{"entities":{"Q2616494":{"pageid":2627237,"ns":120,"title":"Item:Q2616494","lastrevid":78961721,"modified":"2026-05-06T12:50:03Z","type":"item","id":"Q2616494","labels":{"en":{"language":"en","value":"Mathematische Grundlagenforschung. Intuitionismus. Beweistheorie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2537023"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2616494$D552BD04-9850-4E7B-AF33-EC537D3F68B3","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"ce07f610e8ecc7301d4844f952975d8eb5bde5e1","datavalue":{"value":{"text":"Mathematische Grundlagenforschung. Intuitionismus. 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Der erste Abschnitt behandelt den Intuitionismus, der zweite, Axiomatik und Beweistheorie \u00fcberschrieben, den Formalismus, der dritte einige andere Standpunkte, der vierte die Frage der Anwendbarkeit der Mathematik auf die Naturwissenschaften. Wohl nirgendwo ist bisher mit solcher Sch\u00e4rfe und mit so klarer Hervorhebung der wirklich wesentlichen Punkte \u00fcber die Grundlagenforschung referiert worden. Es ist wohl bezeichnend, da\u00df die Bedeutung mancher Streitigkeiten, die bisher auch dem aufmerksamen Betrachter als unfruchtbarer und unklarer Streit um Worte erscheinen mochten, erst aus dem vorliegenden Werk deutlich hervorgeht. \\flushpar Verf. beginnt mit dem Einflu\u00df \\textit{Poincar\u00e9}s und den franz\u00f6sischen Halbintuitionisten; es ist wohl die erste systematische Zusammenstellung dieser Theorien. Dann folgt die erste \\textit{Weyl}sche Theorie und der Standpunkt von \\textit{Kaufmann}. Die Darstellung des \\textit{Brouwer}schen Intuitionismus bildet den am meisten abgerundeten Teil des Werkes; zum Teil entspringt das dem Wesen der Sache, einfach weil der Intuitionismus an und f\u00fcr sich weniger Willk\u00fcr und Meinungsverschiedenheiten zul\u00e4\u00dft. Trotzdem scheint es, als ob Verf. in dieser Richtung etwas \u00fcbertreibe. Da\u00df es auch beim \\textit{Brouwer}schen Intuitionismus eine Entwicklung des Standpunktes gegeben hat (wenn auch nicht ann\u00e4hernd mit so scharfen Wendungen wie beim Formalismus), ist den Ausf\u00fchrungen des Verf. kaum zu entnehmen. Bei der Lekt\u00fcre der Darstellung des Intuitionismus wird man immer wieder \u00fcberrascht durch die Klarheit der Formulierung; besonders sch\u00f6n ist das Beispiel, das den Zusammenhang zwischen dem Nichtverschwinden eines Pro duktes und dem Nichtverschwinden eines seiner Faktoren behandelt. Dagegen scheint Verf. den Wert eines intuitionistischen Logikkalk\u00fcls doch zu \u00fcbersch\u00e4tzen; es ist wohl unwarscheinlich, da\u00df sich intuitionistisch die G\u00fcltigkeit derartig allgemeiner Formeln, wie sie die Axiome darstellen, einsehen l\u00e4\u00dft (wenn sie \u00fcberhaupt eine befriedigende Interpretation gestatten). \\flushpar Bei seiner Betrachtung des Formalismus spricht Verf. zun\u00e4chst \u00fcber die Axiomatik schlechthin und \u00fcber einzelne axiomatische Systeme. Dann stellt er \\textit{Hilbert}s Beweistheorie und die an sie anschlie\u00dfenden Untersuchungen anderer historisch und systematisch dar. Besonders das Historische ist sehr sch\u00f6n ausgef\u00fchrt. Schlie\u00dflich werden Intuitionismus und Beweistheorie einander gegen\u00fcbergestellt. Es wird deutlich gezeigt, wo man sich eigentlich schon geeinigt hat, und wo noch Mi\u00dfverst\u00e4ndnisse bestehen. \\flushpar An ``anderen Standpunkten'' werden haupts\u00e4chlich die von \\textit{Mannoury} und \\textit{Pasch} behandelt. \\flushpar In ``Mathematik und Naturwissenschaft'' endlich f\u00fchrt Verf. aus, da\u00df in der Frage der Anwendbarkeit die Stadpunkten \\textit{Brouwer}s und \\textit{Hilbert}s viel weiter auseinander liegen als in der Frage der Grundlage der Mathematik selbst. es fragt sich f\u00fcr Ref. allerdings, ob ein bei der Grundlagenforschung eingenommener Standpunkt wirklich so eindeutig einen Standpunkt zur Frage der Anwendbarkeit bedingt wie es nach Verf. scheinen m\u00f6chte. \\flushpar Auf S. 53 scheint sich \u00fcbrigens ein Neerlandismus zu finden; in Zeile 11 von unten mu\u00df es wohl statt ``hochherzig'' hei\u00dfen ``hochm\u00fctig''.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2616494$F8F17843-922E-4D9A-A424-81F546A2CBD8","rank":"normal"}],"P1447":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1447","hash":"424e489443fa0786be558763ac15dfccb364ab18","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":593328,"id":"Q593328"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2616494$2224247D-2A6D-4FB8-A77B-C69A55BAAAC4","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"bc7d49d57348a2113c5fd04c2883762715685aad","datavalue":{"value":"2537023","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2616494$81BA7A42-9DA3-4F87-B1A6-DBC48896D42F","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"87adc57adb298e7669d9191275ae272414712720","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1220900,"id":"Q1220900"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2616494$FF4EE55A-26A6-4F0A-898F-DEC737AD729D","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2616494$A15548B5-FB26-4790-90AC-50DEACB22283","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Mathematische Grundlagenforschung. 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