{"entities":{"Q575994":{"pageid":577761,"ns":120,"title":"Item:Q575994","lastrevid":42591185,"modified":"2025-07-04T10:46:50Z","type":"item","id":"Q575994","labels":{"en":{"language":"en","value":"Le\u00e7ons sur la g\u00e9om\u00e9trie projective complexe. D'apr\u00e8s des notes recueillies et r\u00e9dig\u00e9es par \\textit{F. Marty}."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2558062"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q575994$15696843-9F56-4AC7-B847-24DCE79F8C62","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"d99e135c3e93c0964de24829db3edff7ae3e9872","datavalue":{"value":{"text":"Le\u00e7ons sur la g\u00e9om\u00e9trie projective complexe. 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Die projektiven Abbildungen des reellen projektiven Raumes spalten sich hier in zwei Klassen, die Homographien  \\[  x_k'=\\sum _{l=1}^n a_{kl} x_l \\qquad (k=1,2,\\ldots,n)  \\]  und die Antihomographien  \\[  x_k'=\\sum _{l=1}^n a_{kl} \\bar x_l \\qquad (k=1,2,\\ldots,n);  \\]  dabei sind die \\(a_{kl}\\), \\(x_l\\), \\(x_k'\\) komplex, die Determinante der \\(a_{kl}\\) von Null verschieden, und \\(\\bar x_l\\) ist die konjugiert komplexe zu \\(x_l\\). Als Fundamentalsatz der projektiven Geometrie bezeichnet Verf. den Satz: Eine eineindeutige stetige Abbildung des \\(\\mathfrak R^n\\) auf sich, die je vier in einer Ebene liegende Punkte in vier in einer Ebene liegende Punkte und je vier nicht in einer Ebene liegende Punkte in vier nicht in einer Ebene liegende Punkte \u00fcberf\u00fchrt, ist eine Homographie oder eine Antihomographie. Der Beweis dieses Satzes sowie der Beweis des von \\textit{Staudt}schen Satzes, da\u00df jede eineindeutige stetige Abbildung des \\(\\mathfrak R^1\\) auf sich, die je vier harmonische Punkte in vier harmonische Punkte \u00fcberf\u00fchrt, eine Homographie oder eine Antihomographie ist, bildet den Inhalt des Kap. I ``Grundbegriffe'' des ersten Teils des Buches, der ``Die komplexe projektive Gerade'' behandelt.  Kap. II bringt die n\u00e4here ``Untersuchung der komplexen projektiven Geraden''; diese ist ja, vom Standpunkt reeller Ver\u00e4nderlichen aus, eine zweidimensionale Mannigfaltigkeit. Verf. f\u00fchrt zun\u00e4chst die \\textit{Staudt}sche ``Kette'' ein, d. h. den Ort aller Punkte, auf dem je vier Punkte ein reelles Doppelverh\u00e4ltnis haben, und beweist, da\u00df jede Kette des \\(\\mathfrak R^1\\) in der \\textit{Gau\u00df}schen Ebene der komplexen Zahlen -- Verf. nennt sie \\textit{Cauchy}sche Ebene -- durch einen Kreis oder eine Gerade dargestellt wird. Die Homographien und Antihomographien lassen sich also als Kreisverwandtschaften in der \\textit{Gau\u00df}schen Ebene deuten. Von diesem Satz gilt (\\textit{Darboux}, Math. Ann. 17 (1880), 55-62; F. d. M. 12, 447 (JFM 12.0447.*)-449) auch die Umkehrung: Jede eineindeutige Abbildung des \\(\\mathfrak R^1\\) auf sich, die je vier Punkte einer Kette in vier Punkte einer Kette und je vier nicht auf einer Kette liegende Punkte in vier nicht auf einer Kette liegende Punkte \u00fcberf\u00fchrt, ist eine Homographie oder eine Antihomographie. Den weiteren Inhalt des Kapitels bildet die Einteilung der Homographien und Antihomographien des \\(\\mathfrak R^1\\), wobei sich Verf. der inhomogenen Schreibweise bedient. Eine Homographie H mit zwei verschiedenen Fixpunkten \\(\\alpha \\), \\(\\beta \\) l\u00e4\u00dft die Darstellung  \\[  \\frac {z'-\\alpha }{z'-\\beta } = k\\,\\frac {z-\\alpha }{z-\\beta }  \\]  zu. Der Faktor \\(k\\) hei\u00dft ``Multiplikator'' der Homographie. Die Homographie \\(H_1=THT^{-1}\\) hat den Multiplikator \\(k\\) oder \\(\\bar k\\), je nachdem \\(T\\) eine Homographie oder eine Antihomographie ist. \\(H\\) hei\u00dft hyperbolisch, wenn \\(k\\) reell und positiv, elliptisch wenn \\(|k|=1\\), und sonst loxodromisch; eine Homographie mit einem einzigen Fixpunkt schlie\u00dflich hei\u00dft parabolisch. Jede Homographie kann als Produkt zweier involutorischer Homographien, d. h. elliptischer Homographien mit \\(k=-1\\), dargestellt werden. Jede nicht involutorische Antihomographie \\(K\\) besitzt entweder ein involutorisches Punktepaar (elliptischer Fall) oder zwei verschiedene Fixpunkte (hyperbolisch) oder einen einzigen Fixpunkt (parabolisch); das ergibt sich durch Heranziehung der Homographie \\(K_2\\). Die Antiinvolutionen, d. h. die involutorischen Antihomographien besitzen entweder unendlich viele Fixpunkte (erste Art) oder keinen Fixpunkt (zweite Art); jeder Antiinvomtion erster Art kann man genau zwei indefinite \\textit{Hermite}sche Formen mit der Determinante \\(- 1\\), jeder zweiter Art auf eineindeutige Weise eine positiv definite \\textit{Hermite}sche Form mit der Determinante \\(+1\\) zuordnen. Jede Involution (involutorische Homographie) ist das Produkt zweier vertauschbarer Antiinvolutionen erster Art.  Die ``Antiinvolutionen erster Art'' werden in Kap. III n\u00e4her untersucht; sie h\u00e4ngen von drei reellen Parametern ab und bilden also eine dreidimensionale Mannigfaltigkeit, in der nun eine Ma\u00dfbestimmung eingef\u00fchrt wird. Aus zwei Antiinvolutionen \\(C_0\\), \\(C_1\\) erster Art bildet Verf. die Folge  \\[  C_2=C_1C_0C_1^{-1}, \\;\\;C_3=C_2C_1C_2^{-1},\\ldots ;\\;\\;C_{-1}=C_0C_1C_0^{-1}, \\;\\;C_{-2}=C_{-1}C_0C_{-1}^{-1},\\ldots,  \\]  deren Elemente wegen \\(C_0=C_0^{-1}\\), \\(C_1=C_1^{-1}\\) s\u00e4mtlich wieder Antiinvolutionen erster Art sind und mit Hilfe der Homographie \\(H = C_1C_0\\) f\u00fcr alle ganzzahligen \\(p\\) in der Form  \\[  C_p=H^pC_0 = C_0 H^{-p}  \\]  dargestellt werden k\u00f6nnen. Auf Grund der Formel \\(C_pC_q=H^{p-q}\\) erkl\u00e4rt Verf. die Entfernung der Elemente \\(C_p\\) und \\(C_q\\) der Folge durch die Differenz \\(p-q\\) und, da der Multiplikator von \\(H_p\\) gleich der \\(p\\)-ten Potenz des Multiplikators von \\(H\\) ist, die Entfernung zweier beliebiger Antiinvolutionen erster Art \\(C\\), \\(C'\\) demgem\u00e4\u00df durch den Logarithmus des Multiplikators der Homographie \\(C'C\\). F\u00fcr eine hyperbolische Homographie \\(H\\), deren Multiplikator \\(k\\) also \\(> 0\\) ist, wird wie bisher die Folge \\(H^nC\\) f\u00fcr alle ganzen \\(n\\) gebildet; versteht man unter \\(H^{\\frac {p}{q}}\\) diejenige Homographie, die mit \\(H\\) die Fixpunkte gemein hat, und deren Multiplikator \\(k^{\\frac {p}{q}}\\) (\\(> 0\\)) ist, so kann man \\(H^xC\\) f\u00fcr alle rationalen \\(x\\) und durch Grenz\u00fcbergang f\u00fcr alle reellen \\(x\\) bilden. Da f\u00fcr je drei Elemente \\(C_1\\), \\(C_2\\), \\(C_3\\) der Menge \\(H^xC\\) die Beziehung   \\centerline{\\(\\text{Entfernung } C_1C_2 + \\text{ Entfernung } C_2 C_3 = \\text{ Entfernung } C_1 C_3 \\)}\\noindent gilt, so nennt Verf. diese Menge eine Geod\u00e4tische der Mannigfaltigkeit, und zwar von der ersten Art; die Geod\u00e4tischen erster Art sind offen. Ist dagegen die Homographie \\(H\\) elliptisch, also von einem Multiplikator \\(k=e^{i\\varphi }\\), und erkl\u00e4rt man \\(H^{\\frac {p}{q}}\\) wie oben, indem man den Modul gleich \\(e^{\\frac {ip\\varphi }{q}}\\) setzt, so erh\u00e4lt man nach demselben Verfahren eine geschlossene Geod\u00e4tische (zweiter Art). Ist schlie\u00dflich \\(H\\) parabolisch, so ergibt sich eine singul\u00e4re Geod\u00e4tische, die ein analoges Verhalten zeigt, wie die isotropen Geraden in der euklidischen Geometrie. Die Mannigfaltigkeit der Antiinvolutionen erster Art kann somit als \\textit{Riemann}scher Raum aufgefa\u00dft werden. Das Bogenelement dieses Raumes ist indefinit. Die n\u00e4here Untersuchung der Geod\u00e4tischen f\u00fchrt auf die sogenannten Transvektionen; das sind gewisse den Parallelverschiebungen der euklidischen Geometrie entsprechende Homographien, die f\u00fcr sich eine Gruppe bilden. Homographien \\(H\\), die mit einer Antiinvolution \\(C\\) erster Art der Beziehung \\(CHC = H^{-1}\\) gen\u00fcgen, sind Transvektionen, wenn ihr Multiplikator reell und negativ ist.  In Kap. IV wird ``Der Riemannsche Raum der Antiinvolutionen zweiter Art'' untersucht; er zeigt ein einfacheres Verhalten, weil das Bogenelement positiv definit ist und es nur eine Art von Geod\u00e4tischen, solche erster Art, gibt. Die Geod\u00e4tischen sind die Extremalen der Metrik; je zwei Punkte werden durch genau eine Geod\u00e4tische verbunden. Transvektionen sind die hyperbolischen Homographien, und nur diese. Verf. nennt diesen Raum den \\textit{Riemann}schen Fundamentalraum der Mannigfaltigkeit der Antiinvolutionen zweiter Art. Jede involutorische Homographie oder Antihomosraphie der komplexen projektiven Geraden wird durch die Menge ihrer invarianten Punkte im Fundamentalraum gekennzeichnet, und zwar ist sie eine Involution oder eine Antiinvolution erster oder eine solche zweiter Art, je nachdem das invariante Gebilde eine Geod\u00e4tische oder eine totalgeod\u00e4tische Fl\u00e4che oder ein Punkt ist. Man erh\u00e4lt nun ein Modell der r\u00e4umlichen hyperbolischen Geometrie, wenn man als hyperbolische Punkte, Geraden und Ebenen die Punkte, Geod\u00e4tischen und totalgeod\u00e4tischen Fl\u00e4chen des \\textit{Riemann}schen Fundamentalraumes und als hyperbolische Bewegungen die Homographien der komplexen projektiven Geraden nimmt. Die Einteilung der Homographien und Antihomographien wird hier somit f\u00fcr die nichteuklidischen Bewegungen und Umlegungen fruchtbar gemacht.  In Kap. V geht Verf. davon aus, da\u00df den in Kap. I-IV untersuchten Geometrien, der Geometrie auf der komplexen projektiven Geraden, der der Mannigfaltigkeit der Antiinvolutionen erster Art und der des \\textit{Riemann}schen Fundamentalraumes, die beherrschende Stellung der Gruppe der Homographien und Antihomographien der komplexen projektiven Geraden gemeinsam ist; er sucht daher jetzt ``Die Geometrien, die sich auf die Homographiegruppe der komplexen projektiven Geraden gr\u00fcnden'' auf. Indem er sich auf symmetrische \\textit{Riemann}sche R\u00e4ume beschr\u00e4nkt (\u00fcber diesen Begriff vgl. das in JFM 56.0370.*-371 besprochene Memorialheft des Verf.), zeigt er, da\u00df es keine \u00e4ndern als die genannten Geometrien dieser Art gibt. Verf. untersucht dazu die Automorphismen der Homographiegruppe und erh\u00e4lt nebenher, da\u00df es in der nichteuklidischen Geometrie das Analogon zu den \u00c4hnlichkeitsabbildungen nicht gibt. Dann werden hier Geometrien behandelt, die sich der komplexen eindimensionalen projektiven Geometrie unterordnen: die reelle ebene nichteuklidische Geometrie in ihrer Veranschaulichung durch das \\textit{Klein}sche und das \\textit{Poincar\u00e9}sche Modell sowie die Geometrie auf der Kugel.  Im zweiten Teil des Buches wird ``Die mehrdimensionale komplexe projektive Geometrie'', und zwar in der Hauptsache f\u00fcr vier homogene komplexe Ver\u00e4nderlichen, behandelt. Kap. I dient der Herleitung der ``Grundtatsachen \u00fcber die dreidimensionale projektive Gruppe''. Neben die Homographien und Antihomographien treten hier noch die Korrelationen und die Antikorrelationen; die Homographien und Korrelationen zusammen bilden die Projektivit\u00e4ten, die Antihomographien und Antikorrelationen zusammen die Antiprojektivit\u00e4ten. Die Homographien werden mit Hilfe der charakteristischen Gleichung ihrer Matrix auf ihre Fixelemente untersucht. Dann werden die beiden Involutionen, die Zentralkollineation und die gescharte Involution (involution biaxiale), und die beiden involutorischen Korrelationen behandelt, die Verf. -- entgegen dem deutschen Sprachgebrauch -- zusammen als Polarit\u00e4ten und einzeln als Symmetrie (im Deutschen: Polarsystem) und schiefe Symmetrie (im Deutschen: Nullsystem) bezeichnet; die Untersuchung des Nullsystems f\u00fchrt auch sofort auf die Linienkoordinaten im Raum. Mehr Interesse bieten die Antiinvolutionen. In der komplexen projektiven Ebene besitzt jede Antiinvolution unendlich viele Fixpunkte. Im komplexen projektiven Raum gibt es, wie auf der komplexen projektiven Geraden, Antiinvolutionen mit unendlich vielen Fixpunkten (erster Art) und ohne Fixpunkt (zweiter Art). Bei den Antiinvolutionen zweiter Art gibt es aber unendlich viele Fixgeraden; wegen einer Analogie zur linearen Kongruenz im Reellen wird die Gesamtheit dieser Geraden als eine lineare Antikongruenz bezeichnet. Eine Antipolarit\u00e4t (involutorische Antikorrelation) schlie\u00dflich kann man auf die Gestalt \\( \\sum _{k,l} a_{kl}\\,x_k'\\,\\bar x_l =0\\) bringen, wobei die Matrix \\((a_{kl})\\) eine \\textit{Hermite}sche Matrix ist; nach der Signatur \\(\\sigma \\) dieser Form unterscheidet man die elliptische Antipolarit\u00e4t (\\(\\sigma =4\\)), die hyperbolische erster Art (\\(\\sigma = 2\\)) und die zweiter Art (\\(\\sigma =0\\)). Jede Projektivit\u00e4t und jede Antiprojektivit\u00e4t f\u00fchrt eine Antipolarit\u00e4t in eine Antipolarit\u00e4t derselben Klasse \u00fcber.  In Kap. II wird ``Der Riemannsche Raum der elliptischen Antipolarit\u00e4ten'' untersucht. Die Metrisierung sowie die Bestimmung der Geod\u00e4tischen, des Bogenelements und der Transvektionen werden wie in Kap. III und IV des ersten Teils vorgenommen, und der Raum wird wieder als der \\textit{Riemann}sche Fundamentalraum bezeichnet. Dieser Raum, der sich durch den reellen f\u00fcnfzehndimensionalen projektiven Raum deuten l\u00e4\u00dft, wird eingehend studiert, namentlich was die Symmetrien und die symmetrisierenden Mannigfaltigkeiten angeht. Von diesen wird im'' folgenden Kapitel Gebrauch gemacht.  In Kap. III wendet sich Verf. ``Geometrien, die der projektiven Geometrie untergeordnet sind'' zu. Man erh\u00e4lt eine solche Geometrie, indem man nur diejenigen Projektivit\u00e4ten oder Antiprojektivit\u00e4ten betrachtet, die eine ausgezeichnete involutorische Projektivit\u00e4t oder Antiprojektivit\u00e4t, die Absolute, fest lassen. W\u00e4hlt man als Absolute die Polarit\u00e4t in bezug auf eine Quadrik, so erh\u00e4lt man die komplexe nichteuklidische Geometrie; w\u00e4hlt man das zu einem linearen Komplex geh\u00f6rige Nullsystem, so kommt man auf eine bisher wenig untersuchte Geometrie mit zehndimensionalem Fundamentalraum. F\u00fcr eine Antiinvolution erster Art ergibt sich die reelle projektive Geometrie, f\u00fcr eine Antiinvolution zweiter Art die reelle f\u00fcnfdimensionale projektive Geometrie, f\u00fcr eine hyperbolische Antipolarit\u00e4t zweiter Art die Geometrie der reellen orientierten Kugeln, f\u00fcr eine hyperbolische Antipolarit\u00e4t erster Art die \\textit{Hermite}sche hyperbolische Geometrie, die unter \u00e4ndern Gesichtspunkten von \\textit{Fubini} (Atti Istituto Veneto 63 (1904), 501-513; F. d. M. 35, 142 (JFM 35.0142.*)) und von \\textit{Study} (Math. Ann. 60 (1905), 321-378; F. d. M. 36, 614 (JFM 36.0614.*)-615) untersucht worden ist. Schlie\u00dflich legt Verf. auch zwei untereinander vertauschbare Absolute zugrunde; ihr Produkt ist dann eine dritte Absolute. So wird man z. B. auf die reelle hyperbolische Geometrie gef\u00fchrt, die damit als Untergeometrie sowohl der reellen projektiven als auch der komplexen nichteuklidischen als auch der \\textit{Hermite}schen hyperbolischen Geometrie erscheint.  Unter den in Kap. III behandelten Untergeometrien fehlt diejenige, deren Absolute eine elliptische Antipolarit\u00e4t ist. Diese, ``Die Hermitesche elliptische Geometrie'', wird in Kap. IV f\u00fcr sich behandelt. Das Verfahren, das in Kap. III stets zum Ziel gef\u00fchrt hat, ist hier nicht anwendbar, da die Absolute im \\textit{Riemann}schen Fundamentalraum der komplexen projektiven Geometrie durch einen einzigen Punkt dargestellt wird. Bei der Untersuchung der Hermiteschen elliptischen Gruppe, d. h. der Gruppe derjenigen Homographien, die diese Absolute invariant lassen, ergeben sich die folgenden vier abgeschlossenen symmetrischen \\textit{Riemann}schen R\u00e4ume: (1) Der Raum der normalen hyperbolischen Antipolarit\u00e4ten erster Art (\\textit{normal} nennt Verf. eine involutorische Abbildimg, wenn sie mit der Absoluten vertauschbar ist), der \\textit{Hermite}sche elliptische Raum (vgl. dazu die oben angef\u00fchrten Arbeiten von \\textit{Fubini} und \\textit{Study}); (2) der Raum der normalen Antiinvolutionen zweiter Art; (3) der Raum der normalen hyperbolischen Antipolarit\u00e4ten zweiter Art; (4) der Raum der normalen Antiinvolutionen erster Art. Diese vier R\u00e4ume, insbesondere (1), werden hier der Reihe nach untersucht.  Kap. V, das letzte des Buches, hat ''Die harmonischen Polynome und die reellen Darstellungen des komplexen projektiven Raumes'' zum Gegenstand. Ein Polynom \\(V\\,(x_1,\\ldots,x_{n+1};\\,\\bar x_1,\\ldots,\\bar x_{n+1})\\), das in den \\(x_k\\) homogen vom Grade \\(p\\) und in den \\(\\bar x_k\\) ebenfalls homogen vom Grade \\(p\\) ist, hei\u00dft harmonisch von der \\(p\\)-ten Ordnung, wenn es der partiellen Differentialgleichung  \\[  \\varDelta \\,V=\\frac {\\partial ^2V}{\\partial x_1\\partial \\bar x_1} +\\cdots + \\frac {\\partial ^2V}{\\partial x_{n+1}\\partial \\bar x_{n+1}} =0  \\]  gen\u00fcgt. Man kann alle diese Polynome linear und homogen durch \\(N_p\\) linear unabh\u00e4ngige reelle Polynome dieser Art, die Basis, darstellen; dabei ist  \\[  N_p = n(n+2p)\\,\\Bigl(\\frac {(n+1)\\ldots (n+p-1)}{p!}\\Bigr)^2.  \\]  Jede Homographie oder Antihomographie, die die \\textit{Hermite}sche Form  \\[  x_1\\bar x_1+ x_2\\bar x_2+\\cdots + x_{n+1}\\bar x_{n+1}  \\]  invariant l\u00e4\u00dft, bewirkt f\u00fcr diese Basis nur eine lineare Substitution. Die Theorie der harmonischen Polynome f\u00fchrt auf Darstellungen der Punkte des komplexen projektiven Raumes durch reelle singularit\u00e4tenfreie Mannigfaltigkeiten in euklidischen R\u00e4umen mit passend gew\u00e4hlter Dimensionenzahl. Hierher geh\u00f6ren die harmonischen und als Sonderfall die \\textit{Segre}schen Mannigfaltigkeiten.  Das Buch enth\u00e4lt, namentlich im zweiten Teil, eine F\u00fclle von geometrischem Stoff, der sich durch eine Besprechung nicht aussch\u00f6pfen l\u00e4\u00dft. (V 6 C.)  Besprechungen: Bulletin Sc. math. (2) 56 (1932), 33-35. Gazeta mat. 37 (1931), 259-260. Nature 130 (1932), 622. G. Fubini; Bollettino di Mat. (2) 11 (1932), I-V. B Segre; Bollettino U. M. I.11 (1932), 97-103. A. Emch; Bulletin A. M. S. 38 (1932), 457-458. A. Buhl; Enseignement 30 (1932), 301-302. G. Verriest; Revue Questions scient. (4) 21 (1932), 285-287. E. A. Weiss; Zentralbl. 3 (1932), 68-69.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q575994$162301B4-6363-4509-AF25-38E4BC92DF7F","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"c24a8699244cf3e431da1a3905054b4c7c98448d","datavalue":{"value":"2558062","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q575994$ECE0528E-927A-4B97-9706-690E222553D4","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q575994$1AE66467-D830-4DD9-ADDB-DF806BB02F5F","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5856d955404bb20d86ea9d45a716d72d583611e4","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481084,"id":"Q6481084"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q575994$9E76FB72-7E57-4ED4-93F4-1A2745C27CB6","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:575994","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:575994"}}}}}