{"entities":{"Q576593":{"pageid":578360,"ns":120,"title":"Item:Q576593","lastrevid":62928888,"modified":"2026-04-11T09:02:49Z","type":"item","id":"Q576593","labels":{"en":{"language":"en","value":"Beitrag zur Differentialgeometrie \\(l\\)-dimensionaler Mannigfaltigkeiten, die in euklidischen R\u00e4umen eingebettet sind."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2558592"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q576593$C6253D96-DCA5-4A53-9686-F841A751BEE4","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"e7efb080b00644549707ba6bbfdbf06ea6f7d0bc","datavalue":{"value":{"text":"Beitrag zur Differentialgeometrie \\(l\\)-dimensionaler Mannigfaltigkeiten, die in euklidischen R\u00e4umen eingebettet sind.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q576593$C8890C27-B20A-4CA3-9BD1-FC2B2796C20A","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"fcb37e4ec7f757fd3afc65c8dcf378f8f155f430","datavalue":{"value":"57.0926.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q576593$AF6FB28B-A308-4D73-825B-73A97A504DC9","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"b799c39b96e33f83a6e9bb6809d34b74effa62fa","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":570227,"id":"Q570227"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q576593$A6AC7151-D6EB-41F2-BBD5-1E2EC5AE1DC4","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"156b6c839582d5c8b9ab627b54765e071dc0b107","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559394,"id":"Q559394"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q576593$1B208350-535F-405F-A0AF-F30A8433A2AA","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e0130902a9dcdeca58c7452ef77c67f7d7741a88","datavalue":{"value":{"time":"+1931-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q576593$6F3BA05C-1B27-4207-95D9-8C3250548CF6","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"ef642c79b3bcde7b4a5027596826b53d2421428a","datavalue":{"value":"Nicht die einzige, wohl aber eine der sch\u00f6nsten Fr\u00fcchte, welche man der Einf\u00fchrung der Parallelverschiebung nach \\textit{Levi-Civita} und \\textit{Schouten} in die Differentialgeometrie verdankt, ist die neue geometrisch anschauliche Deutung der Kr\u00fcmmungsinvarianten einer \\textit{Riemanns}chen Mannigfaltigkeit, deren bestimmende Tensoren -obwohl l\u00e4ngst bekannt -- bis dahin ein unverdient abstraktes unanschauliches Dasein gef\u00fchrt hatten. Man hat einen Ausgangspunkt \\(P\\) auf der \\(l\\)-dimensionalen Mannigfaltigkeit \\(F_l\\) und daselbst den Vektorkompa\u00df des \u00f6rtlichen Tangentialraums; man durchl\u00e4uft den geschlossenen Weg \\(C_{P}^{P}\\) auf der \\(F_l\\) laut Definition derart, da\u00df die \u00c4nderungen des mitgef\u00fchrten Kompasses stets senkrecht auf \\(F_l\\) stehen; zu \\(P\\) zur\u00fcckgelangt, ist der Vektorkompa\u00df derselbe geblieben (im holonomen Falle) oder gedreht (im nichtholonomen Falle), je nachdem die Holonomiegruppe der \\(F_l\\) die Identit\u00e4t oder die Drehungsgruppe der \\(F_l\\) (bzw. eine ihrer Untergruppen) ist, je nachdem der \\textit{Riemann}sche Kr\u00fcmmungstensor der \\(F_l\\) verschwindet oder nicht.  Aber bereits fr\u00fcher hat die Theorie die Untersuchung linearer Begleitr\u00e4ume einer \\textit{Riemann}schen oder auch sonstigen differentialgeometrisch erfa\u00dfbaren Mannigfaltigkeit, deren Dimensionzahl nicht mit derjenigen der Mannigfaltigkeit \u00fcbereinstimmt, ins Auge gefa\u00dft, sei es f\u00fcr Entwicklung neuer ``\u00dcbertragungen'' (konforme, projektive \u00dcbertragungen usw.), sei es f\u00fcr physikalische Zwecke (einheitliche Feldtheorie usw.). Demgegen\u00fcber ist Verf. bekannt durch systematische Untersuchungen h\u00f6herer Begleitr\u00e4ume, welche sich im Verlauf von Einbettungsproblemen \\textit{Riemann}scher Mannigfaltigkeiten in euklidische oder auch selbst wieder nichteuklidische R\u00e4ume ergeben: der Schmiegvektorr\u00e4ume \\(I_{12\\ldots h}\\), aufgespannt durch die Ableitungen  \\[  \\mathfrak{x}_{\\alpha_1}, \\, \\mathfrak{x}_{\\alpha_1 \\alpha_2}, \\ldots, \\mathfrak{x}_{\\alpha_1\\alpha_2, \\ldots, \\alpha_h}  \\]  des Ortsvektors \\(\\mathfrak{x}\\) der \\(F_l\\) nach ihren Parametern (bis einschlie\u00dflich \\(h\\)-ter Stufe), und der Normalvektorr\u00e4ume \\(I_h\\), aufgespannt von den entsprechenden Vektorprojektionen der \\(\\mathfrak{x}_{\\alpha_1,\\alpha_2, \\ldots, \\alpha_h}\\). Die Darstellung dieser einzelnen Vektorprojektionen im normierten \\(n\\)-Bein des \\(I_h\\) f\u00fchrt auf Koeffizientensysteme \\(h\\)-ter Stufe:  \\[  {}_{(\\alpha)} A_{p_1,\\ldots,p_h},  \\]  die sogenannten Grundtensoren (Grundformen) des \\(I_h\\). Im Sinne dieser Definition kommt man bekanntlich f\u00fcr \\(F_2\\) in \\(R_3\\) (Fl\u00e4chen im ``gew\u00f6hnlichen'' Raum) \u00fcber zwei Grundformen nicht hinaus, und die Kriterien f\u00fcr zwei vorgegebene Formen, Formen einer \\(F_2\\) des \\(R_3\\) zu sein, bestehen bekanntlich im \\textit{Gau\u00df}schen ``theorema egregium'' und den \\textit{Codazzi}schen Bedingungen. Entsprechend erscheint der \\textit{Riemann}sche Kr\u00fcmmungstensor der \\(F_l\\) als erster Kr\u00fcmmungstensor \\((h = 1)\\) und der \\(h\\)-te Kr\u00fcmmungstensor der \\(F_l\\) im Sinne des verallgemeinerten ``theorema egregium'' in der Gestalt:  \\[  \\begin{multlined} R_{\\nu_1 \\cdots \\nu_h \\nu_{h+1}| \\mu_1 \\cdots \\mu_h \\mu_{h+1}} = {}_{(\\alpha)} A_{\\nu_1 \\cdots \\nu_h \\nu_{h+1}} \\cdot {}_{(\\alpha)} A_{\\mu_1 \\cdots \\mu_h \\mu_{h+1}} \\\\ - {}_{(\\alpha)} A_{\\nu_1 \\cdots \\nu_h \\mu_{h+1}} \\cdot {}_{(\\alpha)} A_{\\mu_1 \\cdots \\mu_h \\nu_{h+1}}, \\quad \\alpha \\subset I_{h+1}. \\end{multlined}  \\]   Verschwindet der \\(h\\)-te Kr\u00fcmmungstensor einer \\(F_l\\) des \\(R_n\\), so existiert eine (zweite) \\(F_l\\), deren volles Formensystem aus den Formen der \\(F_l\\) bis einschlie\u00dflich \\(h\\)-ter Stufe besteht. Um diesen Satz zu interpretieren, hat man folgenden Sachverhalt zu beachten: Die Dimension des kleinsten euklidischen Unterraumes des \\(R_n\\), in dem eine \\(F_l\\) des \\(R_n\\) liegt, ist durch die Summe der Dimensionszahlen der \\(I_h\\)-Vektorr\u00e4ume der \\(F_l\\) gegeben. Alle diese Ergebnisse finden sich bereits in fr\u00fcheren Abhandlungen (z. B. auch in dem zweiten Bande des Lehrbuchs \u00fcber Differentialgeometrie von \\textit{A. Duschek} und Verf., 1930; F.~d.~M. 56\\(_{\\text{I}}\\), 580-583), in welchen die Bedeutung der Formen und Formenquadrate einer \\(F_l\\) herausgearbeitet worden sind: Charakterisierung der \\(F_l\\) bis auf Kongruenz und Spiegelung; \u00c4quivalenz zweier \\(l\\)-dimensionaler Mannigfaltigkeiten \\(F_l\\) und \\(\\overline{F}_l\\) hinsichtlich L\u00e4nge und Kr\u00fcmmung der auf ihnen liegenden Kurven bis zur \\((h - 1)\\)-ten Stufe unter der Voraussetzung gleicher Formensysteme bis einschlie\u00dflich \\(h\\)-ter Stufe usw.  Alle diese Begriffe und Theoreme erfahren nunmehr eine neue Deutung und geometrische Veranschaulichung durch die Einf\u00fchrung ``h\u00f6herer'' Parallelverschiebungen im Sinne folgender Definition: Ein Vektor \\(\\varrho_i\\) des \\(I_{12\\ldots h}\\)-Schmiegvektorraumes der \\(F_l\\) hei\u00dft l\u00e4ngs einer Kurve \\(C_1\\) der \\(F_l\\) \\(I_{12\\ldots h}\\)-parallel verschoben, wenn sein Zuwachs \\(d\\varrho_i\\) stets normal steht zum \\(I_{12\\ldots h}\\). Daf\u00fcr ergibt sich als analytische Formulierung:  \\[  d_{(\\beta)} \\varrho + {}_{(\\alpha)} \\varrho_{(\\alpha \\beta)} \\, C_p \\, dy_p = 0 \\qquad (\\alpha, \\beta = 1,2, \\ldots, \\nu_h), \\tag{*}  \\]  und die Untersuchung der Integrabilit\u00e4tsbedingungen dieses Systems f\u00fchrt auf folgenden Satz: F\u00fcr die Eindeutigkeit der \\(I_{12\\ldots h}\\)-Parallelverschiebung ist das Verschwinden des \\(h\\)-ten Kr\u00fcmmungstensors der \\(F_l\\) notwendig und hinreichend. Wie die Parallelverschiebung von \\textit{Levi-Civita} und \\textit{Schouten}, so h\u00e4ngt auch die \\(I_{12\\ldots h}\\)-Parallelverschiebung im allgemeinen von der Wahl des Verschiebungsweges ab.  W\u00e4hrend nun der ``\\textit{Ricci}-Kalk\u00fcl'' den gel\u00e4ufigen Formalismus f\u00fcr die Geometrie ``auf'' der \\(F_l\\) und ``in'' dem \u00f6rtlich jeweils zugeordneten Tangentialraum darstellt und nach der Methode seiner kovarianten Ableitungen alle zugeh\u00f6rigen Differentialinvarianten zu konstruieren erlaubt, verweist Verf. auf den Mangel eines entsprechenden Kalk\u00fcls f\u00fcr die Geometrie der begleitenden Schmiegr\u00e4ume. Daf\u00fcr lassen sich mehrfache Formalismen konstruieren: \\(V_{(k)}\\)-Differentiale, Projektionstensoren usw. Wiederum zeigt sich: Die einfachste Differentialbildung, die man f\u00fcr einen Vektor vorzuschreiben vermag, f\u00fchrt auf die Klasse der im Sinne von \\textit{Levi-Civita} und \\textit{Schouten} parallelverschobenen Vektoren. Von einem derartigen Kalk\u00fcl wird noch eine praktische Anwendung gegeben. Die hier zuletzt angeschnittenen formalen Forderungen der Theorie sind gleichzeitig wie auch seither systematisch und ersch\u00f6pfend durch \\textit{Schouten} und seine Schule zur Darstellung und weitestgehenden Erf\u00fcllung gebracht worden (vgl. z. B. \\textit{Schouten, van Kampen}; Zur Einbettungsund Kr\u00fcmmungstheorie nichtholonomer Gebilde, Math. Ann. 103 (1930), 752-783; \u00dcber die Kr\u00fcmmung einer \\(V_m\\) in \\(V_n\\), eine Revision der Kr\u00fcmmungstheorie; Math. Ann. 105 (1931); 144-159, 792; F.~d.~M. 56\\(_{\\text{I}}\\), 635-637; 57\\(_{\\text{I}}\\), 923-925).","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q576593$DD6B54E9-5D3E-44F3-9D6E-FD08B9CBE67F","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"51b47871bfb2548ea5df66f0889448bd4f239457","datavalue":{"value":"2558592","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q576593$9C6DB06E-B2C6-46EA-BFBA-F325EAFEA1F6","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q576593$0E6AA4B1-994B-457E-A59D-A8890B897BB7","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Beitrag zur Differentialgeometrie \\(l\\)-dimensionaler Mannigfaltigkeiten, die in euklidischen R\u00e4umen eingebettet sind.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Beitrag_zur_Differentialgeometrie_%5C(l%5C)-dimensionaler_Mannigfaltigkeiten,_die_in_euklidischen_R%C3%A4umen_eingebettet_sind."}}}}}