{"entities":{"Q573076":{"pageid":574843,"ns":120,"title":"Item:Q573076","lastrevid":62876895,"modified":"2026-04-11T08:50:51Z","type":"item","id":"Q573076","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur Theorie der impliziten Funktionaloperationen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2556688"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q573076$4864B0B6-6FE3-4D20-82EA-25DC0A9CCB35","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"c5dbf1ec5b04f1df2f8703ab416b6281ca82de69","datavalue":{"value":{"text":"Zur Theorie der impliziten Funktionaloperationen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q573076$E507619A-737C-4DA9-BF99-C16CD8A79D01","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"a6401f37543e7828e524a5deecc59f1411dad06e","datavalue":{"value":"57.0471.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q573076$53D38D58-ABAD-409D-A765-4A88C4ADBB53","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"9153f57b49379c8f42a6fee983336120467fb8fa","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":551798,"id":"Q551798"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q573076$4AB79C71-4F54-4F82-A75F-2B2AE841700C","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"f3994b3ea7b242f980d845d7f38f3a45e589bc28","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":592710,"id":"Q592710"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q573076$E26CE33E-AB87-4307-BF18-14E3B70960AD","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7a6882ce6faca5841a0d55d1f8156e52b6b38785","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559473,"id":"Q559473"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q573076$C71D4F4E-02E9-414D-957F-3183F09C1AF3","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e0130902a9dcdeca58c7452ef77c67f7d7741a88","datavalue":{"value":{"time":"+1931-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q573076$B637EFE0-21DC-4115-BD0A-264A32D1D521","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"05900c84e85fd7a20ff4f63c9a53b0110082e3c3","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/217577","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q573076$C2E41222-B5AB-4D63-92C0-7865172AD40D","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"c25a8ca1cb56ac38f800f4db6f1cb907d61b1f60","datavalue":{"value":"Den Hauptgegenstand der vorliegenden Arbeit bildet die Untersuchung impliziter, nicht linearer Operationen in abstrakten R\u00e4umen. Als Vorbereitung f\u00fcr diese Untersuchungen werden zuerst einige \u00dcberlegungen allgemeinerer Art angestellt:  {\\S} 1 befa\u00dft sich mit gewissen linearen Operationen. Zugrundegelegt sei ein \\textit{Banach}scher (linearer, normierter und vollst\u00e4ndiger) Raum (vgl. \\textit{S. Banach}, 1922; F. d. M. 48, 201 (JFM 48.0201.*)-202), dessen Elemente mit \\(X, X_0,\\ldots\\), ihre Normen mit \\(||X||, ||X_0||,\\ldots\\) bezeichnet werden, und ein beliebiger metrischer Raum, dessen Elemente mit \\(P,P_0,\\ldots\\) bezeichnet werden. \\(F(P,X)\\) sei eine Operation, die jedem \\(P\\) einer Umgebung eines bestimmten Elements \\(P_0\\) und jedem \\(X\\) ein Element eines (im allgemeinen vom \\(X\\)-Raum verschiedenen) \\textit{Banach}schen Raumes zuordnet; \\(F(P,X)\\) sei in bezug auf \\(X\\) linear, d. h. additiv und stetig, und in bezug auf \\(P\\) f\u00fcr \\(P_0\\) stetig. Dann existieren f\u00fcr jedes \\(P\\) (eventuell von \\(P\\) abh\u00e4ngige) positive Zahlen \\(m\\), mit denen f\u00fcr alle \\(X\\) die Ungleichung  \\[  ||F(P,X)|| \\leqq m ||X||  \\]  erf\u00fcllt ist. Die kleinste Zahl \\(m\\), die diese Eigenschaft hat, werde mit \\(m_F(P)\\) bezeichnet; sie hei\u00dft die Norm der Operation \\(F(P,X)\\) f\u00fcr die Stelle \\(P\\). Das Verhalten dieses Funktionals \\(m_F(P)\\) im Punkte \\(P_0\\) und seiner Umgebung bildet den Gegenstand der Untersuchung. Werden unterer bzw. oberer Limes von \\(m_F(P)\\) in \\(P_0\\) mit \\(\\underline{m}_F(P_0)\\) bzw. \\(\\overline{m}_F(P_0)\\) bezeichnet, so gilt: (1) Es ist  \\[  \\underline{m}_F(P_0) = m_F(P_0),  \\]  also \\(m_F(P)\\) in \\(P_0\\) nach unten stetig. (2) Es ist \\(\\overline{m}_F(P_0)\\) endlich, doch braucht nicht  \\[  \\overline{m}_F(P_0) = m_F(P_0)  \\]  zu gelten. Ist jedoch jede beschr\u00e4nkte Folge des \\(X\\)-Raumes kompakt, so gilt auch  \\[  \\overline{m}_F(P_0) = m_F(P_0);  \\]  das Funktional \\(m_F(P)\\) ist also dann in \\(P_0\\) stetig. (3) Aus der Endlichkeit von \\(\\overline{m}_F(P_0)\\) folgt noch, da\u00df \\(F(P,X)\\) in bezug auf \\(P\\) und \\(X\\) (zusammengenommen) f\u00fcr \\(P = P_0\\) und jedes \\(X\\) stetig ist.  In {\\S} 2 wird eine Funktionaloperation \\(F(P)\\) betrachtet, die einem Element \\(P\\) eines \\textit{Banach}schen Raumes ein Element eines ebensolchen Raumes zuordnet. Gibt es eine lineare Operation \\(\\varPsi(X)\\) derart, da\u00df  \\[  \\frac{||F(P+X) - F(P) - \\varPsi(X)||}{||X||}  \\]  mit \\(||X||\\) gegen Null strebt, so hei\u00dft \\(\\varPsi(X)\\) nach \\textit{Fr\u00e9chet} das Differential der Operation \\(F(P)\\) in \\(P\\). Es wird vorausgesetzt, da\u00df \\(F(P)\\) in einer Umgebung einer Stelle \\(P_0\\) ein Differential besitzt, das dann von \\(P\\) und \\(X\\) abh\u00e4ngt und mit \\(dF(P;X)\\) bezeichnet wird. Wird weiter noch vorausgesetzt, da\u00df \\(dF(P;X)\\) in \\(P_0\\) in bezug auf \\(P\\) stetig ist, so ist \\(dF(P;X)\\) eine Operation der in {\\S} l behandelten Art, wobei jetzt die \\(P\\)- und \\(X\\)-R\u00e4ume zusammenfallen. Es k\u00f6nnen also die Ergebnisse des {\\S} 1 auf \\(dF(P;X)\\) angewendet werden. Hieraus folgert Verf. das Bestehen einer \\textit{Lipschitz}-Bedingung f\u00fcr \\(F(P)\\) in einer Umgebung von \\(P_0\\); genau gilt: Besitzt \\(F(P)\\) ein Differential \\(dF(P;X)\\) in der Umgebung von \\(P_0\\), das f\u00fcr \\(P_0\\) in bezug auf \\(P\\) stetig ist, so gibt es eine Umgebung von \\(P_0\\) und eine Zahl \\(m > 0\\), f\u00fcr die die \\textit{Lipschitz}sche Bedingung  \\[  ||F(P') - F(P)|| \\leqq m ||P'-P||  \\]  erf\u00fcllt ist.  Nach diesen Vorbereitungen werden nun in {\\S} 3 implizite Operationen betrachtet. Zugrundegelegt wird ein \\textit{Banach}scher Raum mit den Elementen \\(P,P_0,\\ldots\\) sowie ein beliebiger metrischer Raum mit den Elementen \\(Q,Q_0,\\ldots ;F(P,Q)\\) sei eine Operation, die jedem \\(P\\) einer Umgebung von \\(P_0\\) im \\(P\\)-Raum und jedem \\(Q\\) einer Umgebung von \\(Q_0\\) im \\(Q\\)-Raum ein Element des \\(P\\)-Raumes zuordnet. Dann gelten die folgenden S\u00e4tze:  (1) \\(F(P,Q)\\) erf\u00fclle die Voraussetzungen:  (a) \\(F(P_0,Q_0)=0\\); (b) \\(F(P,Q)\\) ist f\u00fcr gewisse Umgebungen von \\(P_0\\) und \\(Q_0\\) stetig in bezug auf \\(P\\) und \\(Q\\); (c) \\(F(P,Q)\\) besitzt f\u00fcr gewisse Umgebungen von \\(P_0\\) und \\(Q_0\\) ein partielles Differential \\(d_PF(P,Q;X)\\); (d) \\(d_PF(P,Q;X)\\) ist f\u00fcr \\(P = P_0\\) und \\(Q=Q_0\\) stetig in bezug auf \\(P\\) und \\(Q\\). Dann gibt es f\u00fcr jede komplexe Zahl \\(\\lambda\\) mit  \\[  |\\lambda| \\cdot \\overline{m}_{d_PF}(P_0,Q_0) < 1  \\]  Umgebungen von \\(P_0\\) und \\(Q_0\\), in denen die Gleichung  \\[  P-P_0=\\lambda F(P,Q)  \\]  genau eine L\u00f6sung \\(P=\\varPhi(Q)\\) hat. Diese L\u00f6sung ist stetig und erf\u00fcllt \\(\\varPhi(Q_0)=P_0\\). Sie l\u00e4\u00dft sich durch sukzessive Approximation  \\[  \\varPhi_0(Q)=P_0, \\; \\varPhi_n(Q)=P_0+\\lambda F(\\varPhi_{n-1}(Q),Q) \\qquad (n=1,2,\\ldots)  \\]  konstruieren.  (2) Unter den Voraussetzungen des vorstehenden Satzes hat allgemeiner die Gleichung  \\[  P=\\lambda F(P,Q)+G(Q)  \\]  f\u00fcr jede komplexe Zahl \\(\\lambda\\) mit  \\[  |\\lambda| \\cdot \\overline{m}_{d_PF}(P_0,Q_0)<1  \\]  in gewissen Umgebungen von \\(P_0\\) und \\(Q_0\\) genau eine L\u00f6sung \\(P=\\varPhi(Q)\\), die \u00fcberdies stetig ist und \\(\\varPhi(Q_0)=P_0\\) erf\u00fcllt, wenn \\(G(Q)\\) eine Operation ist, die (a) jedem \\(Q\\) einer Umgebung von \\(Q_0\\) im \\(Q\\)-Raum ein Element des \\(P\\)-Raums zuordnet, die (b) in einer Umgebung von \\(Q_0\\) stetig ist und die (c) \\(G(Q_0)=P_0\\) erf\u00fcllt. (F\u00fcr den Fall, da\u00df \\(F(P,Q)\\) in bezug auf \\(P\\) linear ist, umfa\u00dft die in Rede stehende Gleichung inhomogene lineare Integralgleichungen, die von einem, im allgemeinen abstrakten, Parameter \\(Q\\) stetig abh\u00e4ngen.)  (3) Ist schlie\u00dflich jede beschr\u00e4nkte Folge des \\(P\\)-Raums kompakt, und erf\u00fcllt \\(F(P,Q)\\) au\u00dfer (a) bis (d) in (1) noch die Voraussetzung, da\u00df die lineare Operation  \\[  Y=d_PF(P_0,Q_0;X)  \\]  eine eindeutige Umkehrung \\(X=\\varPsi(Y)\\) besitzt, dann hat die Gleichung  \\[  F(P,Q) = 0  \\]  in gewissen Umgebungen von \\(P_0\\) und \\(Q_0\\) genau eine L\u00f6sung \\(P = \\varPhi(Q)\\). Diese L\u00f6sung ist stetig und erf\u00fcllt \\(\\varPhi(Q_0) = P_0\\).","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q573076$AB520E28-F28E-46AD-AA88-B0B7E8F8C8D4","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"afab63cdc2923650164fbf7348a70a2c66314b5d","datavalue":{"value":"2556688","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q573076$776DC9AE-AF79-464A-8AEC-1FB22A907D26","rank":"normal"}],"P12":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P12","hash":"a14cb12623f68ee702bb053459d22f27fc03d21a","datavalue":{"value":"Q108810742","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q573076$00F959F7-1780-4877-9E7C-4497F66B2B98","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q573076$607AC3D6-6B87-49B5-9D50-41C5739A1590","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"1dabb2ce884a93a49b7df6f9b2a588f9826ff124","datavalue":{"value":"W817365611","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q573076$D6153E5A-F5E6-4537-BD7F-1B90059FC1D0","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"f36b74b31d2b1c4cd8accb97e728c63d91373b8b","datavalue":{"value":"10.4064/SM-3-1-156-173","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q573076$7DDFC675-AFBA-4238-B505-70ADED1D7304","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Zur Theorie der impliziten Funktionaloperationen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Zur_Theorie_der_impliziten_Funktionaloperationen."}}}}}