{"entities":{"Q560666":{"pageid":562433,"ns":120,"title":"Item:Q560666","lastrevid":62778720,"modified":"2026-04-11T08:24:25Z","type":"item","id":"Q560666","labels":{"en":{"language":"en","value":"Physikalische Hydrodynamik. Mit Anwendung auf die dynamische Meteorologie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2547732"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q560666$0C3A1D3A-A60F-4C29-B126-F89E4783090E","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"ac17655fef5be95b4d8f555386732b8c3d4a3413","datavalue":{"value":{"text":"Physikalische Hydrodynamik. Mit Anwendung auf die dynamische Meteorologie.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q560666$17A4F0A1-7F94-4F45-ACA9-F0BCD43A7667","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"55a75de461a50dcc41012f1345994e3f71c892b9","datavalue":{"value":"59.1444.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q560666$066C3D79-B5BE-4434-983B-21CE6E8A8968","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"486d080e23aa09933b909d3c3a24d37a74af878c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":560662,"id":"Q560662"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q560666$0E0452D0-6E5A-4928-A706-A26E372DE9B2","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"c9e5970e3c6a52ec78fcd94be9b67073869c1213","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":560663,"id":"Q560663"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q560666$C00E5A12-EDCB-4227-A7AB-443FD2A86A29","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5e983d3791fb13cc1c3a9989416de3a85e2af282","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":560664,"id":"Q560664"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q560666$A3937207-1874-4796-B9CE-8854364BE512","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"2e6ee78aabd3c723c3f27655265a255348633d91","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":560665,"id":"Q560665"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q560666$615DD499-1F7C-408D-A839-55EC7CF91593","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"5229eeedf2f969cf3cb5fc8ccac583c702705ed8","datavalue":{"value":{"time":"+1933-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q560666$7B79C184-6B9C-41AB-AD06-0A7FC247C6AC","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"f7875a8241bb80aa87f3cae32ccb5a616b8e0258","datavalue":{"value":"Den Hauptteil des Buches bilden die Kapitel VII bis XIV, die eie Zusammenfassung der \\textit{Bjerknes}schen und \\textit{Solberg}schen Arbeiten \u00fcber die hydrodynamischen St\u00f6rungsgleichungen und ihre Integration bieten. Im einleitenden Kapitel dieses Teils werden aus den hydrodynamischen Gleichungen durch Linearisierung die St\u00f6rungsgleichungen sowohl in \\textit{Euler}scher wie in \\textit{Lagrange}scher Form hergeleitet und sofort f\u00fcr die Untersuchung von Gleichgewichtszust\u00e4nden und einfachen Bewegungsformen spezialisiert. Ziel der Untersuchung ist die L\u00f6sung des Problems der Zyklogenese, also die Auffindung von Wellenl\u00f6sungen dieser Gleichungen, die dem empirischen Befund bei der Bildung von Zyklonen in der Atmosph\u00e4re entsprechen. Dazu wird die Untersuchung in systematischem Aufbau \u00fcber die Behandlung der bekannten Kompressions- und Schwerewellen hinweg bis zu der Aufstellung der ``allgemeinen Wellenl\u00f6sung'' f\u00fcr ein beliebiges ihnomogenes kompressibles Medium vorgetragen. Speziell werden die Wellenst\u00f6rungen in ruhend und gleichf\u00f6rmig bewegten isotherm geschichteten Luftmassen, in einer ruhenden Atmosph\u00e4re bei linearem Temperaturfeld und im homogenen inkompressiblen zirkularen Wirbel untersucht. Doch zeigen die erhaltenen L\u00f6sungen noch nicht die Eigenschaften - Fortpflanzung, Instabilit\u00e4t etc. - der Wellen, aus denen sich in der Atmosph\u00e4re der empirischen Erfahrung zufolge Frontalzyklonen entwickeln. Es ergibt sich die Aufgabe, die St\u00f6rungsgleichungen durch Einf\u00fchrung der Erddrehung weiter zu verallgemeinern und unter Ber\u00fccksichtigung der von der Natur vorgeschriebenen Grenzfl\u00e4chenbedingungen zu L\u00f6sungen hinreichender Allgemeinheit vorzudringen. Dies geschieht in den Kapiteln XII-XIV. In der Tat l\u00e4\u00dft sich in speziellen F\u00e4llen schon bei der inkompressiblen Fl\u00fcssigkeit ein Einflu\u00df\\ der Erddrehung auf die Wellenfortpflanzung im gew\u00fcnschten Sin konstatieren. Dar\u00fcber hinaus zeigt die Diskussion der Wellenst\u00f6rungen in der geradlinigen zonalen Str\u00f6mung einer aus zwei inkomprossiblen Schichten bestehenden Atmosph\u00e4re erstmalig infolge der Erddrehung das Auftreten instabiler Wellen von den Dimensionen und Perioden der Zyklonen. Allerdings tritt eine Schwierigkeit ein, die auch diese Wellen als Bilder f\u00fcr die Zyklonenwellen ungeeignet macht: Bei brauchbaren gro\u00dfen Perioden hat man ein unbrauchbares Stromlinienfeld, bei einem den empirischen Verh\u00e4ltnissen \u00e4hnelnden Stromlinienfeld unbrauchbar kleine Perioden. Der \u00dcbergang zu zwei isothermen Schichten l\u00e4\u00dft auch diese Unstimmigkeit verschwinden. Die Untersuchungen zur Zyklonentheorie schlie\u00dfen mit der Wiedergabe der Ergebnisse der letzten \\textit{Solberg}schen Arbeit (Das Zyklonenproblem, Verhandlungen Krongre\u00df\\ Stockholm 1 (1931), 121-130; F. d. M. 57), in der bei der Integration der Str\u00f6mungsgleichungen f\u00fcr die geradlinige Str\u00f6mung einer aus zwei isothermen Schichten bestehenden Atmosph\u00e4re erstmalig das Auftreten von Wellen nachgewiesen wird, die au\u00dfer in den schon eben hervorgehobenen Punkten auch im Stromlinienbild ein Abbild der Verh\u00e4ltnisse in einer jungen Zyklone liefern. Schwierigkeiten bestehen noch in der Anpassung dieser Str\u00f6munng an die Grenzbedingungen und bei der Herleitung der richtigen Verteilung der Vertikalgeschwindigkeiten. F\u00fcr einen restlosen Einblick in die Bedeutung des inneren Aufbaus der Atmosph\u00e4re f\u00fcr die Mechanik der Zyklonenbildung und einen noch besseren Anschlu\u00df\\ an die Erfahrung w\u00e4re es n\u00f6tig, in die Gleichungen eine noch allgemeinere Temperaturund Windverteilung einzuf\u00fchren und auch die rechnerische Methode noch in einigen Punkten auszubauen.  Die in der ganzen St\u00f6rungstheorie durchgehaltene rechnerische Methode ist dadurch charakterisiert, da\u00df\\ die linearisierten hydrodynamischen St\u00f6rungsgleichungen ausschlie\u00dflich in \\textit{Lagrange}scher Form in cartesischen Koordinaten (au\u00dfer beim zirkularen Wirbel) benutzt werden. Die grundlegenden Gleichungen, die allem folgenden zugrunde liegen, finden sich in den Abschnitten 76-78. Da die elementaren L\u00f6sungen dieser Gleichungen, mit denen durchweg gearbeitet wird, sich auf direktem Wege nur ebenen Grenzfl\u00e4chen parallel zu den in der Atmosph\u00e4re angenommenen Diskontinuit\u00e4tsfl\u00e4chen anpassen lassen, so entstehen bei der Ber\u00fccksichtigung der Grenzbedingungen Schwierigkeiten. Sie werden durch die f\u00fcr das Buch charakteristische Methode des ``Solidifiierens der Stromfl\u00e4chen'' \u00fcberwunden, d. h. dadurch, da\u00df\\ nachgesucht wird, ob unter den Stromfl\u00e4chen der L\u00f6sungen sic zeitunabh\u00e4ngige befinden, die als gedachte Grenzfl\u00e4chen eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Der Ersatzt dieser Methode durch eine allgemeinere Behandlung des Problems als Randwertaufgabe und eine Ber\u00fccksichtigung der Erdkr\u00fcmmung in den St\u00f6rungsgleichungen sind die Punkte, in denen die rechnerische Methode noch zu vervollst\u00e4ndigen ist.  Neu im Rahmen der St\u00f6rungstheorie ist die von \\textit{Solberg} stammende erweiterte Fassung der ``quasistatischen Methode'' (Kap. X), bei der die Bewegungsgleichung f\u00fcr die Vertikale durch die Gleichgewichtsbedingung ersetzt wird. Die bisher nur f\u00fcr den Fall der homogenen inkompressiblen Fl\u00fcssigkeit entwickelten Methode, die die Grundlage der Gezeitentheorie bildet, wird mit R\u00fccksicht auf atmosph\u00e4rische Anwendungen auf den Fall des kompressiblen autobarotropen Mediums erweitert, erweist sich allerdings f\u00fcr die Behandlung des Zyklonenproblems als nicht ausreichend.  In den ersten Kapiteln des Buches gruppieren sich die Er\u00f6rterungen um den bekannten \\textit{Bjerkens}schen Zirkulationssatz und um die Begriffe der Piezotropie und Barotropie. Die einschr\u00e4nkende Annahme der Piezotropie, d. h. die Annahme, da\u00df\\^^Msich die Zustandsgleichung des betrachteten Mediums auf eine Gleichung zwischen Druck und Dichte allein reduziert, stempelt in der Terminologie der Verf. die \u00e4ltere Hydrodynamik zur ``reinen'' Hydrodynamik, in der thermodynamische Vorg\u00e4nge h\u00f6chstens als Begleiterscheinungen auftreten und nie die prim\u00e4ren Ursachen der Bewegungen sind. Die Annahme der Barotropie bedingt analog, da\u00df\\^^Mdie r\u00e4umliche Verteilung der Dichte nur vom Druck abh\u00e4ngig ist. Die Verf. suchen in ihrer ``physikalischen'' Hydrodynamik von beiden einschr\u00e4nkenden Voraussetzungen nach M\u00f6glichkeit frei zu bleiben. Allerdings werden in der den Hauptteil des Buches bildenden St\u00f6rungstheorie beide Annahmen wieder eingef\u00fchrt. Die Er\u00f6rterungen speziell des Kapitels IV mit ihren Spezialuntersuchungen \u00fcber Wirbelbildung und die Arbeitsweise und Leistung einer thermodynamischen Zirkulationsmaschine sind jedoch auf allgemeine G\u00fcltigkeit zugeschnitten. Hier wie in den Untersuchungen \u00fcber die Analogie der hydrodynamischen Stromfelder mit den elektrostatischen und station\u00e4rmagnetischen Feldern sind eine Reihe\u00e4lterer Arbeiten von \\textit{V. Bjerknes} zusammengefa\u00dft. In diesem Zusammenhang wird auch der Einflu\u00df\\ der Reibung auf die Fl\u00fcssigkeitsbewegungen gestreift. Eine ausf\u00fchrlichere Behandlung der Reibung findet sich erst in den sp\u00e4teren Abschnitten (133-135), die auch den Einflu\u00df\\ der Erdrotation ber\u00fccksichtigen und die den ``reinen Reibungsstrom'' und die ``Gradient- und Triftstr\u00f6me'' behandeln, und in denen im Anschlu\u00df\\ an die \\textit{Hesselberg}-\\textit{Sverdrup}schen Ans\u00e4tze einige weitref\u00fchrende Rechnungen von \\textit{Solberg} erstmalig publiziert sind.  Endlich ist noch der letzte, meteorologische Teil des Buches zu erw\u00e4hnen, der unter Anlehnung an die rechnerischen Ergebnisse und die Begriffsbildungen des theoretischen Teils die \\textit{Bergeron}schen Anschauungen zur Zyklogenese wiedergibt. Neu zumindest in der Art der Darstellung sind die Ausf\u00fchrungen \u00fcber die permanenten Zirkulationssysteme und die Folgerungen \u00fcber die Aufteilung der allgemeinen Zirkulation in ein System von zellularen Zirkulationen. Damit wird Anschlu\u00df\\ gesucht an die Begriffsbildungen, die sich bei der Behandlung der St\u00f6rungsgleichungen f\u00fcr ein isothermes Medium ergeben haben, wo gleichfalls zellulare Wellenbewegungen auftreten. Die Theorie der Kopplung der Polarfront und Tropopausewellen liefert abschlie\u00dfend einen Beitrag zu der umstrittenen Frage des Zusammenwirkens des troposph\u00e4rischen und stratosph\u00e4rischen Geschehens bei der Zyklogenese. (VIII 1.)  Besprechungen: F. Bahr; Z. f. angew. Math. 13 (1933), 325-326. B. Haurwitz; Gerlands Beitr\u00e4ge zur Geophysik 40 (1933), 453-454.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q560666$C01B599D-97CF-41BE-9771-215D3C5A52CD","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"d3170a00f749a19ab3a921254e56060ad3284311","datavalue":{"value":"2547732","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q560666$F6AD0E1D-835F-4694-A0D4-409EB40F0347","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q560666$28AD125F-9110-41A0-B8B1-960F2CB7391E","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Physikalische Hydrodynamik. Mit Anwendung auf die dynamische Meteorologie.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Physikalische_Hydrodynamik._Mit_Anwendung_auf_die_dynamische_Meteorologie."}}}}}