{"entities":{"Q573560":{"pageid":575327,"ns":120,"title":"Item:Q573560","lastrevid":62862537,"modified":"2026-04-11T08:48:19Z","type":"item","id":"Q573560","labels":{"en":{"language":"en","value":"Vorlesungen aus dem Gebiete der angewandten Mathematik. Bd. I: Wahrscheinlichkeitsrechnung und ihre Anwendung in der Statistik und theoretischen Physik."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2557137"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q573560$5B515B8A-FA00-4257-9209-958E513920AB","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"c651fe1d5c456b1799746b9c8b6101ae485cee84","datavalue":{"value":{"text":"Vorlesungen aus dem Gebiete der angewandten Mathematik. Bd. I: Wahrscheinlichkeitsrechnung und ihre Anwendung in der Statistik und theoretischen Physik.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q573560$8D4AB282-3953-433F-99E7-55809E8D2E76","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"5d35e4f9e45d7c81dc5b2324c6a52ba33057e903","datavalue":{"value":"57.0605.14","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q573560$FEAC0B60-3AEB-4A69-9D88-963AA7104D1E","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e0130902a9dcdeca58c7452ef77c67f7d7741a88","datavalue":{"value":{"time":"+1931-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q573560$E2E83994-DCFB-4C3B-A4D7-2AE27E8361EF","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"e6d44ade9ea05da6d86020199e53173245e041da","datavalue":{"value":"Da\u00df die Wahrscheinlichkeitsrechnung heute ein viel gr\u00f6\u00dferes Interesse hat als fr\u00fcher, ist gewi\u00df haupts\u00e4chlich das Verdienst des Verf. Vor den grundlegenden Arbeiten des Verf. war es nicht klar, was gemeint war, wenn man von der Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses redete. Man hatte mehrere verschiedene Begriffe und nahm den bequemsten zur Hand, ohne sicher zu sein, wie weit die benutzten Begriffe \u00fcbereinstimmten. Die Beseitigung dieses Zustandes ist fast allein das Verdienst des Verf.  In dem vorliegenden Buche hat der Verf. nat\u00fcrlich die Wahrscheinlichkeitsrechnung nach seinen grundlegenden Arbeiten aufgebaut. Dieser allgemeine Teil steht im ersten Abschnitt. Der Wahrscheinlichkeitsbegriff wird in zwei Axiomen festgelegt. Das Kollektiv hat erstens Limites der relativen H\u00e4ufigkeiten der Merkmale, das sind die Wahrscheinlichkeiten der Merkmale. Au\u00dferdem gen\u00fcgen die Kollektivs dem Regellosigkeitsaxiom, dessen Idee allein vom Verf. herr\u00fchrt. Es wird hier verlangt, da\u00df jede Teilfolge eines Kollektivs, welche ausgew\u00e4hlt wird ohne Benutzung der Merkmale der auszuw\u00e4hlenden Elemente, die gleichen Wahrscheinlichkeiten aufweist wie das urspr\u00fcngliche Kollektiv. Aus diesem zweiten Axiom wird vom Verf. die Folgerung gezogen, da\u00df es unm\u00f6glich ist, ein Beispiel f\u00fcr ein Kollektiv mathematisch zu konstruieren. Es ist darum unm\u00f6glich, f\u00fcr Kollektivs einen mathematischen Existenzbeweis zu f\u00fchren. Zuweilen wird die Theorie des Verf. aus diesem Grunde abgelehnt. Referent m\u00f6chte daher zur Konstruktion von Beispielen f\u00fcr abstrakte Theorien folgendes bemerken: Hat man Beispiele bekannter Dinge f\u00fcr neue Theorien abstrakter Dinge angegeben, so folgt aus diesem ``Widerspruchsfreiheitsbeweis'' nur, da\u00df die anangegebenen Dinge -- von weiteren wei\u00df man es nicht -- die Theorie erf\u00fcllen. Zieht man \u00fcber diese Dinge keine neuen Folgerungen auf Grund der neuen Theorie, so ist ein solcher ``Widerspruchsfreiheitsbeweis'' vorl\u00e4ufig ohne Nutzen, es sei denn, zur Erl\u00e4uterung der Theorie.  Vom Standpunkt der Anwendungen sind Kollektivs ideale Dinge. S\u00e4tze \u00fcber solche haben in der Anwendung keinen Inhalt. Vielmehr sind sie Rezepte, wie man f\u00fcr abbrechende Folgen, die sich kollektiv\u00e4hnlich verhalten, S\u00e4tze, dann mit wirklichem Inhalt, gewinnt. Vom Standpunkt der Anwendungen ist es also allein die Frage: Geben die S\u00e4tze \u00fcber unendliche Folgen Rezepte zur Herstellung von S\u00e4tzen \u00fcber endliche Folgen? Da\u00df dies der Fall ist, zeigen viele Beispiele in dem vorliegenden Buche.  Ein Mangel, der allen Begr\u00fcndungen der Wahrscheinlichkeitsrechnung anhaftet, ist der, da\u00df nicht immer gen\u00fcgend klar ist, wann eine abbrechende Folge kollektiv\u00e4hnlich ist, und nach Meinung des Ref. besteht ein Bed\u00fcrfnis nach einer finitisierten Wahrscheinlichkeitsrechnung. Einw\u00e4nde bestehen also vom Standpunkt der Anwendungen nicht in dem Mangel des Widerspruchsfreiheitsbeweises f\u00fcr die Kollektivs als unendliche Folgen, sondern sie k\u00f6nnten h\u00f6chstens bei der Finitisierung, dem \u00dcbergang zu endlichen Folgen, liegen. Allein hier wird mit Recht die Anwendbarkeit gefordert.  Es sei erw\u00e4hnt, da\u00df -- gar nicht stichhaltige -Einw\u00e4nde auf Grand des Gesetzes der gro\u00dfen Zahlen durch einfachste Beispiele durchschlagend in einer Arbeit des Verf. (1933; F. d. M. \\(59_{\\text I}\\), 508) widerlegt werden.  Nachdem im ersten Abschnitt die Grundlagen entwickelt worden sind, die alle auf Begriffen des Verf. beruhen, werden im zweiten Abschnitt die Grenzwerts\u00e4tze auf Grund fr\u00fcherer Arbeiten des Verf. entwickelt. Der Inhalt der S\u00e4tze wird in ihrer wirklichen Bedeutung klar angegeben. Der gr\u00f6\u00dfere Teil des Buches umfa\u00dft und erledigt wirklich die Anwendungen, der dritte Abschnitt Statistik und Fehlertheorie, darin unter anderm \\textit{Bruns}sche und \\textit{Charlier}sche Reihen sowie die \\textit{Lexis}sche Dispersionstheorie, der vierte und letzte Abschnitt die physikalische Statistik, darin unter anderm Strahlungstheorie bis zur Quantentheorie, \\textit{Brown}sche Bewegung, radioaktive Strahlung, Wahrscheinlichkeitsnachwirkung, Ergodenproblem.  Am Schlusse jedes Abschnitts stehen sehr sch\u00f6ne Aufgaben, die zum gr\u00f6\u00dften Teil nicht den im Ernstfalle unn\u00fctzen Gl\u00fccksspielen entnommen sind, und die bei gen\u00fcgendem Flei\u00df das Verst\u00e4ndnis der Abschnitte garantieren. (VII 1.)  Besprechungen: Philos. Magazine (7) 13 (1932), 528-529. H. Margenau; Bulletin A. M. S. 38 (1932), 169-170. O. Pankraz; \u010casopis 61 (1932), 362-363. E. Kamke; Jahresbericht D. M. V. 42 (1932), 56-58 kursiv. E. Helly; Monatshefte f. Math. 39 (1932), 43-45 kursiv. E. Zilsel; Naturwissenschaften 20 (1932), 472-473. R. F\u00fcrth; Physikal. Z. 33 (1932), 780-781. R. Braunschweig; Z. f. math. Unterricht 63 (1932), 251-252. O. Anderson; Z. f. National\u00f6konomie 5 (1931), 277-280. H. Carsten; Z. f. techn. Physik 13 (1932), 206. A. Kolmogoroff; Zentralblatt 2 (1932), 277-278.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q573560$C23DF951-7EC3-4BC3-A869-B436283E49C6","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"26e743f2d6818a6c3d7e820cee3cc558cdbbcf0a","datavalue":{"value":"2557137","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q573560$701E3686-A97A-4CB1-82DE-91B2D429E240","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"3ae7e55f6db78a105b40e027f13090ce4ba97ede","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1435077,"id":"Q1435077"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q573560$760757EA-8AF3-4222-841D-FF976D2F4A8B","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q573560$CB0AC9EC-4789-40E0-9679-1599C205E40E","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Vorlesungen aus dem Gebiete der angewandten Mathematik. Bd. I: Wahrscheinlichkeitsrechnung und ihre Anwendung in der Statistik und theoretischen Physik.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Vorlesungen_aus_dem_Gebiete_der_angewandten_Mathematik._Bd._I:_Wahrscheinlichkeitsrechnung_und_ihre_Anwendung_in_der_Statistik_und_theoretischen_Physik."}}}}}