{"entities":{"Q2647271":{"pageid":2658014,"ns":120,"title":"Item:Q2647271","lastrevid":48638059,"modified":"2026-01-05T11:21:55Z","type":"item","id":"Q2647271","labels":{"en":{"language":"en","value":"On the arithmetic theory of algebraic function fields"}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 3044812"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2647271$1F803AA1-47E0-4EA6-A8C1-7DA105FFBC1D","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"6752d63a6628eae16fb60c97b96457831d83fbcc","datavalue":{"value":{"text":"On the arithmetic theory of algebraic function fields","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2647271$9AB931D0-D5C6-408A-9618-F9346C286890","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"47695ac5817422a528fa8b2395dee18517aef2aa","datavalue":{"value":"0028.34101","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2647271$E89F77DA-6A1E-48C9-88DB-C89C2D1B9869","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e4e9f74f433df1c7c3e6e0c6ffc626db22235172","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":169192,"id":"Q169192"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2647271$6C29C611-8A89-4B0F-B78C-2417F3A25B66","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"a6e8d5cfa941f0abf28997ed7977dfb1ee35cd2f","datavalue":{"value":{"time":"+1942-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2647271$46178FF6-7410-488C-8E0C-83D72857D17E","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"b52963b82e5114ae676898d7aebdfbdc916a4666","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/146296","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q2647271$6E602489-229B-4906-B9E4-9A7C2D5CC3D5","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"36792e7984c90f3f8e0c3bf94e305e08e008935f","datavalue":{"value":"Verf. unternimmt es in dieser Arbeit, eine Reihe von Tatsachen aus der Theorie der algebraischen Funktionen einer Unbestimmten, die in den letzten Jabren in vieler Hinsicht fortentwickelt worden ist, zusammenh\u00e4ngend darzustellen. Es handelt sich vor allem um die zahlentheoretische Seite der Theorie und die algebraischen Grundlagen f\u00fcr die S\u00e4tze \u00fcber rationale und ganzzahlige Punktgruppen auf algebraischen Kurven, die entsprechenden S\u00e4tze f\u00fcr \\(p\\)-adische Punktgruppen und Punktgruppen mod \\(p\\) von Lutz und Hasse und die algebraische Klassenk\u00f6rperkonstruktion von Deuring. \\S 1 enth\u00e4lt die Grundbegriffe, algebraische Funktionenk\u00f6rper \\(K/\\Omega\\), Divisoren, rationale Punkte (Primdivisoren ersten Grades), algebraische Punkte (Primdivisoren ersten Grades der durch algebraischen Abschlu\u00df des Konstantenk\u00f6rpers \\(\\Omega\\) zu \\(\\overline{\\Omega}\\) entstehenden algebraisch abgeschlossenen Konstantenerweiterung \\(\\overline{K:\\overline{\\Omega}}\\); \\S 2 die wichtigsten Tatsachen \u00fcber Divisorenklassen, Riemann-Rochschen Satz und Folgerungen, ferner einen wohl neuen Satz: Ist \\(M\\) eine primitive Klasse, \\(C\\) eine Klasse mit \\(\\deg C \\geq 3g\\) (\\(g\\) Geschlecht), so ist \\(\\{MC\\}=\\{M\\}\\{C\\}\\), wo \\(\\{C\\}\\) den Modul der ganzen Divisoren von \\(C\\) bezeichnet, schlie\u00dflich die zu einem ganzen Divisor \\(\\mathfrak m\\) geh\u00f6rige Erzeugung:  Wenn \\(1, x_1,\\dots, x_n\\) eine Basis von \\(\\mathfrak m\\) bedeutet, so ist der Integrit\u00e4tsbereich \\(K^{\\mathfrak m}\\) aller \\(z\\) aus \\(K\\), deren Nenner in Potenzen von \\(\\mathfrak m\\) aufgehen, gleich \\(\\Omega [x_1,\\dots, x_n]\\), also \\(K =\\Omega (x_1,\\dots, x_n)\\). Durch Angabe von \\(x_1,\\dots, x_n\\) und das System (\\(G_0\\)) der algebraischen Gleichungen \u00fcber \\(\\Omega\\) zwischen den \\(x_p\\) ist \\(K\\) gegeben, daher Erzeugung. \\S 3 f\u00fchrt die homogene Betrachtungsweise ein, wobei der Homogenit\u00e4tsfaktor, anders als sonst meist \u00fcblich, aus \\(K\\) genommen wird, was den Vorteil hat, da\u00df er mit in die Arithmetik von \\(K\\) einbezogen werden kann (w\u00fcrde er als neue Unbestimmte angenommen, so ist das nicht m\u00f6glich). Ein homogenes Elementsystem \\(z_0: z_1 : z_2:\\dots : z_k\\) bestimmt eindeutig ein zu ihm proportionales System teilerfremder ganzer Divisoren \\(a_0: a_1 :\\dots :a_k\\), die einer Klasse, der Klasse \\(A\\) des Systems \\(z_0:z_1:\\dots :z_k\\), angeh\u00f6ren. Wenn \\(z_0:z_1:\\dots :z_k\\) eine Basis aller ganzen Divisoren von \\(A\\) ist und \\(A\\) hinreichend hohen Grad hat, so wird jeder algebraische Punkt \\(\\overline{\\mathfrak p}\\) von \\(K\\) eindeutig durch die Verh\u00e4ltnisse \\(z_0(\\overline{\\mathfrak p}):z_1(\\overline{\\mathfrak p}):\\dots :z_k(\\overline{\\mathfrak p})\\) der \\(z_\\nu\\) mod \\(\\overline{\\mathfrak p}\\) festgelegt. Die \\(p_{\\nu} = z(\\overline{\\mathfrak p})\\) hei\u00dfen die homogenen \\(A\\)-Koordinaten von \\(\\overline{\\mathfrak p}\\). Geometrisch bedeutet dies, da\u00df \\(z_0:z_1:\\dots :z_k\\) im projektiven \\(k\\) dimensionalen Raum ein singularit\u00e4tenfreies projektives Modell von \\(K\\) erzeugen. \\(\\Omega(\\overline{\\mathfrak p}=\\Omega(\\overline{p_1},\\dots,\\overline{p_k})=\\Omega(\\overline{p_1}:\\dots:\\overline{p_1})\\) hei\u00dft der Koordinatenk\u00f6rper von \\(\\overline{\\mathfrak m}\\). Dies l\u00e4\u00dft sich auf beliebige ganze Divisoren verallgemeinern und f\u00fchrt auf Darstellungen \\(\\overline{\\mathfrak p} = \\frac{(\\dots,\\overline{p_jz_i-p_iz_j}\\dots)}{(z_0,\\dots,z_k)}\\) bzw \\(\\mathfrak a = \\frac{(A_0(z)\\dots,A_{ra}(z)}{(z_0,\\dots,z_k)^a}\\) der algebraischen Punkte \\(\\overline{\\mathfrak p}\\) bzw. der ganzen Divisoren \\(\\mathfrak a\\) von \\(K\\) als Quotienten von gr\u00f6\u00dften gemeinsamen Teilern von Elementen, d. h. Hauptdivisoren. Dabei sind die \\(A_i(z)\\) Polynome der \\(z_\\nu\\) mit Koeffizienten aus \\(\\Omega\\) den \\(A\\)-Koordinaten von \\(\\mathfrak a\\).   Eine Erzeugung \\(K=\\Omega (z_1,\\dots, z_k)\\) kann durch Einf\u00fchrung von Quotienten \\(z_{\\nu}/z_o\\) statt \\(z_\\nu\\) als homoge Erzeugung \\(K=\\Omega (z_1:\\dots: z_k)\\) mit einem (\\(G_0\\)) entsprechenden homogenen Gleichungssystem (\\(G\\)) zwischen den \\(z_0,z_1,\\dots, z_k\\) aufgefa\u00dft werden. Jedem algebraischen Punkt \\(\\overline{\\mathfrak p}\\) entspricht eine L\u00f6sung \\(p_0: p_1:\\dots: p_k\\) von (\\(G\\)), es gilt aber auch die Umkehrung.  \\S 4 enth\u00e4lt die S\u00e4tze \u00fcber die Divisorenklassengruppen. Klassen von \\(K\\) hei\u00dfen rational, solche von \\(\\overline{K}\\overline{\\Omega}\\) algebraisch, Klassen nullten Grades hei\u00dfen Nullklassen. Ganze Divisoren \\(g\\)-ten Grades hei\u00dfen rationale bzw. algebraische Punktgruppen. Ist \\(\\mathfrak O\\) eine feste Bezugspunktgruppe, so stellen die Br\u00fcche \\(\\mathfrak P\\mathfrak O\\mathfrak P \\) beliebige Punktgruppe, alle Nullklassen dar. F\u00fcr \\(g > 1\\) ist diese Darstellung bei gegebenem \\(\\mathfrak O\\) nicht immer eindeutig, weil es irregul\u00e4re Punktgruppen \\(\\mathfrak P\\) mit \\(\\dim \\mathfrak P > 1\\) gibt. Die Klasse \\(C\\) hei\u00dft \\(\\mathfrak O\\)-regul\u00e4r, wenn \\(\\dim C\\mathfrak O = 1\\) ist, also \\(C\\) durch einen eindeutig bestimmten Quotienten dargestellt wird. Um die irregul\u00e4ren \\(C\\) zu behandeln, gibt es zwei Mittel: erstens den neuen. Satz: Zu gegebener Anzahl \\(r\\) gibt es eine endliche Menge \\(\\mathfrak O_r\\) von algebraischen Punktgruppen \\(\\overline{\\mathfrak O}\\), so da\u00df jedes System von \\(r\\) algebraischen Klassen \\(\\overline{C_1},\\dots, \\overline{C_r}\\) f\u00fcr mindestens ein \\(\\overline{\\mathfrak O}\\) aus \\(\\mathfrak O_r\\) \\(\\overline{\\mathfrak O}\\)-regul\u00e4r ist; zweitens die Methode, als Bezugsgruppe die \\(g\\)-te Potenz \\(\\mathfrak o^g=\\mathfrak O\\) eines Primdivisors zu nehmen, und \\(C\\) durch \\(\\frac{\\mathfrak P_{\\nu}}{\\mathfrak o_{\\nu}}\\) mit ganzem \\(\\mathfrak P_{\\nu}\\) und minimalem \\(\\nu\\) darzustellen, dieses \\(\\mathfrak P_{\\nu}\\) ist eindeutig. Der bekannte Zusammenhang dieser Dinge mit der Theorie der Integrale erster Gattung im klassischen Fall wird noch dargestellt. \\S 5 handelt von dem zu \\(K/\\Omega\\) geh\u00f6rigen Abelschen Funktionenk\u00f6rper \\(\\mathcal K/\\Omega\\), der so erhalten wird: zu \\(\\Omega\\) werden \\(g\\) unabh\u00e4ngige Unbestimmte \\(x_1,\\dots, x_g\\) adjungiert, und in der algebraisch abgeschlossenen H\u00fclle \\(\\overline{\\Omega(x_1,\\dots, x_g)}\\) wird das Kompositum von \\(g\\) zu \\(K = \\Omega(x, y)\\) isomorphen K\u00f6rpern \\(K_i = \\Omega(x_i, y_i)\\) betrachtet, das \\(g!\\) durch \\(x_i,y_i\\mapsto x_{p_i}0, y_{p_i}\\) gegebene Automorphismen hat (\\(p_1,\\dots, p_g\\) alle Permutationen von \\(1,\\dots g\\)): deren Invariantenk\u00f6rper ist \\(\\mathcal K/\\Omega\\). Man kann \\(\\mathcal K\\) auch als Koordinatenk\u00f6rper einer Punktgruppe der Konstantenerweiterung \\(K (x_1,\\dots, x_g)\\Omega (x_1,\\dots, x_g)\\) erhalten, wenn jeder in ihr enthaltene Punkt transzendent, d. h. nicht schon in \\(K/\\Omega\\) enthalten ist (h\u00f6chsttranszendente Punktgruppe); jede solche Punktgruppe definiert einen bestimmten Isomorphismus von \\(K/\\Omega\\) auf einen Teilk\u00f6rper von \\(\\overline{\\Omega(x_1,\\dots, x_g)}/\\Omega\\). Dies sind die \\textit{Darstellungen} von \\(K/\\Omega\\).   In \\S 6 werden die Translationen, Spiegelungen und Meromorphismen des Abelschen Funktionenk\u00f6rpers betrachtet. Ist \\(C\\) eine rationale Nullklasse von \\(K/\\Omega\\), so wird durch \\(\\mathfrak X'\\sim\\mathfrak X C\\) jeder h\u00f6chsttranszendenten Punktgruppe \\(\\mathfrak X\\) umkehrbar eindeutig eine andere h\u00f6chsttranszendente Punktgruppe \\(\\mathfrak X'\\) zugeordnet, deren Koordinatenk\u00f6rper \\(\\Omega(\\mathfrak X')\\) mit \\(\\Omega(\\mathfrak X)\\) zusammenf\u00e4llt. Diese Zuordnung \\(\\mathfrak X\\to\\mathfrak X'\\) und zugleich der entstehende Automorphismus von \\(\\mathcal K\\cong\\Omega(\\mathfrak X')=\\Omega(\\mathfrak X)\\) hei\u00dft die \\textit{Translation} \\(\\tau_o\\). Die \\textit{Spiegelungen} werden \u00e4hnlich erkl\u00e4rt. Es l\u00e4\u00dft sich nun die Wirkung der Multiplikatoren von \\(K/\\Omega\\) (vgl. Ref., [J. Reine Angew. Math. 177, 161--191 (1937; Zbl 0016.34601)]) auf den Abelschen Funktionenk\u00f6rper erkl\u00e4ren: ein Multiplikator \\(\\mu\\) ist ein gewisser Endomorphismus \\(C\\to \\mu C\\) der Massengruppe von \\(K/\\Omega\\). Sind \\(\\mathfrak O\\) und \\(\\mathfrak U\\) rationale Punktgruppen, \\(\\mathfrak Y\\) h\u00f6chsttranszendent, so gibt es in \\(\\Lambda= \\Omega(\\mathfrak Y)\\) mindestens eine Punktgruppe \\(\\mathfrak X\\) mit \\(\\frac{\\mathfrak X}{\\mathfrak O}\\sim \\mu\\frac{\\mathfrak Y}{\\mathfrak U}\\). \\(\\mu\\) hei\u00dft regul\u00e4r, wenn \\(\\mathcal X\\) ebenfalls h\u00f6chsttranszendent ausf\u00e4llt, \\(\\mathfrak X\\) ist dann eindeutig durch \\(\\mathfrak Y, \\mathfrak O,\\mathfrak U\\) bestimmt, die Darstellung \\(\\mathcal K = \\Omega (\\mathfrak X)\\) des Abelschen Funktionenk\u00f6rpers ist in der Darstellung \\(\\Lambda= \\Omega(\\mathfrak Y)\\) enthalten, wodurch, wenn entsprechende Koordinaten von \\(\\mathfrak X\\) und \\(\\mathfrak Y\\) einander zugeordnet werden, ein Meromorphismus \\(\\mu_{\\mathfrak O,\\mathfrak U}\\) von \\(\\Lambda/\\Omega\\) auf \\(\\mathcal K/\\Omega\\) bestimmt ist. \\(\\Lambda=\\mathcal K_{\\mu}\\), der \\(\\mu\\)- Teilungsk\u00f6rper von \\(\\mathcal K\\), ist von endlichem Grade \u00fcber \\(\\mathcal K\\), dieser Grad hei\u00dft die Norm \\(N(\\mu)\\) von \\(\\mu\\), es gilt dann offenbar \\(N(\\mu_1\\mu_2)= N (\\mu_1) N(\\mu_2)\\), was auch f\u00fcr irregul\u00e4re \\(\\mu\\) richtig bleibt, wenn f\u00fcr sie \\(N(\\mu) = 0\\) gesetzt wird. Die analytische Theorie liefert im klassischen Fall, da\u00df ein nat\u00fcrlicher Multiplikator \\(n\\), d. h. die Potenzierung der Klassen mit dem Exponenten \\(n\\), regul\u00e4r mit der Norm \\(n^{2g}\\) ist. F\u00fcr allgemeines \\(\\Omega\\) ist dies nur im Fall \\(g = 1\\) bewiesen [\\textit{H. Hasse}, Zur Theorie der abstrakten elliptischen Funktionenk\u00f6rper I, II, III. J. Reine Angew. Math. 175, 55--62 (1936; Zbl 0014.14903); ibid., 69-88 (1936; Zbl 0014.24901); ibid., 193-208 (1936; Zbl 0014.24902);. Ref., J. Reine Angew. Math. 177, 161--191 (1937; Zbl 0016.34601)], f\u00fcr beliebiges 4g4 steht der Beweis noch aus.   In \\S 7 werden die algebraischen Punkte von \\(\\mathcal K\\), das sind die Homomorphismen auf algebraische Erweiterungen von \\(\\Omega\\), und die Primdivisoren, das sind Bewertungen von \\(\\mathcal K/\\Omega\\), untersucht. Es wird eine homogene Transzendenzbasis \\(X_0,X_1,\\dots,X_g\\) zugrunde geegt. Ein Punkt hei\u00dft zu ihr geh\u00f6rig, wenn \\(X_0:X_1:\\dots: X_g\\) durch ihn auf ein bestimmtes Verh\u00e4ltnissystem abgebildet wird, ein Primdivisor, wenn die Reste der \\(X_\\nu\\) nach ihm ein homogenes System vom Transzendenzgrad \\(g^{-1}\\) \u00fcber \\(\\Omega\\) bilden. Ist eine h\u00f6chsttranszendente Punktgruppe \\(\\mathfrak X=\\mathfrak x_1,\\dots,\\mathfrak x_g\\) von \\(K/\\Omega\\), also eine Darstellung \\(\\mathcal K = \\Omega(\\mathfrak X)\\) des Abelschen Funktionenk\u00f6rpers, gegeben, so entsprechen die algebraischen Punkte von \\(\\mathcal K/\\Omega\\), die zu den symmetrischen Grundfunktionen \\(X_0,\\dots,X_g\\) der \\(g\\) Restpaare \\(x_0(\\mathfrak x_i), x_1(\\mathfrak x_i)\\) einer homogenen Transzendenzbasis \\(x-0,x_1\\) von \\(K/\\Omega\\) geh\u00f6ren, umkehrbar eindeutig den algebraischen Punktgruppen \\(\\mathfrak P=\\overline{\\mathfrak p_1}\\cdots\\overline{\\mathfrak p_g}\\) von \\(K/\\Omega\\): um zu dem zugeh\u00f6rigen Punkt von \\(K\\) zu gelangen, hat man im wesentlichen \\(x_0(\\mathfrak x_i), x_1(\\mathfrak x_i)\\) nach \\(\\overline{\\mathfrak p}\\) zu reduzieren, Permutationen der \\(\\overline{\\mathfrak p_i}\\) \u00e4ndern wegen der Symmetrie von \\(\\mathcal K/\\Omega\\) nichts. Wesentlich ist, da\u00df gerade die zu \\(X_0,\\dots, X_g\\) geh\u00f6rigen Punkte auf diese Weise herauskommen. Der \\(\\overline{\\mathfrak P}\\) zugeordnete Punkt werde mit \\(\\mathfrak X\\to \\overline{\\mathfrak P}\\) bezeichnet. An Primdivisoren werden nur folgende betrachtet: Jedem Divisor \\(\\mathfrak a\\) von \\(K\\) entspricht im isomorphen \\(K\\varphi_i\\), der durch \\(z\\to z\\varphi_i=z(\\mathfrak x_i)\\) gegeben ist, ein Divisor \\(\\mathfrak a\\varphi_i=\\mathfrak a(\\mathfrak x_i)\\). Wird f\u00fcr einen Primdivisor \\(\\mathfrak p\\) \\(\\mathfrak P(\\mathfrak x_i)\\) auf die Konstantenerweiterung \\(K\\varphi_i (K\\varphi_1\\dots K\\varphi_{i-1}K\\varphi_{i+1}\\dots K\\varphi_g)/(K\\varphi_1\\dots K\\varphi_{i-1}K\\varphi_{i+1}\\dots K\\varphi_g)\\) \u00fcbertragen, so sind die \\(\\mathfrak p(\\mathfrak x_1),\\dots \\mathfrak p (\\mathfrak x_g)\\) ein volles System \u00fcber \\(\\mathcal K/\\Omega\\) konjugierter Primdivisoren, sie bestimmen also alle den gleichen, mit \\(\\mathfrak p (\\mathfrak X)\\) bezeichneten Primdivisor von \\(\\mathcal K/\\Omega\\).   Wesentlich ist nun der folgende, von van der Waerden mit algebraisch-geometrischen Methoden bewiesene Satz: Sind zwei Darstellungen \\(\\mathcal K= \\Omega(\\mathfrak X)\\) und \\(\\mathcal K = \\Omega(\\mathfrak X')\\) von \\(\\mathcal K\\) gegeben und ist \\(\\frac{\\mathfrak X}{\\mathfrak O}\\sim \\frac{\\mathfrak X'}{\\mathfrak O'}\\), mit rationalen \\(\\mathfrak O, \\mathfrak O'\\), also \\(\\mathfrak X\\) in \\(\\mathfrak X'\\) durch eine Translation  \u00fcberf\u00fchrbar, so folgt, wenn \\(\\frac{\\overline{\\mathfrak P}}{\\mathfrak O}\\sim \\frac{\\overline{\\mathfrak P'}}{\\mathfrak O'}\\) mit regul\u00e4rem \\(\\overline{\\mathfrak P'}\\) ist, da\u00df der Punkt \\(\\mathfrak X'\\to \\overline{\\mathfrak P'}\\) mit dem Punkt \\(\\mathfrak X\\to \\overline{\\mathfrak P}\\) \u00fcbereinstimmt und umgekehrt. Es sei nun \\(\\overline{A}\\) eine algebraische Nullklasse von \\(K/\\Omega\\) und \\(X\\) eine feste h\u00f6chsttranszendente Nullklasse. \\(\\mathfrak O\\) sei eine rationale Punktgruppe, \\(\\frac{\\overline{\\mathfrak P}}{\\mathfrak O}\\) in A, \\(\\frac{\\mathfrak X}{\\mathfrak O}\\) in \\(X\\). Dann ist nach dem obigen der Punkt \\(\\mathfrak X\\to {\\overline{\\mathfrak P}}\\) unabh\u00e4ngig von \\(\\mathfrak O\\) durch \\(A\\) bestimmt. Daher ist auf die M\u00f6glichkeit irregul\u00e4rer \\(\\overline{\\mathfrak P}\\) zu achten, sie wird mittels des Hilfssatzes von \\S 4 behandelt. Auf diese Weise sind den Nullklassen von \\(K/\\Omega\\) umkehrbar eindeutig Punkte von \\(\\mathcal K/\\Omega\\) zugeordnet, und zwar rationalen Klassen rationale Punkte.   In \\S 8 wird die Zerlegung der Punkte von \\(\\mathcal K/\\Omega\\) im \\(\\mu\\)-Teilungsk\u00f6rper \\(\\mathcal K\\mu\\) betrachtet, der Multiplikator \\(\\mu\\) sei dabei regul\u00e4r und separabel, d. h. \\(\\mathcal K\\mu/\\mathcal K\\) sei separabei. Es sei \\(\\mathcal K =\\Omega(\\mathfrak X)\\), \\(\\mathcal K\\mu=\\Omega(\\mathfrak Y)\\) und \\(\\frac{\\mathfrak X}{\\mathfrak O}\\sim \\mu\\frac{\\mathfrak Y}{\\mathfrak U}\\) mit rationalen \\(\\mathfrak O\\), \\(\\mathfrak U\\). Dann gilt entsprechend dem Satz in \\S 7, und ebenfalls von van der Waerden bewiesen: Ist \\(\\frac{\\overline{\\mathfrak P}}{\\mathfrak O}\\sim \\mu\\frac{\\overline{\\mathfrak Q}}{\\mathfrak U}\\), \\({\\overline{\\mathfrak Q}}\\) regul\u00e4r, dann ist einer der in \\(\\mathfrak X\\to \\overline{\\mathfrak P}\\) enthaltenen Punkte \\((\\mathfrak X\\to \\overline{\\mathfrak P})_*\\) von \\(\\mathcal K\\mu\\) gleich \\(\\mathfrak Y\\to \\overline{\\mathfrak Q}\\) und umgekehrt, entsprechend f\u00fcr regul\u00e4res \\(\\overline{\\mathfrak P}\\). Mit seiner Hilfe wird gezeigt: Jede Nullklasse \\(\\overline{D}\\) ist in der Form \\(\\overline{D} = \\mu \\overline{D}_1\\) darstellbar. Die Anzahl der L\u00f6sungen \\(\\overline{D_1}^*\\) dieser Gleichung ist \\(N(\\mu)\\). Und hieraus wird wie im Falle \\(g =1\\) geschlossen, da\u00df \\(\\mathcal K_{\\mu}\\) \u00fcber \\(\\mathcal K\\) unverzweigt ist f\u00fcr das System der \\(X\\) Punkte von \\(\\mathcal K\\mu/\\Omega\\), das mit dem der \\(Y\\)-Punkte zusammenf\u00e4llt. Ist \\(\\mathfrak X\\to\\overline{\\mathfrak P}\\) ein Punkt von \\(\\mathcal K/\\Omega\\), so zerf\u00e4llt er in alle die Punkte \\(\\mathfrak X\\to\\overline{\\mathfrak Q}_i\\) mit \\(\\frac{\\overline{\\mathfrak P}}{\\mathfrak O}\\sim \\mu\\frac{\\overline{\\mathfrak Q_i}}{\\mathfrak U}\\), es sind also die Klassen \\(\\overline{D}_i\\) von \\(\\frac{\\overline{\\mathfrak Q_i}}{\\mathfrak U}\\) gerade die L\u00f6sungen von \\(\\mu\\overline{D}_i=\\overline{D}\\), \\(\\overline{D}\\) Klasse von \\(\\frac{\\overline{\\mathfrak P}}{\\mathfrak O}\\).  In \\S 9 wird die A. Weilsche Theorie der Distributionen f\u00fcr Funktionenk\u00f6rper einer Unbestimmten neu entwickelt, wobei an Stelle von Idealen mit Divisoren gearbeitet wird.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2647271$450E3231-2263-4B94-BE20-833927F93BB8","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"ba0767a490d411438ecbfbebf6f841305525403d","datavalue":{"value":"11Sxx","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2647271$215C6C23-4729-43AD-889F-71AAA6C6186B","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"6b7fe54617470596b4bc97738e6954c06870738b","datavalue":{"value":"3044812","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2647271$8B644A42-737B-4F47-A750-6D27A3712B6A","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"2bc292bb4aff061243260912519c22dad12b6f57","datavalue":{"value":"number fields, function 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