{"entities":{"Q571213":{"pageid":572980,"ns":120,"title":"Item:Q571213","lastrevid":42587033,"modified":"2025-07-04T10:02:19Z","type":"item","id":"Q571213","labels":{"en":{"language":"en","value":"Die logizistische Grundlegung der Mathematik."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2555077"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q571213$C5D8C36F-98BD-4A99-819E-B353C9B86392","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"c2c05b94e7442efb78edbd56c71a06e722f7f032","datavalue":{"value":{"text":"Die logizistische Grundlegung der Mathematik.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q571213$F9D6A811-5C98-41A6-8FD8-EA0E72A25204","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"a9d796d661ff51da31c1dcd1bb3f11eb5e1405d3","datavalue":{"value":"57.0052.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q571213$6CB8D0E0-ADCB-47CA-BC42-C5A10B887D42","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"8bbefe38bda2187a542f7effb943e400cb4de159","datavalue":{"value":"10.1007/BF02028142","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q571213$504BD802-566D-4917-BD5B-7982F448B1A5","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"f250921565a0fac08712ded5da7371b9cfcccefe","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":175260,"id":"Q175260"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q571213$7E3CCBCD-D4C0-409A-9C57-F0269571BC5B","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e0130902a9dcdeca58c7452ef77c67f7d7741a88","datavalue":{"value":{"time":"+1931-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q571213$B89CBCFA-26CC-4D7C-BCCA-6235342EB8FC","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"ab8c3ace1116d9d77aa57483a0c3e8805490d5ce","datavalue":{"value":"Der Aufsatz gibt den Inhalt eines Vortrages wieder, in dem Verf. auf der zweiten Tagung f\u00fcr Erkenntnislehre der exakten Wissenschaften (K\u00f6nigsberg 1930) die Grundgedanken der \\textit{Frege-Russell-Whitehead}schen logizistischen Grundlegung der Mathematik in einer im Hinblick auf die Kritik besonders von \\textit{L. Wittgenstein} und \\textit{F. P. Ramsey} modifizierten Gestalt entwickelt hat.  Die These des Logizismus wird in zwei Teilthesen aufgespalten: ``(1) Die mathematischen \\textit{Begriffe} sind aus den logischen Begriffen ableitbar, und zwar durch explizite Definitionen; (2) die mathematischen \\textit{S\u00e4tze} sind aus den logischen Grunds\u00e4tzen ableitbar, und zwar durch rein logische Deduktionen''. Der Sinn dieser Thesen und die Durchf\u00fchrung des durch sie gekennzeichneten Programms wird an Hand von Beispielen erl\u00e4utert. Im Zusammenhang mit der Er\u00f6rterung der Teilthese (2) wird auf die Schwierigkeiten hingewiesen, die dem logizistischen Programm aus den beiden Existenzaxiomen der ``Principia Mathematica'' erwachsen, aus dem Unendlichkeitsaxiom und dem Auswahlaxiom, die sich nicht als rein logische S\u00e4tze ansprechen lassen. Es wird dann aber gezeigt, da\u00df gleichwohl jeder mathematische Satz, der sich auf diese Axiome st\u00fctzt, aus den Grunds\u00e4tzen der reinen Logik abgeleitet werden kann, wenn man ihn nach dem Vorgange von \\textit{Russell} in der Form einer Implikation mit dem betreffenden Existenzaxiom als Implikans darstellt. Alsdann werden die Grundgedanken der einfachen und der verzweigten Typentheorie entwickelt; dabei wird besonders auf die doppelte Aufgabe der verzweigten Theorie im System der ``Principia'' hingewiesen: Ausschaltung der logischen Antinomien und Sicherung des ``circulus-vitiosus-Prinzips'', d. h. des ``Verbots der nichtpr\u00e4dikativen Begriffsbildungen''. Andrerseits wird dargelegt, da\u00df diese Versch\u00e4rfung der einfachen Typentheorie zu ernsthaften Schwierigkeiten f\u00fcr den logizistischen Aufbau des Systems der reellen Zahlen f\u00fchrt, die \\textit{Russell} nur durch den Gewaltakt der Aufstellung des Reduzibilit\u00e4tsaxioms glaubte beheben zu k\u00f6nnen; Verf. h\u00e4lt in \u00dcbereinstimmung mit den Gegnern des Logizismus die Einf\u00fchrung dieses Axioms f\u00fcr unzul\u00e4ssig; er weist darauf hin, da\u00df auch \\textit{Russell} selbst -- in der zweiten Auflage der ``Principia'' -- auf das Reduzibilit\u00e4tsaxiom verzichtet und die Situation als ratlos bezeichnet habe. -- Es entsteht also die Aufgabe, festzustellen, ob man nicht auf das Reduzibilit\u00e4tsaxiom verzichten und dennoch die Schwierigkeiten vermeiden k\u00f6nne, zu deren Behebung es eingef\u00fchrt wurde. In Durchf\u00fchrung dieses Programms erinnert Verf. zun\u00e4chst an den von \\textit{Ramsey} gef\u00fchrten Nachweis, da\u00df diejenigen Antinomien, die \u00fcberhaupt in pr\u00e4ziser logistischer Symbolik darstellbar sind, die ``logischen Antinomien im engeren Sinne'', bereits durch die einfache Typentheorie ausgeschaltet werden; sodann legt er in einer sehr bemerkenswerten Betrachtung an Hand der logistischen Darstellung einer nichtpr\u00e4dikativen Begriffsbildung dar, da\u00df die Behauptung, nichtpr\u00e4dikative Begriffsbildungen seien zirkelhaft und ihre Anwendung daher logisch unzul\u00e4ssig, auf einer Fehlinterpretation dieser Form der Begriffsbildung beruht, n\u00e4mlich (in der Bezeichnungsweise von \\textit{F. Kaufmann}, 1930; JFM 56.0039.*-40) auf einer Verwechslung der ``numerischen'', ``individuellen'' Allgemeinheit mit der ``spezifischen'' Allgemeinheit, die in der logistischen Darstellung durch unbeschr\u00e4nkte Alloperatoren dargestellt wird. - Damit ist, wenn auch im Rahmen dieses Aufsatzes nicht in eingehender Durchf\u00fchrung, die letzte und gr\u00f6\u00dfte Schwierigkeit der logizistischen Grundlegung der Mathematik aus dem Wege ger\u00e4umt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q571213$643110CE-17C1-4915-96D3-B318737C80C9","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"3288a8caf63b8699d178daf396e3cd617e8d678f","datavalue":{"value":"2555077","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q571213$DF8427BC-D14A-49E5-BDD8-736081C97913","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"bfa68c2b1a9c2a3b18e4e95dbf066622020e8f8a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1437053,"id":"Q1437053"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q571213$75700DC5-C6B6-4148-937B-477BAA606E89","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q571213$16CB8808-D7E7-4398-B38E-FF371EA0B840","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"6a421badde2c05c694d2b886d95c95363c0442c6","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1007/bf02028142","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q571213$A2A34D00-A81E-48E1-9078-A488380289A6","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"5728050f67d1b7eebb7e67eeb5b5c87432d0202c","datavalue":{"value":"W1997584384","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q571213$61C68F20-75FC-44B8-8686-ECEB91968FD5","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:571213","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:571213"}}}}}