{"entities":{"Q2610753":{"pageid":2621496,"ns":120,"title":"Item:Q2610753","lastrevid":44476941,"modified":"2025-11-23T05:43:17Z","type":"item","id":"Q2610753","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber Extremalaxiome."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2528667"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2610753$FCA4443E-E410-4708-82F7-9406D095B69C","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"9750f5d2743fdd0f30c21e69a57f484a930710e3","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber Extremalaxiome.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2610753$907758E6-536F-4689-B2BC-76CCB3819D6C","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"1de70add50189cd65b307eadc6106a132ac983e1","datavalue":{"value":"62.1056.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2610753$EE035C71-0469-4B58-9199-9F180A38D27B","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"aa82706ed1b0e04b1e8bb844f1d454db0af281db","datavalue":{"value":"10.1007/BF02538231","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2610753$3A410296-1E32-488F-B6D7-FD22AC7C1AFD","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"f250921565a0fac08712ded5da7371b9cfcccefe","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":175260,"id":"Q175260"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2610753$D4F0A57F-2D99-4622-8AF3-95C02AC9F7CC","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"b4fd24e618322be35613a64fc5f86a90753a27b1","datavalue":{"value":{"time":"+1936-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2610753$2C173F88-AD0C-475A-8D18-E917D2A154C6","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"b2317b6be0075a63df386967d7ee6b5af6edb206","datavalue":{"value":"Unter einem \\textit{Maximalaxiom} verstehen die Verf. ein Axiom, das -- wie z. B. das \\textit{Hilbert}sche Vollst\u00e4ndigkeitsaxiom -- den Gegenst\u00e4nden einer axiomatischen Theorie eine Maximaleigenschaft zuschreibt, indem es aussagt, da\u00df es kein umfassenderes System von Dingen gibt, das ebenfalls die Axiome der Theorie erf\u00fcllt. Analog wird der Begriff des \\textit{Minimalaxioms} eingef\u00fchrt; Maximal- und Minimalaxiome werden als \\textit{Extremalaxiome} zusammengefa\u00dft. Nach einer verbreiteten Ansicht sind die Extremalaxiome von metamathematischem Charakter und k\u00f6nnen daher nicht in derselben Sprache wie die \u00fcbrigen Axiome dargestellt werden. Die Verf. widerlegen diese Ansicht. Hierzu pr\u00e4zisieren sie zun\u00e4chst die Fragestellung in einer Untersuchung \u00fcber die Darstellung einer axiomatischen Theorie in streng formalisierten Sprachen, die den Satz- und Funktionenkalk\u00fcl der Principia mathematica (nach Ausschaltung der verzweigten Typentheorie und gewissen anderen Vereinfachungen) enthalten. Axiome und ebenso \\textit{Axiomensysteme} werden als Satzfunktionen in gewissen Grundvariablen (z. B. ``Null'', ``Zahl'', ``Nachfolger'' im \\textit{Peano}schen Axiomensystem der Arithmetik) von jeweils ausdr\u00fccklich festzulegendem Typus dargestellt; ist `\\(M_1\\)' Abk\u00fcrzung f\u00fcr eine Reihe von Konstanten der zur Darstellung verwendeten (sogenannten Objekt-)Sprache, so wird \\(M_1\\) ein \\textit{Modell} des Axiomensystems `\\(F_1\\,(M)\\)' genannt, wenn der Satz `\\(F_1\\,(M_1)\\)' analytisch ist. Einen der wichtigsten Hilfsbegriffe der Untersuchung entwickeln die Verf. durch \\textit{eine wesentliche Verallgemeinerung} des \\textit{Isomorphiebegriffes}. Hierzu dehnen sie diesen Begriff zun\u00e4chst in naheliegender Weise auf mehrstellige Pr\u00e4dikate und auf Reihen von solchen aus; von hier f\u00fchrt eine zweite Erweiterung zu dem Begriff der \\textit{vollst\u00e4ndigen Isomorphie} (``Ism\\(_{\\text{v}}\\)''), dessen komplizierte Definition hier nicht angegeben werden kann. Er f\u00e4llt f\u00fcr Pr\u00e4dikate erster Stufe mit dem durch die erste Erweiterung erreichten Isomorphiebegriff zusammen und verlangt bei Pr\u00e4dikaten h\u00f6herer Stufe dar\u00fcber hinaus eine gewisse strukturelle \u00dcbereinstimmung der einander zugeordneten Feldelemente (die ja von mindestens erster Stufe sind) der isomorphen Pr\u00e4dikate und evtl. der Feldelemente dieser Feldelemente usf. Der Begriff der (vollst\u00e4ndigen) Isomorphie f\u00fchrt durch eine Verallgemeinerung der logistischen Abstraktionsklassenbildung zur Definition der \\textit{Struktur eines Modells}; diese erm\u00f6glicht den Verf. auch die Einf\u00fchrung des sehr instruktiven \\textit{Strukturbildes eines Axiomensystems}, das einen \u00dcberblick \u00fcber die Struktur der verschiedenen Modelle des Axiomensystems gibt.  F\u00fcr Maximal- (und analog f\u00fcr Minimal-) Axiome, wie sie in der Umgangssprache formuliert werden, lassen sich nun zwei Interpretationsm\u00f6glichkeiten unterscheiden, von denen die erste eine ``\\textit{Modellerweiterung}'', die zweite eine ``\\textit{Strukturerweiterung}'' ausschlie\u00dft. Das zu einer Satzfunktion \\('F\\,(M)'\\) geh\u00f6rige \\textit{Maximalmodellaxiom} lautet: ``\\(\\sim (\\exists N)\\; (M \\subset N \\cdot M \\neq N \\cdot F\\,(N))\\)''; das entsprechende \\textit{Maximalstrukturaxiom} ``\\(\\sim (\\exists N)\\; (M \\subset N \\cdot \\sim \\text{Ism}_{\\text{v}} (M, \\,N) \\cdot F \\,(N))\\)''. Damit ist eine Darstellung der Extremalaxiome in der formalisierten Objektsprache erreicht. -   Die Verf. studieren dann den Fall, da\u00df in einem Axiomensystem ein Extremalaxiom auftritt, das sich nicht auf alle von ihm verschiedenen Axiome des Systems, sondern auf ganz beliebige Satzfunktionen bezieht; unter den letzteren kann sogar die Negation gewisser Axiome des Systems vorkommen -- eine M\u00f6glichkeit, die bei Unabh\u00e4ngigkeitsuntersuchungen von Bedeutung ist.  Zum Schlu\u00df er\u00f6rtern die Verf. eine Schwierigkeit, die sich daraus ergibt, da\u00df ihre Interpretation der Extremalaxiome nur solche Erweiterungen eines Modells ausschlie\u00dft, die logisch stufengleich mit dem urspr\u00fcnglichen Modell sind, eine Beschr\u00e4nkung, die in der inhaltlichen Fassung der Extremalaxiome nicht notwendig enthalten ist. Es werden zwei M\u00f6glichkeiten der \u00dcberwindung dieser Schwierigkeit skizziert, von denen die zweite, die als befriedigender bezeichnet wird, in der Wahl einer von den Principia mathematica wesentlich abweichenden Form der Objektsprache besteht, in der an die Stelle einer starren Typeneinteilung die Verwendung von ``\\textit{typusbeweglichen}'' Variablen und logischen Konstanten tritt; der strenge Aufbau einer f\u00fcr die Aufstellung von Axiomensystemen geeigneten Sprache dieser Art sei bisher noch nicht restlos durchgef\u00fchrt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2610753$8165BDFA-E735-49F9-984A-1E1D3957407C","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"be747f875c9f0237bea74d49d5bbf359309395fc","datavalue":{"value":"2528667","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2610753$022B457B-2744-4EDA-8DE2-76A5A5B42BF9","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"bfa68c2b1a9c2a3b18e4e95dbf066622020e8f8a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1437053,"id":"Q1437053"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2610753$809F54C3-7613-4418-B620-CE908F46F92B","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"16bbc8c633d881587c4ba8d0f04f5f0f418b952f","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":773159,"id":"Q773159"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2610753$448027AE-2BA4-4FA8-817B-FF2F9337E6FD","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2610753$6DFE6C88-4C50-479A-B5A8-F5E0290CDB9F","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2610753","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2610753"}}}}}