{"entities":{"Q2626260":{"pageid":2637003,"ns":120,"title":"Item:Q2626260","lastrevid":44517651,"modified":"2025-11-23T11:54:09Z","type":"item","id":"Q2626260","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00c9l\u00e9ments de g\u00e9om\u00e9trie alg\u00e9brique. I: Le langage des sch\u00e9mas. II: \u00c9tude globale \u00e9l\u00e9mentaire de quelques classe de morphismes. III: \u00c9tude cohomologique des faisceaux coh\u00e9rents (premi\u00e8re partie)"}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 3193326"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2626260$B467A9DF-AF2A-4A85-910C-B1CED73749FD","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"105b797c6251ad0bdcc1ca8f37f3f5b2585340eb","datavalue":{"value":{"text":"\u00c9l\u00e9ments de g\u00e9om\u00e9trie alg\u00e9brique. I: Le langage des sch\u00e9mas. II: \u00c9tude globale \u00e9l\u00e9mentaire de quelques classe de morphismes. III: \u00c9tude cohomologique des faisceaux coh\u00e9rents (premi\u00e8re partie)","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2626260$78ACEBED-B185-45B9-A580-8DC16334E6D5","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"bcd4b2f278936cc5f7dbcbf818df6b5cdeea1643","datavalue":{"value":"0118.36206","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2626260$28A5195E-4667-46EA-A3C1-32BA0A2E3B85","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"06415651f00c17383800a8a7106353a44f612a24","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":177919,"id":"Q177919"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2626260$CE5F21EA-68CA-4581-9F34-A273DF56010D","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"ba9bd1f44d4a6c449569d580d0992c1dbe5c0e58","datavalue":{"value":{"time":"+1960-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2626260$BC32E8F2-5DD9-439B-A60E-DF9A1667B2FD","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"274315fe6a4b7530dcfbb976d39155322baed415","datavalue":{"value":"http://www.numdam.org/item?id=PMIHES_1960__4__5_0","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q2626260$11D0F3E1-0602-4516-974C-5C104ED726C4","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"5dfc9b063040ecb0770fcff7f8e369bc18508bd9","datavalue":{"value":"http://www.numdam.org/item?id=PMIHES_1961__11__5_0","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q2626260$66C6BDBB-D0FA-44A7-89F6-E70754CADF80","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"5d83a9c5a5496b9d2aa0b1967f8a823b044eb276","datavalue":{"value":"http://www.numdam.org/item?id=PMIHES_1961__8__5_0","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q2626260$A7999D8D-6495-43CA-9D3A-932968A40282","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"514cbd18fa51877ea3117d959112a9ef46c82a45","datavalue":{"value":"Von dieser gro\u00dfangelegten Neubegr\u00fcndung der algebraischen Geometrie in den ``Elementen'' (abgek\u00fcrzt EGA) -- in der Einleitung werden vorl\u00e4ufig die Titel von 13 Kapiteln angegeben -- sind bisher dreieinhalb Kapitel mit einem Umfang von ann\u00e4hernd 1000 Seiten erschienen. Besser als ein Referat k\u00f6nnen \u00fcber Zielsetzung, Ergebnisse und Methoden dieser umfang- und inhalts\\-reichen Darstellung die vom Verf. in den Jahren 1957--62 im S\u00e9minaire Bourbaki gehaltenen 8 Vortr\u00e4ge Auskunft geben, die inzwischen unter dem Titel ``Fondements de la g\u00e9om\u00e9trie alg\u00e9brique, Extraits du S\u00e9minaire Bourbaki 1957--62, Paris 1962'' gesammelt erschienen sind, sowie die Vortr\u00e4ge vom Verf. [Proc. internat. Congr. Math. 14--21 Aug. 1958, 103--118 (1960; Zbl 0119.36902)] und von \\textit{J. P. Serre} [Proc. internat. Congr. Math. 15--22 Aug. 1962, 190--196 (1963; Zbl 0126.16703)]. In einem Kapitel 0, jeweils den Kapiteln 1, 3,1. und 4,1 vorangestellt, werden Ergebnisse der kommutativen und der homologischen Algebra sowie der Garbentheorie als Hilfsmittel zusammengetragen. Man vergleiche auch die Errata und Addenda am Ende von Kap. 2, Kap. 3,2 und Kap. 4,1.   Grob gesprochen treten in der Grothendieckschen Theorie der Schemata an die Stelle der Polynomalgebren und ihrer Restklassenringe in der klassischen algebraischen Geometrie beliebige kommutative Ringe, zuweilen mit ``Endlichkeitsvoraussetzungen'', z.B. Noethersche Ringe. Jedenfalls sind diese Voraussetzungen erf\u00fcllt f\u00fcr die in der Zahlentheorie wichtigen Ringe. Es ist in diesem Rahmen auch m\u00f6glich, Schemata \u00fcber lokalen Ringen, sowie solche mit nilpotenten Elementen in den Ringen der Strukturgarbe zu betrachten, was technisch von h\u00f6chster Bedeutung ist (vgl. den \u00dcbergang von gew\u00f6hnlichen zu formellen Schemata). Der Zusammenhang zwischen dem Lokalen und dem Globalen formuliert sich wie in der analytischen Geometrie am bequemsten in der Sprache der Garbentheorie. Eingef\u00fchrt in die abstrakte algebraische Geometrie wurde die letztere zusammen mit den Methoden der algebraischen Topologie ausgehend von der Zariski Topologie einer Variet\u00e4t von \\textit{J.-P. Serre} in der f\u00fcr die moderne algebraische Geometrie richtungsweisenden Arbeit FAC [Ann. Math. (2) 61, 197--278 (1955; Zbl 0067.16201)]. Ferner macht die Darstellung ausgiebig Gebrauch von der ``funktoriellen Sprache'' wie sie bei \\textit{H. Cartan} und \\textit{S. Eilenberg}, ``Homological algebra'' (Princeton 1956) und \\textit{A. Grothendieck} [Sur quelques points d'algebre homologique. Traduction du fran\u00e7ais par B. B. Venkov, A. V. Rukolaine und B. V. Stepanov, Moskau: Verlag f\u00fcr ausl\u00e4ndische Literatur (1961; Zbl 0118.26103)] u.a. vor allem in der algebraischen Topologie entwickelt wurde. Dies macht die Lekt\u00fcre der EGA f\u00fcr einen darin unge\u00fcbten Leser bisweilen etwas m\u00fchsam. Er wird aber schlie\u00dflich f\u00fcr seine M\u00fchen durch die F\u00fclle der Resultate und vor allem der gewonnenen neuen Gesichtspunkte reich belohnt werden. Im einzelnen enth\u00e4lt Kapitel \\(0\\) aus der kommutativen Algebra Grundlegendes \u00fcber Quotientenringe und Quotientenmoduln, irreduzible und Noethersche topologische R\u00e4ume, flache und treu flache Moduln und Ringerweiterungen und im Hinblick auf die formellen Schemata \u00fcber zul\u00e4ssige (anneaux admissible) und adische Ringe (anneaux adique), was man inzwischen zum Teil auch bei \\textit{N. Bourbaki} [\u00c9l\u00e9ments de math\u00e9matique, Alg\u00e8bre commutative, chap. 1--4, Actualites scientifiques et industrielles. 1290. Paris: Hermann \\& Cie. 187 p. (1961; Zbl 0108.04002)] nachlesen kann. Dabei hei\u00dft ein Ring \\(A\\) zul\u00e4ssig, wenn er vollst\u00e4ndiger topologischer Ring ist mit einem Fundamentalsystem von Nullumgebungen bestehend aus Idealen und einem offenen Ideal \\(J\\), das topologisch nilpotent ist. Ein solches Ideal hei\u00dft ein Definitionsideal. Die Definitionsideale bilden eine Basis f\u00fcr die Nullumgebungen. Man kann daher \\(A\\) auch erhalten als projektiven Limes \\(A=\\varprojlim A_\\lambda\\) eines projektiven Systems \\((A_\\lambda,u_{\\lambda\\mu})\\) von diskreten Ringen \\(A_\\lambda\\) mit einer nach rechts gefilterten Indexmenge \\(L\\), die ein kleinstes Element \\(0\\) besitzt, so da\u00df\\ i) \\(u_\\lambda:A\\to A_\\lambda\\) surjektiv und ii) der Kern von \\(u_{0\\lambda}:A_\\lambda\\to A_0\\) nilpotent ist. Spezialf\u00e4lle sind die lokalen linear kompakten Ringe. Ein zul\u00e4ssiger Ring \\(A\\) hei\u00dft \\(J\\)-adisch wenn \\(J\\) ein Definitionsideal ist, dessen Potenzen \\(J^n\\) ein Fundamentalsystem von Nullumgebungen bilden. [Proposition (7.2.4.) ist in der angegebenen Form falsch. Siehe (Err\\(_{\\text{III}}\\), 3) in Kapitel 3,2 p. 87]. Ferner enth\u00e4lt Kapitel 0 Grundlegendes aus der Garbentheorie und der Theorie der geringten R\u00e4ume. Erw\u00e4hnenswert ist vielleicht die ``richtige'' Definition des ``reziproken Bildes'' als links adjungierter Funktor des Funktors ``direktes Bild''.  Kapitel 1 entwickelt die Sprache der Schemata beginnend mit den affinen Schemata. F\u00fcr einen kommutativen Ring \\(A\\) ist \\(\\text{Spec}(A)\\) die Menge der Primideale von \\(A\\) versehen mit der Zariski Topologie. Das affine Schema \\(\\text{Spec}(A)\\) ist nun der eben definierte topologische Raum, mit einer durch \\(A\\) definierten Garbe von Ringen \\(\\widetilde{A}\\), also Strukturgarbe. Die Faser \u00fcber dem Punkt \\({\\mathfrak p}\\in\\text{Spec}(A)\\) ist gleich dem Quotientenring \\(A_{\\mathfrak p}\\) also lokal. Ein Pr\u00e4schema \\(\\widetilde{X}\\) ist ein geringter topologischer Raum, der eine \u00dcberdeckung durch offene affine Mengen \\(V_i\\) besitzt. Dabei hei\u00dft \\(V\\subset X\\) offen affin, wenn die offene Menge \\(V\\) mit der von \\(X\\) induzierten geringten Struktur ein affines Schema im obigen Sinne ist. Ein Morphismus zwischen Pr\u00e4schemata ist ein Morphismus zwischen den geringten R\u00e4umen, der in den Fasern lokale Homomorphismen induziert. Mit dieser Definition ist die Kategorie der affinen Schemata dual zur Kategorie der kommutativen Ringe. Die Kategorie der quasikoh\u00e4renten Garben auf \\(\\text{Spec}(A)\\) ist \u00e4quivalent zur Kategorie der \\(A\\)-Moduln, die der koh\u00e4renten zur Kategorie der endlich erzeugten \\(A\\)-Moduln, falls \\(A\\) Noe\\-thersch. In der Kategorie der Pr\u00e4schemata existieren endliche Faserprodukte. Deren Definition ist typisch f\u00fcr alle allgemeinen Konstruktionen in Kategorien: Man \u00fcbertr\u00e4gt in der Kategorie der Mengen definierte Begriffe mit Hilfe von \\(\\underset{\\mathbf K}\\Hom (\\;,\\;)\\) in die beliebige Kategorie \\(\\mathbf K\\) (hier die der Pr\u00e4schemata): F\u00fcr Morphismen \\(X\\to S\\), \\(Y\\to S\\) ist das Faserprodukt \u00fcber \\(S\\) \\(X \\underset {S}\\times Y\\) dasjenige Pr\u00e4schema \\(\\in{\\mathbf K}\\), f\u00fcr welches f\u00fcr alle \\(T\\in{\\mathbf K}\\), \\(\\underset{\\mathbf K}\\Hom (T, X\\underset {S}\\times Y)\\cong \\Hom(T,X) \\underset{\\Hom(T,S)}\\times \\Hom(T,Y)\\) funktoriell in \\(T\\) ist, wo rechts das Faserprodukt in der Kategorie der Mengen steht. Falls es ein solches Pr\u00e4schema gibt, ist es durch diese Forderung bis auf kanonische Isomorphie eindeutig bestimmt. Man sagt auch \\(X\\underset {S}\\times Y\\) repr\u00e4sentiert den Funktor \\(T\\rightsquigarrow \\Hom (T, X) \\underset {\\Hom (T,S)}\\times  \\Hom(T,Y)\\) von der gegebenen Kategorie der Pr\u00e4schemata \\({\\mathbf K}\\) in die Kategorie der Mengen \\({\\mathbf E}\\). Das Faserprodukt liefert auch die Definition der Fasern eines Morphismus \\(f:X\\to Y\\) \u00fcber Punkten \\(y\\in Y\\). Es ist \\(\\bar f^1(y)= X\\underset {Y}\\times \\text{Spec}(k(y))\\), wenn \\(k(y)= {\\mathcal O}_y/m_y\\) den Restklassenk\u00f6rper der Faser \\({\\mathcal O}_y\\) \u00fcber \\(y\\in Y\\) der Strukturgarbe von \\(Y\\) bezeichnet, bez\u00fcglich des kanonischen Morphismus \\(\\text{Spec}(k(y))\\to Y\\). \\(\\bar f^1(y)\\) ist ein Pr\u00e4schema \u00fcber \\(\\text{Spec}(k(y))\\), also \u00fcber einem K\u00f6rper. Unterpr\u00e4schemata von \\((X,{\\mathcal O}_x)\\) sind folgenderma\u00dfen definiert: Die abgeschlossenen Unterpr\u00e4schemata \\(Y\\) entsprechen \\(1-1\\) den quasikoh\u00e4renten Garben \\({\\mathcal J}\\) von Idealen \\(\\subset {\\mathcal O}_X\\): Der Tr\u00e4ger \\(Y\\) von \\({\\mathcal O}_X/{\\mathcal J}\\) ist abgeschlossen in \\(X\\) und liefert den unterliegenden Raum, \\({\\mathcal O}_X{\\mathcal J}\\) die Strukturgarbe \\({\\mathcal O}_Y\\) von \\(Y\\). So entsprechen die (dann wieder affinen) abgeschlossenen Unterpr\u00e4schemata des affinen Schemas \\(\\text{Spec}(A)\\) eindeutig den Idealen \\(\\subset A\\). Verschiedene solche k\u00f6nnen also durchaus denselben unterliegenden Raum haben. Dies ist ein Gesichtspunkt, den W. Gr\u00f6bner immer schon vertreten hat. Ein offenes Unterpr\u00e4schema \\(Y\\) von \\((X,{\\mathcal O}_X)\\) ist die offene Menge \\(Y\\) versehen mit der Strukturgarbe \\({\\mathcal O}_{X|Y}\\). Allgemein ist ein Unterpr\u00e4schema ein abgeschlossenes Unterpr\u00e4schema eines offenen Unterpr\u00e4schemas, der unterliegende Raum also lokal abgeschlossene Teilmenge. Ein Morphismus \\(f:X\\to Y\\) hei\u00dft separiert, wenn der kanonische Diagonalmorphismus \\(X\\xrightarrow{\\Delta}X\\underset {Y}\\times X\\) eine abgeschlossene Einbettung von \\(X\\) liefert, d.h. wenn \\(X\\) verm\u00f6ge \\(\\Delta\\) ein abgeschlossenes Unterpr\u00e4schema von \\(X\\underset {Y}\\times X\\) ist. Jedes Pr\u00e4schema \\(X\\) kann, da nur unit\u00e4re Ringe betrachtet werden, als Pr\u00e4schema \u00fcber \\({\\mathbb{Z}}\\) aufgefa\u00dft werden: \\(X\\to\\text{Spec}({\\mathbb{Z}})\\). \\(X\\) hei\u00dft Schema, wenn dieser kanonische Morphismus separiert ist. Von besonderer Bedeutung sind sp\u00e4ter Endlichkeitsbedingungen: Ein Schema hei\u00dft Noethersch, wenn es durch endlich viele offene affine Schemata zu Noetherschen Ringen \u00fcberdeckbar ist, ein Morphismus \\(f:X\\to Y\\) von endlichem Typ, wenn \\(Y=\\bigcup_\\alpha V_\\alpha\\) von offen affinen \\(V_\\alpha\\), so da\u00df\\ \\(\\bar f^1(V_\\alpha)= \\bigcup_{\\text{endl.}} U_{\\alpha i}\\) von endlich vielen offenen affinen \\(U_{\\alpha i}\\) zu Ringen \\(A(U_{\\alpha i})\\) die endlich erzeugte Algebren \u00fcber \\(A(V_\\alpha)\\) sind. Ist \\(K\\) ein K\u00f6rper, so hei\u00dft ein Schema \\(K\\)-algebraisch, wenn es von endlichem Typ \u00fcber \\(\\text{Spec}(K)\\) ist. Die reduzierten, irreduziblen, \\(K\\)-algebraischen Schemata \\(X\\) sind gerade die Chevalleyschen Schemata von lokalen Ringen in einem K\u00f6rper. Dabei hei\u00dft ein Pr\u00e4schema reduziert, wenn die lokalen Ringe in seiner Strukturgarbe keine nilpotenten Elemente enthalten.  Man erh\u00e4lt diesen Zusammenhang, indem man vom K\u00f6rper der rationalen Funktionen auf \\(X\\) ausgeht, das sind Schnitte in der Strukturgarbe \\({\\mathcal O}_X\\) \u00fcber offenen in \\(X\\) dichten Teilmengen. Allgemeiner werden f\u00fcr zwei Pr\u00e4schemata \\(X\\) und \\(Y\\) rationale Abbildungen definiert. Schlie\u00dflich werden einige sch\u00f6ne Eigenschaften f\u00fcr quasikoh\u00e4rente Garben auf Pr\u00e4schemata bewiesen (Fortsetzung von quasikoh\u00e4renten Garben, Fortsetzung von Schnitten in solchen, Quasikoh\u00e4renz der direkten Bilder von solchen). Im letzten Paragraphen werden formelle Schemata eingef\u00fchrt: F\u00fcr einen zul\u00e4ssigen Ring \\(A\\) ist \\(\\text{Spf}(A)\\) die Menge der offenen Primideale von \\(A\\). Es ist \\(\\text{Spf}(A)= \\text{Spec} (A/J)\\) f\u00fcr jedes Definitionsideal \\(J\\) von \\(A\\), also eine abgeschlossene Teilmenge von \\(\\text{Spec}(A)\\). Auf \\(\\text{Spf}(A)\\) versehen mit der Zariski Topologie erh\u00e4lt man f\u00fcr ein Fundamentalsystem von Nullumgebungen bestehend aus Definitionsidealen \\(J_\\lambda\\) ein projektives System von Garben von Ringen \\({\\mathcal O}_\\lambda= \\widetilde{A/J_\\lambda}\\), wenn \\(\\widetilde{A/J_\\lambda}\\), die dem Ring \\(A/J_\\lambda\\), auf \\(\\text{Spec}(A/J_\\lambda)=\\text{Spf}(A)\\) zugeordnete Garbe von Ringen bezeichnet. Beschr\u00e4nkt man sich auf eine Basis f\u00fcr die Topologie von \\(\\text{Spf}(A)\\) bestehend etwa aus offenen affinen Teilmengen \\(U\\), so kann man den projektiven Limes \\({\\mathcal O}= \\varprojlim\\limits_{\\lambda\\in L} {\\mathcal O}_\\lambda\\) der Garben \\({\\mathcal O}_\\lambda\\) als Garbe von topologischen Ringen auf \\(\\text{Spf}(A)\\) betrachten, wenn man f\u00fcr jedes \\(U\\) \\(\\Gamma(U,{\\mathcal O})= \\varprojlim\\limits_{\\lambda\\in L} \\Gamma(U,{\\mathcal O}_\\lambda)\\) dem topologischen projektiven Limes des Systems der diskreten Ringe \\(\\Gamma(U,{\\mathcal O}_\\lambda)\\) setzt. \\(\\text{Spf}(A)\\) mit dieser Strukturgarbe \\({\\mathcal O}\\) von topologischen Ringen ist das formelle affine Schema \\(\\text{Spf}(A)\\) zum zul\u00e4ssigen Ring \\(A\\). Ein formelles Pr\u00e4schema \\(X\\) ist ganz analog ein topologischer Raum \\(X\\) mit einer Strukturgarbe \\({\\mathcal O}_X\\) von topologischen Ringen, der eine \u00dcberdeckung durch offene formelle affine Mengen \\(V_i\\) besitzt, und ein Morphismus zwischen formellen Pr\u00e4schemata ist ein Morphismus zwischen den topologisch geringten R\u00e4umen, der in den Fasern lokale Homomorphismen induziert. Mit dieser Definition ist die Kategorie der formalen affinen Schemata dual zur Kategorie der zul\u00e4ssigen Ringe mit stetigen Ringhomomorphismen als Morphismen. Formelle Schemata treten auf, wenn man ein der Einfachheit halber etwa Noethersches gew\u00f6hnliches Pr\u00e4schema l\u00e4ngs einer abgeschlossenen Teilmenge \\(X'\\) komplettiert. Dazu sei \\(\\Phi\\) die Menge der koh\u00e4renten Ideale \\({\\mathcal J}\\) mit Tr\u00e4ger \\(({\\mathcal O}_X/{\\mathcal J})= X'\\). \\(\\Phi\\) ist nach rechts gefiltert. \\(X'\\) versehen mit der Garbe von topologischen Ringen \\(\\widehat{{\\mathcal O}}= \\varprojlim\\limits_{{\\mathcal J}\\in\\Phi} {\\mathcal O}_X/{\\mathcal J}\\) ist ein formelles Pr\u00e4schema, die Komplettierung von \\(X\\) l\u00e4ngs \\(X'\\), und wird mit \\(\\widehat{X}\\) bezeichnet. Ist \\(X= \\text{Spec}(A)\\) und \\(X'\\) die dem Ideal \\(J\\subset A\\) entsprechende abgeschlossene Teilmenge, so ist \\(X\\) kanonisch isomorph zu \\(\\text{Spf}(\\widehat{A})\\), wo \\(\\widehat{A}\\) die Komplettierung von \\(A\\) nach der \\(J\\)-adischen Topologie ist. Ebenso erh\u00e4lt man f\u00fcr eine koh\u00e4rente Garbe \\(F\\) auf \\(X\\) eine koh\u00e4rente Garbe \\(\\widehat{\\mathcal F}= \\varprojlim\\limits_{{\\mathcal J}\\in\\Phi} ({\\mathcal F}\\bigotimes_{{\\mathcal O}_X}({\\mathcal O}_X/{\\mathcal J}))\\) auf \\(X\\). Die Schnitte in \\(\\widehat{{\\mathcal O}}\\) sind nichts anderes als die von \\textit{O. Zariski} eingef\u00fchrten ``holomorphen Funktionen'' [Mem. Am. Math. Soc. 5, 90 p. (1951; Zbl 0045.24001)]. Verm\u00f6ge der kanonischen Homomorphismen \\({\\mathcal O}_X\\to {\\mathcal O}_X/{\\mathcal J}\\) erh\u00e4lt man einen Homomorphismus der Garben von Ringen \\(\\vartheta:{\\mathcal O}_X\\to\\psi_*(\\widehat{{\\mathcal O}})= \\varprojlim\\limits_{{\\mathcal J}\\in\\Phi} {\\mathcal O}_X/{\\mathcal J}\\), wenn \\(\\psi\\) die Injektion \\(X'\\to X\\) bezeichnet. \\(i=(\\psi,\\vartheta): \\widehat{X}\\to X\\) ist daher ein Morphismus geringter R\u00e4ume, und es ist der zu dem aus \\({\\mathcal F}\\to{\\mathcal F}\\otimes({\\mathcal O}_X/{\\mathcal J})\\) wie eben erhaltenen Homomorphismus \\({\\mathcal F}\\to i_*(\\widehat{\\mathcal F})\\) adjungierte Homomorphismus \\(i_*({\\mathcal F})\\overset\\sim\\rightarrow\\widehat{\\mathcal F}\\) ein Isomorphismus. Der Funktor \\({\\mathcal F}\\to\\widehat{\\mathcal F}\\) ist exakt. Ist \\(f:X\\to Y\\) ein Morphismus zwischen Noetherschen Pr\u00e4schemata und sind \\(X', Y'\\) abgeschlossene Teilmengen mit \\(f(X')\\subset Y'\\), dann besitzt \\(f\\) eine eindeutig bestimmte Fortsetzung auf die Komplettierungen von \\(X\\) bzw. \\(Y\\) l\u00e4ngs \\(X'\\) bzw. \\(Y'\\) \\(\\widehat{f}:\\widehat{X}\\to \\widehat{Y}\\). Schlie\u00dflich wird die Kategorie der formellen Schemata untersucht und es werden die wichtigsten Definitionen auf formelle Schemata \u00fcbertragen (Noethersche formelle Pr\u00e4schemata, Morphismen von endlichem Typ, separierte Morphismen usw.).  Das 2. Kapitel behandelt einige neue Klassen von Morphismen, von denen hier im wesentlichen nur funktorielle und globale Eigenschaften betrachtet werden, die oft unschwer aus den Definitionen folgen. Die zu definierenden Klassen von Morphismen ergeben sich aus Klassen von algebraischen Variet\u00e4ten in der klassischen algebraischen Geometrie nach dem folgenden Prinzip. An die Stelle des dort festen Grundk\u00f6rpers \\(k\\) oder auch an die Stelle von \\(\\text{Spec}(k)\\) tritt hier ein beliebiges Pr\u00e4schema \\(S\\), und anstatt eine \\(k\\) Variet\u00e4t \\(V\\) zu betrachten, betrachtet man hier ein Pr\u00e4schema \\(X\\) zusammen mit einem Morphismus \\(f:X\\to S\\). An die Stelle von Eigenschaften von \\(V\\) treten nun Eigenschaften des Morphismus \\(f\\). Aus diesen allgemeineren ``relativen'' Eigenschaften erh\u00e4lt man die ``absoluten Eigenschaften'' im Spezialfall, da\u00df\\ \\(S= \\text{Spec} (k)\\) ein Punkt ist. Folgende triviale Tatsache wird hier verallgemeinert: Ist \\(A\\to B\\) ein Homomorphismus zwischen Ringen, so entspricht diesem ein Morphismus zwischen den affinen Schemata \\(f: \\text{Spec} (B)\\to\\text{Spec}(A)\\). Es ist \\(A= \\Gamma(\\text{Spec}(A),\\widetilde{A})\\), \\(\\widetilde{A}\\) die Strukturgarbe von \\(\\text{Spec}(A)\\). Ganz, analog gilt nun, wenn \\(\\text{Spec}(A)\\) durch ein beliebiges Pr\u00e4schema \\(S\\), \\(\\widetilde{A}\\) durch dessen Strukturgarbe \\({\\mathcal O}_S\\), ersetzt wird: Ist \\({\\mathcal B}\\) eine quasikoh\u00e4rente (abgek\u00fcrzt q.k.) Garbe von Ringen auf \\(S\\) und \\({\\mathcal O}_S\\to{\\mathcal B}\\) ein Garbenhomomorphismus, kurz \\(B\\) eine q.k. \\({\\mathcal O}_S\\)-Algebra, so geh\u00f6rt dazu ein Schema \\(X= \\text{Spec}({\\mathcal B})\\) und ein Morphismus \\(f:X\\to S\\). Man erh\u00e4lt r\u00fcckw\u00e4rts \\({\\mathcal B}\\) in der Form \\({\\mathcal B}= f_*({\\mathcal O}_X)\\). Ein Morphismus \\(f\\) zwischen Pr\u00e4schemata \\(X@>f>>S\\) hei\u00dft affin wenn \\({\\mathcal B}= f_*({\\mathcal O}_X)\\), q.k. ist, \\(X= \\text{Spec} ({\\mathcal B})\\) und \\(f\\) gleich dem zugeh\u00f6rigen Morphismus \\(X\\to S\\) ist. Affine Morphismen sind durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet: Es existiert eine \u00dcberdeckung \\(S= \\bigcup_\\alpha S_\\alpha\\) von \\(S\\) durch offene affine \\(S_\\alpha\\), so da\u00df\\ die offenen Mengen \\(\\bar f^1(S_\\alpha)\\subset X\\) affin sind. Die Kategorie der ``\u00fcber \\(S\\) affinen Schemata'' ist dual zur Kategorie der q.k. \\({\\mathcal O}_S\\)-Algebren \u00fcber \\(S\\). F\u00fcr ein beliebiges \\(S\\) Pr\u00e4schema \\(Y\\) und \\(X= \\text{Spec}({\\mathcal B})\\) wie oben entsprechen die \\(S\\)-Morphismen \\(Y\\to X= \\text{Spec}({\\mathcal B})\\) eineindeutig den \\({\\mathcal O}_S\\)-Homomorphismen \\({\\mathcal B}\\to f_*({\\mathcal O}_Y)\\).   Ein vektorielles Faserb\u00fcndel \u00fcber \\(S\\) entsteht aus einer q.k. Garbe von \\({\\mathcal O}_S\\)-Moduln \\({\\mathcal E}\\) folgenderma\u00dfen: Man bildet mit dem \\({\\mathcal O}_S\\)-Modul \\({\\mathcal E}\\), die symmetrische Algebra \\({\\mathbf S}({\\mathcal E})\\), eine q.k. \\({\\mathcal O}_S\\)-Algebra. \\({\\mathbf V}({\\mathcal E})= \\text{Spec}({\\mathbf S}({\\mathcal E}))\\) ist dann das durch \\({\\mathcal E}\\) definierte vektorielle Faserb\u00fcndel \u00fcber \\(S\\). Die Garbe der Keime von \\(S\\)-Schnitten von \\({\\mathbf V}({\\mathcal E})\\) ist gleich \\(\\check {\\mathcal E}= \\Hom_{{\\mathcal O}_S} ({\\mathcal E},{\\mathcal O}_S)\\). Die \u00fcblichen Vektorraumb\u00fcndel entsprechen dabei den lokal freien \\({\\mathcal O}_S\\)-Moduln \\({\\mathcal E}\\).   Ist \\(B\\) eine graduierte \\(A\\)-Algebra, d.h. eine graduierte Algebra mit einem Ringhomomorphismus \\(A\\to B_0\\) (= Bestandteil 0-ten Grades von \\(B\\)), und wird \\(B_+= \\bigoplus\\limits_{n>0} B_n\\) von \\(B_1\\) erzeugt, so wird in bekannter Weise \u00fcber dem homogenen Spektrum (d.h. der Menge der homogenen Primideale von \\(B\\), die \\(B_+\\) nicht umfassen) die Struktur eines Schemas \\(X= \\text{Proj}(B)\\) mit einem Morphismus \\(X\\to \\text{Spec}(A)\\) definiert. Den graduierten \\(B\\)-Moduln entsprechen q.k. \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduln, insbesondere den graduierten \\(B\\)-Moduln \\(B(n)\\) (Graduierung um \\(n\\) verschoben) invertierbare \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduln \\({\\mathcal O}_X(n)\\) (bez\u00fcglich \\(\\otimes\\), d.h. lokal zu \\({\\mathcal O}_X\\) isomorphe \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduln). Ist \\(\\varphi: B'\\to B\\) ein Homomorphismus zwischen graduierten \\(A\\)-Algebren, \\(X= \\text{Proj}(B)\\), \\(X'= \\text{Proj}(B')\\), so wird durch \\(\\varphi\\) im allgemeinen nur ein (affiner) Morphismus \\(\\Phi= \\text{Proj} (\\varphi): G(\\varphi)\\to X'\\) \u00fcber \\(\\text{Spec}(A)\\), eines offenen Unterschemas \\(G(\\varphi)\\) von \\(X\\) in \\(X'\\) definiert. Man hat einen kanonischen Homomorphismus \\(\\Phi^*({\\mathcal O}_{X'}(n))\\to {\\mathcal O}_X(n)|_{G(\\varphi)}\\). Ganz analog erh\u00e4lt man, wenn \\(\\text{Spec}(A)\\) durch ein beliebiges Pr\u00e4schema \\(S\\) ersetzt wird: Ist \\({\\mathcal B}\\) eine q.k. graduierte \\({\\mathcal O}_S\\)-Algebra, die von \\({\\mathcal B}_1\\) erzeugt wird, so geh\u00f6rt dazu ein Pr\u00e4schema \\(X= \\text{Proj}({\\mathcal B})\\) und ein separierter Morphismus \\(f:X\\to S\\), ferner invertierbare \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduln \\({\\mathcal O}_X(n)\\). Ebenso geh\u00f6rt zu einem Homomorphismus \\(\\varphi:{\\mathcal B}'\\to{\\mathcal B}\\) von q.k. graduierten \\({\\mathcal O}_S\\)-Algebren ein Morphismus \\(\\Phi= \\text{Proj}(\\varphi): G(\\varphi)\\to X'= \\text{Proj}({\\mathcal B}')\\) \u00fcber \\(S\\), wo \\(G(\\varphi)\\) wieder im allgemeinen nur ein offenes Unterpr\u00e4schema von \\(X= \\text{Proj}({\\mathcal B})\\) ist.   \\(Y\\) sei verm\u00f6ge \\(q:Y\\to S\\) ein Pr\u00e4schema \u00fcber \\(S\\), \\({\\mathcal L}\\) ein invertierbarer \\({\\mathcal O}_Y\\) Modul. Dann ist \\({\\mathcal B}= \\bigoplus\\limits_{n\\geq 0}{\\mathcal L}^{\\otimes n}\\) eine q.k. graduierte \\({\\mathcal O}_Y\\)-Algebra und \\(\\text{Proj}({\\mathcal B})\\) kanonisch isomorph zu \\(Y\\) [entsprechend der Isomorphie \\(\\text{Proj}(A[T])= \\text{Spec}(A)\\)]. Setzt man nun \\(q^*({\\mathcal B}')= {\\mathcal B}''\\), so ist \\({\\mathcal B}''\\) eine q.k. graduierte \\({\\mathcal O}_Y\\)-Algebra zu der das \\(Y\\)-Schema \\(\\text{Proj}(q^*({\\mathcal B}'))= \\text{Proj}({\\mathcal B}')\\underset {S}\\times Y= X'\\underset {S}\\times Y\\) geh\u00f6rt. Den Homomorphismen \\(\\varphi:{\\mathcal B}''\\to{\\mathcal B}\\) entsprechen nun wieder Morphismen  \\[ \\Phi= \\text{Proj}(\\varphi): G(\\varphi)\\to X'\\times_S Y\\xrightarrow{\\text{pr}_{X'}} X', \\quad G(\\varphi)\\text{ offen in }Y. \\]  Ein projektives Faserb\u00fcndel \\(X'\\) \u00fcber \\(S\\) entsteht aus einem q.k. \\({\\mathcal O}_Y\\)-Modul \\({\\mathcal E}\\) folgenderma\u00dfen: Man bildet die symmetrische Algebra \\(S({\\mathcal E})={\\mathcal B}'\\), eine q.k. \\({\\mathcal O}_S\\)-Algebra, und setzt \\(\\text{Proj}(S ({\\mathcal E}))= {\\mathbb{P}}({\\mathcal E})= X'\\). Ein Homomorphismus \\(\\psi:q^*({\\mathcal E})\\to{\\mathcal L}\\) induziert einen Homomorphismus der Algebren \\(q^*({\\mathbf S}({\\mathcal E}))\\to{\\mathcal B}\\), also von \\({\\mathcal B}''= q^*({\\mathcal B}')\\to{\\mathcal B}\\). So erh\u00e4lt man eine \\((1-1)\\)-Beziehung zwischen \\(S\\)-Morphismen \\(\\Phi:Y\\to \\mathbb{P}({\\mathcal E})= X'\\) von ganz \\(Y\\) in \\(X'\\) und Klassen von Paaren \\(({\\mathcal L},\\psi)\\), bestehend aus einem invertierbaren \\({\\mathcal O}_Y\\)-Modul \\({\\mathcal L}\\) und einem surjektiven Homomorphismus \\(\\psi:q^*({\\mathcal E})\\to{\\mathcal L}\\). Es ist \\({\\mathcal L}\\cong \\Phi^*({\\mathcal O}_{X'}(1))\\). Insbesondere entsprechen die \\(S\\)-Schnitte von \\({\\mathbb{P}}({\\mathcal E})1-1\\) den q.k. \\({\\mathcal O}_S\\)-Untermoduln \\({\\mathcal F}\\) von \\({\\mathcal E}\\) mit \\({\\mathcal E}/{\\mathcal F}\\) invertierbar. Dies f\u00fchrt zu folgenden Definitionen von aus der klassischen algebraischen Geometrie bekannten Begriffen jetzt in der allgemeinen Theorie der Schemata: Es sei \\(Y@>q>>S\\) wie oben ein \\(S\\)-Pr\u00e4schema. Ein invertierbarer \\({\\mathcal O}_Y\\)-Modul \\({\\mathcal L}\\) hei\u00dft streng vollst\u00e4ndig (tr\u00e8s ample) bez\u00fcglich \\(q\\) oder bez\u00fcglich \\(S\\), wenn ein q.k. \\({\\mathcal O}_S\\)-Modul \\({\\mathcal E}\\), und eine \\(S\\)-Einbettung \\(\\Phi:Y\\to \\mathbb{P}({\\mathcal E})=X'\\) existiert, so da\u00df\\ \\({\\mathcal L}\\cong\\Phi^*({\\mathcal O}_{X'}(1))\\) ist. \\(Y\\) ist also dann verm\u00f6ge \\(\\Phi\\) ein \\(S\\)-Unterschema von \\(\\mathbb{P}({\\mathcal E})\\). Ist \\(q\\) quasikompakt, das hei\u00dft ist das Urbild jeder offenen quasikompakten Menge in \\(S\\) quasikompakt in \\(Y\\), so ist \\({\\mathcal L}\\) genau dann streng vollst\u00e4ndig bez\u00fcglich \\(q\\), wenn \\(q_*({\\mathcal L})\\) q.k., der kanonische Homomorphismus \\(q^*(q_*({\\mathcal L}))\\to{\\mathcal L}\\) surjektiv und der zugeh\u00f6rige Morphismus \\(\\Phi:Y\\to \\mathbb{P}(q_*({\\mathcal L}))\\) eine Einbettung ist. Ist \\(S\\) Noethersch und \\(q\\) von endlichem Typ, so existiert ein koh\u00e4renter \\({\\mathcal O}_S\\)-Modul \\({\\mathcal E}\\) mit den obigen Eigenschaften bez\u00fcglich \\({\\mathcal L}\\).   \\(X\\) sei ein quasikompaktes Schema, \\({\\mathcal L}\\) ein invertierbarer \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul. Man kann \\(X\\) als \\textbf{Z}-Schema auffassen: \\(X\\xrightarrow{p}\\mathrm{Spec}(\\mathbb Z)\\). Mit \\(B= \\bigoplus\\limits_{n\\geq 0}\\Gamma(X,{\\mathcal L}^{\\otimes n})\\) hat man einen kanonischen Homomorphismus der graduierten \\({\\mathcal O}_X\\)-Algebren \\(\\varphi:p^*(\\widetilde{B})\\to \\bigoplus\\limits_{n\\geq 0}{\\mathcal L}^{\\otimes n}\\cdot{\\mathcal L}\\) hei\u00dft vollst\u00e4ndig, wenn f\u00fcr den zugeh\u00f6rigen Morphismus \\(\\Phi:X\\supset G(\\varphi)\\to \\text{Proj}(B)\\) gilt: \\(G(\\varphi)=X\\) und \\(\\Phi\\) ist eine offene und dichte Einbettung von \\(X\\) in \\(\\text{Proj}(B)\\). Bezeichnet man die Garbe \\({\\mathcal F}\\otimes{\\mathcal L}^{\\otimes n}\\) mit \\({\\mathcal F}(n)\\), so ist dies \u00e4quivalent zu (i) Ist \\({\\mathcal F}\\) q.k. und endlich erzeugter \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul (de type fini), so wird \\({\\mathcal F}(n)\\) f\u00fcr alle \\(n\\geq n_0>0\\) durch seine Schnitte \u00fcber \\(X\\) erzeugt, und zu (ii) Ist \\({\\mathcal F}\\) q.k. und endlich erzeugter \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul, so existieren \\(n>0\\), \\(k>0\\), so da\u00df\\ \\({\\mathcal F}\\) Quotient des \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduls \\({\\mathcal L}^{\\otimes(-n)}\\otimes {\\mathcal O}_X^k\\) ist.   Ist \\(S\\) affin, \\(q:X\\to S\\) separiert und quasi-kompakt, \\({\\mathcal L}\\) ein invertierbarer \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul, dann sind \u00e4quivalent (i) \\({\\mathcal L}\\) ist vollst\u00e4ndig; (ii) Es existiert ein \\(n_0>0\\), so da\u00df\\ f\u00fcr \\(n\\geq n_0{\\mathcal L}^{\\otimes n}\\) streng vollst\u00e4ndig bez\u00fcglich \\(q\\) ist; (iii) Es existiert ein \\(n>0\\), so da\u00df\\ \\({\\mathcal L}^{\\otimes n}\\) streng vollst\u00e4ndig bez\u00fcglich \\(q\\) ist.   Ist \\(f:X\\to S\\) quasikompakt, \\({\\mathcal L}\\) ein invertierbarer \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul und \\({\\mathcal B}= \\bigoplus\\limits_{n\\geq 0}f_*({\\mathcal L}^{\\otimes n})\\), dann sind \u00e4quivalent (i) Es existiert eine \u00dcberdeckung \\(S= \\bigcup_\\alpha U_\\alpha\\) durch offne affine \\(U_\\alpha\\), so da\u00df\\ \\({\\mathcal L}|_{X_\\alpha}\\) \u00fcber \\(X_\\alpha=\\bar f^1(U_\\alpha)\\) vollst\u00e4ndig ist; (ii) \\({\\mathcal B}\\) ist q.k. und f\u00fcr den dem kanonischen Homomorphismus \\(\\varphi:f^*({\\mathcal B})\\to \\bigoplus\\limits_{n\\geq 0}{\\mathcal L}^{\\otimes n}\\) entsprechenden \\(S\\)-Morphismus \\(\\Phi:X\\supset G(\\varphi)\\to \\text{Proj}({\\mathcal B})=P\\) gilt: \\(G(\\varphi)=X\\), und \\(\\Phi\\) ist eine offene und dichte Einbettung von \\(X\\) in \\(P\\). \\({\\mathcal L}\\) hei\u00dft dann relativ vollst\u00e4ndig bez\u00fcglich \\(f\\), kurz \\(f\\)-vollst\u00e4ndig oder \\(S\\)-vollst\u00e4ndig. Ist \\(S\\) affin, so ist \\({\\mathcal L}\\) \\(S\\)-vollst\u00e4ndig genau dann, wenn \\({\\mathcal L}\\) vollst\u00e4ndig ist.   Ist \\(X\\) ein quasikompaktes Schema und \\(f\\) ein separierter, quasikompakter Morphismus \\(f:X\\to S\\), so sind \u00e4quivalent (i) \\({\\mathcal L}\\) ist \\(f\\) vollst\u00e4ndig; (ii) F\u00fcr jeden q.k. endlich erzeugten \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul \\({\\mathcal F}\\) existiert ein \\(n_0>0\\), so da\u00df\\ f\u00fcr \\(n\\geq n_0\\) der kanonische Homomorphismus \\(f^*(f_*({\\mathcal F}\\otimes{\\mathcal L}^{\\otimes n}))\\to{\\mathcal F}\\otimes{\\mathcal L}^{\\otimes n}\\) surjektiv ist; (iii) F\u00fcr jedes q.k. endlich erzeugte \\({\\mathcal O}_X\\)-Ideal \\({\\mathcal J}\\) existiert ein \\(n>0\\), so da\u00df\\ der kanonische Homomorphismus \\(f^*(f_*({\\mathcal J}\\otimes{\\mathcal L}^{\\otimes n}))\\to{\\mathcal J}\\otimes{\\mathcal L}^{\\otimes n}\\) surjektiv ist.   Ist \\(S\\) quasikompakt, \\(f:X\\to S\\) von endlichem Typ, dann sind \u00e4quivalent (i) \\({\\mathcal L}\\) ist \\(f\\)-vollst\u00e4ndig; (ii) Es existiert ein \\(n_0>0\\), so da\u00df\\ f\u00fcr alle \\(n\\geq n_0\\) \\({\\mathcal L}^{\\otimes n}\\) streng vollst\u00e4ndig bez\u00fcglich \\(f\\) ist; (iii) Es existiert ein \\(n>0\\), so da\u00df\\ \\({\\mathcal L}^{\\otimes n}\\) streng vollst\u00e4ndig bez\u00fcglich \\(f\\) ist.   Ist \\(S\\) ein quasikompaktes Pr\u00e4schema, \\({\\mathcal B}\\) eine q.k. endlich erzeugte \\({\\mathcal O}_S\\)-Algebra, \\(X= \\text{Proj}({\\mathcal B})\\) und \\(f:X\\to S\\) der kanonische Morphismus, dann ist \\(f\\) von endlichem Typ und es existiert ein \\(d>0\\), so da\u00df\\ \\({\\mathcal O}_X(d)\\) invertierbar und \\(f\\)-vollst\u00e4ndig ist. -- \\S5 enth\u00e4lt das wichtige Serresche Kriterium: Ist \\(X\\) ein quasikompaktes Schema oder ein Pr\u00e4schema mit Noetherschem unterliegendem Raum, so ist \\(X\\) genau dann affin, wenn der Funktor \\({\\mathcal F}\\to\\Gamma(X,{\\mathcal F})\\) auf der Kategorie der q.k. \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduln \\({\\mathcal F}\\) exakt ist.   Ebenso ist der separierte quasikompakte Morphismus \\(f:X\\to Y\\) genau dann affin, wenn \\(f_*\\) exakt auf der Kategorie der q.k. \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduln ist. Ein Morphismus \\(f:X\\to Y\\) hei\u00dft quasiprojektiv kurz q.p. oder \\(X\\) ist q.p. \u00fcber \\(Y\\), wenn \\(f\\) von endlichem Typ ist, und wenn ein \\(f\\)-vollst\u00e4ndiger \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul existiert. F\u00fcr ein quasikompaktes \\(Y\\) ist dies \u00e4quivalent mit der Existenz eines q.k. endlich erzeugten \\({\\mathcal O}_Y\\)-Moduls \\({\\mathcal E}\\), so da\u00df\\ \\(X\\) \\(Y\\)-isomorph einem Unterpr\u00e4schema von \\({\\mathbb{P}} ({\\mathcal E})\\) ist. Existiert ein vollst\u00e4ndiger \\({\\mathcal O}_Y\\)-Modul \\({\\mathcal L}\\), so kann \\({\\mathcal E}\\) sogar \\(={\\mathcal O}_Y^n\\) gew\u00e4hlt werden.   Ein Morphismus \\(f:X\\to Y\\) hei\u00dft eigentlich (propre), wenn \\(f\\) separiert und von endlichem Typ ist und wenn f\u00fcr jedes Pr\u00e4schema \\(Y'\\) \u00fcber \\(Y\\) die Projektion \\(X\\underset {Y}\\times {Y'} Y'\\) ein abgeschlossener Morphismus ist (das hei\u00dft das Bild einer abgeschlossenen Menge wieder abgeschlossen ist).   Ein Morphismus \\(X\\to Y\\) hei\u00dft projektiv, wenn \\(X\\) \\(Y\\)-isomorph einem abgeschlossenen Unterpr\u00e4schema eines projektiven Faserb\u00fcndels \\({\\mathbb{P}}({\\mathcal E})\\) zu einem endlich erzeugten q.k. \\({\\mathcal O}_Y\\)-Modul \\({\\mathcal E}\\) ist. -- Ist \\(Y\\) ein quasikompaktes Schema, so ist \\(X\\xrightarrow{f}Y\\) projektiv genau dann, wenn es quasiprojektiv und eigentlich ist.   Schlie\u00dflich wird das Chowsche Lemma in folgender Form bewiesen: \\(S\\) sei Noethersch oder es sei \\(S\\) ein quasikompaktes Schema und \\(X\\) habe nur endlich viele irreduzible Komponenten, \\(X\\to S\\) sei von endlichem Typ. Dann existiert ein q.p. \\(S\\)-Schema \\(X'\\) und ein projektiver und surjektiver \\(S\\)-Morphismus \\(f:X'\\to X\\) und ein offenes \\(U\\subset X\\) mit \\(U'= \\bar f^1(U)\\) dicht in \\(X'\\) und \\(f|_{U'}: U'\\to U\\) ein Isomorphismus \\(X\\to S\\) ist genau dann eigentlich, wenn \\(X'\\to S\\) sogar projektiv ist, und \\(U\\) kann dann sogar dicht in \\(X\\) gew\u00e4hlt werden. Ein affiner Morphismus \\(f:X\\to S\\) hei\u00dft ganz bzw. endlich, wenn es eine \u00dcberdeckung \\(S= \\bigcup_\\alpha S_\\alpha\\) durch offene affine \\(S_\\alpha\\) zu Ringen \\(A_\\alpha\\) gibt, so da\u00df\\ die \\(\\bar f^1(S_\\alpha)\\) affin zu Ringen \\(B_\\alpha\\) sind, die ganz bzw. endliche Moduln \u00fcber \\(A_\\alpha\\) sind. Ist \\(X\\to S\\) ganz und von endlichem Typ, so ist \\(X\\to S\\) endlich. Ein endlicher Morphismus ist projektiv.   Es werden quasiendliche Morphismen sowie die ganze Abschlie\u00dfung eines Pr\u00e4schemas definiert.   F\u00fcr endliche Morphismen \\(X'\\to X\\) und invertierbare \\({\\mathcal O}_{X'}\\)-Moduln \\({\\mathcal L}\\) wird \\(N_{X'|X}({\\mathcal L})\\), ein invertierbarer \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul, definiert, und damit werden Kriterien f\u00fcr relative Vollst\u00e4ndigkeit von \\({\\mathcal L}\\) gewonnen. Ferner wird der folgende Satz von Chevalley bewiesen. Ist \\(X\\) ein affines Schema und \\(Y\\) ein Noethersches Pr\u00e4schema, \\(f:X\\to Y\\) ein endlicher und surjektiver Morphismus, so ist \\(Y\\) affin.   In \\S7 werden bewertungstheoretische Kriterien f\u00fcr die Eigenschaften eines Morphismus, separiert bzw. eigentlich zu sein, angegeben, die den bekannten Kriterien im Funktionenk\u00f6rper im Falle irreduzibler algebraischer Variet\u00e4ten entsprechen. Der Fall der algebraischen Kurven wird eingeordnet. -- In \\S8 schlie\u00dflich wird der Proze\u00df\\ des Aufblasens, der sich mit den zuvor definierten Begriffen besonders einfach formulieren l\u00e4\u00dft, behandelt: Ist \\(Y\\) ein Pr\u00e4schema (bzw. ein lokal integeres Pr\u00e4schema, das hei\u00dft lokal irreduzibel und reduziert) und \\({\\mathcal J}\\) ein q.k. Ideal \\(\\subset{\\mathcal O}_Y\\) (bzw. ein ``gebrochenes'' q.k. Ideal \\(\\subset{\\mathcal R}(Y)\\), der Garbe der Keime rationaler Funktionen auf \\(Y\\)), dann ist das \\(Y\\)-Schema \\(X= \\text{Proj} (\\bigoplus\\limits_{n\\geq 0}{\\mathcal J}^n)\\) das durch Aufblasen von \\(J\\) aus \\(Y\\) erhaltene Pr\u00e4schema. Schlie\u00dflich wird der projizierende Kegel und die projektive Abschlie\u00dfung in der Sprache der Schemata behandelt und das folgende Kriterium von Grauert f\u00fcr Vollst\u00e4ndigkeit bewiesen: \\(Y\\) sei ein Pr\u00e4schema, \\(p:X\\to Y\\) ein separierter quasikompakter Morphismus, \\({\\mathcal L}\\) ein invertierbarer \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul. \\({\\mathcal L}\\) ist genau dann \\(p\\) vollst\u00e4ndig, wenn ein \\(Y\\)-Pr\u00e4schema \\(C\\) und ein \\(Y\\)-Schnitt \\(\\varepsilon:Y\\to C\\) von \\(C\\) existiert, sowie ein \\(Y\\) Morphismus \\(q:{\\mathbf V}({\\mathcal L})\\to C\\), so da\u00df\\   \\[ \\begin{tikzcd} X\\ar[r,\"j\"]\\ar[d,\"p\" ']&\\mathbf V({\\mathcal L})\\ar[d,\"q\"]\\\\ Y\\ar[r,\"\\varepsilon\" '] & C \\rlap{\\,,}\\end{tikzcd} \\tag{i} \\]  wo \\(j\\) der Nullschnitt des Geradenb\u00fcndels \\({\\mathbf V}({\\mathcal L})\\) ist, kommutativ ist, und (ii) die Einschr\u00e4nkung von \\(q\\) auf \\({\\mathbf V}({\\mathcal L})-j(X)\\) eine offene quasikompakte Einbettung \\({\\mathbf V}({\\mathcal L})-j(X)\\to C\\) ist, deren Bild \\(\\varepsilon(Y)\\) nicht trifft.  Dem ersten Teil des 3. Kapitels vorangestellt sind wieder f\u00fcnf Paragraphen des Kapitels 0. Einer derselben befa\u00dft sich zun\u00e4chst mit repr\u00e4sentierbaren Funktoren. Ist \\({\\mathbf C}\\) irgendeine Kategorie und \\({\\mathbf E}\\) die Kategorie der Mengen, so wird f\u00fcr ein festes Objekt \\(X\\in{\\mathbf C}\\) durch \\(Y\\rightsquigarrow h_X(Y)= \\Hom_{\\mathbf C}(Y,X)\\) ein Kontrafunktor von \\({\\mathbf C}\\) in \\({\\mathbf E}\\) definiert. Man erh\u00e4lt so, wenn \\(X\\) die Kategorie \\({\\mathbf C}\\) durchl\u00e4uft einen Funktor \\(h:{\\mathbf C}\\to{\\mathbf {Hom}}({\\mathbf C}^0,{\\mathbf E})\\) von \\({\\mathbf C}\\) in die Kategorie der Kontrafunktoren von \\({\\mathbf C}\\) in \\({\\mathbf E}\\). Ist \\(F\\) irgendein Kontrafunktor \\(\\in{\\mathbf {Hom}}({\\mathbf C}^0,{\\mathbf E})\\), so hat man eine nat\u00fcrliche Bijektion von \\(\\Hom(h_X,F)\\) in \\(F(X)\\). F\u00fcr \\(F=h_X\\), erh\u00e4lt man so: Der Funktor \\(h:{\\mathbf C}\\to {\\mathbf {Hom}}({\\mathbf C}^0,{\\mathbf E})\\) ist vollkommen treu (pleinement fid\u00e8le), d.h. die kanonische Abbildung \\(\\Hom(X,X')\\to\\Hom (h_X,h_{X'})\\) ist eine Bijektion, und definiert eine \u00c4quivalenz von \\({\\mathbf C}\\) mit der vollen Unterkategorie der Funktoren der Form \\(h_X\\), \\(X\\in{\\mathbf C}\\). Diese Kontrafunktoren hei\u00dfen repr\u00e4sentierbare Kontrafunktoren.   Eine innere Verkn\u00fcpfung (loi de composition interne) auf \\(X\\) wird nun definiert durch einen Morphismus von Funktoren \\(\\gamma_X:h_X\\times h_X\\to h_X\\). Dabei ist f\u00fcr alle \\(Y\\in{\\mathbf C}\\) \\((h_X\\times h_X)(Y)= h_X(Y)\\times h_X(Y)\\), wo das rechte \\(\\times\\) das \u00fcbliche kartesische Produkt in \\({\\mathbf E}\\) bezeichnet. F\u00fcr jedes \\(Y\\in{\\mathbf C}\\) ist demnach \\(\\gamma_X(Y)\\) eine Abbildung \\(\\gamma_X(Y): h_X(Y)\\times h_X(Y)\\to h_X(Y)\\), also eine innere Verkn\u00fcpfung in \\(h_X(Y)\\), so da\u00df\\ f\u00fcr jeden Morphismus \\(u:Y\\to Y'\\) in \\({\\mathbf C}\\)  \\[ \\begin{tikzcd} [column sep=2.5cm] h_X(Y')\\times h_X(Y') \\ar[r,\"h_X(u)\\times h_X(u)\"]\\ar[d,\"\\gamma_X(Y^\\prime)\" '] & h_X(Y)\\times h_X(Y) \\ar[d,\"\\gamma_X(Y)\"]\\\\  h_X(Y^\\prime) \\ar[r,\"h_X(u)\" '] &  h_X(Y) \\end{tikzcd} \\]   kommutativ, d.h. \\(h_X(u)\\) ein Homomorphismus von \\(h_X(Y')\\) in \\(h_X(Y)\\) ist. Wenn \\(\\gamma_X\\) so beschaffen ist, da\u00df\\ \\(\\gamma_X(Y)\\) f\u00fcr alle \\(Y\\subset{\\mathbf C}\\) eine Gruppe auf \\(h_X(Y)\\) definiert, so hei\u00dft \\(X\\) mit \\(\\gamma_X\\) eine \\({\\mathbf C}\\)-Gruppe oder eine Gruppe in \\({\\mathbf C}\\). Analog definiert man \\({\\mathbf C}\\)-Ringe usw. Existiert in \\({\\mathbf C}\\) das Produkt \\(X\\times X\\), dann ist \\(h_{X\\times X}\\times h_X\\times h_X\\) und der funktorielle Morphismus \\(\\gamma_X\\) definiert eindeutig einen Morphismus \\(c_X\\in \\Hom_{\\mathbf C}(X\\times X,X)\\), und eine innere Verkn\u00fcpfung auf \\(X\\) wird daher auch gegeben durch einen Morphismus \\(c_X: X\\times X\\).  Ein weiterer Paragraph bringt allgemeines \u00fcber die von C. Chevalley eingef\u00fchrten konstruierbaren Mengen, insbesondere in Noetherschen R\u00e4umen. Konstruierbare Mengen sind im Falle der klassischen algebraischen Geometrie die endlichen Durchschnitte von in der Zariski-Topologie abgeschlossenen und offenen Teilmengen. Schlie\u00dflich bringt ein Paragraph weitere Eigenschaften flacher Moduln (modules plats) und Erweiterungen, bez\u00fcglich deren Beweis auf Bourbaki, \u00c9l\u00e9ments de math\u00e9matique. Fasc. XXVIII: Alg\u00e8bre commutative. Chap. III., IV. (Paris 1961) verwiesen wird, und ein Paragraph Erg\u00e4nzungen haupts\u00e4chlich zu des Verf. T\u00f4hoku-Arbeit [Tohoku Math. J., II. Ser. 9, 119--221 (1957; Zbl 0118.26104)] \u00fcber spektrale Folgen, Hypercohomologie eines Funktors bez\u00fcglich eines Komplexes, \u00dcbergang zu induktiven Limites in der Hypercohomologie und anderes. Ferner werden Erg\u00e4nzungen zur Garbencohomologie, die h\u00f6heren direkten Bilder, das sind die rechts abgeleiteten Funktoren des linksexakten Funktors ``direktes Bild'' und die lokalen Ext-Funktoren sowie die Hypercohomologie des Funktors ``direktes Bild'' behandelt. Schlie\u00dflich ist ein Paragraph noch den projektiven Limites gewidmet, insbesondere wird untersucht, wann der Funktor \\(\\varprojlim\\) exakt ist (Bedingung von Mittag-Leffler).   Von dem eigentlichen 3. Kapitel, von dem in einer \u00dcbersicht die Titel von 11 Paragraphen angegeben werden, enth\u00e4lt dieser 1. Teil die Paragraphen 1--5. Inzwischen ist ein zweiter Teil mit den Paragraphen 6 und 7 erschienen. Von den weiteren Paragraphen liegt zur Zeit z.B. schon teilweise \\S9, Relative und lokale Cohomologie, lokale Dualit\u00e4t, als Seminarausarbeitung des S\u00e9minaire de G\u00e9om\u00e9trie alg\u00e9brique 1962 am Inst. Haut. \u00c9tud. Sci. in einer vorl\u00e4ufigen Form vor [SGA 2, S\u00e9m. G\u00e9om. Alg. (1962; Zbl 0159.50402)]. Die ersten 5 Paragraphen des ersten Teils enthalten in den Paragraphen 1 und 2 die Serreschen Resultate aus FAC \u00fcber die Cohomologie affiner und projektiver Variet\u00e4ten in dem allgemeinen Rahmen der Schemata sowie in den folgenden 3 Paragraphen des Verf. Erweiterung des Endlichkeitssatzes auf eigentliche Morphismen und auf formelle Schemata sowie die fundamentalen S\u00e4tze \u00fcber die Beziehungen zwischen gew\u00f6hnlicher und formeller Cohomologie zusammen mit einem Existenzsatz, die z.B. einen nat\u00fcrlichen Beweis des Zariskischen Zusammenhangssatzes liefern.   Im Einzelnen beginnt \\S1 mit einigen Eigenschaften des Koszul-Komplexes (complexe de l'alg\u00e8bre ext\u00e9rieure) des Ringes \\(A\\) zu einem Elementsystem \\({\\mathbf f}= (f_1,\\dots,f_r)\\), der hier mit \\(K_\\bullet ({\\mathbf f})\\) bezeichnet wird. F\u00fcr ein zweites Elementsystem \\({\\mathbf g}= (g_1,\\dots,g_r)\\) definiert man \\({\\mathbf {fg}}= (f_1g_1,f_2g_2,\\dots,f_rg_r)\\) und hat einen kanonischen Homomorphismus \\(\\varphi_g:K_\\bullet(fg)\\to K_\\bullet(f)\\). F\u00fcr einen \\(A\\)-Modul \\(M\\) sei \\(K_\\bullet({\\mathbf f},M)= K_\\bullet({\\mathbf f})\\underset {A}\\times M\\), \\(K^\\bullet({\\mathbf f},M)= \\Hom_A(K_\\bullet({\\mathbf f}),M)\\) und \\(H_\\bullet({\\mathbf f},M)= H_\\bullet(K_\\bullet({\\mathbf f},M))\\) die Homologie bzw. \\(H^\\bullet({\\mathbf f},M)= H^\\bullet(K^\\bullet({\\mathbf f},M))\\) die Cohomologie der Komplexe. Ist das Ideal \\(({\\mathbf f})=A\\), dann sind die Komplexe \\(K_\\bullet({\\mathbf f})\\) und \\(K^\\bullet({\\mathbf f})\\) homotop trivial, also ist \\(H_\\bullet({\\mathbf f},M)= H^\\bullet({\\mathbf f},M)=0\\). Die Bedeutung des Koszul-Komplexes f\u00fcr die Cohomologie liegt in folgender Tatsache: Ist \\(X\\) ein Pr\u00e4schema mit Noetherschem unterliegendem Raum oder ein quasikompaktes Schema, \\({\\mathcal F}\\) ein q.k. (d.h. quasikoh\u00e4renter) \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul, \\(A= \\Gamma(X,{\\mathcal O}_X)\\), \\(M= \\Gamma(X,{\\mathcal F})\\), \\({\\mathbf f}=(f_1,\\dots,f_r)\\) ein System von Elementen aus \\(A\\), \\(U_i= X_{fi}\\) die offene Menge der \\(x\\in X\\) mit \\(f_i(x)\\neq 0\\), \\(U= \\bigcup_{i=1}^r U_i\\), \\({\\mathfrak U}\\) die \u00dcberdeckung \\((U_i)_{1\\leq i\\leq r}\\) von \\(U\\), so hat man einen kanonischen Isomorphismus der Gruppe der alternierenden \u010cechschen \\(p\\)-Koketten zur \u00dcberdeckung \\({\\mathfrak U}\\) mit Koeffizienten in \\({\\mathcal F}\\)  \\[ C^p({\\mathfrak U},{\\mathcal F})\\overset\\sim\\rightarrow C_{p+1}\\big(({\\mathbf f}),M\\big) \\underset{\\text{def}}= \\varinjlim_n K^{p+1}({\\mathbf f}^n,M), \\]  wo rechts der induktive Limes des Systems von \\((p+1)\\)-Bestandteilen der KoszulKomplexe \\(K^\\bullet({\\mathbf f}^n,M)\\) zu den Elementsystemen \\(({\\mathbf f}^n)\\) mit den Homomorphismen \\(\\varphi_{{\\mathbf f}^{m-n}}:K^\\bullet({\\mathbf f}^n,M)\\to K^\\bullet({\\mathbf f}^m,M)\\) f\u00fcr \\(0\\leq n\\leq m\\) steht. Dieser Isomorphismus ist mit Korandbildung vertr\u00e4glich. Somit hat man, wenn  \\[ C^\\bullet\\big(({\\mathbf f}),M\\big) \\underset{\\text{def}}= \\varinjlim_nK^\\bullet({\\mathbf f}^n,M) \\quad\\text{und}\\quad H^q\\big(({\\mathbf f}),M\\big) \\underset{\\text{def}}= H^q\\big(C^\\bullet({\\mathbf f}),M\\big)= \\varinjlim_nH^q({\\mathbf f}^n,M) \\]  kanonische Isomorphismen der \u010cechschen Cohomologiegruppen zur \u00dcberdeckung \\({\\mathfrak U}\\) mit Koeffizienten in \\({\\mathcal F}\\), \\(H^p({\\mathfrak U},{\\mathcal F})\\overset\\sim\\rightarrow H^{p+l}(({\\mathbf f}),M)\\) f\u00fcr \\(p\\geq1\\) und eine kanonische exakte Folge  \\[ 0\\to H^0\\big(({\\mathbf f}),M\\big)\\to M\\to H^0({\\mathfrak U},{\\mathcal F})\\to H^1\\big(({\\mathbf f}),M\\big)\\to 0. \\]  Ist nun insbesondere \\(X\\) ein affines Schema, so hat man beliebig feine endliche \u00dcberdeckungen von \\(X\\) durch Mengen \\(X_{fi}=D(f_i)\\), \\(f_i\\in A\\), und das von einem zugeh\u00f6rigen Elementsystem erzeugte Ideal \\((f_i)_{1\\leq i\\leq r}=A\\). \u00dcbergang zum Limes liefert f\u00fcr die \u010cechsche Cohomologie [vgl. \\textit{R. Godement}, Topologie alg\u00e9brique et th\u00e9orie des faisceaux. Paris: Hermann \\& Cie. (1958; Zbl 0080.16201)] \\(\\check H^p(X,{\\mathcal F})=0\\) und ebenso f\u00fcr jedes \\(X_fH^p(X_f,{\\mathcal F})=0\\) f\u00fcr \\(p>0\\). Dann ist aber auch die Garbencohomologie \\(H^p(X,{\\mathcal F})=0\\) f\u00fcr \\(p>0\\). Als Corollar ergibt sich. Ist \\(f:X\\to Y\\) affin, \\({\\mathcal F}\\) ein q.k. \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul, so ist \\(R^qf_* ({\\mathcal F})=0\\) f\u00fcr \\(q>0\\) und man hat kanonische Isomorphismen \\(H^p(Y,f_*({\\mathcal F})) \\overset\\sim\\rightarrow H^p (X,{\\mathcal F})\\) f\u00fcr jedes \\(p\\).   F\u00fcr ein beliebiges Schema \\(X\\) und eine \u00dcberdeckung \\({\\mathfrak U}= (U_\\alpha)\\) von \\(X\\) durch offene affine Mengen \\(U_\\alpha\\) und jeden q.k. \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul \\({\\mathcal F}\\) hat man daher nach Leray \\(H^\\bullet(X,{\\mathcal F})\\cong H^\\bullet({\\mathfrak U},{\\mathcal F})\\).-- \\S2 enth\u00e4lt die Cohomologietheorie projektiver Morphismen. Analog zu obigem Ergebnis \u00fcber die \u010cech Cohomologie zu einer bestimmten \u00dcberdeckung \\({\\mathfrak U}= (U_i)_{1\\leq i\\leq r}\\) von \\(U=\\bigcup_i U_i\\) mit Koeffizienten in einem q.k. \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul \\({\\mathcal F}\\) erh\u00e4lt man unter denselben Voraussetzungen \u00fcber \\(X\\) f\u00fcr einen invertierbaren \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul \\({\\mathcal L}\\) mit \\(S= \\Gamma_*(X,{\\mathcal L}) \\underset{\\text{def}}= \\bigoplus\\limits_{n\\in{\\mathbf Z}} \\Gamma(X,{\\mathcal L}^{\\otimes n})\\),  \\[ M=\\Gamma_*({\\mathcal L},{\\mathcal F}) \\underset{\\text{def}}= \\bigoplus_{n\\in{\\mathbf Z}} \\Gamma(X,{\\mathcal F}\\oplus{\\mathcal L}^{\\otimes n}) \\]  und ein System \\(({\\mathbf f})= (f_1,\\dots, f_r)\\) von homogenen Elementen aus \\(S\\) mit analog definierten \\(U_i= X_{fi}\\), f\u00fcr die graduierten \\(S\\)-Moduln  \\[ H^p\\big({\\mathfrak U},{\\mathcal F}(*)\\big) \\underset{\\text{def}}= \\bigoplus_{n\\in{\\mathbf Z}} H^p\\big({\\mathfrak U},{\\mathcal F}(n)\\big) \\overset\\sim\\rightarrow H^{p+1}\\big(({\\mathbf f}),M\\big) \\text{ f\u00fcr }p\\geq 1 \\quad\\text{und} \\]   \\[ 0\\to H^0\\big(({\\mathbf f}),M\\big)\\to M\\to H^0\\big({\\mathfrak U},{\\mathcal F}(*)\\big)\\to H^1\\big(({\\mathbf f}),M\\big)\\to 0 \\]  exakt. Ist \\(X\\) ein quasikompaktes Schema und sind die \\(U_i=X_{fi}\\) affin, so ist nach Leray \\(H^p({\\mathfrak U},{\\mathcal F}(*))\\cong H^p(U,{\\mathcal F}(*))\\). Man hat damit also eine M\u00f6glichkeit gewonnen, \\( H^p(U,{\\mathcal F}(*))\\) zu berechnen. Analog gilt f\u00fcr einen positiv graduierten Ring \\(S\\), einen graduierten \\(S\\)-Modul \\(M\\) und homogene Elemente \\(f_i\\) \\((1\\leq i\\leq r)\\in S_+\\), wenn \\(X = \\text{Proj}(S)\\), \\(U_i=D_+(f_i)\\), \\(U=\\bigcup_i U_i\\), \\(\\widetilde{M(n)}\\) den zu dem \\(S\\)-Modul \\(M (n)\\) geh\u00f6rigen q.k. \\(O_X\\)-Modul bezeichnet: \\(H^p(U,\\widetilde{M(*)}) \\overset\\sim\\rightarrow H^{p+1}(({\\mathbf f}),M)\\) und  \\[ 0\\to H^0\\big(({\\mathbf f}),M\\big)\\to M\\to H^0\\big(U, \\widetilde{M(*)}\\big)\\to H^1\\big(({\\mathbf f}),M\\big)\\to 0 \\]  ist exakt. Dies erlaubt im Falle \\(S=A[T_0,\\dots,T_r]\\), \\(({\\mathbf f})= (T_0,\\dots,T_r)\\) die explizite Berechnung der \\(H^i(X, {\\mathcal O}_X(*))\\) f\u00fcr \\(X = \\text{Proj}(S)\\). Damit ist man nun in der Lage, das Fundamentaltheorem von Serre f\u00fcr projektive Morphismen durch Reduktion auf den Fall \\(X = \\text{Proj}(S)\\), \\(S =A [T_0,\\dots,T_r]\\), und in diesem Fall durch absteigende Induktion nach \\(q\\) zu beweisen: Ist \\(Y\\) ein Noethersches Pr\u00e4schema, \\(f:X\\to Y\\) ein eigentlicher Morphismus, \\({\\mathcal L}\\) ein invertierbarer bez\u00fcglich \\(f\\) vollst\u00e4ndiger \\({\\mathcal O}_X \\)-Modul, dann gilt f\u00fcr jeden koh\u00e4renten \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul \\({\\mathcal F}\\) mit \\({\\mathcal F}(n) ={\\mathcal F}\\underset {{\\mathcal O}_Y}\\times{\\mathcal L}^{\\otimes n}\\). (i) Die \\(R^q f_*({\\mathcal F})\\) sind koh\u00e4rente \\({\\mathcal O}_Y\\)-Moduln. (ii) Es existiert ein \\(n_0\\), so da\u00df\\ f\u00fcr \\(n\\geq n_0\\) \\(R^qf_*({\\mathcal F}(n))=0\\) f\u00fcr alle \\(q>0\\). (iii) Es existiert ein \\(n_0\\), so da\u00df\\ f\u00fcr \\(n\\geq n_0\\) der kanonische Homomorphismus \\(f^*(f_*({\\mathcal F}(n)))\\to{\\mathcal F}(n)\\) surjektiv ist. Umgekehrt folgt f\u00fcr einen beliebigen invertierbaren \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul \\({\\mathcal L}\\) aus (ii) die Vollst\u00e4ndigkeit von \\({\\mathcal L}\\) bez\u00fcglich \\(f\\). Als Anwendung ergibt sich zun\u00e4chst wie bei Serre f\u00fcr ein Noethersches Pr\u00e4schema \\(Y\\), eine positiv graduierte q.k. endlich erzeugte \\({\\mathcal O}_Y\\)-Algebra \\({\\mathcal B}\\) und \\(X = \\text{Proj}({\\mathcal B})\\) eine \u00c4quivalenz zwischen der Kategorie der koh\u00e4renten \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduln und einer Quotientenkategorie einer Unterkategorie der Kategorie der q.k. graduierten \\({\\mathcal B}\\)-Moduln \u00fcber \\(Y\\). (Bem. des Ref.: Eine entsprechende \u00c4quivalenz erh\u00e4lt man f\u00fcr die Kategorie der q.k. \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduln.) Ferner erh\u00e4lt man folgenden Satz: Ist \\(Y\\) ein Noethersches, integeres Pr\u00e4schema, \\(X\\) integer und \\(f:X\\to Y\\) ein projektiver birationaler Morphismus; dann existiert ein koh\u00e4rentes gebrochenes Ideal \\({\\mathcal J}\\subset{\\mathcal R}(Y)\\), \\({\\mathcal R}(Y)\\) die Garbe der Keime rationaler Funktionen, auf \\(Y\\), so da\u00df\\ \\(X\\) \\(Y\\)-isomorph ist dem durch Aufblasen von \\({\\mathcal J}\\) aus \\(Y\\) erhaltenen Pr\u00e4schema. Insbesondere gilt: Sind \\(X\\) und \\(Y\\) zwei integere \u00fcber \\(k\\) projektive Schemata und ist \\(f:X\\to Y\\) ein birationaler \\(k\\) Morphismus, dann ist \\(X\\) \\(k\\)-isomorph zu einem \\(Y\\)-Schema, das durch Aufblasen eines abgeschlossenen (nicht notwendig reduzierten) Unterschemas \\(Y'\\) von \\(Y\\) aus \\(Y\\) entstanden ist.   \\S3 enth\u00e4lt den Endlichkeitssatz f\u00fcr eigentliche Morphismen: Ist \\(Y\\) ein lokal Noethersches Pr\u00e4schema, \\(f:X\\to Y\\) ein eigentlicher Morphismus, dann sind f\u00fcr jeden koh\u00e4renten \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul \\({\\mathcal F}\\) die h\u00f6heren Bilder \\(R^qf_*({\\mathcal F})\\) koh\u00e4rente \\({\\mathcal O}_Y\\)-Moduln f\u00fcr \\(q\\geq 0\\). Der Beweis verwendet das ``Lemma de d\u00e9vissage''. \\(X\\) sei ein Noethersches Pr\u00e4schema, \\({\\mathbf K}\\) die abelsche Kategorie der koh\u00e4renten \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduln, \\({\\mathbf K}'\\) eine exakte Untermenge von \\({\\mathbf K}\\) (d.h. \\(0\\in{\\mathbf K}'\\) und \\(0\\to A'\\to A\\to A''\\to 0\\) exakt in \\({\\mathbf K}\\), zwei der \\(A', A, A''\\in {\\mathbf K}'\\), so folgt auch das dritte \\(\\in {\\mathbf K}'\\)), \\(X'\\) eine abgeschlossene Teilmenge des Raumes \\(X\\). Existiert nun f\u00fcr jede abgeschlossene irreduzible Teilmenge \\(Y\\) von \\(X'\\) mit allgemeinem Punkt \\(y\\) ein \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul \\({\\mathcal G}\\in{\\mathbf K}'\\), so da\u00df\\ die Faser \\({\\mathcal G}_y\\) ein \\(k(y)\\) Vektorraum der Dimension 1 ist, so enth\u00e4lt \\(K'\\) jeden koh\u00e4renten \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul mit Tr\u00e4ger in \\(X'\\).   Ein entsprechender Endlichkeitssatz wird f\u00fcr formelle Schemata bewiesen.   \\S4 schlie\u00dflich bringt die fundamentalen Tatsachen \u00fcber Vertauschbarkeit von direktem Bild und Komplettierung bei eigentlichen Morphismen: \\(X, Y\\) seien Noethersche Pr\u00e4schemata, \\(f:X\\to Y\\) ein eigentlicher Morphismus, \\(Y'\\subset Y\\) abgeschlossen und \\(X'= \\bar f^1(Y')\\subset X\\), \\(\\widehat{X}\\) bzw. \\(\\widehat{Y}\\) die durch Komplettierung von \\(X\\) bzw. \\(Y\\) l\u00e4ngs \\(X'\\) bzw. \\(Y'\\) erhaltenen formellen Pr\u00e4schemata, \\(\\widehat{f}: \\widehat{X}\\to \\widehat{Y}\\) die Komplettierung von \\(f\\), \\(F\\) ein koh\u00e4renter \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul und \\(\\widehat{F}\\) seine Komplettierung im Sinne von Kap. I, ein koh\u00e4renter \\({\\mathcal O}_{\\widehat{X}}\\)-Modul, \\({\\mathcal J}\\) ein q.k. Ideal \\(\\subset{\\mathcal O}_Y\\) mit Tr\u00e4ger \\(({\\mathcal O}_Y/{\\mathcal J})= Y'\\). Bezeichnet man f\u00fcr \\(k>0\\) die koh\u00e4renten \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduln \\({\\mathcal F}\\bigotimes_{{\\mathcal O}_Y} ({\\mathcal O}_Y/{\\mathcal J}^{k+1})\\) mit \\({\\mathcal F}_k\\), so hat man ein kommutatives Diagramm von kanonischen topologischen Isomorphismen   \\[ \\begin{tikzcd}[column sep=tiny]\\left(R^nf_*(\\mathcal F)\\right)^\\wedge \\ar[rr,\"\\sim\"]\\ar[dr] && R^n \\widehat{f}_*(\\widehat{\\mathcal F})\\ar[dl]\\\\ & \\varprojlim_k R^nf_*(\\mathcal F_k) & \\end{tikzcd} \\]   und \\(R^n\\widehat{f}_*({\\widehat{\\mathcal F}})\\) ist ein koh\u00e4renter \\({\\mathcal O}_{\\widehat{X}}\\)-Modul.   Als Folgerung erh\u00e4lt man: Ist \\(Y\\) lokal Noethersch, \\(f:X\\to Y\\) eigentlich und \\(F\\) koh\u00e4renter \\({\\mathcal O}_X\\)-Modul, dann ist f\u00fcr \\(y\\in Y\\) die Faser \\((R^nf_*({\\mathcal F}))_y\\) ein endlich erzeugter \\({\\mathcal O}_y\\)-Modul, also separiert in der \\(m_y\\)-adischen Topologie und man hat einen kanonischen topologischen Isomorphismus  \\[ \\left(R^nf_*({\\mathcal F})\\right)_y^\\wedge \\xrightarrow{\\sim} \\varprojlim_k H^n\\left(\\bar f^1(y),{\\mathcal F}\\bigoplus_{{\\mathcal O}_Y}({\\mathcal O}_y/m_y^k)\\right). \\]  F\u00fcr \\(n=0\\) erh\u00e4lt man so den Zusammenhangssatz von Zariski: Ist \\(Y\\) ein lokal Noethersches Pr\u00e4schema, \\(f:X\\to Y\\) eigentlich, so ist \\(f_*({\\mathcal O}_X)\\) eine koh\u00e4rente \\({\\mathcal O}_Y\\)-Algebra. \\(Y'\\) sei daszu dieser geh\u00f6rige \u00fcber \\(Y\\) endliche affine \\(Y\\)-Schema, also mit \\(f_*({\\mathcal O}_{Y'})= f_*({\\mathcal O}_X)\\). Dann hat man (vgl. Kap. II) eine kanonische Faktorisierung von \\(f\\) in \\(X\\xrightarrow{f'}Y'\\to Y\\) (Steinsche Faktorisierung). \\(f'\\) ist eigentlich, \\(f_*'({\\mathcal O}_X)\\simeq{\\mathcal O}_Y\\), und die Faser \\(\\overline{f'}^1(y)\\) von \\(f'\\) sind zusammenh\u00e4ngend und nicht leer f\u00fcr alle \\(y'\\in Y'\\). Daraus ergeben sich mannigfache Folgerungen unter anderem Zariskis ``main theorem''.   Ein Existenztheorem in \\S5 vervollst\u00e4ndigt diese Theorie: \\(A\\) sei ein adischer Noetherscher Ring, \\(J\\) ein Definitionsideal in \\(A\\), \\(Y= \\text{Spec}(A)\\), \\(Y'\\) die durch \\(J\\) definierte abgeschlossene Teilmenge von \\(Y\\), \\(f:X\\to Y\\) ein separierter Morphismus endlichen Typs und \\(X'= \\bar f^1(Y')\\). Bezeichnen \\(\\widehat{X}\\) bzw. \\(\\widehat{Y}\\) und \\(\\widehat{f}:\\widehat{X}\\to \\widehat{Y}\\) die Komplettierungen von \\(X\\) bzw. \\(Y\\) l\u00e4ngs \\(X'\\) bzw. \\(Y'\\) und von \\(f\\), so definiert der Funktor \\(F\\rightsquigarrow \\widehat{F}\\) eine \u00c4quivalenz zwischen der Kategorie der koh\u00e4renten \\({\\mathcal O}_X\\)-Moduln mit eigentlichem Tr\u00e4ger auf \\(\\text{Spec}(A)\\) und der Kategorie der koh\u00e4renten \\({\\mathcal O}_{\\widehat{X}}\\)-Moduln mit eigenlichem Tr\u00e4ger auf \\(\\text{Spf}(A)\\).   Ist \\(f\\) eigentlich, so gilt der obige Satz ohne die beiden Einschr\u00e4nkungen ``mit eigentlichem Tr\u00e4ger''.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2626260$BF46FD0F-649F-41F0-B3F2-F8AEF0B7C103","rank":"normal"}],"P1447":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1447","hash":"e7f22693de8cd2e10256dca1c5d88597313687c1","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":769518,"id":"Q769518"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2626260$99DB7E0D-1694-4E85-B2CF-E2B2CC958D6A","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"351fe27384a7bb55fc0f81ddf3c3e13c4ba89d66","datavalue":{"value":"14-02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2626260$48701A24-7428-453D-998F-485F56DA3433","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"c87f7570997ea2f4f93aa8fae148720e8356d94b","datavalue":{"value":"14Axx","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2626260$F854E277-28FF-4328-9A6D-B20D9E52D50E","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"ee12a3d6998955e5fcf4fd70a9395c19fd828c2b","datavalue":{"value":"14Fxx","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2626260$016E4CE6-94B0-4766-B2E8-75C146ED0E4A","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"c1a383496ab90b0801a9cc143c3d7ec750756748","datavalue":{"value":"3193326","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2626260$F92CA017-14AE-43B5-95E9-94C944E303BF","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"17064b8f5db14d0e12dddae734ea238e9822d0de","datavalue":{"value":"algebraic geometry","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2626260$6C2F29A7-1068-4846-9957-48C83F1EB320","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2626260$C37070A3-1CCF-4CBB-AB24-A26E8F01B8DB","rank":"normal"}],"P223":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P223","hash":"526574fc59d6a0f0ee599067ed0b2a9df2c6a80c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5810622,"id":"Q5810622"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2626260$BF4DCE52-3F90-4D00-9018-73451DF41F60","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P223","hash":"f91a79315061d2a57753f7a9e1be68e73a6db7ae","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":3283972,"id":"Q3283972"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2626260$70503FC7-D733-4EA5-8DB1-17BC07F6E550","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P223","hash":"99dcdd4cb9217b852458159af5499172b2c3e89a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":3228655,"id":"Q3228655"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2626260$18483CF2-523A-4F3B-81FC-03358CA56D0A","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P223","hash":"b30501e97c36c2009bef9675f938c81cedd9670e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":769701,"id":"Q769701"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2626260$85CF0377-E3B9-4C86-8EC3-367DD74DE953","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"9f6f845d309a53c7fc75df76a651d906a658b680","datavalue":{"value":"W4230154978","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2626260$53A5419F-3DF8-48F1-BAFD-6178F3081D2F","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"90704c207e2817bc68c833c8b49c1a22ed47c7b4","datavalue":{"value":"10.1007/BF02684273","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2626260$12499B27-1C1A-4CD6-AF09-871E18E40A06","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"8d1f3e56a0409ac02837e48c31b584dcaf25bc94","datavalue":{"value":"10.1007/BF02684274","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2626260$4F3E2C46-3EEC-4C14-9F6E-BB733E7B69E5","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"8e384f6fa261af80de36602e84c1af4ffe64510e","datavalue":{"value":"10.1007/BF02684778","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2626260$C54009B7-2E25-4413-9106-2D51C1DFC3F0","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"f4e58b5e0abf81d09e2243238856812fc0b031fc","datavalue":{"value":"10.1007/BF02699291","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2626260$0D7B7212-1017-4A85-9651-121D98E4BFF8","rank":"normal"}],"P12":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P12","hash":"ac0f29734f81c51986c00f99e23787b6a6121541","datavalue":{"value":"Q55867081","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2626260$DF954B86-7D30-459B-B1F3-1B24771AC122","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"b62273b366a65ace0b04125cc4d4f9fee20f2837","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481132,"id":"Q6481132"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2626260$AE844A64-9FFC-4FEC-B2A0-3471AA677FBC","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2626260","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2626260"}}}}}