{"entities":{"Q568503":{"pageid":570270,"ns":120,"title":"Item:Q568503","lastrevid":62815755,"modified":"2026-04-11T08:35:47Z","type":"item","id":"Q568503","labels":{"en":{"language":"en","value":"Sur les int\u00e9grales de Stieltjes et leurs applications aux probl\u00e8mes de la physique math\u00e9matique."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2553060"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q568503$B0F35844-92A7-4167-BF18-5FDD1D408BB1","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"8e22db59a3b1c6b42d372fb47071f6e8c96ed4fd","datavalue":{"value":{"text":"Sur les int\u00e9grales de Stieltjes et leurs applications aux probl\u00e8mes de la physique math\u00e9matique.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q568503$534C5DBB-2990-4945-B7BD-803298969ED4","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"803ef260562416f1400e920d746371cdf39fa38e","datavalue":{"value":"58.1058.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q568503$0CD335BD-CAEF-4E04-B7B7-66377D4611C6","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"7bbb53abe68aac0eeb25dacc2ea1a7274c90a69a","datavalue":{"value":{"time":"+1932-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q568503$C2FFAF85-DEA5-4F87-82D0-C80115E71675","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"3b66e5c12b3cc65d8c2af411779c5d68d4e4ea69","datavalue":{"value":"Es erweist sich, insbesondere vom Standpunkt der Physik aus, h\u00e4ufig als nat\u00fcrlicher, als Elemente der Analysis an Stelle der Punkte K\u00f6rper oder Bereiche zu benutzen und Bereichfunktionen einzuf\u00fchren, z. B. statt der Massendichte die Masse selbst. Bei der Integration wird man dabei auf \\textit{Stieltjes}integrale gef\u00fchrt.   Verf. entwickelt in konsequenter Durchf\u00fchrung dieses Gedankens zun\u00e4chst eine vollst\u00e4ndige Umarbeitung der Integralgleichungstheorie, um sie dann auf einige zentrale Probleme der mathematischen Physik anzuwenden. Alle S\u00e4tze sind mit ausf\u00fchrlichen, aber oft unn\u00f6tig umst\u00e4ndlichen Beweisen versehen. Unter einem Bereich \\((\\omega )\\) versteht er eine abgeschlossene Punktmenge, deren Rand das \\textit{Lebesgue}-Ma\u00df Null besitzt. Es wird dann eine Theorie der additiven Bereichfunktionen entwickelt, und zwar im wesentlichen der Funktionen von beschr\u00e4nkter Schwankung. Die Additivit\u00e4t bezieht sich immer nur auf endlich viele Bereiche, die Randpunkte gemeinsam haben k\u00f6nnen. \\(u(\\omega )\\) bezeichnet immer den Mittelwert der betreffenden Funktion \u00fcber den zugeh\u00f6rigen Bereich. Die Definition bedingt eine gewisse Abweichung der Bereichfunktionen von den absolut additiven Mengenfunktionen im Sinne von \\textit{Radon} [(1913; JFM 44.0464.*)]. (Bemerkung des Ref: Zu jeder Funktion \\(u(\\omega )\\) gibt es eine absolut additive Funktion \\(F(\\omega )\\), deren stetiger Teil im Sinne von Verf. mit dem von \\(u(\\omega )\\) \u00fcbereinstimmt, w\u00e4hrend die Randbelegungen als auf die angrenzenden Bereiche verteilt zu denken sind. Umgekehrt gibt es zu jedem \\(F(\\omega )\\) im Sinne von \\textit{Radon} mindestens ein \\(u(\\omega )\\), n\u00e4mlich z.~B. \\(u(\\omega )\\cdot \\omega = F(\\underline \\omega ) + \\dfrac {F(\\omega ) - f(\\underline \\omega )}{2}\\). \\((\\underline \\omega )\\) ist der offene Kern von \\((\\omega )\\)). \\(u(\\omega )\\) hei\u00dft nach Verf. stetig, wenn sie gleich dem Grenzwert der Funktionswerte f\u00fcr ganz im Innern von \\((\\omega )\\) gelegene Bereiche ist. Sie l\u00e4\u00dft sich dann zu einer absolut additiven Funktion erg\u00e4nzen, die auf jeder abgeschlossenen Punktmenge vom Ma\u00df Null verschwindet. Verf. definiert dann ein \\textit{Riemann-Stieltjes}integral \\(\\int f(x) u(\\omega )\\,d\\omega \\), das \u00fcbrigens f\u00fcr stetige Funktionen \\(f(x)\\) und Bereiche, deren Rand keine Belegung aufweist, gleich dem entsprechenden Integral bei \\textit{Radon} ist.  Kapitel 3 behandelt die \\textit{Stieltjes}-Integralgleichungen  \\[  \\begin{aligned} \\varphi (x) &=\\lambda \\int \\limits _{(Dy)} k(\\tau,x)\\varphi (y)\\,d\\tau + f(x)\\tag{1}\\\\ \\psi (\\tau ) &=\\lambda \\int \\limits _{(Dz)} k(\\tau,x)\\psi (\\omega )\\,d\\omega + F(\\tau ).\\tag{2} \\end{aligned}  \\]  \\(f(x)\\) ist stetig im Bereich \\((D_z)\\), \\(F(\\tau )\\) eine additive Bereichfunktion von beschr\u00e4nkter Schwankung (v. b. S.) in \\((Dy)\\) (\\((Dz)\\) und \\((Dy)\\) sind nur durch die Bezeichnung unterschieden). \\(k(\\tau,x)\\) gen\u00fcgt der Bedingung \\((A)\\):  \\(k(\\tau,x)\\) ist stetig in \\(x\\) f\u00fcr jedes \\(\\tau \\) und v. b. S. f\u00fcr jedes \\(x\\). Die totale Variation ist eine beschr\u00e4nkte Funktion von \\(x\\).   \\(k(\\tau,x)\\) hei\u00dft endlich, wenn \\((A)\\) in der sch\u00e4rferen Form erf\u00fcllt ist:  \\[  |k(\\tau,x)|<V_1(\\tau ),\\quad |k(\\tau, x')-k(\\tau,x''|<\\varepsilon V_2(\\tau ).  \\]  Das Hauptresultat ist: Ist \\(k(\\tau,x)\\) oder einer der iterierten Kerne endlich, so l\u00e4\u00dft sich die \\textit{Fredholm}sche Theorie vollst\u00e4ndig durchf\u00fchren, wobei nur an Stelle gew\u00f6hnlicher Integrale \\textit{Stieltjes}integrale zu benutzen sind. (Bemerkung des Ref: Die rechte Seite von (1) stellt f\u00fcr \\(f(x)=0\\) und endliches \\(k(\\tau,x)\\) eine vollstetige Lineartransformation dar (vgl. \\textit{Radon}, (1919; JFM 47.0385.*)), und es lie\u00df sich leicht zeigen, da\u00df umgekehrt die Transformation von \\textit{Radon} die Bedingung der Endlichkeit erf\u00fcllt. Ein Teil der S\u00e4tze des Verf. ist enthalten in den Ausf\u00fchrungen von \\textit{Radon} \u00fcber nichtvollstetige \\textit{Fredholm}operationen (l. c.)).  Weiterhin werden symmetrische Kerne definiert durch die Bedingung:  \\[  \\frac 1{\\omega }\\int \\limits _{(\\omega )} u(\\omega )k(\\tau,x)\\,d\\omega = \\frac 1\\tau \\int \\limits _{(\\tau )} u(\\tau )k(\\omega,y)\\,d\\tau,\\quad u(\\omega )>0.  \\]  Es wird die Eigenwerttheorie entwickelt und S\u00e4tze \u00fcber die Bilinearreihe und die Entwicklung quellenm\u00e4\u00dfig darstellbarer Funktionen bewiesen, wobei die Eigenfunktionen als Bereichfunktionen auftreten. Das Kapitel \u00fcber das Potential bringt eine Verallgemeinerung der bekannten Relationen bei den Potentialen der einfachen und doppelten Belegung; die letztere ist dabei Bereichfunktion gegeben. Die Randfl\u00e4che gen\u00fcgt den Bedingungen von \\textit{Liapunoff}. Mittels dieser Ergebnisse kann das \\textit{Neumann}sche und \\textit{Dirichlet}sche Problem in verallgemeinerten Form behandelt werden. Beim ersteren ist der Flu\u00df durch ein Element \\(\\sigma \\) der Randfl\u00e4che als Bereichfunktion gegeben.  Die Ausf\u00fchrungen \u00fcber das \\textit{Newton}sche Potential gipfeln in einer Verallgemeinerung des \\textit{Laplace}schen Operators auf Bereichfunktionen. Ist \\(v(x) = \\displaystyle \\int \\frac {u(\\tau ) d\\tau }{r}\\) das \\textit{Newton}sche Potential (\\(u(\\tau )\\cdot \\Delta \\tau \\) ist Bereichfunktion), so existiert f\u00fcr die Bereichfunktion \\(\\dfrac {1}{\\omega }\\displaystyle \\int \\limits _{(\\omega )}c(x)\\,d\\omega \\) der \\textit{Laplace}sche Ausdruck und hat den Wert \\(-4\\pi u(\\omega )\\) bei gewissen Bedingungen \u00fcber den Rand von \\(\\omega \\). Sodann wird das Umkehrungsproblem behandelt und Bedingungen angegeben, wann eine Funktion ein \\textit{Newton}sches Potential ist.  Zum Schlu\u00df werden einige Randwertprobleme behandelt, die Verallgemeinerungen klassischer Probleme, so z.~B. des Problems der W\u00e4rmeleitung darstellen. Gesucht sind jetzt Bereichfunktionen. 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