{"entities":{"Q2621715":{"pageid":2632458,"ns":120,"title":"Item:Q2621715","lastrevid":79036955,"modified":"2026-05-06T13:00:05Z","type":"item","id":"Q2621715","labels":{"en":{"language":"en","value":"The Fourier integral and certain of its applications."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2543801"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2621715$B256E905-1C6D-4A57-9B08-6C6AE89429E5","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"a366e4428cf982241718db26fa31d462d3c30a01","datavalue":{"value":{"text":"The Fourier integral and certain of its applications.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2621715$E7FB1A58-3680-4D9C-83B6-81231644C994","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"a386111050d969c62b6c5c2515b29b5922430389","datavalue":{"value":"59.0416.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2621715$D5A3F286-B7DC-4871-853B-DEE52EB13983","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"5229eeedf2f969cf3cb5fc8ccac583c702705ed8","datavalue":{"value":{"time":"+1933-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2621715$551D7CFA-FF8F-4AB7-81BD-4E8C2B6E090E","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"36cf69792a3812510f84d59a136041c6ac11587b","datavalue":{"value":"In der Einleitung weist Verf. zun\u00e4chst (\\(\\S \\) 1) auf die Bedeutung der harmonischen Analyse f\u00fcr die Operatorenrechnung hin, insbesondere f\u00fcr das Rechnen mit solchen (von \\textit{Valterra} betrachteten) linearen Operatoren \\(T\\), die die Eigenschft  \\[  \\text{aus}\\quad T(f)=g, f(x+h)=f_1, g(x+h)=g_1, \\quad \\text{folgt}\\quad T(f_1)=g_1 \\]  besitzen, und gibt unter diesem Gesichtspunkt eine kurze \u00dcbersicht \u00fcber den Inhalt des Buches. \\(\\S 2\\) der Einleitung enth\u00e4lt (teils mit, teils ohne Beweise) einen Abri\u00df\\ der \\textit{Lebesgue}schen Ma\u00df- und Integrationstheorie einschlie\u00dflich der elementaren Eigenschaften des \\textit{Stieltjes}schen Integrals sowie der \\textit{Schwarz}schen, \\textit{H\u00f6lder}schen und \\textit{Min\\-kowski}schen Ungleichung. In \\(\\S 3\\) wird der \\textit{Fischer-Riesz}sche Satz in der \\textit{Weyl}\\-schen Fassung bewiesen. Beim Beweis ergibt sich das im folgenden oft angewendete Prinzip \\((X_{41})\\): Aus l. i. m. \\(f_n(x)=f(x)\\) und \\(\\lim f_n(x)=g(x)\\) folgt \\(f\\equiv g\\) fast \u00fcberall. Das Zeichen l. i. m. bedeutet dabei Konvergenz im Mittel in bezug auf \\((-\\infty,+\\infty )\\). An einem Beispiel wird gezeigt, da\u00df\\ weder aus der Konvergenz im Mittel die gew\u00f6hnliche Konvergenz, noch aus der gew\u00f6hnlichen Konvergenz die Konvergenz im Mittel folgt. In \\(\\S 4\\) werden die bekannten Begriffsbildungen und S\u00e4tze bei Orthogonalsystemen besprochen, z. B. die Vollst\u00e4ndigkeit, der \\textit{Parseval}sche Satz, die Vollst\u00e4ndigkeit der trigonometrischen Funktionen und dergl.   Kap. I ist dem Beweis des \\textit{Plancherel}schen Satzes gewidmet. In \\(\\S 5\\) werden die Reziprozit\u00e4tsformeln f\u00fcr die \\textit{Fourier}transformierten \\(g\\) einer Funktion \\(f\\) zun\u00e4chst heuristisch durch formalen Grenz\u00fcbergang aus der \\textit{Fourier}reihe aufgestellt und an einigen Beispielen verifiziert. Die Schlu\u00dfbemerkung, da\u00df\\ (formal) der Operator \\(\\dfrac {d^2}{dx^2}- x^2\\) bei \\textit{Fourier}transformation invariant bleibt, f\u00fchrt in \\(\\S 6\\) zur Betrachtung der Gleichung  \\[  \\omega ''-x^2\\omega =\\lambda \\omega  \\]  und damit zu den \\textit{Hermite}schen Polynomen und Funktionen. \\(\\S 7\\) behandelt die erzeugenden Funktionen. Ist \\(H_n(x)\\) das \\(n\\)-te \\textit{Hermite}sche Polynom und \\(\\psi _n(x)\\) die durch Normierung in bezug auf \\((-\\infty,+\\infty )\\) aus \\(H_n\\exp \\left ( -\\dfrac {x^2}{2}\\right ) \\) hervorgehende Funktion, so wird mit Hilfe der erzeugenden Funktion f\u00fcr die \\(\\psi _n\\) eine Integralgleichung f\u00fcr  \\[  K(x,y,t)=\\sum \\limits _{0}^{\\infty }t^n\\psi _n(x)\\psi _n(y) \\]  aufgestellt und durch deren L\u00f6sung ein geschlossener Ausdruck f\u00fcr diese Reihe gefunden. Unter Benutzung dieses Ausdrucks, des \\textit{Fischer-Riesz}schen Theorems und des Prinzips \\((X_{41})\\) wird am Schlu\u00df\\ von \\(\\S 7\\) die Formel  \\[  \\int \\limits _{-\\infty }^{\\infty }f(y)K(x,y)dy \\sim \\sum \\limits _{0}^{\\infty } t^n\\psi _n(x)\\int \\limits _{-\\infty }^{\\infty }f(y)\\psi _n(y)dy \\]  bewiesen, die in \\(\\S 8\\) als Ausgangspunkt f\u00fcr den Beweis der Abgeschlossenheit der \\textit{Hermite}schen Funktionen dient. Nunmehr l\u00e4\u00dft sich zeigen, da\u00df\\ die Funktion  \\[  g(x)=\\underset {t\\to 1-0} {\\text{l. i. m.}}\\int \\limits _{-\\infty }^{\\infty } f(y)K(x,y,-it)dy \\]  existiert, wenn \\(f\\subset L_2\\), d. h. im \\textit{Lebesgue}schen Sinn quadratisch integrierbar ist. Auf Grund des gefundenen Ausdrucks f\u00fcr \\(K\\) erweist sich bei formalen Grenz\u00fcber\\-gang \\(g\\) sofort als identisch mit der \\textit{Fourier}transformierten von \\(f\\). Der exakte Nachweis f\u00fcr diese Identit\u00e4t wird in \\(\\S 9\\) gef\u00fchrt; da \\(f\\) sich in entsprechender Weise als \\textit{Fourier}transformierte von \\(g\\) erweist, ist der \\textit{Plancherel}sche Satz bewiesen. Historische Angaben \u00fcber andere Beweise des Satzes sowie ein Zusatz \u00fcber den \\textit{Parseval}schen Satz f\u00fcr das \\textit{Fourier}integral beschlie\u00dfen das Kapitel.    Kap. II ist dem Beweis des allgemeinen \\textit{Tauber}schen Satzes gewidmet. Verf. versteht hierunter die folgenden zwei S\u00e4tze:   Satz 4. \\(K_1(x), K_2(x)\\) m\u00f6gen zu \\(L_1\\) geh\u00f6ren, und die \\textit{Fourier}transformierte von \\(K_1\\) m\u00f6ge keine reelle Nullstelle haben. \\(f(x)\\) sei in \\((-\\infty,+\\infty )\\) beschr\u00e4nkt. Dann folgt aus dem Bestehen von  \\[  \\lim \\limits _{x\\to \\infty }\\int \\limits _{-\\infty }^{\\infty } K(x-y)f(y)dy=A\\int \\limits _{-\\infty }^{\\infty }K(x)dx \\tag{1} \\]  f\u00fcr \\(K=K_1\\) die Richtigkeit f\u00fcr \\(K=K_2\\).   Satz 5. \\(M_1\\) sei die Unterklasse von \\(L_1\\) aller der Funktionen \\(K(x)\\), f\u00fcr die  \\[  \\sum \\limits _{n=-\\infty }^{\\infty }\\text{Max}| f(x)| \\qquad (n\\leqq x\\leqq n+1) \\]  konvergiert. \\(K_1,K_2\\) seien zwei Funktionen aus \\(M_1\\). Die \\textit{Fourier}transformierte von \\(K_1\\) habe keine reelle Nullstelle. \\(f(x)\\) sei eine Funktion, die in jedem endlichen Intervall von beschr\u00e4nkter Schwankung ist, und \\(\\int \\limits _{n}^{n+1}| dg(x)| \\) sei in \\((-\\infty,\\infty )\\) beschr\u00e4nkt. Aus dem Bestehen der Gleichung  \\[  \\lim \\limits _{x\\to \\infty }\\int \\limits _{-\\infty }^{\\infty } K(x-y)dg(y)=A\\int \\limits _{-\\infty }^{\\infty } K(x)dx \\tag{2} \\]  f\u00fcr \\(K=K_1\\) folgt ihre Richtigkeit f\u00fcr \\(K=K_2\\).   Die Notwendigkeit der Voraussetzung bez\u00fcglich der Nullstellen der \\textit{Fourier}transfor\\-mierten von \\(K_1\\) wird sofort an einem Beispiel gezeigt. Die beiden S\u00e4tze werden in einer etwas verallgemeinerten Form bewiesen. Versteht man n\u00e4mlich unter der \\(L_1\\)-Ausdehnung \\(\\varepsilon (\\varSigma )\\) einer zu \\(L_1\\) geh\u00f6renden Funktionklasse \\(\\varSigma \\) die Gesamtheit der Funktionen \\(K=K_2\\), f\u00fcr die (1) immer dann (bei beschr\u00e4nktem \\(f\\)) gilt, wenn (1) f\u00fcr alle Funktionen \\(K=K_1\\) aus \\(\\varSigma \\) gilt, so ist Satz 5 enthalten in dem folgenden   Satz 6: Gibt es kein reelles Argument, f\u00fcr das die \\textit{Fourier}transformierte jeder Funktion aus \\(\\varSigma \\) verschwindet, so ist \\(\\varepsilon (\\varSigma )=L_1\\).   In \u00e4hnlicher Weise wird unter Verwendung der ``\\(M_1\\)-Ausdehnung'' \\(\\varepsilon '(\\varSigma )\\) der Beweis von Satz 5 auf den eines allgemeineren Satzes 7 zur\u00fcckgef\u00fchrt. Es wird nun zun\u00e4chst eine Reihe von Hilfss\u00e4tzen aufgestellt, durch welche der Bereich der als zu \\(\\varepsilon (\\varSigma )\\) bzw. zu \\(\\varepsilon '(\\varSigma )\\) geh\u00f6rend erkannten Funktionen schrittweise erweitert wird. Als weitere Hilfsmittel f\u00fcr den Beweis bringt \\(\\S 11\\) S\u00e4tze \u00fcber Funktionen, deren \\textit{Fourier}transformierte f\u00fcr gro\u00dfe Werte des Arguments verschwinden, und \\(\\S 12\\) S\u00e4tze \u00fcber absolut konvergente \\textit{Fourier}reihen, insbesondere den Satz: Ist \\(f(x)\\) eine stetige Funktion mit absolut konvergenter \\textit{Fourier}reihe, und ist \\(f(x)\\neq 0\\) in \\((-\\pi,\\pi )\\), so besitzt \\(\\dfrac {1}{f(x)}\\) ebenfalls eine absolut konvergente \\textit{Fourier}reihe. In \\(\\S 13\\) wird dann der endg\u00fcltige Beweis der S\u00e4tze 6 und 7 gegeben. \\(\\S 14\\) handelt von der Vollst\u00e4ndigkeit der aus einer Funktion \\(K_1(x)\\) aus \\(L_1\\) entstandenen Verschiebungsfunktionen \\(K_1(x-\\varLambda _n)\\) in dem Sinne, da\u00df\\ f\u00fcr jedes \\(K_2\\subset L_1\\)  \\[  \\int \\limits _{-\\infty }^{\\infty }\\left | K_2(x)- \\sum \\limits _{1}^{N}A_nK_1(x-\\varLambda _n)\\right | dx \\tag{3} \\]  durch Wahl von \\(N\\), reeller Zahlen \\(\\varLambda _n\\) und komplexer Zahlen \\(A_n(n=1,2,\\dots,N)\\) beliebig klein gemacht werden kann. Hierf\u00fcr erweist sich als hinreichend und auch notwendig, da\u00df\\ die \\textit{Fourier}tramsformierte von \\(K_1\\) keine reellen Nullstellen hat. \\(\\S 15\\) behandelt das entsprechende Problem f\u00fcr Funktionen aus \\(L_2\\). Hier wird verlangt, da\u00df\\ das Integral \u00fcber das Quadrat des Integranden von (3) beliebig klein wird.   Kap. III (Spezielle \\textit{Tauber}sche S\u00e4tze) behandelt Anwendungen der Allgemeinen \\textit{Tau\\-ber}schen S\u00e4tze. In \\(\\S 16\\) wird der urspr\u00fcngliche \\textit{Tauber}sche Satz in der versch\u00e4rften \\textit{Littlewood}schen Fassung: Ist  \\[  f(x)=\\sum \\limits _{1}^{\\infty }a_nx^n \\]  f\u00fcr \\(| x| <1, \\quad \\lim \\limits _{x\\to 1-0}f(x)=s\\) und \\(n| a_n| \\) beschr\u00e4nkt, so gilt \\(\\sum a_n=s\\), durch Zur\u00fcckf\u00fch\\-rung auf Satz 4 bewiesen. Der einfachere Beweis von \\textit{Karamata} wird ebenfalls angegeben; Verf. bemekrt jedoch, da\u00df\\ diese einfachere Methode im Anwendungsbereich beschr\u00e4nk\\-ter ist als die seinige. Schlie\u00dflich wird gezeigt, da\u00df\\ der \\textit{Tauber-Littlewood}sche Satz auch unter der schw\u00e4cheren Voraussetzung \\(na_n>-K\\) g\u00fcltig bleibt.   Die drei folgenden Paragraphen behandeln Anwendungen der allgemeinen \\textit{Tauber}\\-schen S\u00e4tze auf Probleme der analytischen Zahlentheorie. \\(\\S 17\\) enth\u00e4lt den Beweis des Primzahlsatzes  \\[  \\pi (n)\\sim \\frac {n}{\\log n} \\]  in der Form  \\[  \\lim \\frac {1}{N}\\sum \\limits _{1}^{N}\\varLambda (n)=1 \\tag{4} \\]  (\\(\\pi (n)\\) Anzahl der Primzahlen \\(\\leqq n\\); \\(\\varLambda (n)=\\log p\\) wenn \\(n\\) Potenz der Primzahl \\(p\\), sonst gleich Null). Es wird zun\u00e4chst bewiesen, da\u00df\\ (2) gilt mit  \\[  \\begin{gathered} A=1,\\quad g(y)=\\sum \\limits _{1}^{[\\exp y]}\\frac {\\varLambda (n)}{n},\\\\ K(x)=K_1(x)=e^{-x} \\frac {\\exp (-2e^{-x})-\\exp (-e^{-x})+e^{-x}\\exp (-e^{-x})} {(\\exp (-e^{-x})-1)^2} \\end{gathered}  \\]  und nach Satz 5 daher auch f\u00fcr jedes \\(K=K_2\\subset M_1\\), falls das Nichtvorhandensein reeller Nullstellen der \\textit{Fourier}transformierten von \\(K_1\\) bewiesen ist. Bei passender Wahl eines von einer willk\u00fcrlichen Konstanten \\(\\varepsilon \\) abh\u00e4ngenden \\(K=K_2\\) kann Verf. nun aus (2)  \\[  1+\\frac {\\varepsilon }{2}>\\lim \\sup \\frac {1}{N} \\sum \\limits _{1}^{N}\\varLambda _n \\]  schlie\u00dfen; analog erh\u00e4lt er durch passend gew\u00e4hltes andres \\(K_2\\)  \\[  e^{-\\varepsilon }\\left ( 1+\\frac {\\varepsilon }{2}\\right ) \\leqq \\lim \\inf \\frac {1}{N}\\sum \\varLambda _n, \\]  so da\u00df\\ (4) folgt. Die noch zu beweisende Tatsache bez\u00fcglich der Nullstellen der \\textit{Fourier}transformierten erweist sich in \\(\\S 18\\) \u00e4quivalent damit, da\u00df\\ die \\textit{Riemann}sche \\(\\zeta \\)-Funktion auf der Geraden \\(\\mathfrak R(\\omega )=1\\) keine Nullstellen hat, wof\u00fcr der Beweis erbracht wird. Ein Vergleich der von Verf. zum Beweis des Primzahlsatzes angewendeten Methode mit denen andrer Autoren beschlie\u00dft diesen Paragraphen. In \\(\\S 19\\) wird ein Satz von \\textit{Ikehara} (An extension of Landau's theorem in the analytic theory of numbers, Journ. of Math. Massachusetts 10 (1931), 1-12; F. d. M. 57) durch Zur\u00fcckf\u00fchrung auf Satz 7 bewiesen. Mit \\textit{Stieltjes}schen Integralen geschrieben lautet der Satz: Es sei \\(\\alpha (x)\\) eine monoton wachsende Funktion; es konvergiere  \\[  \\int \\limits _{1+0}^{\\infty }x^{-u}d\\alpha (x)=f(u) \\]  f\u00fcr \\(\\mathfrak R(u)>1\\), und es konvergiere  \\[  g(u)=f(u)-\\frac {A}{u-1} \\]  in jedem endlichen Intervall von \\(\\mathfrak R(u)=1\\) gleichm\u00e4\u00dfig gegen einen endlichen Grenzwert, wenn \\(\\mathfrak R(u)\\to 1+0\\). Dann ist \\(\\alpha (N)\\sim NA\\) f\u00fcr \\(N\\to \\infty \\). Durch Spezialisierung erh\u00e4lt man einen Satz von \\textit{Landau} (1907; F. d. M. 38, 295 (JFM 38.0295.*)-296), wobei sich eine \\textit{Landau}sche Voraussetzung \\(F(x)=O(| x| ^{\\alpha })\\) als \u00fcberfl\u00fcssig erweist. Ferner wird aus dem \\textit{Ikehara}schen Satz ein von \\textit{Hardy} und \\textit{Littlewood} herr\u00fchrender Satz (1918; F. d. M. 46, 498 (JFM 46.0498.*)-499) abgeleitet, wobei sich eine von \\textit{Hardy} und \\textit{Littlewood} gemachte Voraussetzung \\(F(x)=O(\\exp (c| t| ))\\) als \u00fcberfl\u00fcssig erweist, wenn man daf\u00fcr eine bei \\textit{Hardy} und \\textit{Littlewood} auftretende voraussetzung \\(\\dfrac {\\lambda _n}{\\lambda _{n-1}}\\to 1\\) durch die sch\u00e4rfere: \\(\\lambda _n-\\lambda _{n-1}\\) beschr\u00e4nkt, ersetzt. Sodann gibt Verf. einen zweiten auf dem \\textit{Ikehara}schen Satz beruhenden Beweis des Primzahlsatzes und wirft zum Schlu\u00df\\ die Frage auf, ob es m\u00f6glich sei, auch feinere Formen des Primzahlsatzes  \\[  \\pi (n)-\\frac {n}{\\log n}=O(n^{\\alpha }) \\qquad (\\frac 12<\\alpha <1) \\]  mit seiner Methode zu bewiesen; er glaubt, diese Frage verneinen zu m\u00fcssen.   \\(\\S 20\\) enth\u00e4lt einige S\u00e4tze \u00fcber den quadratischen Mittelwert einer Funktion; es seien die beiden folgenden angef\u00fchrt. da sie im weiteren Verlauf des Buches gebraucht werden. Satz 22: Ist  \\[  \\frac {1}{2T}\\int \\limits _{-T}^{T}| f(x)| ^2dx \\]  beschr\u00e4nkt f\u00fcr \\(T\\to \\infty \\), so existiert  \\[  s_1(u)=\\underset {A\\to \\infty } {\\text{l. i. m}}\\frac {1}{\\sqrt {2\\pi }} \\left \\{ \\int \\limits _{1}^{A}\\frac {f(x)e^{-iux}}{-ix}dx +\\int \\limits _{-1}^{-A}\\frac {f(x)e^{-iux}}{-ix}dx\\right \\}. \\]  Setzt man noch  \\[  s_2(u)=\\frac {1}{\\sqrt {2\\pi }}\\int \\limits _{-1}^{1}f(x) \\frac {e^{-iux}-1}{ix}dx \\]  und \\(s(u)=s_1(u)+s_2(u)\\), so gilt  \\[  \\lim \\limits _{T\\to \\infty }\\frac {1}{2T}\\int \\limits _{-T}^{T} | f(x)| ^2dx=\\lim \\limits _{\\varepsilon \\to 0} \\frac {1}{4\\pi \\varepsilon }\\int \\limits _{-\\infty }^{\\infty } | s(u+\\varepsilon )-s(u-\\varepsilon )| ^2du \\]  in dem Sinne, da\u00df\\ entweder beide Limites existieren oder beide nicht existieren. -Im gleichen Sinne gilt Satz 21: Ist \\(\\varPhi \\geqq 0\\) \\((0\\leqq x<\\infty )\\), so ist  \\[  \\lim \\limits _{T\\to \\infty }\\frac {1}{T}\\int \\limits _{0}^{T} \\varPhi (x)dx=\\lim \\limits _{\\varepsilon \\to 0}\\frac {2}{\\pi \\varepsilon } \\int \\limits _{0}^{\\infty }\\varPhi (x)\\frac {\\sin ^2\\varepsilon x}{x^2}dx. \\]  Kap. IV tr\u00e4gt die \u00dcberschrift ``Verallgemeinerte harmonische Analyse''. In \\(\\S 21\\) wird der Begriff des Spektrums einer Funktion \\(f(x)\\) eingef\u00fchrt. Ist \\(f\\) me\u00dfbar, so sagt man: \\(f\\) geh\u00f6rt zu \\(S\\), wenn  \\[  \\varPhi (x)=\\lim \\limits _{T\\to \\infty }\\frac {1}{2T}\\int \\limits _{-T}^{T} \\bar f(\\xi )f(x+\\xi )d\\xi  \\]  existiert. Ist \u00fcberdies \\(\\varPhi (x)\\) stetig, so sagt man: \\(f\\) geh\u00f6rt zu \\(S'\\). Im Spezialfall  \\[  f(x)=\\sum \\limits _{1}^{N}A_je^{i\\lambda _jx} \\tag{5} \\]  wird  \\[  \\varPhi (x)=\\sum \\limits _{j=1}^{N}| A_j| ^2e^{i\\lambda _jx}. \\tag{6} \\]  Verf. berechnet zun\u00e4chst f\u00fcr einige weitere Funktionen \\(f\\) die zugeh\u00f6rige Funktion \\(\\varPhi \\) und beweist einige S\u00e4tze \u00fcber \\(\\varPhi \\), von denen der folgende genannt sei: Satz 27: Geh\u00f6rt \\(f\\) zu \\(S\\), hat \\(s(u)\\) dieselbe Bedingung wie in Satz 22, und setzt man  \\[  \\varPhi _{\\varepsilon }(y)=\\frac {1}{4\\pi \\varepsilon } \\int \\limits _{-\\infty }^{\\infty }e^{iuy} | s(u+\\varepsilon )-s(u-\\varepsilon )| ^2du, \\]  so gilt:  \\[  \\lim \\limits _{\\varepsilon \\to 0 }\\varPhi _{\\varepsilon }(y)=\\varPhi (y). \\]  Nunmehr bezeichnet Verf. mit \\(\\sigma (u)\\) diejenige Funktion, die aus \\(s(u)\\) entsteht, wenn man \\(f\\) durch \\(\\varPhi \\) ersetzt, und mit \\(\\sigma _{\\varepsilon }(u)\\) diejenige, die aus \\(\\sigma (u)\\) entsteht, wenn man \\(\\varPhi \\) durch \\(\\varPhi _{\\varepsilon }\\) ersetzt. Unter Benutzung des \\textit{Fischer-Riesz}schen Satzes, des Prinzips \\((X_{41})\\) und des Satzes 27 ergibt sich nun:  \\[  \\sigma (u)=\\text{const}+\\underset {\\varepsilon \\to 0} {\\text{l. i. m.}} \\frac {1}{2\\varepsilon \\sqrt {\\pi }}\\int \\limits _{0}^{u} | s(u+\\varepsilon )-s(u-\\varepsilon )| ^2du. \\]  Im Spezialfall (5) erweist sich \\(\\sigma (u)\\) als eine Funktion, die bei \\(u=\\lambda _j\\) einen Sprung der Gr\u00f6\u00dfe \\(\\sqrt {2\\pi }| A_j| ^2\\) macht und sonst konstant ist. Die physikalische Interpretation f\u00fchrt daher dazu, \\(\\sigma (u)\\) als Spektrum von \\(f\\) zu bezeichnen. \\(\\S 21\\) endet mit der Berechnung von \\(\\sigma \\) f\u00fcr einige weitere Funktionen \\(f\\).   \\(\\S 22\\) besch\u00e4ftig sich mit einer Gruppe von S\u00e4tzen \u00fcber Spektra von Funktionen der Form  \\[  \\int \\limits _{-\\infty }^{\\infty }K(x-\\xi )f(\\xi )d\\xi  \\]  mit beschr\u00e4nktem  \\[  \\frac {1}{2B}\\int \\limits _{-B}^{B}| f| ^2dx. \\]  Erw\u00e4hnt sei nur das Lemma \\(30a\\): Ist \\(f(x)\\subset S\\), so ist \\(\\sigma \\) reell und kann als monoton wachsende Funktion definiert werden.   In \\(\\S 23\\) besch\u00e4ftig sich Verf. n\u00e4her mit dem Spektrum \\(\\sigma \\). Es seien hier zwei im folgenden gebrauchte S\u00e4tze angef\u00fchrt. Satz 32: Ist \\(f(x)\\subset S\\), ist \\(\\sigma \\) gem\u00e4\u00df\\ Lemma 30a definiert, und sind \\(u_n\\) die Spr\u00fcnge von \\(\\sigma \\), so ist  \\[  \\lim \\limits _{T\\to \\infty }\\frac {1}{2T}\\int \\limits _{-T}^{T} | \\varPhi | ^2dx=\\frac {1}{2\\pi }\\sum \\{ \\sigma (u_n+0)-\\sigma (u_n-0)\\} ^2. \\]  Satz 33: Setzt man  \\[  \\varPhi (x)-\\sum \\frac {1}{\\sqrt {2\\pi }} \\{ \\sigma (u_n+0)-\\sigma (u_n-0)\\} =\\psi (x), \\]  so gilt unter den gleichen Voraussetzungen wie in Satz 32:  \\[  \\lim \\limits _{T\\to \\infty }\\frac {1}{2T}\\int \\limits _{-T}^{T} | \\psi (x)| ^2dx=0. \\]  In \\(\\S 24\\) werden die fastperiodischen Funktionen eingef\u00fchrt, das von \\textit{Bohr} bewiesene \\textit{Weierstra\u00df}sche und \\textit{Parseval}sche Theorem f\u00fcr diese Funktionen formuliert und eine Reihe elementarer Eigenschaften bewiesen. \\(\\S 25\\) erbringt zun\u00e4chst den Beweis des folgenden Lemmas, das als eine Verallgemeinerung von (6) angesehen werden kann: Zu fastperiodischem \\(f\\) gibt es eine Folge von reellen Zahlen \\(\\lambda _n\\) und von positiven Zahlen \\(B_n\\) mit konvergenter \\(\\varSigma B_n\\), so da\u00df\\^^M \\[  \\varPhi (x)=\\varSigma B_ne^{i\\lambda _nx} \\]  gilt. Dieser Beweis beruht au\u00dfer auf den S\u00e4tzen des \\(\\S 24\\) auf den S\u00e4tzen 32 und 33. Unter Benutzung der S\u00e4tze aus \\(\\S 24\\) folgt aus diesem Lemma der \\textit{Weierstra\u00df}sche und aus diesem wiederum der \\textit{Parseval}sche Satz. Eine kurze Diskussion der von andren Autoren f\u00fcr diese beiden S\u00e4tze gegebenen Beweise beschlie\u00dft das Buch. (III 8; IV 3 D, 4.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2621715$FD5C07F5-4685-454B-ADEE-D3DE8C78A8F9","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"0bbb47d37040b5451d0795272ce8ab437154ef81","datavalue":{"value":"2543801","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2621715$6CE97392-2999-45CC-9BF1-46AE56E0BDB3","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2621715$C58B8730-60E9-44ED-85FE-C2F5C28BCBED","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"b890af2a37d8386ff2f74277208a716d4f393efc","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480538,"id":"Q6480538"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2621715$3DFF2D89-9669-4E61-AF1B-8867869FAFF4","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"The Fourier integral and certain of its applications.","badges":[]}}}}}