{"entities":{"Q559646":{"pageid":561413,"ns":120,"title":"Item:Q559646","lastrevid":62743695,"modified":"2026-04-11T08:09:42Z","type":"item","id":"Q559646","labels":{"en":{"language":"en","value":"Das rechtwinklige F\u00fcnfseit als Grundfigur der Trigonometrie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2547158"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q559646$B03704C3-E5C6-4B9C-A973-0FF3D8F39160","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"b85024e87ed4ce2f28df6e156f4cdd1b4b1cea23","datavalue":{"value":{"text":"Das rechtwinklige F\u00fcnfseit als Grundfigur der Trigonometrie.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q559646$9F490621-ECC0-4D74-AC2D-AE5CEA353640","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"033563f53ba233ba9463bbe576ace716c59e0664","datavalue":{"value":"59.1284.06","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q559646$9326B663-75E5-49D7-A6D7-97EDA60261E0","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"5229eeedf2f969cf3cb5fc8ccac583c702705ed8","datavalue":{"value":{"time":"+1933-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q559646$B7DDCDF9-E157-4BF3-81BB-4CDD46D99381","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"5f4e7c3d3ab8ed09aa82156b22e4e011b8fd56dc","datavalue":{"value":"Zun\u00e4chst wird in \u00e4hnlicher Weise, wie das schon in sp\u00e4teren Arbeiten von \\textit{F. Klein} und in Arbeiten von \\textit{F. Schilling} geschehen ist, eine Metrik f\u00fcr die nichteuklidische Trigonometrie eingef\u00fchrt, die darauf beruht, da\u00df\\ die im allgemeinen komplexe Ma\u00dfzahl \\(m\\) f\u00fcr zwei gerichtete Geraden (``Speere'') \\(G\\) und \\(H\\) folgenderma\u00dfen definiert wird: Schneidet \\(G\\) die absolute Fl\u00e4che (Fundamentalkugel) in den Punkten \\(\\alpha \\) und \\(\\alpha '\\), \\(H\\) sie in den Punkten \\(\\beta \\) und \\(\\beta '\\) und das gemeinschaftliche Lot \\(L\\) von \\(G\\) und \\(H\\) sie in den Punkten \\(\\omega \\) und \\(\\omega '\\), so ist  \\[  m=\\frac {1}{i}\\log (\\omega '\\omega \\alpha \\beta ). \\]  durch spezielle Koordinatenwahl werden hieraus die Gleichungen  \\[  (\\alpha \\alpha '\\beta \\beta ')=\\text{tg}^2\\frac {m}{2} \\quad \\text{und} \\quad (\\alpha \\beta \\alpha '\\beta ')=1:\\cos ^2\\frac {m}{2} \\]  abgeleitet.   Sodann wird das ``rechtwinklige F\u00fcnfseit'', die einfachste geschlossene Figur, die in der absoluten Geometrie aus einer Reihe von Geraden gebildet werden kann, in der jede die vorhergehende senkrecht schneidet, eingef\u00fchrt. Die Ma\u00dfzahlen der Kanten der Figur werden mit \\(m_1,m_2,m_3 m_4,m_5\\) bezeichnet. Gibt man \\(m_1\\) und \\(m_2\\) vor, so kann man die \u00fcbrigen Ma\u00dfzahlen im wesentlichen berechenen. Bei deiser Berechnung ergeben sich bei einfacher Anwendung der angef\u00fchrten Gleichungen folgende weitere Gleichungen:  \\[  \\cos m_4=\\sin m_1\\cdot \\sin m_2=\\text{ctg}m_3\\cdot \\text{ctg}m_5. \\]  In Worten:   In einem rechtwinkligen F\u00fcnfseit ist der Cosinus jedes Str\u00fcckes gleich dem Produkt der Sinus der beiden Gegenstr\u00fccke oder der Cotangenten der beiden Nachbarst\u00fccke.  Das Pentagramma mirificum von \\textit{Gau\u00df}, aber auch alle rechtwinkligen Dreiecke der hyperbolischen Ebene k\u00f6nnen durch Spezialisierungen aus dem rechtwinkligen F\u00fcnfseit gewonnen werden. In den F\u00e4llen der Ausartung des F\u00fcnfseits wird das gefundene Resultat zwar zum Teil inhaltlos, nie aber falsch.   Als eine Figur, aus der \\textit{alle Arten von Dreiecken} durch Spezialisierung erzeugt werden k\u00f6nnen, wird nun das rechtwinklige Sechsseit betrachtet; es l\u00e4\u00dft sich im allgemeinen auf drei Arten in ein Paar rechtwinkliger F\u00fcnfseite zerlegen, n\u00e4mlich durch das gemeinsame Lot zweier Gegenseiten. Aus dieser Zerlegung ergibt sich dann auf Grund der zuletzt angegebenen Gleichungen der von \\textit{Schilling} entdeckte cosinussatz f\u00fcr das rechtwinklige Sechsseit:  \\[  \\cos c=\\cos a\\cos b-\\sin a\\sin b\\cos \\gamma, \\]  in dem \\(a,\\alpha,b,\\beta,c,\\gamma \\) der Reihe nach die sechs Ma\u00dfzahlen der Seiten sind, die nat\u00fcrlicg zyklisch vertauscht werden k\u00f6nnen, wobei ersichtlich auch die gleichzeitige zyklische Vertauschung von \\(a,b,c\\) und \\(\\alpha,\\beta,\\gamma \\) erlaubt ist. Nach \\textit{Gau\u00df} ergeben sich aus den Cosinuss\u00e4tzen auch noch alle \u00fcbrigen Formeln der sph\u00e4rischen Trogonometrie. Auch hier lie\u00dfe sich nachweisen, da\u00df\\ auch in F\u00e4llen der Ausartung des Sechsseits die Formeln noch gelten.   Zum Schlu\u00df\\ wird darauf hingewiessen, da\u00df\\ sich analoge Betrachtungen auch in den nichthyperbolischen metrischen Geometrien durchf\u00fchren lassen. (V 1.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q559646$C6CCFEC1-1E99-4BC0-8572-AD185F6D9EB3","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"8c024067867cd11b1af23b0aa1a02ddb5aa8b563","datavalue":{"value":"2547158","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q559646$E86509B5-85FC-4775-B53B-0BD9FEA4753A","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"7d04c11d93c544b1e3d7e582b878e9a120adfe70","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":773015,"id":"Q773015"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q559646$6B2589C3-C93B-43F1-9CBD-6FF7D0F908E5","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q559646$0883178E-466B-4E49-AC84-836DCDE07958","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Das rechtwinklige F\u00fcnfseit als Grundfigur der Trigonometrie.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Das_rechtwinklige_F%C3%BCnfseit_als_Grundfigur_der_Trigonometrie."}}}}}