{"entities":{"Q559747":{"pageid":561514,"ns":120,"title":"Item:Q559747","lastrevid":62771319,"modified":"2026-04-11T08:21:06Z","type":"item","id":"Q559747","labels":{"en":{"language":"en","value":"Algebraische Transformationen und Korrespondenzen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2547213"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q559747$87D3DE9E-66C5-4AF5-A52C-738246EF4724","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"3a5549ec0744bb93fc75d391de20b5b3a6462e9f","datavalue":{"value":{"text":"Algebraische Transformationen und Korrespondenzen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q559747$69E171DC-8846-4CD9-96C9-0BF5B6B8CD5A","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"75b6694c3a96b45c55635624267c0d40d3c3f899","datavalue":{"value":"59.1291.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q559747$A3E4C786-FB6E-4C37-A6AE-3AC2B882128D","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"81e4c46df4fcea3af782e50960d0510be744140d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559746,"id":"Q559746"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q559747$4103066D-6C15-4AFF-BED4-F727A1C0B35A","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"5229eeedf2f969cf3cb5fc8ccac583c702705ed8","datavalue":{"value":{"time":"+1933-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q559747$3E122E2C-F457-48F3-899E-D9F833BCA3E1","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"b05dc6a4a67fccc5782bb6ff90104d95ccdfca8d","datavalue":{"value":"Unter einer Korrespondenz mit den Indices \\((\\alpha,\\beta )\\) soll eine algebraische Beziehung zwischen zwei algebraischen Gebilden \\(C\\) und \\(C'\\) verstanden werden, mittels der jedem Punkt auf \\(C\\) \\(\\alpha \\) Punkte von \\(C'\\) und jedem Punkt von \\(C'\\) \\(\\beta \\) Punkte von \\(C\\) entsprechen. Im zweiten Kapitel werden die Korrespondenzen von rationalen Gebilden auf demselben oder auf verschiedenen Tr\u00e4gern besprochen. - Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Bestimmung von ganzzahligen Invarianten, insbesondere der Anzahl der Koinzidenzen bei Korrespondenzen von Gebilden auf demselben Tr\u00e4ger.   Den ersten Hauptteil (Kapitel III) bildt die Untersuchung der Korrespondenzen einer algebraischen Kurve mit sich selbst. Den einfachsten Typus bilden die Korrespondenzen, in denen jedem Punkt eine Punktgruppe einer linearen Schar ent\\-spricht. Bei den Korrespondenzen des n\u00e4chst h\u00f6heren Typus bilden die Punkte, die einem Punkt \\(P\\) entsprechen, erst unter \\(\\gamma \\)-maliger Hinzunahme von \\(P\\) eine Gruppe einer linearen Schar. \\(\\gamma \\) hei\u00dft die \\textit{Wertigkeit} der Korrespondenz; sie ist eine positive ganze Zahl und zwar f\u00fcr \\(T\\) und \\(T^{-1}\\) die gleiche. Diese beiden Typen sind die einzigen Korrespondenzen, die sich durch eine einzige Gleichung dastellen lassen. - L\u00e4\u00dft man auch virtuelle Scharen zu, so kann \\(\\gamma \\) auch negativ werden. Topologische Bedeutung: Beschreibt ein Punkt auf der \\textit{Riemman}schen Fl\u00e4che einen geschlossenen Weg \\(\\sigma \\), so beschrieben seine Bildpunkte in \\(T\\) und \\(T^{-1}\\) zusammengenommen den Weg \\(\\gamma \\sigma \\). - Auf jeder Kurve gibt es solche Wertigkeitskorrespondenzen, aber im allgemeinen auch nur solche.   Um nun alle denkbaren Korrespondenzen zu erfassen, untersucht man die ganzzahliglineare Transformation \\(\\varOmega \\), die die Periodenwege, und die lineare Transformation \\(\\sum \\), die die Integrale erster Gattung durch die Korrespondenz erfahren. F\u00fcr Wertigkeitskorrespondenzen ist \\(\\varOmega =-\\gamma \\mathfrak E\\). Hat \\(\\varOmega \\) nicht diese Form, so hei\u00dft die Korrespondenz singul\u00e4r. Damit es auf einer Kurve eine solche geben kann, ist notwendig, da\u00df\\ zwischen den Perioden der Integrale erster Gattung ein gewisses System quadratischer Beziehungen mit ganzzahligen Koeffizienten besteht. - Die Matrizen \\(\\varOmega \\), die zu einer Kurve geh\u00f6ren, bilden ein lineares System, aus dem sich \\(\\mu \\leqq 2p^2\\) unabh\u00e4ngige ausw\u00e4hlen lassen. - Die charakteristische Gleichung von \\(\\varOmega \\) hei\u00dft die Minimalgleichung der Korrespondenz. Die Wurzeln der charakteristischen Gleichung von \\(\\sum \\) hat \\textit{Rosati} als allgemeinere Wertigkeiten eingef\u00fchrt. In ihnen spiegelt sich eine gro\u00dfe Zahl von Eigenschaften der Korrespondenz. Es lohnt sich, auch die Elementarteiler der charakteristischen Gleichung von \\(\\sum \\) zu betrachten. - Hervorzuheben sind die symmetrischen Korrespondenzen, die mit ihren inversen \u00e4quivalent, und die halbsymmetrischen, die mit ihren inversen residual sind. Sie haben in jeder Beziehung besonders einfache Eigenschaften. Jede Korrespondenz l\u00e4\u00dft sich als Summe einer symmetrischen und einer halbsymmetrischen darstellen. - Ist \\(\\gamma =0\\) eine \\(2(p-q)\\)-fache Wurzel der Minimalgleichung und \\(q<p\\), so hei\u00dft die Korrespondenz \\textit{spezial} von der Art \\(p-q\\). Es gibt dann ein \\((q-1)\\)-dimensionales System von Integralen erster Gattung vom Geschlecht \\(q\\) und ein \\((p-q-1)\\)-dimensionales System von Integralen vom Geschlecht \\(p-q\\) auf der Fl\u00e4che (regul\u00e4re reduzible Systeme). Umgekehrt kann man bei jedem regul\u00e4ren reduziblen System von Integralen erster Gattung nach den zugeh\u00f6rigen spezialen Korrespondenzen fragen. Sie bilden zwei Netze mit \\(l\\) bzw. \\(m\\) unabh\u00e4ngigen Korrespondenzen. Es ist \\(l+m=\\mu \\) in der oben eingef\u00fchrten Bedeutung. - Die Anzahl der voneinander unabh\u00e4ngigen Korrespondenzen, die in beiden Netzen vorkommen, hei\u00dft der Immersionskoeffizient des regul\u00e4ren reduziblen Systems.   An die \\textit{Riemann}sche Matrix der Perioden kn\u00fcpfeln sich vielfache Betrachtungen und geometrische Bilder, namentlich von \\textit{Scorza} und \\textit{Rosati}. Zu erw\u00e4hnen ist der Begriff der Pseudoachse (Achse ist ein regul\u00e4res reduzibles System). Es werden ihr eine Reihe von charakteristischen Zahlen zugeordnet, aus denen man Eigenschaften der Korrespondenzen ablesen kann, die auf der Kurve m\u00f6glich sind. - Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel ist die \\textit{Jacobi}sche Mannigfaltigkeit von \\(p\\) Dimensionen, die aus allen Gruppen von \\(p\\) Punkten besteht. Es gibt auf ihr eine \\(p\\)-dimensionale abelsche Gruppe von birationalen Transformationen, deren Untersuchung ebenfalls \u00fcber die Korrespondenzen der Kurve Aufschl\u00fcsse gibt.   Es werden die ganzzahligen Invarianten der Korrespondenz, also Grad, Geschlecht, Anzahl der Koinzidenzpunkte betrachtet. - Von einer gro\u00dfen Zahl der vorkommenden Begriffe werden geometrische und topologische Deutungen gegeben. Es werden Ringe und Gruppen von Korrespondenzen betrachtet.   Ist ein Index einer Korrespondenz gleich 1, so haben wir eine algebraische Involution vor uns. (Die Involutiionen im gew\u00f6hnlichen Sinn sind Korrespondenzen mit der einzigen Wertigkeit \\(\\gamma =1\\).) Aus der allgemeinen Theorie folgt f\u00fcr sie eine Reihe sch\u00f6ner S\u00e4tze. Ebenso f\u00fchrt die Korrespondenz \\(T\\) mit allgemeinen Indices auf den Begriff einer algebraischen Schar von Punktgruppen. Eine algebraische Schar hat au\u00dfer den Invarianten, dimension und Ordnung, die auch die linearen Scharen haben, noch einen Index, der dem Grad einer algebraischen Kurve entspricht, und eine Reihe von Invarianten \\(Z_0,Z_1,\\dots,Z_{p-1}\\), die elementarsymmetrischen Funktionen der Wertigkeiten von \\(T\\cdot T^{-1}\\). \\(Z_0\\) hei\u00dft auch der \u00c4quivalenzdefekt. - Von besonderer Bedeutung sind die birationale Transformationen. Es werden die Untersuchungen behandelt, ob zwei Kurven birational \u00e4quivalent sind und welche birationalen Transformationen einer Kurve auf sich selbst m\u00f6glich sind.   Im vierten Kapitel werden birationale Transformationen (\\textit{Cremona}-Transformati\\-onen) von Ebenen und R\u00e4umen behandelt. Es werden die Hauptpunkte und Hauptkurven der ebenen Transformation betrachtet, in denen die Transformation auf\\-h\u00f6rt, eindeutig zu sein: Die Hauptpunkte der einen Ebene entsprechen den Haupkurven der anderen. Ein f\u00fcr die Transformation charakteristisches Zahlensystem besteht aus der Ordnung \\(n\\) des Bildes der allgemeinen Geraden, aus seinen Vielfachheiten \\(r_i\\) in den Hauptpunkten, aus den Ordnungen \\(s_k\\) der Haupkurven und ihren Vielfachheiten \\(\\alpha _{ik}\\) in den Hauptpunkten. Zwischen diesen Zahlen besteht ein System \\(S\\) von Gleichungen. - Spiegelt man die Matrix  \\[  \\mathfrak M=\\begin{pmatrix} n & r_1 & r_2 & \\cdots & r_h\\\\ s_1 & \\alpha _{11} & \\alpha _{12} & \\cdots & \\alpha _{1h}\\\\ s_2 & \\alpha _{21} & \\alpha _{22} & \\cdots & \\alpha _{2h}\\\\ \\hdotsfor 5\\\\ s_h & \\alpha _{h1} & \\alpha _{h2} & \\cdots & \\alpha _{hh} \\end{pmatrix}  \\]  an der Hauptdiagonale, so erh\u00e4lt man die charakteristischen Zahlen der inversen Transformation. Insbesondere ist die Ordnung der inversen Transformation ebenfalls \\(n\\). Sind mehrere Zahlen \\(r_i\\) einander gleich, so zeigen sich merkw\u00fcrdige Gesetz\\-m\u00e4\u00dfigkeiten.   Von vielen Methematikern ist die Aufgabe angegriffen worden, eine \u00dcbersicht \u00fcber s\u00e4mtliche \\textit{Cremona}-Transformationen gegebener Ordnung zu gewinnen. Als charakteristische Zahlen kommen nur die L\u00f6sungen des Systems \\(S\\) n Frage, aber von diesen scheiden noch die negativen L\u00f6sungen aus und diejenigen, die sich auf negative zur\u00fcckf\u00fchren lassen. \\textit{Montesano} hat ein rekursives Verfahren angegeben, alle \\textit{Cremona}-Transformationen \\(n\\)-ter Ordnung aus denen der niedrigeren Ordnungen herzuleiten. Zu weiteren Ergebnissen gelangt man, wenn man die \\textit{Cremona}-Transformarionen nicht nach der Ordnung einteilt, sondern nach dem Index, der Differenz zwischen Ordnung und gr\u00f6\u00dfter Vielfachheit in den Hauptpunkten. - Besonders zu bemerken sind die \\textit{de-Jonqui\u00e8res}-Transformationen, Transformationen der Form \\(x=x', y=\\dfrac {ay+b}{cy+d}\\), wobei \\(a,b,c,d\\) Polynome in \\(x\\) sind; weiter die symmetrischen Transformationen, deren s\u00e4mtliche Hauptpunkte gleiche Vielfachheit haben. Von ihnen gibt es vier Typen. - Es werden die \\textit{Cremona}-Transformationen auf algebraische Kurven angewendet. Sind \\(m\\) und \\(m'\\) der Grad, \\(\\lambda _i\\) und \\(\\lambda _i'\\) die Vielfachheit der Kurve im \\(i\\)-ten Hauptpunkt vor und nach der Transformation, so stehen diese beiden Zahlensysteme \\(Z\\) und \\(Z'\\) in der linearen Beziehung \\(Z'=\\mathfrak M\\cdot Z\\), wo \\(\\mathfrak M\\) die oben angef\u00fchrte Matrix bedeutet. - Es wird die Frage untersucht, ob zwei gegebene algebraische Kurven durch eine \\textit{Cremona}-Transformation in einander \u00fcberf\u00fchrbar seien. Zu ihrer Entscheidung haben wir die \\textit{Coble}sche Gruppe n\u00f6tig: \\textit{Coble} bezeichnet die Punkte, die im Lauf der Untersuchung als Hauptpunkte in Frage kommen, und sogrt daf\u00fcr, da\u00df\\ bei den Transformationen die Bezeichnungen nach einer eindeutigen Vorschrift \u00fcbertragen werden. Die Transformation wird nicht durch ihre Gleichung, sondern durch die Bezeichnungen und Vielfachheiten ihrer Hauptpunkte gekennzeichnet. So hat man die M\u00f6glichkeit gewonnen, von dem Produkt zweier Transformationen zu sprechen. Es ist von der Transformation verschieden, die man erh\u00e4lt, wenn man ihre analytischen Ausdr\u00fccke ineinander einsetzt. In der Ebene gilt der Satz, da\u00df\\ sich jede \\textit{Cremona}-Transformation als Produkt quadratischer oder auch als Produkt von eindeutig bestimmten quadratischen und gewissen speziellen \\textit{De-Jonqui\u00e8res}-Transformationen darstellen l\u00e4\u00dft. - Finden sich die beiden Ebenen in vereinigter Lage, so ergeben sich zun\u00e4chst die Fragen nach Koinzidenz-Punkten und Koizidenz-Kurven u.\u00e4. Dann aber stellt sich unmittelbar ein Grunppenbegriff ein, der von dem \\textit{Coble}schen verschieden ist. Es wurden endliche, insbesondere zyklische, dann aber auch endliche kontinuierliche Gruppen untersucht. Die erzeugenden Elemente lassen sich durch \\textit{Cremona}-Transformationen in wohlbestimmte Normaltypen \u00fcberf\u00fchren. die wichtige Erscheinung dieser Art sind die involutorischen Transformationen. -Unter den \\textit{Cremo\\-na}-Transformationen spielen die quadratischen Transformationen eine besonders wichtige rolle und sind viel bearbeitet worden; es sind rein geometrische Konstruktionen von ihnen angegeben worden. Die wichtigste und bekannteste von ihnen ist die Inversion am Kreis oder allgemeiner die lineare Transformation (Kreisverwandtschaft) der komplexen Ebene, wie wir sie aus der Funktionentheorie kennen.   Viele der gewonnenen Begriffe und Ergebnisse lassen sind auf den Raum \u00fcbertragen. Hier gibt es aber nicht nur Hauptpunkte und dual dazu Hauptfl\u00e4chen, sondern auch m\u00f6glicherweise, aber nicht notwendig, Hauptkurven. Ihnen k\u00f6nnen im andern Raum Hauptfl\u00e4chen oder auch nur wieder Hauptkurven entsprechen. Man kann wieder ein System charakteristischer Zahlen aufstellen und die Relationen zwischen ihnen untersucht. Hier ist im allgeleinen der Grad einer Transformation von dem Grad de r inversen Transformation verschieden. - Man k\u00f6nnte eine \u00e4hnliche Begriffsbildung versuchen wie die der \\textit{Coble}schen Gruppe in der Ebene; jedoch gilt hier nicht der Satz, auf dem dort ihre Bedeutung beruht: Man kann beweisen, da\u00df\\ sie durch kein System von endlich vielen Erzeugenden dargestellt werden kann. So ist man denn auf sehr viel m\u00fchsamere Wege angewiesen, wenn man sich eine \u00dcbersicht \u00fcber die r\u00e4umlichen \\textit{Cremona}-Transformationen verschaffen will. Kennt man eine Transformation, die eine gegebene Fl\u00e4che in eine Ebene \u00fcberf\u00fchrt, so kann man alle finden, wenn man alle \\textit{Cremona}-Transformationen der Ebene in sich untersucht und zusieht, wie sie sich in dem gegebenen Fall in den Raum ausdehnen lassen. - Von besonderer Einfachheit sind die Transformationen zweiten und dritten Grades, die beide in gewisser Weise als \u00dcbertragungen der quadratischen Transformation der Ebene aufgefa\u00dft werden k\u00f6nnen. Es werden alle m\u00f6glichen Typen angegeben. Zahlreiche Betrachtungen kn\u00fcpfen sich an die involutorischen Transformationen, insbesondere die Inversion durch reziproke Radien, dann auch an die (3,3)-Transformation. Die \\textit{De-Jonqui\u00e8res}-Transformationen lassen bemerkenswerte \u00dcbertragungen zu. - Au\u00dfer dem Grad besitzen die \\textit{Cremona}-Transformationen zwischen zwei R\u00e4umen \\(R\\) und \\(R'\\) noch ein Geschlecht: Das der Kurven, in denen sich die Bilder der Ebenen von \\(R'\\) und die Ebenen von \\(R\\) schneiden. Es werden alle Transformationen der Geschlechter 0 und 1 aufgez\u00e4hlt. - Liegen die beiden R\u00e4ume vereinigt, so kann man wieder Gruppen bilden. Es sind einige bemerkenswerte Gruppen untersucht worden, jedoch ist man zu einer Aufstellung von Normaltypen f\u00fcr s\u00e4mtliche endlichen Gruppen noch nicht vorgedrungen. - Von den endlichen kontinuierlichen Gruppen kennt man alle Typen. - Es sind vielfach solche Transformationen untersucht worden, f\u00fcr die die Komplexe der Verbindungsgeraden entsprechender Punkte besondere Eigenschaften haben, z. B. Kongruenzen sind. von den Dingen, die sich auf R\u00e4ume von beliebiger Dimension verallgemeinern lassen, ist vor allem die \\textit{Coble}sche Gruppe erw\u00e4hnenswert. \\textit{Coble} nennt Transformationen regul\u00e4r, wenn sie nur isolierte Hauptpunkte und Hauptfl\u00e4chen \\((n-1)\\)-ten Grades haben. Sie haben denselben Grad und dieselbe Anzahl von Hauptpunkten wie ihre Inversen. Sie sind durch ihre Hauptpunkte bestimmt. Sie lassen sich wie die ebenen Transformationen zu einer \\textit{Coble}schen Gruppe zusammensetzen. - Man kann im \\(r\\)-dimensionalen Raum neben der Ordnung \\(n=n_1\\) einer beliebigen \\textit{Cremona}-Transformation noch weitere Zahlen \\(n_2,n_3,\\dots,n_{r-1}\\) betrachten, die sich durch eine nat\u00fcrliche Verallgemeinerung des Ordnungsbegriffes ergeben. Die Ordnungszahlen der inversen Transformation sind dann dieselben zahlen in umgekehrter Reihenfolge.   Im f\u00fcnften Kapitel werden Untersuchungen \u00fcber mehrdeutige Transformationen zwischen zwei Ebenen bzw. R\u00e4umen besprochen. Es treten hier jedoch keine wesentlichen Erscheinungen zu denen hinzu, die wir schon an den mehrdeutigen Transformationen zwischen Kurven oder an den \\textit{Cremona}-Transformationen kennengelernt haben.   Im sechsten Kapitel ``Anwendungen'' werden zun\u00e4chst die geometrischen Gebilde betrachtet, die durch eine Transformation dadurch erzeugt werden, da\u00df\\ man ent\\-sprechende Elemente zum Schnitt bringt oder verbindet. - Die wichtigste Anwendung der \\textit{Cremona}-Transformationen ist die Reduktion von Kurven, Fl\u00e4chen oder linearen Systemen von solchen auf Typen mit M\u00f6glichst einfachen Eigenschaften. So gilt der Satz von \\textit{Noether}, da\u00df\\ sich jede Kurve in eine Kurve transformieren l\u00e4\u00dft, die in ihren vielfachen Punkten lauter verschiedene Tangenten hat. Damit gewinnt man eine \u00dcbersicht \u00fcber alle m\u00f6glichen verschiedenen Singularit\u00e4ten von algebraischer Kurven.   Schlie\u00dflich werden noch die Abbildungen von rationalen Fl\u00e4chen auf die Ebene oder von Fl\u00e4chen beliebigen Geschlechtes auf mehrfache Ebenen untersucht. Das wichtigste Hilfsmittel dazu ist die Betrachtung der linearen Scharen von Kurven auf diesen Fl\u00e4chen und Ebenen. - Von besonderem Reiz sind hier die Fragen nach reellen Abbildungen; es erweisen sich dabei unter anderem auch topologische Fragestellungen und Methoden als fruchtbar.   Die Darstellung des Ganzen ist so ausf\u00fchrlich gehalten, da\u00df\\ auch der, der dieses Gebiet noch nicht kennt, sich daraus ohne weitere Hilfsmittel einen \u00dcberblick und Einblick verschaffen kann.   Besprechung: B. Segre; Bollettino U. M. I. 12 (1933), 337. E. L\u00f6ffler; Jahresbericht D. M. V. 46 (1936), 34-35 kursiv.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q559747$A3E75B4E-DCF7-4231-9C58-B5933F52DF42","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"0763d68989aca23199379828c1ff2c1140f7afb2","datavalue":{"value":"2547213","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q559747$E1CDACEC-93AB-483E-9B9D-054CD737756B","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q559747$EFB0CD35-3647-490A-B16A-43EFCA4C059D","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Algebraische Transformationen und Korrespondenzen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Algebraische_Transformationen_und_Korrespondenzen."}}}}}