{"entities":{"Q571695":{"pageid":573462,"ns":120,"title":"Item:Q571695","lastrevid":77787959,"modified":"2026-05-06T10:03:28Z","type":"item","id":"Q571695","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber den Aufbau der Arithmetik."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2555436"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q571695$77A6F829-366A-40F5-8DC2-AD34BBB42D1D","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"7f808ebe7158aaa111e760722d1cd51b8df41f15","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber den Aufbau der Arithmetik.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q571695$9A3FCF4B-2B0A-4B79-B461-5B8E4EDAFB08","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"ffdf1662415bf5509283c6bc79ac0a40c9f22159","datavalue":{"value":"57.0103.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q571695$A68F117D-A0B9-4E37-9C98-2DDCB3D3C107","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e4e9f74f433df1c7c3e6e0c6ffc626db22235172","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":169192,"id":"Q169192"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q571695$8F22D8C0-88D5-4BB3-991D-541EA4768F10","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e0130902a9dcdeca58c7452ef77c67f7d7741a88","datavalue":{"value":{"time":"+1931-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q571695$F2A7D5A7-879F-4005-8A97-77175284F1D8","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"0b7476c40c9c2feb8903f1ba5eddcda21c525067","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/145868","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q571695$CFE663D9-FCD1-45F6-A2FA-33CBB720AC5D","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"99f235787abfc9b6c5a1914b44d257202adeafbd","datavalue":{"value":"Ankn\u00fcpfend an die Peanoschen Axiome der nat\u00fcrlichen Zahlen, insbesondere an die zweite, ausf\u00fchrlichere Fassung derselben, die \\textit{J. Peano} in seinem bekannten Werk, ``Arithmetices principia novo methodo exposita'' (1889; JFM 21.0051.02) gegeben hat, stellt Verf. ein Axiomensystem f\u00fcr die Menge der nicht negativen ganzen Zahlen auf: Er geht aus von einem System von Dingen, die er nat\u00fcrliche Zahlen nennt und durch kleine lateinische Buchstaben bezeichnet. Zwischen diesen Dingen bestehen die Grundbeziehungen der Gleichheit (\\(a = b\\)) und der (unmittelbaren) Folge (\\(a \\prec b\\) oder \\(b \\succ a\\)); die Negation der Gleichheit ist \\(a \\not = b \\). Verf. unterscheidet die folgenden vier Axiomgruppen:  I. Die Axiome der Gleichheit und Folge. II. Das Axiom der Null. III. Das Axiom der Existenz eines Nachfolgers. IV. Das Axiom der vollst\u00e4ndigen Induktion.  Die Axiome lauten:  I 1. Aus \\( a_1 \\prec b\\) und \\(a_2 \\prec b\\) folgt \\(a_1 = a_2\\). I 2. Aus \\(a \\prec b_1\\) und \\(a \\prec b_2\\) folgt \\(b_1 = b_2\\). I 3. Aus \\(a = b\\) und \\( b \\prec c\\) folgt \\(a \\prec c\\). I 4. Aus \\(a \\prec b\\) und \\(b = c \\) folgt \\(a \\prec c\\). II. Es gibt eine nat\u00fcrliche Zahl, sie hei\u00dft 0, derart, da\u00df aus \\( a \\prec b\\) folgt \\(b \\not = 0\\). III. Zu jeder nat\u00fcrlichen Zahl \\(a\\) existiert wenigstens eine nat\u00fcrliche Zahl \\(b\\) derart, da\u00df \\(a \\prec b\\). IV. Wenn eine Klasse \\(\\mathfrak K\\) von nat\u00fcrlichen Zahlen die Eigenschaft hat, da\u00df die Zahl 0 sowie mit \\(a\\) bei \\(a \\prec a^\\prime\\) stets auch \\(a^\\prime\\) dazu geh\u00f6rt, so enth\u00e4lt \\(\\mathfrak K\\) jede nat\u00fcrliche Zahl.  Verf. beweist, da\u00df diese Axiome s\u00e4mtlich voneinander unabh\u00e4ngig sind.  Alsdann wendet sich Verf. dem weiteren Aufbau des Zahlensystems zu. Er formuliert dar\u00fcber die folgenden vier Thesen:  (1) Es ist unzweckm\u00e4\u00dfig, sich die Erweiterungen so vorzustellen, da\u00df zu den bereits vorhandenen ``alten'' Zahlen ''neue'' adjungiert werden.  (2) Zweckm\u00e4\u00dfig ist es dagegen, sich an Stelle der Adjunktion eine vollkommene Neukonstruktion vorzustellen, indem neben dem System der alten Zahlen (und gest\u00fctzt auf dieses) ein System ganz neuer Zahlen aufgebaut wird, in welchem dann ein Teilsystem existiert, das zu dem System der alten Zahlen hinsichtlich der Ordnungsbeziehungen sowie der Addition und Multiplikation isomorph ist, das infolgedessen im weiteren Gang der Entwicklung das alte System \u00fcberall ersetzen kann und sogar berechtigt ist, dessen Namen zu \u00fcbernehmen, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen neuen Zahlen als zum alten System adjungiert betrachtet werden d\u00fcrfen.  (3) Es ist unzweckm\u00e4\u00dfig, beim weiteren Ausbau so wie \u00fcblich \u00fcber die Etappen nat\u00fcrliche Zahlen, relative ganze Zahlen, relative rationale Zahlen, reelle Zahlen, komplexe Zahlen zu gehen.  (4) Vielmehr ist es zweckm\u00e4\u00dfig, sich an die Etappen nat\u00fcrliche Zahlen, absolute Br\u00fcche, absolute reelle Zahlen, relative reelle Zahlen, komplexe Zahlen zu halten.  Verf. besch\u00e4ftigt sich dann ausf\u00fchrlich mit der Einf\u00fchrung der irrationalen Zahlen, und zwar nach den ``Schnitttheorien''; er unterscheidet die drei folgenden Schnittdefinitionen :  (I) Unter einem ``\\textit{Folgenschnitt}'' versteht er die Gesamtheit zweier gegenl\u00e4ufig monotoner Folgen rationaler Zahlen \\(a, A\\), wobei jedes \\(a < \\) jedes \\(A\\) ist und zu jedem \\(\\delta > 0\\) ein Gliederpaar \\(a_0, A_0\\) existiert mit \\(A_0 - a_0 < \\delta\\).  (II) Unter einem ``\\textit{Totalschnitt}'' versteht er die Gesamtheit zweier nicht leerer Klassen rationaler Zahlen \\(a, A\\), wobei jedes \\(a \\leqq \\) jedes \\(A\\) ist und jede rationale Zahl einer und nur einer Klasse angeh\u00f6rt.  (III) Unter einem ``\\textit{Mengenschnitt}'' versteht er die Gesamtheit zweier nicht leerer Mengen rationaler Zahlen \\(a, A\\), wobei jedes \\(a \\leqq \\) jedes \\(A\\) ist und zu jedem \\(\\delta > 0 \\) ein Elementpaar \\(a_0, A_0\\) existiert mit \\(A_0 - a_0 < \\delta\\).  Die diesen drei Schnittdefinitionen entsprechenden Schnitttheorien, die sich s\u00e4mtlich -- allerdings nur f\u00fcr den durch Verf. in These (3) abgelehnten Fall der Schaffung der \\textit{relativen} reellen Zahlen auf der Grundlage der \\textit{relativen} rationalen Zahlen -in der Literatur, und zwar bei \\textit{Bachmann}, \\textit{Dedekind} bzw. bei Capelli, finden, werden vom Verf. auf ihre Brauchbarkeit miteinander verglichen. Verf. gibt der Capellischen Theorie den Vorzug [\\textit{A. Capelli}, Batt. G. 35, 209--234 (1897; JFM 28.0084.02)]; am Schlu\u00df der Arbeit entwickelt er das Rechnen mit den Mengenschnitten. \\ \\ (IV 1.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q571695$82EBFD4C-531C-454F-BDD1-9840BD9C4C2A","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"7ae77b7014ae74d050ddd08c7570cbea14e17b7f","datavalue":{"value":"03E10","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q571695$218BEE03-AED5-495D-B638-8E6DB24A16B7","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"d4cc48f20442284fa7d431e399c7586f813da895","datavalue":{"value":"2555436","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q571695$DCEC60BD-B59F-4DDE-9A75-5D3409789BD5","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"ebf06ea60028432d9e94d1fcb3656be660adb6bc","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1565446,"id":"Q1565446"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q571695$3F423883-51C6-4F2B-9F76-FF79CDF48CF6","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q571695$D0D4C6BC-A17C-45A1-B240-4D275E547A86","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"\u00dcber den Aufbau der Arithmetik.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/%C3%9Cber_den_Aufbau_der_Arithmetik."}}}}}