249","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2610249"}}}}}