{"entities":{"Q2620445":{"pageid":2631188,"ns":120,"title":"Item:Q2620445","lastrevid":44497623,"modified":"2025-11-23T08:51:59Z","type":"item","id":"Q2620445","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber eine Klasse von Riemannschen Fl\u00e4chen und ihre Uniformisierung."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2540404"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2620445$900B9944-59E9-4F1D-82C2-C25C8AB2CEB6","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"0cbcfb53bbe5118b591a588c34059b55acb15456","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber eine Klasse von Riemannschen Fl\u00e4chen und ihre Uniformisierung.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2620445$4B31FF04-C4E2-461F-AEB1-8B91927CC364","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"bf7e24c136134984dfc10effd753de2fd5b0ccc0","datavalue":{"value":"60.1034.05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2620445$51B03D38-4CA9-4A8F-9422-36E0AD3648C3","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"647f227ad9398b209c6f9acc29ea1b78cc76fcce","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":2597003,"id":"Q2597003"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2620445$4D38E08D-B782-4D10-B8AD-1AA091F0B187","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"0545e869d8296a0b0654ccbe2e3181b7f2652da8","datavalue":{"value":{"time":"+1934-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2620445$2FB385EA-D2FA-40F9-976B-A07144A356C6","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"d7058b6dad62f42532d1e283cbd6743aed5a0076","datavalue":{"value":"Die vorliegende Arbeit schlie\u00dft sich eng an die von \\textit{R. Nevanlinna} an: \u00dcber \\textit{Riemann}sche Fl\u00e4chen mit endlich vielen Windungspunkten (Acta math. 58 (1932), 295-373; F. d. M. 58). Es handelt sich auch hier um einfach zusammenh\u00e4ngende, schlichtartige \\textit{Riemann}sche Fl\u00e4chen (R.F.); w\u00e4hrend dort s\u00e4mtliche Windungspunkte als logarithmisch vorausgesetzt werden, werden hier au\u00dferdem noch endlich viele algebraische zugelassen. Gefragt wird nach dem Typus der R.F. (d.h., ob sie bei konformer Abbildung auf einen Kreis einen solchen von endlichem oder unendlichem Radius ergibt) und nach den Eigenschaften der Umkehrungsfunktion der uniformisierenden Funktion.  Die beiden ersten Kapitel sind der Topologie solcher R.F. gewidmet. \\(a_1, \\dots,a_q\\) seien die Punkte der \\(w\\)-Ebene (der Ebene, \u00fcber der dir R.F. liegt), in die sich die Singularit\u00e4ten der Fl\u00e4che \\(F\\) pojizieren. Von dieser wird vorl\u00e4ufig weder einfacher Zusammenhang noch Schlichtartigkeit vorausgesetzt. Zu ihrer Charakterisierung dient dann der von \\textit{Speiser} und \\textit{R. Navanlinna} zu diesem Zweck eingef\u00fchrte topologische Baum, jetzt, in \u00dcbereinstimmung mit der Ausdrucksweise der Topologie, richtiger Streckenkomplex genannt (\\textit{Speiser}, 1929; F. d. M. \\(55_{\\text{I}}\\), 189. \\textit{R. Nevanlinna}, \u00dcber die \\textit{Riemann}sche Fl\u00e4che einer analytischen Funktion, Verhandlungen Kongre\u00df Z\u00fcrich 1932,1, 221-239; F. d. M. 58). Man erh\u00e4lt einen zu \\(F\\) geh\u00f6rigen Baum, indem man eine einfach geschlossene Kurve \\(L\\) durch die Punkte \\(a_1, \\dots, a_q\\) legt und in ihrem Innerngebiet \\(I\\) und in ihrem Au\u00dfengebiet \\(A\\) je einen Punkt \\(w_i\\) bzw. \\(w_a\\) markiert; ein \u00fcber \\(w_i\\) auf der Fl\u00e4che liegender Punkt ist dann mit einem beliebigen \u00fcber \\(w_a\\) liegenden durch einen einfachen Kurvebogen (ein Glied) zu verbinden, der \\(L\\) genau einaml, und zwar auf dem Bogen \\(a_ia_{i+1}\\) (\\(i=1,\\dots,q\\); die Indices seien mod \\(q\\) reduziert), trifft, wenn die beiden Bl\u00e4tter, in denen die Punkte liegen, l\u00e4ngs dieses Bogens zusammenh\u00e4ngen. Diese Glieder, zusammen mit ihren Endpunkten, den Knoten, bilden den Baum. Er enth\u00e4lt also die Konstruktionsvorschtift, nach der die R.F. aus den (beliebig oft vorhanden zu denkenden) Exemplaren von \\(I\\) und \\(A\\) aufzubauen ist. Um zur Veranschaulichung der R.F. beizutragen, mu\u00df er nat\u00fcrlich durch eine topologisch gleichwertige Figur in der schlichten Ebene ersetzt werden. \\textit{Speiser} und \\textit{Nevanlinna} haben ihn darum nach der topologischen Uniformisierung der R.F. konstruiert. Verf. dagegen ermittelt den Zusammenhang zwischen seinen Eigenschaften und denen der R.F. direkt.  Zun\u00e4chst zeigt er, da\u00df zu jeder schlichtartigen Fl\u00e4che der angegebenen Art ein Baum geh\u00f6rt und umgekehrt (ist die Fl\u00e4che nicht schlichtartig, so kann er nicht mehr in der schlichten Ebene ohne Selbst\u00fcberkreuzungen untergebracht werden). Notwendig und hinreichend f\u00fcr den einfachen Zusammenhang der Fl\u00e4che ist, da\u00df es in dem Baum keinen einfach geschlossenen Teilkomplex gibt, der zwei unendliche Teilkomplexe voneinander trennt. -Dann wird die allgemeine Struktur des Baumes bei einer Fl\u00e4che der eingangs charakterisierten Klasse angegeben: Dabei ergibt sich, da\u00df \u00fcber einem \\(a_i\\), wie in dem von \\textit{Nevanlinna} betrachteten Fall, h\u00f6chstens die H\u00e4lfte aller logarithmischen Verzweigungspunkte liegen kann (Bedingung I). In dem Fall, da\u00df nur \u00fcber zwei Grundpunkten \\(a_i\\) und \\(a_j\\) logarithmische Verzweigungspunkte liegen, besteht eine Ungleichung zwischen den die Verzweigungsverh\u00e4ltnisse charakterisierenden Zahlen (Bedingung II). Diese R.F. entstellen, wie leicht zu sehen, als die Bildfl\u00e4chen der Funktion \\(\\frac {P(z)}{Q(z)}e^{G(z)}\\), wo \\(P\\), \\(Q\\), \\(G\\) Polynome sind.  Es ist nun nicht schwer, zu zeigen, da\u00df, wenn beliebige \\(a_k\\) \\((k=1, \\dots, q)\\) mit zugeh\u00f6rigen Zahlen \\(\\mu _k, r_k, \\lambda _1^{(k)}, \\dots, \\lambda _{rk}^{(k)}\\) vorgegeben sind, man immer eind R.F. konstruieren kann, die \u00fcber \\(a_k\\) gerade \\(\\mu _k\\) logaritmische Verzweigungspunkte und \\(r_k\\) algebraische Verzweigungspunkte mit den Ordnungen \\(\\lambda _1^{(k)}, \\dots, \\lambda _{rk}^{(k)}\\) hat, wenn nur diese Zahlen den Bedingungen I und II gen\u00fcgen. Man stellt dazu den entsprechenden Baum her.  Die Uniformisierungsfunktionen einer solchen Fl\u00e4che \\(F\\) werden dann in Kapitel 3 konstruiert, indem eine Folge geschlossener Fl\u00e4chen von Geschlecht Null gebildet wird, die gegen die volle Fl\u00e4che \\(F\\) wachsende Teilfl\u00e4chen mit derselben gemeinsam haben. Diese werden durch die Umkehrungen rationaler Funktionen \\(R_n(z)\\) uniformisiert, die mit \\(n\\to \\infty \\) gegen \\(w(z)\\) streben, die ein gewisses Gebiet \\(H\\) der \\(z\\)-Ebene auf \\(F\\) abbildet. Mit Hilfe der \\textit{Schwarz}schen Ableitung \\(\\{ w,z\\}\\) folgt dann wie bei \\textit{Nevanlinna}, da\u00df \\(H\\) (bei geeigneter Normierung) die ganze endliche \\(z\\)-Ebene, \\(w(z)\\) also eine meromorphe Funktion ist, womit die erste der eingangs gestellten Fragen beantwortet ist. \\(w(z)\\) gen\u00fcgt dabei der Differentialgleichung  \\[ \\{ w,z \\} = R(z) \\tag{*} \\]  wo \\(R(z)\\) eine rationale Funktion ist (in dem von \\textit{Nevalinna} untersuchten Falle ist \\(R(z)\\) ein Polynom).  Es entsteht nun umgekehrt die Frage - die in Kapitel 4 behandelt wird -, wie \\(R(z)\\) beschaffen sein mu\u00df, damit \\((*)\\) eine in der ganzen Ebene meromorphe L\u00f6sung zul\u00e4\u00dft, und ob eine solche stets eine Bildfl\u00e4che der vorhin betrachteten Art ergibt. Die notwendigen und hinreichenden Bedingungen f\u00fcr \\(R(z)\\) werden ermittelt. Mit Hilfe der auch von \\textit{Nevanlinna} loc. cit. angewendeten \\textit{Hille}schen asymptotischen Integrationsmethode (\\textit{Hille}, 1927; F. d. M. 53, 412 (JFM 53.0412.*)) werden ferner die L\u00f6sungen von \\((*)\\) in der Umgebung von \\(z=\\infty \\) untersucht (die Resultate gelten dabei auch f\u00fcr den Fall mehrdeutiger L\u00f6sungen). Es ergibt sich (im Falle eindeutiger L\u00f6sungen) insbesondere die genaue Anzahl der asymptotischen Werte von \\(w(z)\\), also der transzendenten Singularit\u00e4ten der \\textit{Riemann}schen Bildfl\u00e4che; sie ist \\(p\\), wenn \\(p-2\\) die Ordnung des h\u00f6chsten Gliedes in der \\textit{Laurent}entwicklung von \\(R(z)\\) bei \\(\\infty \\) ist. Die Anzahl der algebraischen Singularit\u00e4ten ist gleichfalls endlich, da solche nur in den Polen von \\(R(z)\\) auftreten k\u00f6nnen. Damit ist die vorhin gestellte Frage beantwortet. Die Ordnung von \\(w(z)\\) ist gliech \\(\\frac {p}{2}\\). (IV 4.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2620445$B8F54A80-3A3F-479F-80FD-AE3C6F35F9F1","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"d9cfaba495b25402c707a90dab11cde921c6f1a0","datavalue":{"value":"2540404","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2620445$987194F7-8FB1-4A53-B7CD-E9C8DF02D8B2","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2620445$0E2FAC2E-BCFE-4995-841B-B35CB3DC8488","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2620445","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2620445"}}}}}