{"entities":{"Q2611617":{"pageid":2622360,"ns":120,"title":"Item:Q2611617","lastrevid":44482293,"modified":"2025-11-23T06:41:47Z","type":"item","id":"Q2611617","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber die analytische Theorie der quadratischen Formen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2531595"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2611617$EFA12AA5-8D86-4F70-A187-D34C88E53F42","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"3a13fba8dd826ce3f1b0a9236b88f0400ae53494","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber die analytische Theorie der quadratischen Formen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2611617$9BC1BBAF-D220-497D-ABB2-5E6C5DC01FD8","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"9363975c16db41bfa708962d7ecd9ed7d10cc126","datavalue":{"value":"61.0140.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2611617$F01E9766-2FB4-45DB-9D4A-1CC5182BCECF","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"2f581ae9a530fc34080302016b7e2cf9e88abe92","datavalue":{"value":"10.2307/1968644","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2611617$D4F9A657-F731-432E-98F3-C712672B5A3E","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"553c7ad508f4615999d4ef926cfdf75d436f510c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":175062,"id":"Q175062"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2611617$55D0A5F1-98B2-4FC6-A6F8-18DCDC52F558","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"f82bec1cbf48dde5b3e142feb51b7b6959e188a7","datavalue":{"value":{"time":"+1935-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2611617$38317538-417E-459F-9472-F811B6E8EEEB","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"b43144cb44c77c9302d6f810f319539ef63909bc","datavalue":{"value":"Die Arbeit kn\u00fcpft an das allgemeine Hauptergebnis einer fr\u00fcheren Untersuchung des Ref. an (Journ. f\u00fcr Math. 153 (1923), 12-43 (F.~d.~M. 49, 104), insbes. S. 24): \\textit{Ist \\(S\\) eine \\(m\\)-reihige und \\(T\\) eine \\(n\\)-reihige rationdlzahlige symmetrische Matrix, beide ohne Einschr\u00e4nkung regul\u00e4r und dann \\(m \\geqq n\\), so existiert dann und nur dann eine \\((m, n)\\)-reihige rationalzahlige Matrix \\(X\\) mit \\(X'SX=T\\), wenn f\u00fcr jede Primzahl \\(p\\) eine derartige Matrix \\(X_p\\) im K\u00f6rper der \\(p\\)-adischen Zahlen existiert und zudem eine derartige Matrix \\(X_{\\infty}\\) im K\u00f6rper der reellen Zahlen existiert}. Daraus folgert Verf. zun\u00e4chst einleitend einen sch\u00e4rferen Sachverhalt \u00e4hnlicher Art bei Hinzunahme von Ganzzahligkeitsforderungen: Man betrachte statt der einzelnen ganzzahligen Matrix \\(S\\) nicht nur die \\textit{Klasse} der zu \\(S\\) ganzzahlig \u00e4quivalenten Matrizen, sondern gleich das \\textit{Geschlecht} von \\(S\\), n\u00e4mlich die Gesamtheit der zu \\(S\\) f\u00fcr jedes \\(p\\) ganzzahlig \\(p\\)-adisch \u00e4quivalenten und zudem reell \u00e4quivalenten Matrizen. \\textit{Dann und nur dann ist \\(T\\) durch eine Matrix des Geschlechts von \\(S\\) ganzzahlig darstellbar, wenn \\(T\\) durch \\(S\\) f\u00fcr jedes \\(p\\) ganzzahlig \\(p\\)-adisch darstellbar und zudem reell darstellbar ist}.  Verf. stellt sich nun die Aufgabe, diesen qualitativen Sachverhalt quantitativ zu durchdringen. Der vorliegende erste Teil seiner Untersuchung l\u00f6st diese Aufgabe f\u00fcr \\textit{positive} \\(S\\) (d. h. solche mit positiv definiter quadratischer Form \\(\\mathfrak{x}'S\\mathfrak{x}\\)). In einem zweiten Teil soll die L\u00f6sung f\u00fcr indefinite \\(S\\) folgen und in einem dritten Teil die Verallgemeinerung auf einen algebraischen Zahlk\u00f6rper statt des rationalen als Koeffizientenk\u00f6rper.  Das Ergebnis stellt sich in folgender \u00fcberaus eleganten und durchsichtigen Form dar:  Es bezeichne \\(A(S,T)\\) die Anzahl der ganzzahligen Darstellungen von \\(T\\) durch \\(S\\), ferner \\(E(S)=A(S,S)\\) die Anzahl der ganzzahligen Darstellungen von \\(S\\) durch sich selbst (ganzzahlige Transformationen in sich). Schon \\textit{Eisenstein} hat den Ausdruck  \\[  \\frac{1}{E(S)} + \\frac{1}{E(S+1)} + \\cdots \\!,  \\]  wo \\(S, S_1, \\ldots\\) ein volles Repr\u00e4sentantensystem der im Geschlecht von \\(S\\) enthaltenen Klassen bezeichnet, als das \\textit{Ma\u00df} des Geschlechts von \\(S\\) eingef\u00fchrt. Verf. betrachtet den Quotienten  \\[  \\alpha(S,T) = \\left( \\frac{A(S,T)}{E(S)} + \\frac{A(S_1,T)}{E(S_1)} + \\cdots \\right)\\, : \\, \\left( \\frac{1}{E(S)} + \\frac{1}{E(S_1)} + \\cdots \\right)  \\]  als die \\textit{mittlere Darstellungszahl} von \\(T\\) durch das Geschlecht von \\(S\\). Dieser mittleren Darstellungszahl im Gro\u00dfen stellt er die folgenderma\u00dfen definierten lokalen mittleren Darstellungszahlen an die Seite:  a) F\u00fcr jede Primzahl \\(p\\) den Grenzwert  \\[  \\alpha_p(S,T) = \\lim_{k \\to \\infty} \\frac{A_{p^k}(S,T)} {p^{k\\left( mn-\\frac{n(n+1)}{2} \\right)}} \\quad (\\text{f\u00fcr } n=m \\text{ noch mit dem Faktor } \\tfrac{1}{2})  \\]  der L\u00f6sungszahl \\(A_{p^k}(S,T)\\) von \\(X'SX \\equiv T \\pmod{p^k}\\) durch die wahrscheinliche L\u00f6sungszahl \\(p^{k\\left( mn-\\frac{n(n+1)}{2} \\right)}\\); f\u00fcr hinreichend gro\u00dfe \\(k\\) ist der Quotient sogar konstant; er ist elementar-arithmetisch ausdr\u00fcckbar.  b) F\u00fcr die unendliche Primstelle den Grenzwert  \\[  \\alpha_{\\infty}(S,T) = \\lim_{\\varepsilon \\to 0} \\frac{V_{\\varepsilon}(S,T)} {\\varepsilon^{\\frac{n(n+1)}{2}}} = \\lim \\frac{A_{\\varepsilon}(S,T)} { \\varepsilon^{ -\\left( m_{n-} \\frac{n(n+1)}{2} \\right) }},  \\]  wo \\(V_{\\varepsilon}(S,T)\\) das Volumen des Gebiets \\(||X'SX-T|| \\leqq \\dfrac{\\varepsilon}{2}\\) im \\(mn\\)-dimensionalen Koordinatenraum von \\(X\\) ist (die Ungleichung ist f\u00fcr die einzelnen Koordinatenbetr\u00e4ge im \\(\\dfrac{n(n+1)}{2}\\)-dimensionalen Koordinatenraum von \\(T\\) verstanden); hier ist \\(\\varepsilon\\) das bewertungstheoretische Analogon zu \\(p^{-k}\\) und \\(A_{\\varepsilon}(S,T) = \\varepsilon^{-mn}V_{\\varepsilon}(S,T)\\) das Analogon zu \\(A_{p^k}(S,T)\\).  Der \\textit{Hauptsatz} ist dann die \\textit{Produktformel}:  \\[  \\alpha(S,T) = \\prod_{p} \\alpha_p (S,T) \\cdot \\alpha_{\\infty}(S,T),  \\]  wo f\u00fcr \\(n = m - 1\\) und \\(n = m > 1\\) rechts noch der Faktor \\(\\frac{1}{2}\\) hinzuzuf\u00fcgen ist.  \\textit{Bemerkung des Ref}: Verf. deutet etwas anders als vorstehend; er zieht den Faktor \\(\\alpha_{\\infty}(S,T)\\) mit in den Nenner von \\(\\alpha(S,T)\\) links und betrachtet ihn als Analogon zu \\(p^{k\\left( mn-\\frac{n(n+1)}{2} \\right)}\\); vom bewertungstheoretischen Standpunkt erscheint Ref. die obige Deutung besser.  \\textit{Spezialf\u00e4lle}. \\textit{S = T} gibt eine Formel f\u00fcr das reziproke Ma\u00df des Geschlechts von \\(S\\), die etwas komplizierter und nicht ganz korrekt von \\textit{Minkowski} ausgesprochen wurde. Sie enth\u00e4lt speziell die \\textit{Dirichlet}sche Klassenzahlformel f\u00fcr definite bin\u00e4re quadratische Formen und die \\textit{Eisenstein}sche Formel f\u00fcr das Ma\u00df eines Geschlechts definiter tern\u00e4rer quadratischer Formen in transzendenter Gestalt.  \\(S = E\\) mit \\(2 \\leqq m \\leqq 8\\) und \\(T = t\\; (n = 1)\\) gibt Aussagen \u00fcber die Zerlegung einer positiven ganzen Zahl \\(t\\) in \\(2,\\ldots \\!,8\\) Quadrate, aus denen sich die bekannten S\u00e4tze dar\u00fcber von \\textit{Lagrange, Gau\u00df, Jacobi, Eisenstein, Smith, Minkowski} ableiten lassen.  Das Produkt \\(\\prod\\limits_{p}\\) kann auch als der Grenzwert  \\[  \\lim_{q \\to \\infty} \\frac{A_{q}(S,T)} {q^{ mn-\\frac{n(n+1)}{2}}}  \\]  geschrieben werden, wo \\(A_q(S,T)\\) die L\u00f6sungszahl von \\(X'SX \\equiv T\\) mod \\(q\\) bezeichnet und \\(q\\) eine f\u00fcr jedes \\(p\\) \\(p\\)-adisch konvergente Folge ganzer Zahlen durchl\u00e4uft, etwa die Folge der Fakult\u00e4ten. Dieser Grenzwert ist in den von \\textit{Hardy} nach seiner Potenzreihenmethode behandelten F\u00e4llen \\((S = E\\) mit \\(5 \\leqq m \\leqq 8\\), \\(n = 1)\\) nichts anderes als \\textit{Hardy}s singular series, die in diesen F\u00e4llen mit den elliptischen Modulfunktionen zusammenh\u00e4ngt. Auf Grund dieses Zusammenhangs konnte \\textit{Hardy} in diesen F\u00e4llen seine zun\u00e4chst nur asymptotischen Formeln f\u00fcr die L\u00f6sungszahl als sogar genau g\u00fcltig erweisen.  Hieran kn\u00fcpft Verf. nach Abschlu\u00df des Beweises seines Hauptresultats ausf\u00fchrlich an. Er findet eine weitgehende Verallgemeinerung des bekannten Zusammenhangs zwischen quadratischen Formen und elliptischen Modulfunktionen in folgender Richtung:  Es sei \\(X\\) eine \\(n\\)-reihige komplexzahlige symmetrische Matrix mit positivem Imagin\u00e4rteil. Dann bilde man die Klasseninvariante von \\(S\\):  \\[  f(S,X) = \\sum_{C} e^{\\pi i \\text{Sp}(C'SC \\cdot X)},  \\]  wo \\(C\\) alle ganzzahligen \\((m,n)\\)-reihigen Matrizen durchl\u00e4uft, und daraus die Geschlechtsinvariante von \\(S\\):  \\[  F(S,X) = \\left( \\frac{f(S,X)}{E(S)} + \\frac{f(S_1,X)}{E(S_1)} + \\cdots \\right) \\, : \\; \\left( \\frac{1}{E(S)} + \\frac{1}{E(S_1)} + \\cdots \\right).  \\]  Der obige Hauptsatz erweist sich dann als \u00e4quivalent mit dem Bestehen der folgenden Partialbruchzerlegung, die als Verallgemeinerung der \\textit{Eisenstein}schen Reihen anzusehen ist:  \\[  F(S,X) = \\sum_{A, B} H(S;A,B)\\, |\\,AX-B\\,|^{-\\frac{m}{2}} \\qquad (m>2n^2+n+1).  \\]  Dabei sind die Summation \u00fcber \\(A, B\\) und die Koeffizienten \\(H(S;\\,A,B)\\) folgenderma\u00dfen erkl\u00e4rt:  \\(A, B\\) durchlaufen ein volles System \\(n\\)-reihiger ganzzahliger symmetrischer teilerfremder nichtassoziierter Matrizenpaare, wo bedeutet  symmetrisch: \\(AB' = B A'\\),  teilerfremd: f\u00fcr kein ganzzahliges regul\u00e4res \\(G\\) au\u00dfer unimodularen sind \\(G^{-1} A\\), \\(G^{-1}B\\) beide ganzzahlig,  assoziiert: \\(U A, UB\\) mit ganzzahligem unimodularem \\(U(|U| = \\pm 1)\\).   \\noindent Die Repr\u00e4sentanten der Klassen nicht-assoziierter solcher Matrizenpaare \\(A, B\\) k\u00f6nnen immer in der Form  \\[  \\begin{pmatrix} A_1 & 0 \\\\ 0 & 0 \\end{pmatrix} U', \\quad \\begin{pmatrix} B_1 & 0 \\\\ 0 & E_2 \\end{pmatrix} U^{-1}  \\]  mit ganzzahligem eigentlich-unimodularem \\(U(|U| = \\pm 1)\\) und \\(|A_1|>0\\) angesetzt werden, wo die Reihenzahl der linken oberen Bestandteile der Rang \\(r\\) von \\(A\\) ist. Es ist dann  \\[  H(S;A,B) = i^{\\frac{mr}{2}} |S|^{-\\frac{r}{2}}\\, |A_1|^{-\\frac{m}{2}} \\sum_{C \\, \\text{mod.}\\, A_1} e^{\\pi i \\text{Sp}(C'SC \\cdot A_1^{-1}B_1)},  \\]  wo \\(C\\) ein volles Repr\u00e4sentantensystem der \\((m,r)\\)-reihigen Rechtsrestklassen \\(C + GA_1\\) (\\(G\\) beliebig \\((m, r)\\)-reihig ganzzahlig) durchl\u00e4uft. Diese Koeffizienten \\(H(S; A, B)\\) stellen eine Verallgemeinerung der \\textit{Gau\u00df}schen Summen dar.  Im Falle \\(n = 1\\), m gerade, liefern diese \\textit{Eisenstein}schen Reihen bekanntlich Darstellungen der Modulfunktionen des allgemeinen elliptischen Gebildes. Verf. entwickelt nun ganz allgemein einen entsprechenden Zusammenhang; an Stelle des allgemeinen elliptischen Gebildes tritt dabei das allgemeine algebraische Gebilde irgendeines gegebenen Geschlechts \\(n\\).  Zun\u00e4chst definiert er rein funktionentheoretisch die Modulfunktionen \\(n\\)-ten Grades \\(f(X)\\) als Funktionen einer \\(n\\)-reinigen komplexzahligen symmetrischen Matrix \\(X\\) mit positivem Imagin\u00e4rteil, die bei der in folgender Weise erkl\u00e4rten Modulgruppe invariant sind:  \\[  X \\to (AX + B)\\, (CX + D)^{-1},  \\]  wo \\({ \\begin{pmatrix} A & B \\\\ C & D \\end{pmatrix}} = M\\) eine \\(2n\\)-reihige ganzzahlige Matrix ist, die der Symmetriebedingung  \\[  M'JM = J \\quad \\text{mit} \\quad J = \\begin{pmatrix} 0 & E \\\\ -E & 0 \\end{pmatrix}  \\]  gen\u00fcgt; d. h. \\(A, B\\) und \\(C, D\\) sind ganzzahlige symmetrische teilerfremde Matrizenpaare im obigem Sinne mit \\(AD' - BC' = E\\). Er konstruiert einen Fundamentalbereich f\u00fcr diese Modulgruppe, in dem die Determinante des Imagin\u00e4rteils von \\(X\\) eine positive untere Schranke hat und gegen Unendlich geht, wenn \\(X\\) selbst ins Unendliche des Bereichs geht. Von den Modulfunktionen \\(f(X)\\) verlangt er dann noch als Meromorphiebedingung im Unendlichen, da\u00df sie in der Umgebung des Unendlichen des Fundamentalbereichs als Quotienten von \\textit{Fourier}reihen der folgenden Form darstellbar sind:  \\[  f(X)= \\sum_{T} a(T) \\, e^{2 \\pi i {\\text{Sp}}(TX)},  \\]  wo \\(T\\) alle nicht-negativen \\(n\\)-reihigen symmetrischen Matrizen mit ganzzahliger quadratischer Form \\(\\mathfrak{x}'T\\mathfrak{x}\\) durchl\u00e4uft und \\(a(T)\\) nur von der Klasse von \\(T\\) abh\u00e4ngt.  Die Bildungen  \\[  \\varphi_r(X) = \\sum_{A, B} |\\,AX+B\\,|^{-2r} \\qquad \\left( r > \\frac{n(n+1)}{2} \\right)  \\]  (Summation \u00fcber die \\(A, B\\) wie oben) liefern in der Gestalt  \\[  f_{rs}(X)= \\varphi_r^s(X)\\, \\varphi_s^{-r}(X)  \\]  solche Modulfunktionen, und zwar lassen sich so \\(h=\\dfrac{n(n+1)}{2}\\) algebraisch-unabh\u00e4ngige \\(f_1, \\ldots \\!, f_h\\) bilden. Dann erweist sich jede weitere Modulfunktion von diesen als algebraisch-abh\u00e4ngig, und der K\u00f6rper aller Modulfunktionen l\u00e4\u00dft sich durch Hinzunahme einer geeigneten weiteren \\(f_0\\) als durch \\(f_0, \\ldots \\!, f_h\\) mit einer algebraischen Gleichung \\(A(f_0, \\ldots \\!, f_h)=0\\) erzeugter algebraischer Funktionenk\u00f6rper von \\(h\\) Variablen darstellen.  F\u00fcr ein algebraisches Gebilde vom Geschlecht \\(n\\) transformiert sich nun die Periodenmatrix \\({ P \\choose Q}\\) seiner Integrale erster Gattung bei \u00dcbergang zu einem anderen kanonischen Schnittsystem in \\({ M {P \\choose Q}}\\) mit einer Modulsubstitution \\(n\\)-ten Grades \\(M\\). Setzt man demnach \\(X=PQ^{-1}\\), so sind die Modulfunktionen \\(f(X)\\) Invarianten des Gebildes, also eindeutige Funktionen der Moduln des Gebildes; diese Moduln bilden nach \\textit{Severi} f\u00fcr \\(n>1\\) eine irreduzible algebraische Mannigfaltigkeit \\(\\mathfrak{M}\\) von \\(3n-3\\) Variablen. Verf. zeigt dann, da\u00df die Funktionen \\(f(X)\\) auf \\(\\mathfrak{M}\\) meromorph sind (dem K\u00f6rper der Moduln des Gebildes angeh\u00f6ren). Es ergibt sich so:  \\textit{Damit zu \\(X\\) als Periodenmatrizenquotient ein algebraisches Gebilde vom Geschlecht \\(n\\) geh\u00f6rt, ist notwendig und hinreichend, da\u00df zwischen den Erzeugenden \\(f_0(X), \\ldots \\!, f_h(X)\\) \\(\\left( h=\\dfrac{n(n+1)}{2}\\right)\\) des K\u00f6rpers der Modulfunktionen \\(n\\)-ten Grades neben der diesen K\u00f6rper beschreibenden algebraischen Gleichung \\(A(f_0, \\ldots \\!, f_h)=0\\) noch \\(\\dfrac{(n-2)(n-3)}{2}\\) weitere unabh\u00e4ngige algebraische Gleichungen bestehen (dadurch wird ja die Zahl der unabh\u00e4ngigen Variablen gerade auf \\(3n-3\\) eingeschr\u00e4nkt). Dann lassen sich die Moduln des Gebildes rational durch \\(f_0(X), \\ldots \\!, f_h(X)\\) ausdr\u00fccken und umgekehrt; der K\u00f6rper der Modulfunktionen geht dann also in den K\u00f6rper der Moduln \u00fcber}.  Die Bedeutung der zuvor behandelten Theorie der quadratischen Formen in diesem Zusammenhang liegt mm in folgendem: Man kann beweisen, da\u00df die vierten Potenzen der obigen Klasseninvarianten \\(f(S,X)\\) zur Kongruenzuntergruppe der Stufe \\(2|S|\\) der Modulgruppe \\(n\\)-ten Grades geh\u00f6rige Modulformen \\(n\\)-ten Grades von der Ordnung \\(2m\\) sind, und entsprechend f\u00fcr die Geschlechtsinvarianten \\(F(S,X)\\). Das obige analytische \u00c4quivalent des Hauptsatzes \u00fcber quadratische Formen erm\u00f6glicht nun, f\u00fcr gerades \\(m\\) die algebraische Abh\u00e4ngigkeit der \\(f(S,X)\\) und \\(F(S,X)\\) von den obigen \\(\\varphi_r(X)\\) genauer zu untersuchen. Man erh\u00e4lt so Identit\u00e4ten zwischen Funktionen verschiedener Herkunft, n\u00e4mlich zwischen gewissen Thetareihen und anderen durch \\textit{Eisenstein}sche Reihen definierten Modulformen. Verf. sieht darin, mit Hinblick auf die bekannten Schwierigkeiten in der Funktionentheorie mehrerer Variablen, ein wesentliches Moment seiner -- man darf sagen tiefgreifenden -- Untersuchung. Er hebt zudem hervor, da\u00df hier wieder einmal arithmetische Fragestellungen und Gedankeng\u00e4nge befruchtend in die Funktionentheorie eingreifen -- und, man darf sagen, sie ganz entscheidend gef\u00f6rdert haben. (IV 6 C.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2611617$9EF3D0FD-AA7B-4B36-9F62-C4E90A9DD00A","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"33b95424c7229c851b74be28d0aac8983e7ce7cc","datavalue":{"value":"2531595","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2611617$A678B6BC-867F-4FB0-8C6D-C505F67381C7","rank":"normal"}],"P12":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P12","hash":"2db03a050575dafb085ae46981c13f30f65a14aa","datavalue":{"value":"Q111081841","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2611617$AF7802F4-5DE8-444C-BDFC-83B51144856E","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2611617$1B210B7D-7487-4382-8C61-BFCBCAD00F8B","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"1eb5f4057e03ccfca53747f8b06b7b88e764b076","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.2307/1968644","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q2611617$C6FAA887-52C3-4A3B-A828-BF8A9A9649E0","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"7654dbbba94278a58d828fb98bff6f304be52b2e","datavalue":{"value":"W4243246619","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2611617$CE7C951F-8684-4ADF-B334-293E15180B9A","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"ad69cac34a49566dd37c7e7223e5c3fef758026e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6482048,"id":"Q6482048"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2611617$C7F2277F-DCE9-4B14-9BEE-905ABBD0950B","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2611617","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2611617"}}}}}