{"entities":{"Q2619686":{"pageid":2630429,"ns":120,"title":"Item:Q2619686","lastrevid":44499309,"modified":"2025-11-23T09:04:28Z","type":"item","id":"Q2619686","labels":{"en":{"language":"en","value":"Nouvelles recherches sur les syst\u00e8mes dynamiques."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2541511"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2619686$5576E32A-555E-4F02-BCB3-3FF717F1D624","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"36c45fb889bebdf58497d31018f6691b29f3bd64","datavalue":{"value":{"text":"Nouvelles recherches sur les syst\u00e8mes dynamiques.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2619686$AA95173D-C401-4764-A082-9D0EC0E8DD31","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"70a60bb98c475c50817e74929d81193f8fbbe6c7","datavalue":{"value":"60.1340.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2619686$99960826-90EC-4756-A02B-4050BF4636D1","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"90c19e208fb96b1cb8dca15c82ace63167fad9ee","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":2608352,"id":"Q2608352"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2619686$F3C09B8E-6905-4168-9470-75624BF32D85","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"0545e869d8296a0b0654ccbe2e3181b7f2652da8","datavalue":{"value":{"time":"+1934-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2619686$8C95DCFD-2C2E-4A57-BD43-5FD455DAF1D6","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"d4a2aaa4e6760cc7fa61a18614b0793b917e8960","datavalue":{"value":"Die vorliegende Arbeit enth\u00e4lt eine Untersuchung der qualitativen Eigenschaften gewisser Typen von dynamischen Systemen. Zum Teil fu\u00dfend auf den fr\u00fcheren Beitr\u00e4gen des Verf. zu diesem Gegenstand, werden diese Untersuchungen hier viel weiter getrieben und zu einer tiefdringenden und ersch\u00f6pfenden Analyse der in Betracht gezogenen F\u00e4lle abgerundet. Wir geben einen knappen \u00dcberblick \u00fcber die Resultate.  Jedem dynamischen System \\(S\\) entspricht ein System von Differentialgleichungen der Form  \\[ \\frac {dx_i}{dt} = X_i (x_1, \\dots, x_n) \\quad (i=1, \\dots, n), \\]  und die Untersuchung der Struktur von \\(S\\) bedeutet daher die Untersuchung der Gesamtheit der Trajektorien von (1). Die vorliegende Arbeit ist vorwiegend dem Fall gewidmet, in dem \\(n=3\\) und in dem das System (1) eine Integralinvariante und eine Schnittfl\u00e4che von einem gewissen Typus besitzt. Diese Bedingungen sind z. B. in dem Fall des restringierten Dreik\u00f6rperproblems erf\u00fcllt.  In einer vorl\u00e4ufigen Diskussion wird gezeigt, wie die Variationsgleichung  \\[ \\delta \\int _{t_0}^{t_1} \\left ( \\sum _{i=1}^4 A_i dx_i + Bdt \\right ) = 0, \\]  die in gewissen dynamischen Problemen auftritt, und die einem gewissen \\textit{Pfaff}schen System \u00e4quivalent ist, auf ein System (1) (mit \\(n=3\\)) zur\u00fcckgef\u00fchrt werden kann, das eine Integralinvariante besitzt.  Nun wird dem System (1) eine Fl\u00e4chentransformation \\(T\\) zugeordnet mittels einer regul\u00e4ren Schnittfl\u00e4che. das ist eine Fl\u00e4che \\(\\sigma \\), die von einer oder mehreren geschlossenen Trajektorien von (1) berandet wird, und die mindestens einmal von jeder von den Randtrajektorien verschiedenen Trajektorie in jedem Zeitintervall \\(\\tau \\) durchsetzt wird, wobei \\(\\tau \\) hinreichend gro\u00df aber fest ist. Die Transformation \\(T\\) von \\(\\sigma \\) in sich selbst wird erhalten, indem man \\(T(P)\\) definiert als den ersten Punkt, in dem die Trajektorie durch \\(P_{\\sigma }\\) trifft. Offenbar ist die Struktur von \\(\\tau \\) charakteristisch f\u00fcr die von (1). - In einem gegebenen System (1) kann eine regul\u00e4re Schnittfl\u00e4che existieren oder nicht. Eine norwendige Bedingung f\u00fcr die Existenz einer solchen Fl\u00e4che wird mittels eines umfassenderen Typs von Fl\u00e4chen gegeben, der sogenannten offenen Schnittfl\u00e4chen. Fl\u00e4chen von diesem Typus existieren f\u00fcr jedes System (1) \\((n=3)\\).  \\(O\\) sei ein Fixpunkt von \\(T\\); \\(T\\) sei analytisch und werde in der Nachbarschaft von \\(O\\) durch die Gleichungen  \\[ \\begin{aligned} u_1 & = au + bv + \\dots, \\\\ v_1 & cu + dv + \\dots \\end{aligned}  \\]  dargestellt. Da das System (1) eine Integralinvariante besitzt, so gilt dasselbe f\u00fcr \\(T\\), und es folgt leicht, da\u00df \\(ad-bc=1\\). Der Fixpunkt \\(O\\) ist entweder hyperbolisch oder elliptisch, je nach den Wurzeln der charakteristischen Gleichung der Determinante \\(ad-bc\\). Wenn \\(O\\) hyperbolisch ist, so gehen durch \\(O\\) eine Anzahl invarianter Kurven; au\u00dferdem kann dann \\(O\\) nicht stabil sein, d. h. \\(O\\) kann nicht beliebig kleine invariante Umgebungen besitzen. Wenn der Punkt \\(O\\) elliptisch ist, so mu\u00df er stabil sein, oder wenigstens sehr ann\u00e4hernd stabil, in ganz bestimmtem Sinne.  \\(O\\) sei nun elliptisch und stabil. Ist dann eine Umgebung \\(V\\) von \\(O\\) gegeben, so existieren Kontinua \\(\\Sigma _{\\omega }\\) und \\(\\Sigma _{\\alpha }\\), die \\(O\\) mit dem Rande von \\(V\\) verbinden und die ganz aus \\(\\omega \\)- bzw. \\(\\alpha \\)-Punkten bestehen, wo mit einem \\(\\omega \\)- (bzw. \\(\\alpha \\)-) Punkt eine Punkt gemeint ist, dessen Bilder bei sukzessiven Potenzen \\(T\\) (bzw. \\(T^{-1}\\)) gegen \\(O\\) konvergieren. \\(\\Sigma _{\\alpha }\\) und \\(\\Sigma _{\\omega }\\) winden sich in verschiedenen Richtungen unendlich oft um \\(O\\) und bilden so eine Art Netz in der Umgebung von \\(O\\). Verf. untersucht ziemlich ins einzelne gehend die topologische Struktur dieser Mengen \\(\\Sigma _{\\alpha }\\), \\(\\Sigma _{\\omega }\\) und ihr Verhalten gegen\u00fcber \\(T\\). Die Resultate gelten f\u00fcr den ``allgemeinen Fall'' (d. h. f\u00fcr den, in dem eine gewisse quadratische Form definit ist), vorausgesetzt, da\u00df \\(O\\) nicht einem besonders entarteten Typus angeh\u00f6rt.  Wenn \\(O\\) elliptisch ist, so existieren in unmittelbarer Umgebung von \\(O\\) unendlich viele periodische Punkte. Dieses Resultat h\u00e4ngt ab von der Existenz von gewissen Typen von normalen Polarkoordinaten und gilt nicht nur im allgemeinen Fall, sondern in jedem Fall, in dem \\(O\\) nicht ausgeartet ist. Eine Untersuchung der periodischen Punkte, die nahe bei \\(O\\) liegen, zeigt, da\u00df einige von ihnen elliptisch sein m\u00fcssen, und es folgt, da\u00df mit gewissen Ausnahmen die Gesamtheit von elliptischen periodischen Punkten in sich dicht ist.  Nun sei \\(O\\) hyperbolisch. Im allgemeinen Fall gibt es zwei invariante Kurven durch \\(O\\), von denen eine aus \\(\\omega \\)-Punkten besteht, die andere aus \\(\\alpha \\)-Punkten. Ferner existiert ein \\((u,v)\\)-Koordinatensystem, dessen Achsen die invarianten Kurven sind, und zwar so, da\u00df das Gebiet \\(uv \\neq 0\\) in der Umgebung von \\(O\\) von vier Familien invarianter Kurven bedeckt ist. Diese Kurven sind von einem beliebig hohen Regularit\u00e4tsgrad und ferner approximieren sie die Kurven \\(uv=\\)cost beliebig gut.  \u00c4hnliche Resultate gelten auch in den nicht-allgemeinen F\u00e4llen. Die Existenz der Familien invarianter Kurven ist fr\u00fcher vom Verf. vermutet worden (1926; F. d. M. 52, 573 (JFM 52.0573.*)), wird aber hier zum ersten Male bewiesen.  Jede invariante Kurve durch den Punkt \\(O\\) (wenn dieser als hyperbolisch vorausgesetzt wird) wird von \\(O\\) in einen \\(\\alpha \\)- und in einen \\(\\omega \\)-Zweig zerlegt. Angenommen, ein \\(\\alpha \\)-Zweig schneide einen angrenzenden \\(\\omega \\)-Zweig in einem (homoklin genannten) Punkt \\(Q\\). Dann kann eine Kurve \\(C\\) in einer der Familien invarianter Kurven gew\u00e4hlt werden, die so dicht bei diesen zwei sich schneidenden Zweigen liegt, da\u00df sie mit ihnen einen schmalen Streifen \\(\\beta \\) bildet, der sich selbst in einem kleinen Viereck \\(\\varrho \\) schneidet, an dem \\(Q\\) eine Ecke ist. Es wird gezeigt, da\u00df \\(\\varrho \\) unendlich viele periodische Punkte enth\u00e4lt, die sich in \\(Q\\) h\u00e4ufen. Diese Sachlage wird sorgf\u00e4ltig untersucht, und es ergibt sich dabei z. B., da\u00df in \\(\\varrho \\) wenigstens ein Punkt \\(P\\) existiert, der bei wiederholter Anwendung von \\(T\\) (oder \\(t^{-1}\\)) niemals aus dem Streifen \\(\\beta \\) herausstritt, und der nach \\(m\\)-maliger Anwendung von \\(T\\), nach \\(l\\)-maliger weiterer Anwendung usw. wieder nach \\(\\varrho \\) f\u00e4llt, ebenso nach \\(m'\\)-maliger Anwendung von \\(T^{-1}\\), nach \\(l'\\)-maliger weiterer Anwendung usw. So kann man \\(P\\) ein zweifach unendliches Symbol \\([\\dots plmm'l'p' \\dots ]\\) zuordnen. Die Existenz derartiger Punkte \\(P\\) zeigt die gro\u00dfe Manniglatigkeit von R\u00fcckkehrenscheinungen, die man in jedem System findet, das wenigstens einen homoklinen Punkt besitzt.  Die Schlu\u00dfweise, die zu den eben genannten Resultaten f\u00fchrt, ist z. T. analytisch, z. T. topologisch, und es werden ausf\u00fchrliche Hinweise auf eine fr\u00fchere Arbeit des Verf. gemacht (1920; F. d. M. 47, 985 (JFM 47.0985.*)), in der die analytischen Grundlagen der Iterationstheorie von Fl\u00e4chentransformationen ausf\u00fchrliche entwickelt worden sind.  Verf. untersucht nun die Struktur von Systemen (1) unter den folgenden Voraussetzungen: (A) Es existiert eine regul\u00e4re Schnittfl\u00e4che \\(\\sigma \\); (B) die zugeordnete Transformation \\(T\\) von \\(\\sigma \\) ist regional transitiv; (C) \\(T\\) besitzt wenigstens einen periodischen Punkt, aber keinen elliptischen Punkt von entartetem Typus. Unter diesen Voraussetzungen besitzt \\(T\\) unendlich viele hyperbolische Punkte, und wenn \\(T\\) einen einzigen elliptischen periodischen Punkt besitzt, so besitzt sie deren unendlich viele.  \\(P\\) sei ein periodischer Punkt. Ersetzt man \\(T\\) durch eine passende Potenz \\(T^k\\), so kann man annehmen, da\u00df \\(P\\) ein Fixpunkt ist. Zu \\(P\\) assoziiert sind gewisse invariante ``asymptotische Mengen'' \\(E_{\\omega }\\), \\(E_{\\alpha }\\). Wenn \\(P\\) hyperbolisch ist, so sind die Mengen \\(E_{\\omega }\\) \\((E_{\\alpha })\\) gerade die \\(\\omega \\)- \\((\\alpha )\\)-Zweige, die in \\(P\\) enden, jeder im ganzen genommen. Wenn \\(P\\) elliptisch ist, so werden die asymptotischen Mengen durch die oben erw\u00e4hnten Mengen \\(\\Sigma _{\\alpha }\\), \\(\\Sigma _{\\alpha }\\) definiert. Eine asymptotische Menge kann einfach aus einem Bogen bestehen, der zwei hyperbolische Punkte verbindet und ein \\(\\alpha \\)-Zweig des einen, ein \\(\\omega \\)-Zweig des anderen ist. Unter den Annahmen (A), (B), (C) is jede asymptotische Menge, die nicht von diesem speziellen Typ ist, \u00fcberall dicht in \\(\\sigma \\). Man betrachte insbesondere zwei aneinandergrenzende asymptotische Mengen \\(E_{\\alpha }\\) und \\(E_{\\omega }\\), die zu einem hyperbolischen Punkt \\(P\\) geh\u00f6ren. Mittels dieser Mengen wird \\(\\sigma \\) in ein oberhalbstetiges System von punktfremden Kontinua \\(\\Sigma _Q\\) \\((Q \\subset \\Sigma _Q)\\) zelegt, die durch die Transformation \\(T\\) untereinander vertauscht werden. Das System \\(\\{ \\Sigma _Q\\}\\) ist unabh\u00e4nging von der speziellen Wahl des hyperbolischen Punktes \\(P\\). Die Gesamtheit periodischer Punkte ist \u00fcber dicht bez\u00fcglich der Mengen \\(\\Sigma _Q\\). Im besonderen ist, wenn \\(\\Sigma _Q=Q\\) f\u00fcr alle \\(Q\\), die Menge der periodischen Punkte \u00fcbeall dicht im gew\u00f6hnlichen Sinne. Ferner haben die Mengen \\(\\Sigma _Q\\) verschiedene interessante R\u00fcckkehreigenschaften, die im einzelnen untersucht werden. Man nehme endlich \\(\\Sigma _Q =Q\\) an f\u00fcr alle \\(Q\\); dann ist \\(T\\) topologisch vollst\u00e4ndig bestimmt durch ihre Wirkung auf die Mengen \\(E_{\\alpha }\\), \\(E_{\\omega }\\), die zu dem hyprbolischen Punkt \\(P\\) geh\u00f6ren. Ferner kann die Wirkung von \\(T\\) auf diese Mengen, also die ganze Struktur von \\(T\\), durch ein unendliches System von Diagrammen charakterisiert werden, deren jedes aus einem Paar einfach geschlossener Kurven besteht, die einander derart schneiden, da\u00df die die Struktur eines gewissen Teiles der Menge \\(E_{\\alpha } + E_{\\omega }\\) und sein Verhalten gegen\u00fcber \\(T\\) anzeigen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2619686$7A743598-080B-4A4A-A0BB-DA4C8C563145","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"0dbde62d4c34bf25be101d47168da50b7d09216f","datavalue":{"value":"2541511","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2619686$4215FC25-BAC8-4F8F-9792-557A000629AD","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2619686$22846DCE-F317-4311-B7A4-45112133B75B","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"d696a017508c5dddcec177d87125c4e4ee9636ff","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6482022,"id":"Q6482022"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2619686$DD3992AB-9CC2-480E-9905-BF933542D5C7","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2619686","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2619686"}}}}}