{"entities":{"Q563348":{"pageid":565115,"ns":120,"title":"Item:Q563348","lastrevid":62775393,"modified":"2026-04-11T08:22:14Z","type":"item","id":"Q563348","labels":{"en":{"language":"en","value":"Gruppenbilder."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2549322"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q563348$BD57DEC8-FED6-4D6F-89C6-21FA614272CE","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"b9d37ed4cb7490c96d1f2623b3cb3202a8cf523c","datavalue":{"value":{"text":"Gruppenbilder.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q563348$32DBB9F8-7550-4274-8666-7D335789339E","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"776a918a7b35f920f1ee9061fd40ae5a99a46d87","datavalue":{"value":"58.0132.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q563348$68468FE1-8C87-45EC-9254-D080AA36492D","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"4d5fc8d107f0d04287a130539d934871d286be92","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":563347,"id":"Q563347"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q563348$385C3145-6025-4184-820C-97C841562FB4","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"7bbb53abe68aac0eeb25dacc2ea1a7274c90a69a","datavalue":{"value":{"time":"+1932-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q563348$F7F6D489-A8DF-4C70-89D2-E3A990CC0CCD","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"e6c3dc8913b5076d6fe6b4e0c492c26323ed051d","datavalue":{"value":"Verf. entwickelt systematisch die durch die Gruppenbilder vermittelten Beziehungen zwischen diskontinuierlichen Gruppen und Topologie, wobei der einheitlichen Darstellung wegen auch manches Bekannte wiedergegeben wird, und gibt einige Anwendungen der Theorie. Unter einem Gruppenbild wird hier ein endliches oder unendliches Zellsystem (d. h. ein System von Polygonen, deren Kanten paarweise miteinander identifiziert sind) mit einer transitiven Gruppe von eineindeutigen inzidenzerhaltenden Abbildungen des Zellsystems auf sich, von denen nur die Identit\u00e4t ein Polygon auf sich abbildet, verstanden. Da ein Zellsystem mehrere derartige Gruppen zulassen kann, wird das Gruppenbild durch ein ``beziffertes'' Zellsystem gekennzeichnet, in dem die Seiten und Ecken der einzelnen Polygone so mit Nummern versehen sind, da\u00df bei der Gruppe immer gleichbezifferte Seiten bzw. Ecken einander entsprechen. Nach Einf\u00fchrung von \u00dcberlagerungszellsystemen, insbesondere regul\u00e4ren \u00dcberlagerungen und dem universellen \u00dcberlagerungssystem, werden f\u00fcr Gruppenbilder die zum Teil aus der Fl\u00e4chentopologie bekannten Beziehungen zwischen dem \u00fcberlagerten Grundzellsystem und dem \u00dcberlagerungszellsystem festgestellt, wobei nat\u00fcrlich die Bezifferung von einem System auf das andere zu \u00fcbertragen ist: Ist das \u00dcberlagerungssystem Gruppenbild einer Gruppe \\(\\mathfrak N\\), so ist die \u00dcberlagerung regul\u00e4r; die zugeh\u00f6rige \u00dcberlagerungsgruppe \\(\\mathfrak F\\) ist eine bis auf \u00c4hnlichkeitstransformation bestimmte Untergruppe von \\(\\mathfrak N\\); die gr\u00f6\u00dfte Gruppe \\(\\mathfrak Q\\) von Deckbewegungen, die das Grundzellsystem zul\u00e4\u00dft, ist isomorph \\(\\mathfrak Z/\\mathfrak F\\) wo \\(\\mathfrak Z\\) die Gruppe der mit \\(\\mathfrak F\\) vertauschbaren Elemente von \\(\\mathfrak N\\) ist; es gibt in \\(\\mathfrak N\\) so viele mit \\(\\mathfrak F\\) \u00e4hnliche Gruppen, einschlie\u00dflich \\(\\mathfrak F\\), wie ein Diskontinuit\u00e4tsbereich von \\(\\mathfrak Q\\) im Grundzellsystem Polygone enth\u00e4lt. Ist ein Gruppenbild von \\(\\mathfrak N\\) und eine Untergruppe \\(\\mathfrak F\\) von \\(\\mathfrak N\\) gegeben, so kann man dazu ein Grundzellsystem finden, so da\u00df die angegebenen Beziehungen bestehen. \\(\\mathfrak Z=\\mathfrak N\\), d. h. \\(\\mathfrak F\\) invariante Untergruppe von \\(\\mathfrak N\\), ist gleichbedeutend damit, da\u00df Grund- und \u00dcberlagerungszellsystem gleichzeitig Gruppenbilder sind. F\u00fcr die Fl\u00e4chentopologie besagt das: Dann und nur dann ist die Fl\u00e4che \\(F_1\\) regul\u00e4re unverzweigte \u00dcberlagerung der Fl\u00e4che \\(F_0\\), wenn die Fundamentalgruppe von \\(F_1\\) als invariante Untergruppe in der von \\(F_0\\) enthalten ist.  Ein \\textit{von Dyck}sches Gruppenbild ist ein ``Polygonnetz'', das aus lauter eckenbezifferten \\(r\\)-Ecken in der Weise aufgebaut ist, da\u00df in jeder der Ecken eine gerade Anzahl \\(2b_\\varrho \\) (die auch \\(\\infty \\) sein kann) von Polygonen zusammenst\u00f6\u00dft, die samt Bezifferung durch fortgesetzte Spiegelung an der gemeinsamen Seite aus einem von ihnen entstehen, so da\u00df also die Polygone abwechselnd schwarz und wei\u00df gef\u00e4rbt werden k\u00f6nnen. L\u00e4\u00dft das Polygonnetz eine hinsichtlich der schwarzen Polygone transitive Gruppe von Deckbewegungen zu, so ist es \\textit{Dyck}sches Gruppenbild dieser Gruppe. Das - durch Angabe der \\(b_\\varrho \\) allein bestimmte - universelle \u00dcberlagerungsnetz ist (nicht-\\textit{Dyck}sches) Gruppenbild der hinsichtlich aller Polygone transitiven ``Netzgruppe'' zweiter Art \\(\\mathfrak N(b_1,\\ldots,b_r)\\) und (\\textit{Dyck}sches) Gruppenbild der darin invariant vom Index 2 enthaltenen hinsichtlich der schwarzen Polygone transitiven Netzgruppe erster Art \\(\\mathfrak N(b_1,\\ldots,b_r)\\). Die obigen S\u00e4tze \u00fcber Gruppenbilder lassen sich auf \\textit{Dyck}sche Gruppenbilder \u00fcbertragen. Als Beispiel behandelt Verf. die Normalunterteilug des sterneckigen Zw\u00f6lfflachs, die zu einer sonst nicht gel\u00e4ufi gen Darstellung der Fundamentalgruppe der Fl\u00e4che vom Geschlecht \\(p=4\\) durch zehn Erzeugende und drei Relationen f\u00fchrt.  Das \\textit{Dehn}sche Gruppenbild, das bekanntlich ein Streckenkomplex ist, ordnet sich dieser Auffassung nicht unter. Es wird hier durch Verbinden \u00e4quivalenter Punkte in benachbarten Polygonen des Zellsystems - mit einer Modifikation f\u00fcr \\textit{Dyck}sche Gruppenbilder - konstruiert und dient zum Ablesen von Erzeugenden und Relationen aus einem gegebenen Gruppenbild. Insbesondere werden die beiden Netzgruppen universeller Polygonnetze angegeben; z. B. hat \\(\\mathfrak N(b_1,\\ldots,b_r) r\\) Erzeugende \\(S_1,\\ldots,S_r\\) mit den Relationen \\(S_1^{b_1} = S_2^{b_2} = \\cdots = S_r^{b_r} = S_rS_{r-1}\\cdots S_1 = E\\).  Verf. geht dann auf die Konstruktion des \\textit{Dyck}schen Gruppenbildes zu einer gegebenen Gruppe ein und beweist mittels der bekannten Modelle von Polygonnetzen auf der Kugel, der euklidischen und hyperbolischen Ebene den Satz, da\u00df die Netzgruppe erster Art dann und nur dann von endlicher Ordnung ist, wenn \\(\\varSigma 1/b_\\varrho > r-2\\). - Kennt man alle zu dem Zahlensystem \\((b_1,\\ldots,b_r)\\) geh\u00f6renden Polygonnetze, die die Fl\u00e4che vom Geschlecht \\(p\\) \u00fcberdecken, ohne untereinander isomorph zu sein, so entspricht jedem von ihnen in der Netzgruppe \\(\\mathfrak N(b_1,\\ldots,b_r)\\) eine und nur eine durch die. \u00dcberlagerungsgruppe bestimmte Klasse \u00e4hnlicher Untergruppen von endlichem Index (die nat\u00fcrlich alle der Fundamentalgruppe der Fl\u00e4che isomorph sind). Umgekehrt ist jede Untergruppe von endlichem Index, die aus lauter Elementen unendlicher Ordnung besteht, der Fundamentalgruppe einer geschlossenen Fl\u00e4che isomorph, wenn nur alle \\(b_\\varrho \\) endlich sind.  F\u00fcr die Aufgabe, eine Fl\u00e4che von gegebenem Geschlecht mit Polygonnetzen zu bedecken, beschr\u00e4nkt sich Verf. auf Normaluterteilungen (durch inneren Punkt, Seitenmitten und Ecken der Polygone) eines regelm\u00e4\u00dfigen Zellsystems. Ein \\(b_\\varrho \\) wird dann 2, f\u00fcr die beiden anderen - entsprechend den Ecken und den Punkten im Inneren der Polygone - wird \\(a_0\\) bzw. \\(a_2\\) geschrieben. Zu gleich mit dem Netz \\((a_0,2,a_2)\\) existiert das reziproke \\((a_2,2,a_0)\\). Als Bedingungsgleichungen bei gegebenem Geschlecht \\(p\\) der orientierbaren oder \\(k\\) der nichtorientierbaren Fl\u00e4che ergeben sich f\u00fcr das Netz die \\textit{Euler}sche Formel  \\[ N = -\\alpha _0+\\alpha _1 - \\alpha _2 = 2(p-1)\\text{ bzw. }k-2,\\tag{E} \\]  wobei die \\(\\alpha _i\\) die Anzahlen der Ecken, Kanten und Polygone sind, und aus den speziellen Annahmen  \\[ a_0\\alpha _0 = 2\\alpha _1 = a_2\\alpha _2.\\tag{H} \\]  \\(a_0,\\alpha _0,\\alpha _1,\\alpha _2,a_2\\) hei\u00dfen die arithmetischen Bestimmungszahlen des Netzes. Konstruktionsverfahren sind: Unterteilungen verschiedener Normalformen der Fl\u00e4chen sowie \u00dcbergang von bekannten Netzen zu Fl\u00e4chen h\u00f6heren Geschlechts durch \u00dcberlagerung. Von den speziellen S\u00e4tzen, die Verf. durch das erste Verfahren gewinnt, seien hier einige genannt: Die Netzgruppe \\(\\mathfrak N(4p,2,4p)\\) hat mindestens zwei verschiedene Klassen \u00e4hnlicher Untergruppen, die der Fundamentalgruppe der Fl\u00e4che vom Geschlecht \\(p\\) isomorph sind: Eine Klasse bestellt aus vier zueinander \u00e4hnlichen Untergruppen, die andere aus einer invarianten Untergruppe. Ist dabei \\(p = 2\\), so gibt es genau vier solche Klassen \u00e4hnlicher Untergruppen, n\u00e4mlich neben den beiden genannten noch zwei Klassen mit je acht Gruppen. Ferner: Die Gruppe \\(\\mathfrak N(2p,4,4)\\), sowie die Gruppe \\(\\mathfrak N(3, 2, 2 (2p + 1))\\) haben je die Fundamentalgruppe der Fl\u00e4che vom Geschlecht \\(p\\) als invariante Untergruppe. - Das \u00dcberlagerungsverfahren liefert zu einem Polygonnetz mit gegebenen \\(b_\\varrho \\) \u00fcber der Fl\u00e4che vom Geschlecht \\(p\\) bzw. \\(k\\) ein ebensolches \u00fcber der Fl\u00e4che vom Geschlecht  \\[ p' = n(p-1)+1\\quad \\text{bzw.}\\quad k'=n(k-2)+2\\qquad (n=1,2,\\ldots ). \\]  Ist die Charakteristik \\(N > 0\\), so liefert unter den speziellen Annahmen die \u00dcberlagerung aus einem Netz mit den arithmetischen Bestimmungszahlen \\(a_0,\\alpha _0,\\alpha _1,\\alpha _2,a_2\\) ein solches mit den Bestimmungszahlen \\(a_0,n\\alpha _0,n\\alpha _1,n\\alpha _2,a_2\\) f\u00fcr die Fl\u00e4che der Charakteristik \\(nN\\).  Bei gegebenem Geschlecht erh\u00e4lt man alle arithmetischen Bestimmungszahlen durch Aufl\u00f6sen der diophantischen Gleichungen (E) und (H). F\u00fcr \\(p = 2\\) ergeben sich 14 L\u00f6sungen (und die dazu reziproken); die neun L\u00f6sungen f\u00fcr \\(k = 3\\) erh\u00e4lt man daraus, wenn man ber\u00fccksichtigt, da\u00df die Fl\u00e4che mit \\(p = 2\\) zweifache unverzweigte \u00dcberlagerung der mit \\(k= 3\\) ist. Dieselben vierzehn bzw. neun Wertepaare \\(a_0,a_2\\) treten nach dem \u00dcberlagerungsprinzip auch bei allen Fl\u00e4chen mit \\(p\\geqq 2\\) bzw. \\(k\\geqq 3\\) als zul\u00e4ssige Werte auf. Wenn \\(a_0,a_2\\) eines der vierzehn f\u00fcr \\(p = 2\\) errechneten Wertepaare ist, und nur dann, enth\u00e4lt die Netzgruppe \\(\\mathfrak N(a_0,2,a_2)\\) zu jedem \\(p\\) die Fundamentalgruppe der Fl\u00e4che vom Geschlecht \\(p\\) als Untergruppe. Analoges gilt f\u00fcr \\(\\mathfrak N(a_0,2,a_2)\\) und die f\u00fcr \\(k=3\\) errechneten \\(a_0\\)-, \\(a_2\\)-Werte. - F\u00fcr positives \\(N\\) werden dann noch alle positiven ganzzahligen L\u00f6sungen von (E) und (H) bestimmt, die nicht konstant sind und von \\(N\\) linear abh\u00e4ngen. Verf. erh\u00e4lt - wieder abgesehen vom \u00dcbergang zum reziproken Netz - zehn verschiedene L\u00f6sungen, die alle geometrisch realisierbar sind. - Schlie\u00dflich werden f\u00fcr \\(p = 2\\) alle nicht isomorphen Netze (5, 2, 5) bestimmt; es gibt deren 14. Die Netzgruppe \\(\\mathfrak N(5,2,5)\\) enth\u00e4lt also 14 Klassen \u00e4hnlicher, zur Fundamentalgruppe der Fl\u00e4che von Geschlecht \\(p=2\\) isomorpher Untergruppen. (V 2.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q563348$45961C92-DD45-4465-B0B0-17B16EB174C3","rank":"normal"}],"P1447":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1447","hash":"144a6eebf639ea543bd03fa2e7064384b1e7bf2e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":593326,"id":"Q593326"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q563348$D2E45522-AFB5-45AA-962B-21865EC25E93","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"dc1d79eea8e2364cf695f7896e9e3d961fc5019b","datavalue":{"value":"2549322","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q563348$98878104-2867-45E6-9196-C2AA8161944E","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q563348$E7882578-67D0-4A65-A484-06D0C3958AED","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Gruppenbilder.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Gruppenbilder."}}}}}