{"entities":{"Q563049":{"pageid":564816,"ns":120,"title":"Item:Q563049","lastrevid":62772252,"modified":"2026-04-11T08:21:20Z","type":"item","id":"Q563049","labels":{"en":{"language":"en","value":"Introduction \u00e0 la g\u00e9ometrie infinit\u00e9simale directe."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2549143"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q563049$5A700549-8016-41A0-BE3A-B157980A31AE","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"bd57b9b49f770fe7ca85df33399d3f71c5e31b30","datavalue":{"value":{"text":"Introduction \u00e0 la g\u00e9ometrie infinit\u00e9simale directe.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q563049$D7A3B8F1-B172-4CFA-973A-6E617CE60A0F","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"52482fd94013ce26dd6b2c5cd07eb2199eef64fb","datavalue":{"value":"58.0086.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q563049$39B15F86-8D9C-47CE-A241-181EAD5B7AE5","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"7bbb53abe68aac0eeb25dacc2ea1a7274c90a69a","datavalue":{"value":{"time":"+1932-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q563049$23D88C4E-45A0-46CC-BD41-486D5787B0F1","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"db3164b5b99791f4d1dc0cb185c845884a3509f1","datavalue":{"value":"Wie es auch in der h\u00f6chst lesenswerten Vorrede von \\textit{E. Cartan} ausgesprochen wird, f\u00fchrt das Buch in diejenigen Untersuchungen ein, bei welchen die moderne mengentheoretische Geometrie f\u00fcr die Differentialgeometrie nutzbar gemacht wird: Die klassische Differentialgeometrie leitet n\u00e4mlich ihre S\u00e4tze meist rein rechnerisch ab. Zur Erm\u00f6glichung dieser Rechnungen sind dann Annahmen \u00fcber die arithmetische Darstellung der betrachteten Gebilde erforderlich, welche nicht nur die Allgemeinheit der Beweise einschr\u00e4nken, sondern auch die Ergebnisse wesentlich beeinflussen k\u00f6nnen. Demgegen\u00fcber soll hier der G\u00fcltigkeitsbereich der S\u00e4tze abgegrenzt werden durch Bedingungen, welche in der Natur der Fragestellungen selbst begr\u00fcndet und nicht durch die mehr zuf\u00e4lligen Beweisverfahren nahegelegt sind. Zu diesem Zweck wird man zun\u00e4chst die Grundbegriffe der Differentialgeometrie wie Tangente, Grenzsekante, Tangentialebene rein geometrisch m\u00f6glichst gleich f\u00fcr beliebige Mengen einf\u00fchren und die Zul\u00e4ssigkeit etwa ben\u00f6tigter arithmetischer Darstellungen der betrachteten geometrischen Gebilde erst aus den jeweiligen geometrischen Voraussetzungen der Probleme gewinnen. Im allgemeinen wird man es dabei nicht z. B. mit einer einzigen Halbtangente (oder Grenzsekante usw.) im betrachteten Punkte zu tun haben, sondern mit einer Halbtangentenmenge (sog. lineares Kontingent) bzw. Grenzsekantenmenge (Paratingent) usw. Ohne weiteres bieten sich hier die verschiedensten Fragen, z. B. die a) nach der Beschaffenheit z. B. des Kontingents \\(\\text{a}_1\\)) bei beliebigen oder \\(\\text{a}_2\\)) bei speziellen Punktmengen, b) nach der Beschaffenheit der Punktmenge bei einschr\u00e4nkenden Annahmen \u00fcber z. B. das Kontingent (etwa die, da\u00df das Kontingent \u00fcberall eben sei), c) nach der Invarianz des Kontingents bei Gruppen topologischer Abbildungen, denen geeignete Differenzierbarkeitsbedingungen auferlegt sind; und anderes mehr. Die entsprechenden Verallgemeinerungen der verschiedenen klassischen Definitionen von Schmiegkreis-, Tangenten- und Schmiegebene usw. liefern neue Kontingent- bzw. Paratingentbegriffe und damit neue Fragen. - Als Beispiel nennen wir auch Beweise der fl\u00e4chentheoretischen S\u00e4tze von \\textit{Euler} und \\textit{Meusnier} unter sehr allgemeinen Voraussetzungen (vgl. Kap. 15; dort w\u00e4re noch eine Arbeit von \\textit{Hjelmslev} (1914; F. d. M. 45, 379 (JFM 45.0379.*)) zu nennen, welcher noch weniger Voraussetzungen ben\u00f6tigt). - Damit sind im gro\u00dfen und ganzen diejenigen Fragenkreise aus der oben allgemein definierten ``mengentheoretischen'' Differentialgeometrie angedeutet, in welche das Buch einf\u00fchrt, und an deren Stellung und F\u00f6rderung der Verf. selbst mit eigenen Arbeiten stark beteiligt ist. Zur n\u00e4heren Erl\u00e4uterung sei noch folgende kurze Inhaltsangabe beigef\u00fcgt:  Einleitung (Kap. 1), Grundbegriffe der Punktmengenlehre (Kap. 2, 3), \\textit{Borel}scher \u00dcberdeckungssatz mit Anwendungen insbesondere auf Funktionen (Kap. 4). Weiteres aus der Topologie des euklidischen Raumes (Kap. 5-9). - Gruppen von differenzierbaren Abbildungen. Kontingent. Paratingent (Kap. 10, 11). Anwendung des Paratingents zur Untersuchung konvexer Oberfl\u00e4chen (Kap. 12). Andere Kontingent- und Paratingentbildungen mit Anwendungen (Kreiskontingent usw.; Kap. 13-15). Rektifizierbare Bogen (Kap. 16). Bemerkungen \u00fcber den Dimensionsbegriff. (Kap. 17). Anh\u00e4nge. Aufgaben und Probleme.  Das Buch kn\u00fcpft stets an einfache, dem Anf\u00e4nger zug\u00e4ngliche Tatbest\u00e4nde an, ist leicht verst\u00e4ndlich geschrieben und stellt eine sehr anregende Einf\u00fchrung in die oben n\u00e4her bezeichneten Fragenkreise dar.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q563049$E8F540B2-9601-40F9-982D-46586C3C0CCC","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"8ccb3a6ac907803ff518b37db187ce5eb221de2e","datavalue":{"value":"2549143","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q563049$D7D5EA0D-DA8B-42D0-83E9-29945FA75EE3","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"7bb5597ed112ed30774559afd46f006b475893b7","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1353340,"id":"Q1353340"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q563049$720A555B-74F0-4C80-8227-D15890BFC77F","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q563049$AAB1E57F-DBD1-4D8A-B3B7-D50F05FFC4C7","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Introduction \u00e0 la g\u00e9ometrie infinit\u00e9simale directe.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Introduction_%C3%A0_la_g%C3%A9ometrie_infinit%C3%A9simale_directe."}}}}}