{"entities":{"Q2611702":{"pageid":2622445,"ns":120,"title":"Item:Q2611702","lastrevid":44483865,"modified":"2025-11-23T06:57:32Z","type":"item","id":"Q2611702","labels":{"en":{"language":"en","value":"Eine arithmetische Eigenschaft der Taylor-Koeffizienten rationaler Funktionen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2531698"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2611702$C284E0A1-0609-4BEB-A752-37A3AA9DA818","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"14edc7f5fe8a7e0d3665c4dc62c5c688112511cd","datavalue":{"value":{"text":"Eine arithmetische Eigenschaft der Taylor-Koeffizienten rationaler Funktionen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2611702$0B3A4716-8903-45DC-8FBF-AEDBC103F8C7","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"76ccbe8f73d56cb60b44b1388611552b94d30ba2","datavalue":{"value":"61.0176.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2611702$2BFBB0AD-D2DF-4F43-A4C3-8CC202DF645B","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"765c89dd0d5f700881ed8e06991d69ac07bbaf6c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":561164,"id":"Q561164"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2611702$A0D7FFF2-F1C4-492C-8F95-E76851BB8D50","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"f82bec1cbf48dde5b3e142feb51b7b6959e188a7","datavalue":{"value":{"time":"+1935-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2611702$9B754491-29D5-48B9-B4C1-BB6F70E6255D","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"85de9eef94298bc84f21f34ec411f45f81311ddd","datavalue":{"value":"W\u00e4hrend man bisher nur f\u00fcr die rationalen Funktionen dritter Ordnung herausfinden konnte, welche es sind, die unendlich viele verschwindende \\textit{Taylor}koeffizienten -- vgl. \u00fcbrigens die Bemerkung am Schlu\u00df dieser Besprechung -- haben (\\textit{C. Siegel}, T\u00f4hoku math. Journ. 20 (1921), 26-31; \\textit{M. Ward}, Math. Z. 39 (1934), 211-214; F. d. M. 48, 329 (JFM 48.0329.*); 60\\(_{\\text{II}}\\)), beweist Verf. in dieser Arbeit den folgenden allgemeineren Satz: Wenn die rationale Funktion  \\[  R(Z) =\\sum\\limits_{x=0}^\\infty G(x)Z^x  \\]  lauter algebraische \\textit{Taylor}koeffizienten besitzt und hiervon unendlich viele verschwinden, so gibt es eine nat\u00fcrliche Zahl \\(r\\) und hierzu h\u00f6chstens \\(r\\) nicht negative ganze rationale Zahlen \\(r_1, r_2,\\ldots, r_\\varrho\\), die zu je zweien inkongruent mod \\(r\\) sind, derart, da\u00df alle \\textit{Taylor}koeffizienten \\(G(x)\\), deren Index \\(x\\) zu einer der arithmetischen Reihen  \\[  x\\equiv r_\\tau \\;(\\text{mod } r), \\;x\\geqq r_\\tau \\qquad (\\tau = 1,2,\\ldots,\\varrho)  \\]  geh\u00f6rt und au\u00dferdem nur noch h\u00f6chstens endlichviele weitere verschwinden.  Von diesem Satze macht er eine Anwendung auf rekurrierende Reihen mit algebraischen Gliedern; er leitet eine hinreichende Bedingung ab, damit in einer solchen Reihe jedes Glied nur h\u00f6chstens endlich oft vorkommt. Um den Satz zu beweisen, benutzt er eine Methode, die auf einer neuen Anwendung der \\(p\\)-adischen Zahlen auf diophantische Probleme beruht und vom Ref. in der Arbeit ``Einige S\u00e4tze \u00fcber gewisse Reihenentwicklungen und exponentiale Beziehungen mit Anwendung auf diophantische Gleichungen'' (Skrifter Oslo, 1933, No. 6; JFM 59.0935.*) ver\u00f6ffentlicht worden ist. Auf den ersten f\u00fcnf Seiten entwickelt Verf. im wesentlichen einige der Ergebnisse des Ref. in jener Arbeit; er betrachtet aber allgemeiner die \\(\\mathfrak{p}\\)-adische Erweiterung \\(\\mathfrak{K_p}\\) eines beliebigen algebraischen Zahlk\u00f6rpers \\(\\mathfrak{K}\\), wobei \\(\\mathfrak{p}\\) ein Primideal darin ist. W\u00e4hrend Ref. in der zitierten Arbeit seine Methode noch blo\u00df auf rein exponentielle Gleichungen angewendet hat, betrachtet Verf. die Funktionen der Form \\(\\sum\\limits_{j=1}^m A_j^xP_j(x)\\), wo die \\(A_j\\) nicht verschwindende algebraische Zahlen und die \\(P_j(x)\\) nicht identisch verschwindende Polynome mit algebraischen Koeffizienten sind. F\u00fcr diese Funktionen beweist er den folgenden Satz:  Wenn die Funktion  \\[  F(x) = \\sum\\limits_{j=1}^m A_j^xP_j(x)  \\]  f\u00fcr unendlich viele nichtnegative ganze rationale Zahlen \\(x = x_i\\) verschwindet, so gibt es eine nat\u00fcrliche Zahl \\(r\\) und endlich viele Zahlen aus der Folge \\(0, 1,\\ldots, r-1\\), etwa \\(r^{(1)}, r^{(2)},\\ldots, r^{(\\varrho)}\\), die alle von einander verschieden sind, so da\u00df \\(F(x)\\) an allen Stellen  \\[  r^{(1)} + rz, r^{(2)}+rz,\\ldots, r^{(\\varrho)}+rz \\qquad (z=0,1,2,\\ldots)  \\]  und au\u00dferdem nur noch an h\u00f6chstens endlich vielen weiteren nicht-negativen ganzen rationalen Stellen gleich Null ist. -- Hieraus folgt leicht die Richtigkeit der Behauptung \u00fcber die \\textit{Taylor}koeffizienten der rationalen Funktionen \\(R(Z)\\). Denn \\(R(Z)\\) kann als Quotient zweier Polynome mit algebraischen Koeffizienten geschrieben werden so, da\u00df die Pole von \\(R(Z)\\) auch algebraisch sind, und aus der Partialbruchzerlegung folgt dann, da\u00df die \\textit{Taylor}koeffizienten \\(G(x)\\) f\u00fcr gen\u00fcgend gro\u00dfes \\(x\\) gleich einer Funktion  \\[  F(x) = \\sum\\limits_{j=1}^m A_j^xP_j(x)  \\]  der erw\u00e4hnten Beschaffenheit sein m\u00fcssen. Wenn nun in der Gleichung  \\[  R(Z) = \\sum\\limits_{x=0}^\\infty G(x)Z^x  \\]  \\(G(x)\\) stets \\( = 0\\) ist, wenn \\(x\\equiv r^*\\) (mod \\(r\\)), \\(x\\geqq r^*\\geqq 0\\), so mu\u00df \\(\\sum\\limits_{\\lambda = 0}^{r-1}e^{-\\tfrac{2\\pi i}{r}r^*\\lambda}R\\left(e^{\\tfrac{2\\pi i}{r}\\lambda}Z\\right)\\) ein Polynom sein. Sind dann \\(\\zeta_1,\\ldots,\\zeta_n\\) die im Endlichen gelegenen Pole von \\(R(Z)\\), so mu\u00df zu jedem \\(\\zeta_\\mu\\) ein \\(\\zeta_{\\nu_\\mu}\\) mit \\(\\nu_\\mu \\neq\\mu\\) existieren derart, da\u00df \\(\\dfrac{\\zeta_\\mu}{\\zeta_{\\nu_\\mu}}\\) eine \\(r\\)-te Einheitswurzel ist, da sonst die Pole der verschiedenen Funktionen \\(R\\left(e^{\\tfrac{2\\pi i}{r}\\lambda}Z\\right)\\) einander nicht aufheben k\u00f6nnten. Hieraus leitet Verf. weiter ab, da\u00df wenn f\u00fcr \\(n = 1\\) der einzige Pol keine Einheitswurzel ist, und f\u00fcr \\(n\\geqq 2\\) einer der Pole, etwa \\(\\zeta_1\\), keine Einheitswurzel ist und mit den \u00fcbrigen Polen Verh\u00e4ltnisse  \\[  \\dfrac{\\zeta_2}{\\zeta_1},\\ldots,\\dfrac{\\zeta_n}{\\zeta_1}  \\]  bildet, die keine Einheitswurzeln sind, so gibt es nur endlich viele \\textit{Taylor}koeffizienten, die den gleichen Wert haben. Sind alle \\textit{Taylor}koeffizienten \\(H(x)\\) ganz algebraisch und ist \\(H'(x)\\) das Maximum der Absolutbetr\u00e4ge von \\(H(x)\\) und den dazu konjugierten, so w\u00e4chst \\(H'(x)\\) f\u00fcr \\(x\\to\\infty\\) \u00fcber alle Grenzen. Dies enth\u00e4lt also eine Aussage \u00fcber das Wachstum der Glieder von rekurrierenden Reihen mit algebraischen Elementen.  Zum Schl\u00fcsse zeigt Verf., da\u00df der Satz \u00fcber die Funktionen \\(\\sum\\limits_{j=1}^m A_j^xP_j(x)\\) auch auf andere \\textit{Taylor}koeffizienten anwendbar ist als diejenigen der rationalen Funktionen. Als Beispiel erw\u00e4hnt er die \\textit{Taylor}koeffizienten der Funktionen der Form \\(\\sum\\limits_{j=1}^m A_j(Z)e^{A_jZ}\\), wo die \\(A_j(Z)\\) nicht identisch verschwindende Polynome mit algebraischen Koeffizienten sind.  Ref. m\u00f6chte darauf aufmerksam machen, da\u00df er auf dem 8. skandinavischen Mathematikerkongre\u00df in Stockholm im August 1934 einen Vortrag gehalten hat, worin er schon \u00e4hnliche S\u00e4tze \u00fcber die rekurrierenden Reihen mittels seiner Methode bewiesen hat. Dieser Vortrag ist inzwischen erschienen (8. Skand. Mat. Kongr. Stockhohn 1934, 163-188; F. d. M. 61\\(_{\\text{II}}\\)). Allerdings hat Ref. sich dort auf Reihen mit rationalen Gliedern beschr\u00e4nkt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2611702$67D2FD01-A733-41F2-AA8D-85DBC96AE9D7","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"cc7e21abc79178d3e37a13d8912b5eb43b3c767c","datavalue":{"value":"2531698","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2611702$DC340ECC-B6AB-467A-B6DB-AE477AE35F9C","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2611702$8F313489-B256-4666-B314-D24983F8C325","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"1cff1f9735642fd8e8811887827122ed6cee9a6a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481736,"id":"Q6481736"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2611702$227AF754-2D4B-4929-B8FE-A08D477A4975","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2611702","badges":[]}}}}}