{"entities":{"Q572979":{"pageid":574746,"ns":120,"title":"Item:Q572979","lastrevid":62859558,"modified":"2026-04-11T08:47:30Z","type":"item","id":"Q572979","labels":{"en":{"language":"en","value":"Quelques applications analytiques de la th\u00e9orie des courbes et des surfaces alg\u00e9briques. Le\u00e7ons r\u00e9dig\u00e9es par J. 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Von den sieben Kapiteln sind die ersten vier der algebraischen Kurventheorie vom funktionentheoretischen Standpunkte aus gewidmet. Zun\u00e4chst wird das Umkehrproblem der \\textit{Abel}schen Integrale behandelt; nachdem f\u00fcr den elliptischen Fall die Umkehrung durch die \\textit{Jacobi}sche Thetafunktion ausf\u00fchrlich erledigt worden ist, geht Verf. bei allgemeinem \\(p\\) so vor, da\u00df er die \\(p\\) Integrale erster Gattung erkl\u00e4rt, die Summe der Werte des \\(i\\)-ten Integrals in \\(p\\) beliebigen Punkten \\((x_\\nu, y_\\nu)\\) der Kurve gleich \\(u_i\\) setzt und den \\textit{Jacobi}schen Satz beweist, demzufolge jede rationale symmetrische Funktion der \\(x_\\nu \\), \\(y_\\nu \\) eindeutige (\\textit{Abel}sche) Funktion der \\(u_i\\) mit im Endlichen rationalem Charakter ist. In allen Einzelheiten durchgef\u00fchrt wird dieses Verfahren im Falle \\(p = 2\\) mittels der \\(\\theta \\)-Funktionen von zwei Variablen. Die Tatsache, da\u00df \\(p + 1\\) symmetrische Funktionen von \\(p\\) Punkten durch eine algebraische Relation verkn\u00fcpft sind, f\u00fchrt bei \\(p = 2\\) zu Beispielen von hyperelliptischen Fl\u00e4chen, unter denen insbesondere die \\textit{Kummer}sche Fl\u00e4che eingehend besprochen wird. Das zweite Kapitel handelt von den vierfach periodischen Funktionen. Ausgehend von dem Satze, da\u00df eine eindeutige Funktion \\(f(u, v)\\) zweier Variablen h\u00f6chstens vier Periodenpaare haben kann, gibt Verf. einen eigenen Beweis f\u00fcr den \\textit{Riemann}schen Satz, da\u00df, wenn \\(f(u, v)\\) im Endlichen sich rational verh\u00e4lt, zwischen den vier Periodenpaaren eine bilineare Beziehung bestehen mu\u00df; er beruht wesentlich auf dem Umstande, da\u00df zwischen \\(f(u, v)\\), \\(f(u +h,v+k)\\) und \\(f(u+h',v+k')\\) eine algebraische Beziehung bestehen mu\u00df. Die Bedingung des rationalen Verhaltens von \\(f\\) ist wesentlich, wie an Beispielen gezeigt wird. Nun untersucht Verf. die Uniformisierung \\(x = P (z)\\), \\(y = Q(z)\\) der Kurven vom Geschlechte \\(p\\geqq 2\\) und zeigt, da\u00df die eindeutigen Funktionen \\(P\\), \\(Q\\) keine isolierte wesentliche Singularit\u00e4t aufweisen k\u00f6nnen. Bei den hyperelliptischen Kurven ist dies direkt einzusehen; bei den allgemeinen benutzt Verf. die \\textit{Poincar\u00e9}sche Darstellung mittels \\textit{Fuchs}scher Funktionen und st\u00fctzt sich auf das Fehlen parabolischer Substitutionen in der zugeh\u00f6rigen Gruppe. Daraus wird der Satz \u00fcber die \\textit{Briot-Bouquet}schen Differentialgleichungen abgeleitet, den Verf. erweitert: Die Differentialgleichung: Polynom von \\(u\\) und \\(\\dfrac{d^2u}{dz^2}\\) gleich Null hat nur dann meromorphe Integrale, wenn sie sich mittels exponentieller und elliptischer Transzendenten integrieren l\u00e4\u00dft. Schlie\u00dflich werden diese S\u00e4tze mit dem klassischen Ideenkreis des \\textit{Picard-Landau}schen. Satzes in Zusammenhang gebracht: Der Radius des Kreises \\(|\\,z\\,|\\leqq R\\), innerhalb dessen \\(P(z)\\) und \\(Q(z)\\) eindeutig und holomorph sind, hat f\u00fcr \\(p\\geqq 2\\) eine obere Grenze, die nur von der Kurve und den ersten beiden Entwicklungskoeffizienten von \\(P\\) abh\u00e4ngt. Das vierte Kapitel besch\u00e4ftigt sich mit der Herstellung der automorphen Funktionen auf Grund der Gleichung  \\[ \\displaylines{\\rlap{\\qquad\\!(1)} \\hfill \\varDelta u=ke^u. \\hfill} \\]  Diese ist in der \\((x, y)\\)-Ebene zu integrieren, wenn eine endliche Anzahl singul\u00e4rer Punkte gegeben ist, in denen \\(u\\) logarithmisch unendlich ist. Dieses Problem wird vollkommen gel\u00f6st, nachdem die gleiche Frage innerhalb einer geschlossenen Kurve, auf der die Randwerte von \\(u\\) gegeben sind, durch ein Verfahren sukzessiver Approximationen und \\textit{Schwarz}sches Verfahren erledigt worden ist; die L\u00f6sung ist eindeutig.  Der zweite Teil des Werks ist der transzendenten Theorie der algebraischen Fl\u00e4chen gewidmet. Zun\u00e4chst werden die einfachen Integrale der totalen Differentiale  \\[  P(x, y, z)\\,dx + Q(x, y, z)\\,dy  \\]  behandelt; bei der Untersuchung der Perioden kann jeder lineare Zykel ohne \u00dcberschreitung der singul\u00e4ren Stellen von \\(P\\) und \\(Q\\) in einen Zykel der Ebene \\(y = y_0\\) \u00fcbergef\u00fchrt werden, so da\u00df sich die Verbindung zu den Integralen auf der Kurve \\(f(x, y_0, z) = 0\\) ergibt. Ein Integral ist von erster Gattung, wenn es \u00fcberall endlich ist; f\u00fcr seine Existenz ist das Vorhandensein gewisser adjungierter Fl\u00e4chen notwendig und hinreichend; Beispiele zeigen, da\u00df die allgemeine Fl\u00e4che keine Integrale erster Gattung besitzt; dagegen f\u00fchrt Verf. an andern Beispielen hyperelliptischer Fl\u00e4chen die Bestimmung solcher Integrale wirklich durch. Ein Integral zweiter Gattung hat keine logarithmischen Singularit\u00e4ten; ihre Bestimmung ist mit derjenigen der Integrale zweiter Gattung der Kurve \\(f(x, y_0, z)=0\\) vom Geschlechte \\(p\\) gleichwertig, deren nicht verschwindende Perioden von \\(y_0\\) unabh\u00e4ngig sind. Nun gen\u00fcgen diese als Funktionen von \\(y_0\\) einer linearen Differentialgleichung (\\(E\\)) vom \\textit{Fuchs}schen Typ der Ordnung \\(2p\\), deren Gruppe nur von \\(f\\) abh\u00e4ngt. Notwendig und hinreichend f\u00fcr die Existenz \\(r\\) solcher Integrale ist das Vorhandensein von \\(r\\) unabh\u00e4ngigen Polynomintegralen von (\\(E\\)). Es gibt, wie die Beispiele \\(z^m = f(x, y)\\) zeigen, auf der allgemeinen Fl\u00e4che keine Integrale zweiter Gattung. Die \u00fcbrig bleibenden Integrale mit logarithmisch-singul\u00e4ren Kurven sind die dritter Gattung; die Mindestzahl der vorzuschreibenden singul\u00e4ren Kurven, \\(\\varrho +1\\), ist eine Invariante der Fl\u00e4che; f\u00fcr die allgemeine Fl\u00e4che der Ordnung \\(\\geqq 4\\) ist \\(\\varrho \\) gleich 1. Schlie\u00dflich gibt Verf. einen eigenen Beweis f\u00fcr den \\textit{Severi}schen Satz, da\u00df ein Integral eines totalen Differentials der Fl\u00e4che sich dann und nur dann als Kombination algebraischer und logarithmischer Funktionen ausdr\u00fccken l\u00e4\u00dft, wenn die Fl\u00e4che regul\u00e4r ist. Zuletzt werden die mit einer Fl\u00e4che verkn\u00fcpften Doppelintegrale \u00fcber Polynomquotienten von \\(x\\), \\(y\\) besprochen; f\u00fcr sie gilt der Residuensatz, und jedes Residuum l\u00e4\u00dft sich auf die Periode eines \\textit{Abel}schen Kurvenintegrals reduzieren. Sind alle Residuen Null, so hat der Integrand notwendig die Form  \\[ \\displaylines{\\rlap{\\qquad\\!(2)} \\hfill \\frac{\\partial U}{\\partial x}+ \\frac{\\partial V}{\\partial y}. \\hfill} \\]  Nun wird die Normalform der Integrale erster Gattung, deren es \\(p_q\\) unabh\u00e4ngige gibt, ermittelt; als Doppelintegrale zweiter Gattung werden solche definiert, die nach Subtraktion eines Integrals \u00fcber einen Ausdruck der Form (2) sich \u00fcberall endlich verhalten; alle Residuen bez\u00fcglich des Unendlichen sind Null. Sie h\u00e4ngen mit den adjungierten Fl\u00e4chen der Ordnung \\(2m-4\\), denen noch weitere \\(2p\\) Bedingungen aufzuerlegen sind, zusammen; ihre Periodenzahl ist \\(N-4p-(m-1)\\), wenn \\(N\\) die Klasse, \\(m\\) die Ordnung von \\(f\\) ist.  Das tiefsch\u00fcrfende Werk wird durch die Wiedergabe von vier fr\u00fcher erschienenen Noten des Verf. erg\u00e4nzt; die erste zeigt die Unm\u00f6glichkeit gewisser Verallgemeinerungen der hyperelliptischen Fl\u00e4chen auf; die zweite bringt einen sehr \u00fcberraschenden Beweis daf\u00fcr, da\u00df die adjungierten Fl\u00e4chen der Ordnung \\(\\geqq m-2\\) auf einer Ebene das vollst\u00e4ndige System der Adjungierten des Fl\u00e4chenschnitts ausschneiden; die dritte Note handelt von den rationalen Funktionen dreier Variablen, die vierte von einigen Beispielen hyperfuchsscher und hyperabelscher Fl\u00e4chen. (IV 6 E; V 5 C, E.)  Besprechungen: Revue Questions scient. (4) 21 (1932), 132-134. F. Enriques; Zentralblatt 3 (1932), 22-32.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q572979$3544C75C-3136-448C-9CBB-43A9A7365885","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"029b9f4ff64a8d1a4996daf47189b1582d2c4bd2","datavalue":{"value":"2556599","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q572979$D9B7B7FB-B23C-4C46-8929-52BCB500E36E","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q572979$0A17A27E-C9D0-4F3A-9253-FDB589B9AFC8","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"383887a3bff85a623d7bfb05a2fcba7b0555814b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480948,"id":"Q6480948"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q572979$A42A07B3-F8A6-450E-9DC2-086B38A6AAFC","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Quelques applications analytiques de la th\u00e9orie des courbes et des surfaces alg\u00e9briques. 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