{"entities":{"Q2613484":{"pageid":2624227,"ns":120,"title":"Item:Q2613484","lastrevid":44484807,"modified":"2025-11-23T07:06:26Z","type":"item","id":"Q2613484","labels":{"en":{"language":"en","value":"Konforme Feldtheorie. II: \\(R_6\\) und Spinraum."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2533609"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2613484$F4FBB2C8-0A7F-4C2C-9028-B22935572ECE","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"73a1da172eca07c6376401e5708a2f74cef305a8","datavalue":{"value":{"text":"Konforme Feldtheorie. 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Sind dann \\(x_{AB}\\) Spinbivektorkoordinaten in \\(R_6\\), \\(v_A\\) und \\(w^B\\) zwei fest gew\u00e4hlte Spinvektoren, so lautet die Darstellung der beiden \\(v_A\\) und \\(w^B\\) entsprechenden \\(R_3\\) auf dem Nullkegel von \\(R_6\\):  \\[  v^Ax_{AB}=0, \\qquad w_Bx^{BA}=0.  \\]   Im Spinraum \\(E_4\\) der \\(v^A\\), \\(w_B\\) hat man neben diesen Gr\u00f6\u00dfen (erster Gattung) noch diejenigen zweiter Gattung \\(\\overline v^{\\overline A}\\), \\(\\overline w_{\\overline B}\\) zu unterscheiden (und ebenso f\u00fcr Spinoren h\u00f6herer Stufe, die in bezug auf die komplexkonjugierten Koordinatentransformationen definiert sind). Der Unterschied zwischen Gr\u00f6\u00dfen erster und zweiter Gattung entf\u00e4llt in \\(R_6\\), sobald man nur reelle Koordinatentransformationen zul\u00e4\u00dft (\\(p\\)-Systeme).  Nach diesen Vorbereitungen betrachten die Verf. die Gruppe \\(\\Re_6'\\) aller reellen Drehungen einer \\(R_6\\) mit beliebiger Signatur, die sich innerhalb der Gruppe stetig in die identische Transformation \u00fcberf\u00fchren lassen. Sie enth\u00e4lt \\(\\infty^{15}\\) Transformationen. Andererseits ist die Gruppe \\(\\mathfrak A_4\\) aller komplexen linearen homogenen unimodularen Transformationen in \\(E_4\\) (Gruppe der Spinvektoren) 15-\\textit{komplex}parametrig, enth\u00e4lt also \\(\\infty^{30}\\) Transformationen. Nun ist die Signatur der Fundamentalform in \\(R_6\\) gegen\u00fcber \\(\\Re_6'\\) invariant. Es hat also einen guten Sinn, nach einer Untergruppe \\(\\mathfrak A_4'\\) von \\(\\mathfrak A_4\\) zu suchen, die mit \\(\\Re_6'\\) (meroedrisch) isomorph ist. F\u00fcr die Indexwerte 6, 4, 3 kennt man die L\u00f6sung dieses Problems bereits durch eine Untersuchung von \\textit{\u00c9. Cartan} (Les groupes r\u00e9els simples, finis et continus, Ann. \u00c9cole norm. 31 (1914), 263-355 (F.~d.~M. 45, 1408), insbes. p.~354). Die Verf. finden eine neue Darstellung dieser Ergebnisse, welche auch den Fall umfa\u00dft, wo der Index den Wert 5 besitzt. Von vornherein hat man die F\u00e4lle gerader und ungerader Indices zu trennen. F\u00fcr ungerade Indices gilt der Satz: F\u00fcr einen ungeraden Index in \\(R_6\\) ist die Gruppe \\(\\mathfrak A_4'\\) im Spinraum, die mit der Gruppe der reellen von der Identit\u00e4t aus stetig erreichbaren Drehungen in \\(R_6\\) korrespondiert, die Gruppe, die eine bis auf das Vorzeichen bestimmte hermitesch umkehrbare Gr\u00f6\u00dfe \\(\\varOmega^A_{\\;\\cdot\\overline B}\\) invariant l\u00e4\u00dft. F\u00fcr den Index 3 ergibt sich die Normalform  \\[  \\varOmega^A_{\\;\\,\\cdot\\overline B}\\overset{*}=\\delta^A_{\\overline B},  \\]  f\u00fcr den Index 5 unter anderen eine Normalform mit \\(+1\\), \\(+1\\), \\(-1\\), \\(-1\\) in der Nebendiagonale und lauter Nullen an den anderen Stellen. F\u00fcr geraden Index gilt der Satz: F\u00fcr einen geraden Index in \\(R_6\\) ist die Gruppe \\(\\mathfrak A_4'\\) im Spinraum, die mit der Gruppe der reellen von der Identit\u00e4t aus stetig erreichbaren Drehungen in \\(R_6\\) korrespondiert, die Gruppe, die einen bis auf das Vorzeichen bestimmten hermitesch-symmetrischen Spinor \\(\\omega_{\\overline AB}\\) invariant l\u00e4\u00dft. F\u00fcr Indexwerte 6 oder 4 in \\(R_6\\) ist \\(\\omega_{\\overline AB}\\) vom Index 4 oder 2. Dabei definieren die Verf. hermitesch positiv oder negativ umkehrbare Gr\u00f6\u00dfen durch  \\[  S^{-1\\overline A}_{\\phantom{-1}\\!.B}=\\pm\\overline S^{\\phantom{.}\\overline A}_{.B},  \\]  und hermitesch symmetrische Gr\u00f6\u00dfen durch  \\[  R_{A\\overline B}=+\\overline R_{\\overline BA}.  \\]   Durch Spezialisierung gewinnen die Verf. f\u00fcr den \\(R_5\\) und \\(R_4\\) die weiteren S\u00e4tze: Die Gruppe \\(\\mathfrak A^{5\\prime}_{\\phantom54}\\) im Spinraum, die mit der Gruppe der reellen von der Identit\u00e4t aus stetig erreichbaren Drehungen in \\(R_5\\) korrespondiert, ist, ungeachtet der Signatur in \\(R_5\\), stets die Gruppe, die einen Bivektor, einen hermitesch symmetrischen und einen hermitesch umkehrbaren Spinor invariant l\u00e4\u00dft. Diese drei Gr\u00f6\u00dfen sind bis auf das Vorzeichen bestimmt; irgendzwei derselben bestimmen die dritte bis auf das Vorzeichen. Die Gruppe \\(\\mathfrak A^{4\\prime}_{\\phantom44}\\) im Spinraum, die mit der Gruppe der reellen von der Identit\u00e4t aus stetig erreichbaren Drehungen in \\(R_4\\) korrespondiert, ist, ungeachtet der Signatur in \\(R_4\\), stets die Gruppe, die zwei Bivektoren, einen hermitesch symmetrischen und einen hermitesch umkehrbaren Spinor invariant l\u00e4\u00dft. Diese vier Gr\u00f6\u00dfen sind bis auf das Vorzeichen bestimmt, die ersten zwei bestimmen mit der dritten (vierten) die vierte (dritte) bis auf das Vorzeichen. Die beiden invarianten Bivektoren liegen involutorisch und legen so zwei Ebenen im Spinraum fest.  Nachdem diese Resultate erreicht sind, rechtfertigen die Verf. im letzten Abschnitt schlie\u00dflich den Obertitel ihrer Arbeit, deren erster Teil ja von vornherein einen Physikalischer gehaltenen Untertitel hatte (\\textit{J.~A.~Schouten, J.~Haantjes}, Konforme Feldtheorie. I: \u00dcber die konforminvariante Gestalt der \\textit{Maxwell}schen Gleichungen und der elektromagnetischen Impuls-Energiegleichungen; Physica, The Hague, 1 (1934), 869-872; F.~d.~M. 60\\(_{\\text{II}}\\)). Die Bedeutung der konformen Differentialgeometrie f\u00fcr die Relativit\u00e4tstheorie im Einheitsfeld ist schon durch die von \\textit{Cunningham} (Proc. London Math. Soc. (2) 8 (1910), 77-98; F.~d.~M. 40, 928) und \\textit{Bateman} (Proc. London Math. Soc. (2) 8 (1910); 223-264, 469-488; F.~d.~M. 41, 942-943) entdeckte Konforminvarianz der \\textit{Maxwell}schen Gleichungen nahegelegt worden. Gerade auf diese Konforminvarianz wird man jedoch auch an Hand der letzten Ergebnisse durch Betrachtung des Spinraums und Ber\u00fccksichtigung der f\u00fcr die Quantentheorie wesentlichen Forderung der Invarianz einer hermitesch symmetrischen Gr\u00f6\u00dfe gef\u00fchrt, n\u00e4mlich zu einer Relativit\u00e4tstheorie, die auf der Gruppe der \\(\\infty^{15}\\) reellen Drehungen in einer \\(R_6\\) mit der Signatur \\(----++\\) aufgebaut ist. Deutet man die Koordinaten der \\(R_6\\) projektiv, so kommt man zu einer projektiven \\(P_5\\) mit einer gegen\u00fcber einer \\(G_{20}\\) invarianten Hyperfl\u00e4che. Bei der Signatur \\(----++\\) induziert diese \\(G_{20}\\) in der Hyperfl\u00e4che gerade die Gruppe \\(G_{15}\\) aller konformen Transformationen in vier Dimensionen. Man hat also die lokale Raumzeitwelt mit dieser Hyperfl\u00e4che zu identifizieren und erh\u00e4lt in der konformen Differentialgeometrie der Gesamtheit dieser Hyperfl\u00e4chen die gesuchte Relativit\u00e4tstheorie. Da es in einer rein elektromagnetischen Welt ohne Materie nur konforme Metrik und keine bevorzugte Zeitrichtung gibt, von der physikalischen Erfahrung aber sowohl eine feste Metrik als auch eine bevorzugte Zeitrichtung gefordert wird, betrachten die Verf. es als Aufgabe der zuk\u00fcnftigen konformen Feldtheorie, zu erkl\u00e4ren, wie die Materie es fertig bringt, die konforme Metrik in eine feste zu verwandeln, d.~h. im Spinraum einen bestimmten Bivektor festzulegen, wodurch verm\u00f6ge der dann ausgezeichneten \\(R_5\\) mit der Signatur \\(----++\\) die beiden Zeitrichtungen von selbst verschieden werden.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2613484$BC6A0669-B7C1-4049-9E67-DA5F0EA57B4C","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"311e47dd422a632e605d18db5a13046f5c6d5d93","datavalue":{"value":"2533609","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2613484$5DC668DD-9AB8-49E9-8134-CAC8ED568ABA","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2613484$6DAAFFA2-676F-44CD-9E0D-EED9FE2E207A","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2613484","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2613484"}}}}}