{"entities":{"Q2613408":{"pageid":2624151,"ns":120,"title":"Item:Q2613408","lastrevid":44484594,"modified":"2025-11-23T07:04:12Z","type":"item","id":"Q2613408","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur differentiellen Liniengeometrie einer zw\u00f6lfgliedrigen Gruppe. II."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2533531"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2613408$6FD2401A-B927-4695-BBAA-B66FD56B3BA8","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"d1acfe6df7e60213ed7785b318f24deb094b9cf8","datavalue":{"value":{"text":"Zur differentiellen Liniengeometrie einer zw\u00f6lfgliedrigen Gruppe. 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(vgl. Math. Z. 38 (1933), 45-69; F. d. M. \\(59_{\\text{I}}\\), 674), setzt, von allgemeiner Bekanntschaft mit differentieller Liniengeometrie abgesehen, insbesondere noch die Kenntnis folgender Begriffe voraus: Hauptfl\u00e4chen eines Strahlsystems, \\(A\\)-Systeme, \\(B\\)-Systeme dualkonforme Abbildungen, Garben, Schmieggarben, Speerketten, Speerkugeln. Unter Hauptfl\u00e4chen hat man diejenigen Regelfl\u00e4chen eines Strahlsystems zu verstehen, welche Fortschreitungsrichtungen \\(du : dv\\) entsprechen, f\u00fcr die die zugeh\u00f6rigen Dralle Extremwerte annehmen; ihr reelles sph\u00e4risches Bild stellt ein Orthogonalnetz dar, und sie besitzen in jedem Strahl einen gemeinsamen Kehlpunkt; sie sind invariant gegen\u00fcber der Gruppe \\(G_{12}\\) aller dualkomplexen Transformationen:  \\[  T^*=\\frac{AT+B}{CT+D},\\quad T=r+is+\\varepsilon(\\overline{r}+i\\overline{s}),\\;i^2=-1,\\;\\varepsilon^2=0.  \\]  Die Gesamtheit alier reellen Geraden auf den isotropen Ebenen des dreidimensionalen komplexen euklidischen Raumes durch einen festen Punkt bilden eine Garbe. Jedem Punkt \\(\\mathfrak Z(t_0)\\) der isotropen Gratlinie einer einparametrigen isotropen Ebenenschar entspricht so eine bestimmte Erzeugende \\(\\mathfrak a(t_0)\\) einer Regelfl\u00e4che, und die zu \\(\\mathfrak Z(t_0)\\) geh\u00f6rige Garbe geht durch zwei benachbarte Erzeugende der Regelfl\u00e4che hindurch; derartige Garben nennt Verf. Schmieggarben. Legt man an die Hauptfl\u00e4chen eines Strahlsystems \\(A\\) die Schmieggarben und betrachtet deren zweite Schnittgeraden mit den Hauptfl\u00e4chen, so bildet die Gesamtheit dieser Schnittgeraden das zum \\(A\\)-System geh\u00f6rige \\(B\\)-System. Betrachtet man als drittes Strahlsystem, \\(K\\)-System, die Gesamtheit aller Verbindungsgeraden von \\(\\mathfrak Z\\) und \\(\\overline{\\mathfrak Z}\\), also die Richtungsvektoren  \\[  \\mathfrak y=-\\frac iI(\\mathfrak Z-\\overline{\\mathfrak Z})\\qquad (I(u, v)\\text{ Differenz der Hauptdralle}),  \\]  so verschwindet f\u00fcr \\(A\\)-Systeme, bei denen das \\(B\\)-System durch gleichsinnig dualkonforme Abbildung aus dem \\(A\\)-System hervorgeht, die Determinante  \\[  W=\\mathfrak y_u^2\\mathfrak y_v^2-(\\mathfrak y_u\\mathfrak y_v)^2=EG-F^2  \\]  identisch, und die Hauptdralldifferenz \\(J\\) ist durch die Differenz \\(\\varTheta-\\overline{\\varTheta}\\) der den Kehlpunkten \\(\\mathfrak X\\) und \\(\\overline{\\mathfrak X}\\) im \\(K\\)-System in der \\(u\\)- und \\(v\\)-Richtung entsprechenden Dralle gegeben, und die Bedingungen sind f\u00fcr derartige \\(A\\)-Systeme charakteristisch. Dabei hat man unter dualkonformen Abbildungen solche vom Typus  \\[  T^* = F(T) = F (t) + \\varepsilon F' (t)\\cdot \\overline{t}\\qquad ( T = t + \\varepsilon \\overline{t})  \\]  zu verstehen \\(\\big(d\\varphi^* + \\varepsilon d\\overline{\\varphi}{}^* = (a +\\varepsilon b) (d\\varphi + \\varepsilon d\\overline{\\varphi}\\big)\\).  Nach einer genaueren Untersuchung der Integrabilit\u00e4tsbedingungen, welchen die Invarianten \\(I\\), \\(\\dfrac E{I_u^2}\\), \\(\\dfrac F{I_uI_v}\\), \\(\\dfrac G{I_v^2}\\), \\(\\varTheta-\\overline{\\varTheta}\\) insbesondere noch f\u00fcr gleichsinnig dualkonformverkn\u00fcpfte \\(A\\)- und \\(B\\)-Systeme gen\u00fcgen, werden nunmehr Spezialf\u00e4lle betrachtet. So wird etwa unter der Annahme \\(E = - G = - 1\\) das reelle sph\u00e4rische Bild der Hauptfl\u00e4chen aus einem durch zwei feste Punkte gehenden Kreisb\u00fcschel und der zugeh\u00f6rigen Schar von Orthogonaltrajektorien gebildet. Das Kreisb\u00fcschel kann auch aus Kreisen bestehen, die sich alle in einem festen Punkt ber\u00fchren. Ferner wird die Frage beantwortet, wann das reelle sph\u00e4rische Bild des \\(B\\)-Systems aus dem des \\(A\\)-Systems durch eine Transformation der sechsgliedrigen Gruppe der \\textit{M\u00f6bius}schen Kreisverwandtschaften hervorgeht. Schlie\u00dflich wird untersucht, wann das \\(B\\)-System aus dem \\(A\\)-System durch eine Transformation aus \\(G_{12}\\) entsteht. Als Eigenschaften derartiger Strahlsysteme ergeben sich: Die Hauptfl\u00e4chen sind isogonale Trajektorien eines Garbenb\u00fcschels; die reellen sph\u00e4rischen Bilder der Hauptfl\u00e4chen schneiden die Kreise eines B\u00fcschels isogonal, das durch die Punkte der Einheitskugel hindurchgeht, die die Richtungen der beiden Geraden angeben, die die Garben des eben erw\u00e4hnten Garbenb\u00fcschels gemeinsam haben.  In einem weiteren Abschnitt untersucht Verf. Strahlsysteme, deren Hauptfl\u00e4chen Speerketten sind. Dabei sind unter Speerketten \\(\\infty^1\\) Gerade einer Garbe zu verstehen von der besonderen Eigenschaft, da\u00df das sph\u00e4rische Bild ihrer zentrierten Einheitsvektoren einen Kreis bildet. Sieht man von den F\u00e4llen ab, wo das \\(B\\)-System sich im sph\u00e4rischen Bild auf eine Kurve zusammenzieht, so ergeben sich sechs verschiedene Typen derartiger Strahlsysteme, deren keiner mit einem anderen durch eine Transformation aus \\(G_{12}\\) zusammenh\u00e4ngt (Ia, b; IIa, b; IIIa, b). F\u00fcr die Repr\u00e4sentanten dieser sechs Typen gibt Verf. eine explizite Vektordarstellung und \u00fcberdies f\u00fcr jeden Typus eine genau detaillierte geometrische Konstruktion. Die Systeme Ia nennt Verf. Parabelstrahlsysteme, behandelt sie mit Vorzug und konstruiert sie folgenderma\u00dfen: Man betrachte zwei Parabeln in aufeinander senkrechten Ebenen, derart, da\u00df ihre Brenn- und Scheitelpunkte wechselseitig zusammenfallen. Dann verbinde man alle Punkte der einen Parabel mit allen Punkten der anderen und orientiere diese Geraden gleichsinnig. Zieht man jetzt durch den Ursprung gleichsinnige Parallelgeraden und ``schwenkt'' die urspr\u00fcnglichen Verbindungsgeraden um ihre Parallelen durch den Ursprung um einen (positiven) rechten Winkel, so bilden die ``geschwenkten'' Geraden das System Ia. In jedem Parabelstrahlsystem gibt es einen ausgezeichneten Strahl, n\u00e4mlich den, in dem die Invariante \\(I\\) einen station\u00e4ren Wert besitzt. Zu jedem Strahl eines ``allgemeinen'' Systems gibt es \\(\\infty^1\\) Parabelstrahlsysteme, deren Hauptfl\u00e4chen sich den Hauptfl\u00e4chen des allgemeinen Systems bis zur 2. Ordnung anschmiegen. Ihre ausgezeichneten Strahlen beschreiben eine Sperrkette. Ferner: In einem Parabelstrahlsystem gehen die Schmiegkugeln an die Hauptfl\u00e4chen alle durch die dem ausgezeichneten Strahl zugeh\u00f6rige Gerade des \\(B\\)-Systems. Schlie\u00dflich ergibt sich noch: Es gibt ein und nur ein Parabelstrahlsystem, das sich einem allgemeinen Strahlsystem bis zur zweiten Ordnung vollkommen anschmiegt. \u00dcberhaupt eignen sich Parabelstrahlsysteme mit Vorzug zum Studium allgemeiner Strahlsysteme l\u00e4ngs eines Systemstrahls bis zur zweiten Differentiationsstufe. Die f\u00fcr diese Arbeit wie auch f\u00fcr die Dissertation des Verf. typische Darstellung reeller Geraden als Schnitt konjugiert-imagin\u00e4rer isotroper Ebenen gestattet eine Verallgemeinerung auf mehrdimensionale algebraische und differentielle Probleme mit reellen \\((n- 2)\\)-dimensionalen linearen Raumelementen, aufgefa\u00dft als Schnitt konjugiert imagin\u00e4rer isotroper Hyperebenen. Dies f\u00fchrt insbesondere f\u00fcr \\(n = 4\\) auf die Theorie ein- und mehrparametriger reeller Ebenengesamtheiten im euklidischen vierdimensionalen Raum mit Eigenschaften, die den Transformationen einer zwanzigparametrigen Gruppe \\(G_{20}\\) gegen\u00fcber invariant bleiben, wie bei sp\u00e4terer Gelegenheit gezeigt werden soll.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2613408$FD7F5559-ADD8-4991-9D2E-80C04C0F95C1","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"7c32fee327ab94ffbb19773a5749baf71e8f0db2","datavalue":{"value":"2533531","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2613408$EE75AAEE-16C0-48F6-8266-85684BFFC858","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2613408$6684C0CF-2BA3-49A4-9D89-03CD68C73B66","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2613408","badges":[]}}}}}