{"entities":{"Q2624975":{"pageid":2635718,"ns":120,"title":"Item:Q2624975","lastrevid":78974417,"modified":"2026-05-06T12:51:43Z","type":"item","id":"Q2624975","labels":{"en":{"language":"en","value":"Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2546624"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2624975$98050CA0-7A56-4228-867D-D6DC97795F1D","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"3239acd593c2f598a3397fdd9caae9884c5d76d6","datavalue":{"value":{"text":"Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2624975$5B46C8DB-6452-4EDD-B32B-9001E02F470B","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"d1e97f19fa3a331fad5a02fb827e5c4e725f72e7","datavalue":{"value":"59.1152.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2624975$765EE5C4-A518-4ED5-9CAF-59D80DB519DD","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"30848332b85aadcfc41a4971a037820564ad9262","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":560064,"id":"Q560064"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2624975$1C769D06-E062-4058-B50F-A09E42AF0C15","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"5229eeedf2f969cf3cb5fc8ccac583c702705ed8","datavalue":{"value":{"time":"+1933-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2624975$5D4A3418-9B2C-4FB3-B0F1-1D6E295D03C2","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"6c8536b20fef6e2abf2bb37c69d105d442a35c4d","datavalue":{"value":"Im Gegensatz zu der H\u00e4ufigkeitstheorie der Wahrscheinlichkeitsrechnung, in welcher der Begriff Wahrscheinlichkeit als Grenzwert relativer H\u00e4ufig\\-keiten abgeleitet wird, ist f\u00fcr Verf. Wahrscheinlichkeit ein nicht abgeleiteter Grundbegriff, der im wesentlichen in der folgenden ``mengentheoretischen'' Weise durch das Axiomensystem festgelegt wird: Man hat eine Menge \\(E\\) von Elementarereignissen und aus ihr ein System \\(\\mathfrak F\\) von Teilmengen \\(A\\), die ``zuf\u00e4lligen Ereignisse'', so da\u00df\\ folgendes gilt: (1) \\(\\mathfrak F\\) ist ein Mengenk\u00f6rper. (2) \\(\\mathfrak F\\) enth\u00e4lt \\(E\\). (3) Zu jedem \\(A\\) geh\u00f6rt eine nicht negative Zahl \\(P(A)\\), die Wahrscheinlichkeit von \\(A\\). (4) \\(P(E)=1\\). (5) F\u00fcr elementfremde \\(A, B\\) gilt  \\[  P(A+B)=P(A)+P(B).  \\]  (6) F\u00fcr eine abnehmende Folge mit dem Durchschnitt 0 gilt: \\(\\lim P(A_n)=0\\). Nach Entwicklung der ersten S\u00e4tze wird fortan angenommen, da\u00df\\ das System \\(\\mathfrak F\\) ein \\textit{Borel}scher K\u00f6rper ist. Unter einer zuf\u00e4lligen Gr\u00f6\u00dfe wird verstanden eine auf \\(E\\) definierte - der K\u00fcrze halber formuliert Ref. eindimensional - Funktion \\(x(\\xi )\\) mit der Eigenschaft: Die \\(\\xi \\), f\u00fcr welche \\(x(\\xi )<a\\) gilt, bilden f\u00fcr jedes reelle \\(a\\) wieder eine Menge aus \\(\\mathfrak F\\); entsprechend wird in beliebig vielen, und auch in unendlich vielen Dimensionen verfahren. Es ist dann m\u00f6glich, die absolute und bedingte mathematische Erwartung der zuf\u00e4lligen Gr\u00f6\u00dfe einzuf\u00fchren als abstraktes \\textit{Lebesgue}sches Integral \\(\\int xP(dE)\\), und auf Grund dessen kann Verf. die bedingten Wahrscheinlichkeiten, die man sonst nur f\u00fcr Versuche mit endlich vielen Merlmalen - das entspricht endlich vielen \\(A\\) - hatte, einf\u00fchren f\u00fcr Versuche mit unendlich vielen Merkmalen. Das letzte Kapitel bringt die sch\u00f6nen resultate des Verf. und \\textit{Khintchines} \u00fcber die Gesetze der gro\u00dfen Zahlen.  Durch die Ersetzung des Wahrscheinlichkeitsbegriffs durch den des \\textit{Lebesgue}schen Ma\u00dfes erreicht Verf. eine sehr gro\u00dfe Eleganz der Darstellung. Es ergeben sich sehr allgemeine, abgerundete Resultate mit verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenig M\u00fche in absoluter formaler Strenge.  Wie Verf. selbst andeutet, ist diese aber erkauft durch eine gro\u00dfe Entfernung vom Ausgangspunkt der Wahrscheinlichkeitsrechnung, der bei der H\u00e4ufigkeitstheorie liegt, und Verf. kann auch nur sein Axiomensystem ohne das weittragende Stetig\\-keitsaxiom (6) deuten als abgeleitet aus einer Theorie von relativen H\u00e4ufigkeiten. (Bei dieser Deutung treten nat\u00fcrlich s\u00e4mtliche Schwierigkeiten des Anwendungs\\-problems der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf. ) Wegen der Entfernung vom Ursprung, der H\u00e4ufigkeitstheorie, hat \\textit{E. Tornier}, mit dessen Theorie sonst prinzipielle \u00c4hnlichkeit besteht, wie er (1933; F. d. M. \\(59_{\\text{II}}\\), 1151) angibt, auf die Identifizierung von Wahrscheinlichkeit mit Ma\u00df\\ verzichtet und seine Theorie auf dem m\u00fchevolleren \\textit{Peano - Jordan}schen Inhaltsbegriff aufgebaut.  Die \u00dcberschriften der einzelnen Kap. sind: I. Die elementare Wahrscheinlichkeitsrechnung. II. Unendliche Wahrscheinlichkeitsfelder. III. Zuf\u00e4llige Gr\u00f6\u00dfen. IV. Mathematische Erwartungen. V. Bidingte Wahrscheinlichkeiten und Erwartungen. VI. Unabh\u00e4ngigkeit. Gesetzt der gro\u00dfen Zahlen. Anhang: Null- oder Eines -Gesetz in der Wahrscheinlichkeitsrechnung.  Am Ende findet sich ein Verzeichnis neuerer Arbeiten \u00fcber den Aufbau der Wahr\\-scheinlichkeitsrechnung.  Besprechung: W. Lorey; Allgemeines Statistisches Archiv 23 (1933), 462-463.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2624975$27F5ADBA-D848-4693-8B5B-7FBCA6E13A4A","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"27550d55e8ce9c72195cfbeec9741505ad2ee04e","datavalue":{"value":"2546624","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2624975$DD5A5E1C-D21A-4A2D-8664-88ADEA797B33","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2624975$22E02B57-C59D-419A-8D50-024671067F7A","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"aab694edf5ef89855dd30d4f2735bd459b4765c4","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481451,"id":"Q6481451"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2624975$0379792C-3BC1-4FDB-ABA2-ACF88C10A525","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Grundbegriffe_der_Wahrscheinlichkeitsrechnung."}}}}}