{"entities":{"Q574227":{"pageid":575994,"ns":120,"title":"Item:Q574227","lastrevid":42588653,"modified":"2025-07-04T10:19:47Z","type":"item","id":"Q574227","labels":{"en":{"language":"en","value":"Intersection complexes. I: Combinatory theory."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2557648"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q574227$2FD5DF04-F4C1-4D8C-A504-9040DD4E975E","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"2426778e62c9582605032a0f24e447994a9c79ba","datavalue":{"value":{"text":"Intersection complexes. 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Formale Hilfsmittel: Komplexe sind Polynome mit ganzzahligen Koeffizienten in gewissen Unbestimmten \\(\\alpha, \\beta, \\dots\\), den Eckpunkten; sie d\u00fcrfen nach den \u00fcblichen Rechenregeln addiert und multipliziert werden, jedoch tritt an Stelle des kommutativen Gesetzes der Multiplikation:  \\[  \\alpha \\beta = -\\beta \\alpha  \\]  (also \\(\\alpha\\alpha = 0\\)). \\(C_m = \\sum\\limits_i x_i A_n^i\\) bezeichnet einen homogenen Komplex; dabei stehen die \\(A_n^i\\) f\u00fcr Produkte der Form \\(A_n = \\alpha_0 \\alpha_1 \\dots \\alpha_n\\), die \\(n\\)-dimensionalen Simplexe. Die \\(C_{-1}\\) sind Konstanten; der Nullkomplex (alle \\(x_i = 0\\)) tritt f\u00fcr jede Dimension auf. -Das Produkt zweier eckenfremder Simplexe ist wieder ein Simplex, so da\u00df man, wenn \\(A_n = e A_k A_{n-k-1}\\) \\((e = \\pm 1)\\) ist, einen Quotienten  \\[  A_n/A_k = e A_{n-k-1}  \\]  definieren kann; man setzt \\(A_n/A_k = 0\\), wenn eine Ecke von \\(A_k\\) nicht in \\(A_n\\) vorkommt. Der Rand von \\(A_n\\) wird dann \\(\\overset{\\frown}{A}_n = \\sum\\limits_i A_n/\\alpha_i\\). Allgemein:  \\[  C_n/A_k = \\sum_i x_i (A_n^i/A_k), \\qquad \\overset{\\frown}{C}_n = \\sum_i x_i \\overset{\\frown}{A}_n^i.  \\]  \\(A_k(C_n/A_k)\\) ist der Stern von \\(A_k\\) in \\(C_n\\), \\(C_n/A_n^i = x_i\\) der Koeffizient von \\(A_n^i\\) in \\(C_n\\). Wenn f\u00fcr ein \\(i\\)  \\[  x_i (A_n^i/ A_k) \\neq 0  \\]  ist, hei\u00dft \\(A_k\\) eine \\(k\\)-Komponente von \\(C_n\\); \\(+1\\) wird als einzige \\((-1)\\)-Komponente jedes von 0 verschiedenen \\(C_n\\) aufgefa\u00dft. -- Au\u00dfer dem Quotientenkalk\u00fcl, der eine kurze und \u00fcbersichtliche Schreibweise erm\u00f6glicht, wird der kombinatorisch leicht zu beschreibende Proze\u00df der baryzentrischen Unterteilung gebraucht, dessen \\(s\\)-mal wiederholte Anwendung auf \\(C_n\\) mit \\({}^sC_n\\) bezeichnet wird.  Zyklen und Homologien werden wie \u00fcblich definiert. F\u00fcr \\(n\\)-dimensionale Mannigfaltigkeiten \\(M_n\\) und Sph\u00e4ren \\(\\varPi_n\\) wird die kombinatorische Definition benutzt: \\(M_{-1} = \\varPi_{-1} = \\pm 1\\), \\(M_0 = \\varPi_0 = \\alpha\\) oder \\(\\alpha - \\beta\\); ein zusammenh\u00e4ngender \\(C_n\\) ist eine \\(M_n\\), wenn \\(C_n/\\alpha\\) f\u00fcr jede 0-Komponente \\(\\alpha\\) eine \\(\\varPi_{n-1}\\) ist, und insbesondere eine \\(\\varPi_n\\), wenn au\u00dferdem in ihm jeder h\u00f6chstens \\((n-1)\\)-dimensionale Zyklus berandet. F\u00fcr jede \\(k\\)-Komponente \\(A_k\\) ist dann \\(M_n/A_k\\) eine \\(\\varPi_{n-k-1}\\). Wenn auf \\(M_n\\) ein \\(C_n\\) so liegt, da\u00df \\(\\overset{\\frown}{C}_n\\) auf \\(\\overset{\\frown}{M}_n\\) liegt (speziell: \\(C_n\\) ein Zyklus), so ist das Verh\u00e4ltnis  \\[  (C_n/A_n^i) : (M_n/A_n^i) = d  \\]  unabh\u00e4ngig von der Wahl der \\(n\\)-Komponente \\(A_n^i\\) von \\(M_n\\), der ``Grad'' von \\(C_n\\) auf \\(M_n\\).  Der Schnitt zweier Komplexe \\(C_h, C_k\\) auf einer \\(M_n\\) hei\u00dft \\textit{normal}, wenn \\(C_h\\) und \\(C_k\\) keine gemeinsame \\((h + k - n + 1)\\)-Komponente haben. Wichtiger Hilfssatz: Wenn der Schnitt von \\(\\overset{\\frown}{C}_h\\) mit \\(C_k\\) auf \\(M_n\\) normal ist, so gibt es f\u00fcr passendes \\(s\\) auf \\({}^sM_n\\) einen Komplex \\(C_h^*\\), der dort zu \\({}^sC_h\\) homolog ist und mit \\({}^sC_k\\) normalen Schnitt hat.  Die f\u00fcr die Schnitttheorie ``zul\u00e4ssigen'' Paare von Komplexen \\(C_h, C_k\\) auf \\(M_n\\) sind diejenigen, f\u00fcr die die Paare \\(C_h, C_k\\); \\(\\overset{\\frown}{C}_h, C_k\\); \\(C_h, \\overset{\\frown}{C}_k\\) s\u00e4mtlich normalen Schnitt haben; ist \\(h + k- n = -1\\), so wird \u00fcberdies \\(M_n\\) als \\(\\varPi_n\\) vorausgesetzt. F\u00fcr \\(h + k - n = -1\\) liegt vom geometrischen Standpunkt nicht mehr ein Schnitt, sondern der Fall der Verschlingung vor; aus der Zul\u00e4ssigkeitsbedingung folgt, da\u00df \\(C_h\\) und \\(C_k\\), wenn sie beide \\(\\neq 0\\) sind, Zyklen sind, deren Verschlingungszahl hier als \\((-1)\\)-dimensionaler Schnittkomplex auftritt. Die Beschr\u00e4nkung \\(\\gg M_n\\) ist eine \\(\\varPi_n \\ll\\) wird dadurch bedingt, da\u00df Verschlingungszahlen nur f\u00fcr berandende Zyklen definiert werden k\u00f6nnen, und st\u00f6rt bei der rekursiven Definition des Schnittkomplexes nicht, weil \\(M_n/A_k\\) \\((k \\geqq 0)\\) immer eine Sph\u00e4re ist.  Definition des Schnittkomplexes: Auf h\u00f6chstens \\((n -1)\\)-dimensionalen Mannigfaltigkeiten sei der Schnitt eines zul\u00e4ssigen Paares von Komplexen schon definiert. F\u00fcr zul\u00e4ssige \\(C_h, C_k\\) auf \\(M_n\\) wird der Schnittkomplex \\((C_h \\cdot C_k)_{M_n}\\) von \\(C_h\\) und \\(C_k\\) auf \\(M_n\\) folgenderma\u00dfen bestimmt:  (I) F\u00fcr \\(h + k - n \\geqq 0\\):  \\[  (C_h \\cdot C_k)_{M_n}/A_{h+k-n} = (C_h /A_{h+k-n} \\cdot C_k/A_{h+k-n})_{M_n/A_{h+k-n}},  \\]  d. h. der Koeffizient von \\(A_{h+k-n}\\) in \\((C_h \\cdot C_k)_{M_n}\\) ist als Verschlingungszahl des (ebenfalls zul\u00e4ssigen) Paares \\(C_h/A_{h+k-n}\\), \\(C_k/A_{h+k-n}\\) in der weniger als \\(n\\)-dimensionalen Sph\u00e4re \\(M_n/A_{h+k-n}\\) definiert.  (II) F\u00fcr \\(h+k- n = -1\\), \\(M_n = \\varPi_n\\):  \\ \\ \\ (a) Wenn \\(C_h = 0\\), setze man \\((C_h \\cdot C_{n-h-1})_{\\varPi_n}=0\\).  \\ \\ \\ (b) Wenn \\(C_h \\neq 0\\) und \\(h = -1\\), setze man \\((C_{-1}\\cdot C_n)_{\\varPi_n}= dC_n\\), wobei \\(d\\) der Grad des Zyklus \\(C_n\\) auf \\(\\varPi_n\\) ist.  \\ \\ \\ (c) Wenn \\(C_h \\neq 0\\) und \\(h \\geqq0\\), w\u00e4hle man auf \\({}^s\\varPi_n\\) einen von \\({}^sC_{n-h-1}\\) berandeten \\(C_{n-h}^*\\), der mit \\({}^sC_k\\) ein zul\u00e4ssiges Paar bildet (Anwendung des Hilfssatzes), und setze  \\[  (C_h \\cdot C_{n-h-1})_{\\varPi_n} = \\overset{\\frown}{({}^sC_h \\cdot C_{n-h}^*)_{{}^s\\varPi_n}}.  \\]   (IIa) und (IIb) erledigen den Fall \\(n = -1\\) und bilden den Anfang der Rekursion; (c) f\u00fchrt die Verschlingungszahl in \\(\\varPi_n\\) zur\u00fcck auf einen Schnittkomplex in \\(\\varPi_n\\) und damit auf eine Verschlingungszahl in einer Sph\u00e4re geringerer Dimension.  (IIc) enth\u00e4lt eine Willk\u00fcr in der Wahl von \\(s\\) und \\(C_{n-h}^*\\), die sich durch (I) auf andere F\u00e4lle \u00fcbertr\u00e4gt. Der Eindeutigkeitsbeweis, der induktiv gef\u00fchrt wird, bildet die Hauptschwierigkeit. Im \u00fcbrigen werden die bekannten Eigenschaften abgeleitet: Distributivit\u00e4t mit der Addition, Regel f\u00fcr Vertauschung von \\(C_h\\) und \\(C_k\\), \u00dcbergang zu homologen Zyklen, Assoziativit\u00e4t bei wiederholter Schnittbildung.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q574227$94B1FEA2-8EA1-49FD-80C6-391DC07C2C92","rank":"normal"}],"P1447":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1447","hash":"144a6eebf639ea543bd03fa2e7064384b1e7bf2e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":593326,"id":"Q593326"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q574227$4BF609E1-60E5-4937-89C2-289E7C069ABD","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"98610985050e8c4441252addc7a24eb04803d4c3","datavalue":{"value":"2557648","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q574227$0BC9A31A-2916-4477-84B0-8DCD806A76B9","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q574227$EC9357CB-09BC-4995-A98B-A0BB4F40F1D6","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:574227","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:574227"}}}}}