{"entities":{"Q566352":{"pageid":568119,"ns":120,"title":"Item:Q566352","lastrevid":62797266,"modified":"2026-04-11T08:30:25Z","type":"item","id":"Q566352","labels":{"en":{"language":"en","value":"Die Liesche Theorie der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2550419"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q566352$2625F3DD-EAD9-467D-89B2-8A4127FBD08D","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"39a4f0448c28c885170c534a954e1c4901a061c5","datavalue":{"value":{"text":"Die Liesche Theorie der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q566352$2193B2EF-53FD-4BEA-B4B9-CF707AAF9C22","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"2bac089b61f467cdd6f9d45623f4692ddf1b9546","datavalue":{"value":"58.0472.11","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q566352$D1332603-AC75-43D8-AD56-184D93452C1E","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"3af289e81bcc58fc14a1f9a9e51efff15561a474","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":566351,"id":"Q566351"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q566352$1B979CF3-924B-42FB-9281-DAF81B6068ED","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"7bbb53abe68aac0eeb25dacc2ea1a7274c90a69a","datavalue":{"value":{"time":"+1932-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q566352$5FD1B02A-9F87-42BB-A03B-CBE16C81FD0E","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"5036b79adf2fe7514ab6649b93ca23818a6d094a","datavalue":{"value":"Die \\textit{Lie}sche Theorie der partiellen Differentialgleichungen (erster Ordnung) ist, wie man ja von vornherein erwarten wird, wesentlich durch \\textit{Lie}s bedeutendste Sch\u00f6pfung, die Theorie der kontinuierlichen Transformationsgruppen, vornehmlich darunter die der Ber\u00fchrungstransformationen, beeinflu\u00dft. Bereits in Kap. I des vorliegenden Werkes ist dieser Umstand deutlich erkennbar. Hier wird von vornherein die linke Seite der partiellen linearen homogenen Differentialgleichung  \\[  \\sum _{i=1}^n \\xi _i (x_1, \\dots, x_n) \\frac {\\partial f}{\\partial x_i}=0  \\]  als Symbol einer infinitesimalen Punkttransformation aufgefa\u00dft, desgleichen die linken Seiten des Systems  \\[  X_k f\\equiv \\sum _{\\nu =1}^n \\xi _{k\\nu } (x_1, \\dots, x_n) \\frac {\\partial f}{\\partial x_{\\nu }}=0 \\quad (k=1,\\dots,m<n)  \\]  als \\(m\\) solcher infinitesimaler Transformationen. Zugleich findet man aber auch eine eingehende Ber\u00fccksichtigung der so wesentlichen Zusammenh\u00e4nge von partiellen (linearen homogenen) Gleichungen und dem \\textit{Pfaff}schen Problem. Entsprechend lauten die Unterabschnitte: Simultane Systeme gew\u00f6hnlicher Differentialgleichungen, Infinitesimale Transformationen und eingliedrige kontinuierliche Gruppen, Invariante Mannigfaltigkeiten, Erweiterung der infinitesimalen Transformationen, Lineare partielle Differentialgleichungen erster Ordnung, Systeme linearer homogener partieller Differentialgleichungen erster Ordnung, Eigenschaften und L\u00f6sungen eines vollst\u00e4ndigen Systems, Vollst\u00e4ndige Systeme und Systeme linearer totaler Differentialgleichungen, Die bilineare Kovariante eines Pfaffschen Ausdrucks, Reduktion der vollst\u00e4ndigen Systeme und der Systeme linearer totaler Differentialgleichungen (\\S \\S 1-10).  Kennt man infinitesimale Transformationen, die ein vollst\u00e4ndiges System invariant lassen, so kann man im allgemeinen aus der Kenntnis dieser Transformationen Nutzen f\u00fcr die Integration des Systems ziehen. \u00c4hnliches gilt von der Kenntnis eines Multiplikators eines vollst\u00e4ndigen Systems. Dieser Sachverhalt wird in Kap. II eineingehend auseinandergesetzt: Infinitesimale Transformationen eines vollst\u00e4ndigen Systems, Verwertung bekannter infinitesimaler Transformationen eines vollst\u00e4ndigen Systems und Reduktion des Problems, Multiplikator eines vollst\u00e4ndigen Systems, Differentialgleichungen des Multiplikators, Theorie des letzten Multiplikators, Beziehungen zwischen den L\u00f6sungen, Multiplikatoren und infinitesimale Transformationen eines vollst\u00e4ndigen Systems (\\S \\S 11-16).  Kap. III behandelt die Integration der partiellen Differentialgleichung  \\[  F(x_1, \\dots, x_n, p_1, \\dots, p_n)=0. \\tag{*}  \\]  Nach der allgemeinen Formulierung des Integrationsproblems (\\S 17) findet man hier eine eingehende Analyse der \\textit{Lie}schen Konzeptionen: Elementverein im \\(R_{n+1}\\), Elementvereine in \\(x\\) und \\(p\\), Charakteristische Elemente, Scharen von Vereinen, Charakteristische Streifen, Infinitesimale Ber\u00fchrungstransformationen in \\(x\\) und \\(p\\), Cauchys Integrationsmethode, Lies Abbildung der charakteristischen Streifen, Theorie der vollst\u00e4ndigen L\u00f6sungen (\\S \\S 18-26).  Die Integrationsmethoden der Gleichung (*) lassen sich f\u00fcr die Behandlung der sogenannten Involutionssysteme in \\(x\\) und \\(p\\) verallgemeinern (Kap. IV). F\u00fcr diese sind es namentlich die beiden Methoden von \\textit{Mayer} und \\textit{Lie}, die ihrer gro\u00dfen praktischen Vorz\u00fcge halber (gegen\u00fcber der ``erweiterten \\textit{Cauchy}schen Methode'') eine eingehende Darstellung finden: Eigenschaften der Involutionssysteme, Die charakteristischen Vereine eines Involutionssystems, Die erweiterte Cauchysche Methode, Die Liesche Abbildung der charakteristischen \\(V_m\\) eines Involutionssystems, Ein Satz von Lie, Die Jacobi-Mayersche Methode, Lies Reduktion eines Involutionssystems in \\(x\\) und \\(p\\) auf eine Gleichung und seine Integrationsmethode (\\S \\S 27-33).  Aus der Integrationstheorie der von \\(z\\) freien Gleichungen des dritten Kap. wird in Kap. V ganz im Sinne \\textit{Lie}scher Gedankeng\u00e4nge diejenige homogener Gleichungen  \\[  F_k(x_1, \\dots, x_n, p_1, \\dots, p_n)=0. \\quad (k=1,\\dots,m)  \\]  von der Ordnung \\(s_k\\):  \\[  \\sum _{i=1}^n p_i \\frac {\\partial F_k}{\\partial p_i}=s_k F_k,  \\]  abgeleitet, die ihrerseits gleichbedeutend mit der Integrationstheorie der allgemeinen Gleichungen ist, die die unbekannte Funktion enthalten. Die Durchf\u00fchrung dieses Programms zerf\u00e4llt in folgende Unterabschnitte: Elementvereine, Scharen von Vereinen, Die Cauchysche Methode und ihre Erweiterung, Theorie der vollst\u00e4ndigen L\u00f6sungen eines homogenen Involutionssystems, Lineare homogene Involutionssysteme, Die Jacobi-Mayersche und die Liesche Methode, Die Integration der Gleichung  \\[  F(y, y_1, \\dots, y_{n-1}, q_1, \\dots, q_{n-1})=0,  \\]  Theorie der Involutionssysteme in \\(y, y_{\\nu }, q_{\\nu }\\), Die Punkt\u00f6rter der Integralvereine (\\S \\S 34-42).  Kap. VI und VII umfassen die Theorie der Ber\u00fchrungstransformationen in \\(x\\) und \\(p\\) und ihre Invariantentheorie sowie diejenige homogener Ber\u00fchrungstransformationen mit ihrer Invariantentheorie. Dabei verh\u00e4lt sich das siebente Kap. zum sechsten wie das f\u00fcnfte zum dritten bzw. vierten, wie hier auch nur andeutungsweise durch die Angabe der \u00dcberschriften der Unterabschnitte verraten werden kann: Bestimmung aller endlichen Ber\u00fchrungstransformationen ohne Integration, Die Eigenschaften der Ber\u00fchrungstransformationen in \\(x, p\\):  \\[  x'_i =X_i, p'_i=P_i  \\]  und die Kanonischen Beziehungen zwischen den Funktionen \\(X_i\\) und \\(P_i\\), Die infinitesimalen Ber\u00fchrungstransformationen in \\(x\\) und \\(p\\), Funktionengruppen und ihre ausgezeichneten Funktionen, Die kanonische Form einer Funktionengruppe, Die invarianten Eigenschaften einer Funktionengruppe und das allgemeine Transformationsproblem in \\(x\\) und \\(p\\), Bestimmung der in einer Funktionengruppe enthaltenen Systeme von involutorischen Funktionen, Die endlichen homogenen Ber\u00fchrungstransformationen, Die endlichen Ber\u00fchrungstransformationen im \\(R_n\\): \\(y, y_1, \\dots, y_{n-1}\\), Homogene infinitesimale Ber\u00fchrungstransformationen und infinitesimale Ber\u00fchrungstransformationen in \\(y, y_{\\nu }, q_{\\nu }\\), Homogene Funktionengruppen, Die invarianten Eigenschaften der homogenen Funktionengruppen und das allgemeine Transformationsproblem (\\S \\S 43-54).  Die Anwendung der Theorie der Ber\u00fchrungstransformationen auf Involutionssysteme behandelt Kap. VIII. Nach der Untersuchung von infinitesimalen Ber\u00fchrungstransformationen und charakteristischen Streifen (\\S 55) findet man im Mittelabschnitt dieses Kap. (\\S 56) \\textit{Lie}s ber\u00fchmte Interpretation der Integration eines Involutionssystems  \\[  F_1 (x,p)=a_1,\\dots, F_m (x,p)=a_m  \\]  als Bestimmung einer Ber\u00fchrungstransformation  \\[  x'_i=X_i(x_1,\\dots,x_n;p_1,\\dots,p_n),p'_i=P_i(x_1,\\dots,x_n;p_1,\\dots,p_n)\\, (i=1,2,\\dots,n),  \\]  die das Involutionssystem in ein solches \u00fcberf\u00fchrt, dessen Integralvereine man ohne Integration angeben kann. Die Bestimmung der niedrigsten Integrationsoperationen, die eine allgemeine Integrationsmethode erfordert (\\S 57), beschlie\u00dft dieses Kapitel.  Als Erg\u00e4nzung hat man Kap. IX zu betrachten gem\u00e4\u00df dem Inhalt seiner folgenden Unterabschnitte: Vervollst\u00e4ndigung der Theorie des Poisson-Jacobischen Theorems, Einige spezielle Integrationsvereinfachungen, Allgemeine Verwertung bekannter L\u00f6sungen, Welches ist die vorteilhafteste Verwertung bekannter L\u00f6sungen, Integrationsvereinfachungen durch bekannte infinitesimale Transformationen.  Endlich behandelt Kap. X die bekannten Anwendungen auf die klassische Mechanik, im besonderen die infinitesimalen Transformationen der \\textit{Galilei}schen Gruppe, die \\textit{Hamilton}sche Gleichung und ihre infinitesimalen Transformationen, die Integrale der Bewegungsgleichungen und endlich die Frage nach Integrationsvereinfachung bei Kenntnis gewisser Integrale (Exkurs in die Theorie des \\(n\\)-K\u00f6rperproblems). (IV 8, VI 3.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q566352$B982D9C2-E231-4683-9E4A-08AEED9840AA","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"b04c8e314414b2d0a6d76d5f4f66d97489ba9757","datavalue":{"value":"2550419","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q566352$EF732AF8-16D5-4A55-A0BA-DCD005FF8A2D","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q566352$5FAE5913-4F4E-4F4A-8E10-4E6882DC4A93","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Die Liesche Theorie der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Die_Liesche_Theorie_der_partiellen_Differentialgleichungen_erster_Ordnung."}}}}}