{"entities":{"Q570541":{"pageid":572308,"ns":120,"title":"Item:Q570541","lastrevid":62832762,"modified":"2026-04-11T08:40:14Z","type":"item","id":"Q570541","labels":{"en":{"language":"en","value":"Tides in the atmosphere"}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2554560"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q570541$681212E5-733D-4263-AFD0-A4D48C994F10","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"13f0c822847e27d3129a9818a72a676e40222034","datavalue":{"value":{"text":"Tides in the atmosphere","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q570541$77101E70-0EAA-4762-AAC9-D0C1DFD64A34","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"aec23e8c8b6e0fa935e4165d917fcdcce2bc0ad1","datavalue":{"value":"58.1381.04","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q570541$C9E725F3-249A-4880-AE11-748EBA6356A7","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"6961484cda12835d888855553686d985feee633b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":570540,"id":"Q570540"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q570541$93FB41ED-8F2F-42D1-A834-C3892E13E41D","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"0e8e2f16e5044e38a454384839ea1083db5e26c0","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559407,"id":"Q559407"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q570541$6291B438-695E-498B-A4D9-7D6CCFAA088C","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"7bbb53abe68aac0eeb25dacc2ea1a7274c90a69a","datavalue":{"value":{"time":"+1932-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q570541$19DBB476-15F3-4C1A-85B2-C07CD2F26EB1","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"84a508577eca033fe661fb2cd5b18eafd00aad06","datavalue":{"value":"De Gezeitentheorie geht in ihrer theoretischen Grundlage auf \\textit{Laplace} zur\u00fcck. Es handelt sich dabei um die sogenannte ``planetarische'' Gezeitentheorie eines eine feste Kugel bedeckenden Ozeans \\textit{gleichf\u00f6rmiger} Tiefe. Die Bedingung der gleichf\u00f6rmigen Tiefe erf\u00fcllt der Luftozean in hinreichendem Ma\u00dfe und ist daher der Anwendung der planetarischen Gezeitentheorie am ehesten zug\u00e4nglich. Die Amplituden der Gezeitenschwingung sind ungemein klein und auch nicht ann\u00e4hernd durch direkte Beobachtung zu ermitteln. Die Amplitude liegt in der Gr\u00f6\u00dfenordnung der Strichdicke einer gew\u00f6hnlichen Barographenaufzeichnung. Nach dem Fehlergesetz heben sich aber alle zuf\u00e4lligen Druckschwankungen (zuf\u00e4llig, soweit sie nicht auf die Gezeitenkr\u00e4fte zur\u00fcckzuf\u00fchren sind) heraus, sofern man nur den Umfang des Materials beliebig zu steigern imstande ist. Es bedarf daher einer sehr gro\u00dfen Anzahl von Druckbeobachtungen an einem Ort, um durch Mittelbildung die Gezeitenschwankung des Luftdruckes zu eliminieren.  Der Verf. beschreibt die Versuche und Resultate solcher an verschiedenen, zun\u00e4chst meist in niederen Breiten gelegenen Stationen angestellten Eliminationen der Gezeitenschwingungen. In niederen Breiten f\u00fchrt das geschilderte Verfahren eher zum Ziel als in h\u00f6heren, aus zwei Gr\u00fcnden: 1) ist die Amplitude der Gezeitenschwingung dort gr\u00f6\u00dfer als im Norden, 2) ist die auszumerzende ``zuf\u00e4llige'' Schwankung dort sehr viel kleiner. Die Untersuchung wurde aber trotzdem auf eine ganze Reihe von \u00fcber die ganze Erdoberfl\u00e4che verteilten Stationen seit 1918 ausgedehnt. Verf. teilt das Ergebnis in einer Erdkarte mit. Die einzelnen Stationen enthalten Pfeile, deren Gr\u00f6\u00dfe die Amplitude und deren Richtung die Phase angibt. Die Ergebnisse sind die folgenden: 1) Vom \u00c4quator nimmt die Amplitude nach Norden und S\u00fcden ab, sie betr\u00e4gt am \u00c4quator etwa 0,09 mb, in \\(50^0\\) bis \\(60^0\\) Breite etwa 0,02 mb. Die Extremwerte der Schwankung werden von ihr etwa beim Monddurchgang durch den Meridian angenommen, jedoch mit einer systematischen geringen Verz\u00f6gerung, welche durch den Reibungseinflu\u00df\\ erkl\u00e4rt werden kann. Verf. macht dann auf ein bisher nicht gekl\u00e4rtes Ph\u00e4nomen aufmerksam, n\u00e4mlich, da\u00df\\ die Amplituden zur Zeit des Wintersolstitiums geringer sind als zur Zeit des Somersolstitiums. Ein jahreszeitlicher Gang kann wegen der gleichzeitigen Beobachtung dieser Erscheinung auf beiden Halbkugeln zur Erkl\u00e4rung nicht herangezogen werden.  In der \\textit{Lapace}schen Gezeitentheorie wird vorausgesetzt, da\u00df\\ die Druckschwankungen isotherm vor sich gehen. Der Verf. weist nach, da\u00df\\ auch diese Schwankungen (wie die Schallschwingungen) eher als adiabatische anzusprechen sind. Zwar ist die Schwingungsdauer ungleich gr\u00f6\u00dfer, kann aber daf\u00fcr nur unter so geringen Temperaturgradienten vor sich gehen, da\u00df\\ ein W\u00e4rmeausgleich w\u00e4hrend dieser Zeit der Druckschwankung nicht m\u00f6glich ist. Eine vom Verf. berechnete Temperaturschwankung (Batavia) zeigt in der Tat recht gute \u00dcbereinstimmung mit der unter der Annahme adiabatischer Abl\u00e4ufe berechneten.  Zum Schlu\u00df\\ diskutiert der Verf. noch die anderen in der Atmosph\u00e4re auftretenden, von der Sonne hervorgerufenen Druckschwankungen, deren wichtigste die bekannte halbt\u00e4gige durch Resonanz mit der Temperaturwelle verst\u00e4rkte Druckschwankung ist. Die mathematische Gezeitentheorie kann alle diese Schwingungen erkl\u00e4ren, sie liefert bei einer \u00e4quivalenten H\u00f6he von 8 km freie Schwingungen, deren Periode mit der der beobachteten \u00fcbereinstimmt. Man kann daher diese Schwingungen unbedenklich als Resonanzschwingungen erkl\u00e4ren. Es bleibt die Schwierigkeit, die \u00e4quivalente H\u00f6he von 8 km mit der f\u00fcr die Atmosph\u00e4re berechneten vone etwa 10 km in Einklang zu bringen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q570541$409103C9-7E5B-4BC7-8C4E-CFA3EAB27C5E","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"6a6aed53e35311009ec0a9b1811b84ee824bdd02","datavalue":{"value":"2554560","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q570541$2DA805E1-8516-41A4-9267-895E34EB43C9","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q570541$8EE8F962-DA11-4124-A338-37C25D88648C","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"2df3010a755fcbeb88ac690ceba62e85e088248d","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1112/jlms/s1-7.1.68","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q570541$673B50BA-E520-40AC-99CA-C94D9C3EF9D8","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"a7ad6a1ed57fa8398a26f47bd51d27aeb6bca90c","datavalue":{"value":"W2001584112","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q570541$6B270959-7988-4A2A-A07A-8FE4DD0C40AC","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"58e49bb91d5b1f57db2d96ff9ad029f759e74c63","datavalue":{"value":"10.1112/JLMS/S1-7.1.68","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q570541$CB6A1089-DF01-4F5F-89DC-0CC3026D8829","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Tides in the atmosphere","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Tides_in_the_atmosphere"}}}}}