{"entities":{"Q576830":{"pageid":578597,"ns":120,"title":"Item:Q576830","lastrevid":62889807,"modified":"2026-04-11T08:53:15Z","type":"item","id":"Q576830","labels":{"en":{"language":"en","value":"Die neue Feldtheorie Einsteins."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2559803"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q576830$1511CD28-0DA4-40C3-8005-EC8B8ACB55BA","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"2c02365e717ba6b56ac1989734fe2676bd2f7e88","datavalue":{"value":{"text":"Die neue Feldtheorie Einsteins.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q576830$AABD9A24-6204-4A94-8AA1-4500D73C067C","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"54a5e4dc9b3105fa547e592fddef5d63d2dd891f","datavalue":{"value":"57.1200.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q576830$53498AEB-0294-4E0C-ADF5-D9CEAB89E5C3","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e0130902a9dcdeca58c7452ef77c67f7d7741a88","datavalue":{"value":{"time":"+1931-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q576830$6301695E-2EFB-460E-A190-23387138C14D","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"add5cf634d478b4e1a5570c4bf8b9dcdacefc0f1","datavalue":{"value":"Nach einer interessanten Gegen\u00fcberstellung der philosophischen Motive ``metaphysisch-realistischer Verankerung'' und ``positivistischer Reflexionen'', die man hinter der Entwicklung der Relativit\u00e4tstheorie finden kann, und mit welchen diese Theorie vielfach eine gewisse Abgrenzung erfahren hat, sieht Verf. den spezifischen Charakter der Relativit\u00e4tstheorie in dem Versuch eines logisch-deduktiven Eindringens in die Natur unter Voraussetzung ihrer Universalit\u00e4t und Verstehbarkeit und im Vertrauen auf das mathematische Gesetz. In ihrem Ausbau zur allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie war der relativistischen Physik die L\u00f6sung des Gravitationsr\u00e4tsels weitgehend gelungen. Dabei hatte man sich in mathematischer Hinsicht stets auf symmetrische Feldgr\u00f6\u00dfen gest\u00fctzt, deren Struktur jedoch in keiner Weise einen Zugang zu den schiefsymmetrischen Feldgr\u00f6\u00dfen des Elektromagnetismus enthielt. Hier entstand eine neue schwierige Problematik, die auch nicht einfacher wurde, wenn man an Stelle der Feldst\u00e4rken mit Hilfe eines Vektorpotentials arbeiten wollte. Auch der Versuch, den sogenannten ``Materietensor''  \\[  R_{ik}-\\tfrac{1}{2}Rg_{ik}  \\]  proportional dem \\textit{Maxwell}schen Spannungstensor zu setzen, hat nur formale Bedeutung. Dazu kam der makroskopische Charakter der Maxwellschen Feldgleichungen. Im Endresultat war auch die Relativit\u00e4tstheorie auf das ``Problem der Materie'' gesto\u00dfen.  Man versuchte jetzt zun\u00e4chst die Auffassung der Materie als Singularit\u00e4t der Feldgleichungen durchzuf\u00fchren. Indessen findet sich kein nat\u00fcrliches Prinzip, wie man den Charakter der Singularit\u00e4ten einzuschr\u00e4nken hat, um die bei dieser Methode auftretenden gro\u00dfen Unbestimmtheiten der L\u00f6sungen der Feldgleichungen zu beseitigen. Es ist nur gelungen, durch Verwendung der ``Identit\u00e4ten'' im System der Feldgleichungen die Selbst\u00e4ndigkeit der Dynamik zu reduzieren, derart da\u00df die Bewegung bereits durch die Feldgleichungen festgelegt erscheint. Gleichwohl bleiben die Unbestimmtheiten der Singularit\u00e4ten noch immer zu gro\u00df und die Gleichheit der Teilchen v\u00f6llig unaufgekl\u00e4rt. Andrerseits f\u00fchrt die inhomogene Methode (z. B. Ersatz der \\textit{Laplace}schen Gleichung durch die \\textit{Poisson}sche), das ``Verschmieren'' der Singularit\u00e4ten, neue Gr\u00f6\u00dfen (z. B. die Dichte \\(\\varrho\\)) ein, deren Beziehungen zu den Feldgr\u00f6\u00dfen unbekannt ist.  Die Auffassung der Materie als ``Eigenl\u00f6sung'', nahegelegt durch die Erfolge der Wellenmechanik, liefert r\u00e4umliche oder zeitliche Mittelwerte. Sie liefert aber keine L\u00f6sung des Problems der Elementarteilchen. Die Wellenmechanik verh\u00e4lt sich zur Feldtheorie wie die \\textit{Maxwell}sche Theorie sich zur Elektronentheorie verh\u00e4lt. Eine weitere Schwierigkeit liegt im Auftreten sogenannter universeller Konstanten, wenn man fordert, da\u00df die Gesetze der Weltgeometrie von der Wahl irgend eines Ma\u00dfstabes unabh\u00e4ngig seinsollen. Zeitintervalle lassen sich bekanntlich auf L\u00e4ngen reduzieren, ebenso die Massendichte auf die Raumkr\u00fcmmung: 1 sec = 3\\(\\cdot 10^{10}\\) cm, 1g = \\(1,86\\cdot 10^{-27}\\) cm. Weiterhin entwickelt Verf. in klarer und \u00fcbersichtlicher Weise die auf \\textit{Riemann}scher Geometrie und Fernparallelismus aufgebaute \\textit{Einstein}sche einheitliche Feldtheorie; vgl. dazu die Besprechung der Arbeiten von \\textit{A. Einstein} (Sitzungsberichte Akad. Berlin 1928, 224-227; 1929, 2-7; 1930, 18-23, 110-120, 401-402; Math. Ann. 102 (1930), 685-697; F. d. M. 54, 943 (JFM 54.0943.*); 55\\(_{\\text{I}}\\), 497-498; 56\\(_{\\text{I}}\\), 734-738), \\textit{R. Weitzenb\u00f6ck} (Sitzungsberichte Akad. Berlin 1928, 466-474; F. d. M. 54, 943 (JFM 54.0943.*)) und \\textit{\u00c9. Cartan} (Math. Ann. 102 (1930), 698-706; JFM 56.0615.*-616). Insbesondere seien hier die Ausf\u00fchrungen \u00fcber ``\u00dcberbestimmung'' als leitendes Prinzip beim Aufstellen von Feldgleichungen hervorgehoben (vgl. dazu die von mathematischer Seite gegebene Erg\u00e4nzung durch \\textit{\u00c9. Cartan}, Bulletin S. M. F. 59 (1931), 88-118; JFM 57.0551.*-554). Man st\u00f6\u00dft immer auf derartige Kompatibilit\u00e4tsfragen, wenn es nicht gelingt, ein Variationsprinzip aufzustellen, als dessen Extremalengleichungen die Feldgleichungen erhalten werden k\u00f6nnen. Hervorgehoben seien ferner auch die Ausf\u00fchrungen, die Verf. \u00fcber die physikalischen Konsequenzen aus der Feldtheorie des Fernparallelismus gibt. Das Einheitsfeld zerf\u00e4llt f\u00fcr schwache Feldgr\u00f6\u00dfen in ein \\textit{Maxwell}sches und ein \\textit{Newton}sches Feld. Bereits in erster N\u00e4herung ergeben sich Abweichungen vom Gravitationsgesetz \\(R_{ik} = 0\\). Die L\u00f6sung des statischen kugelsymmetrischen Feldes h\u00e4ngt in strenger Form von zwei Konstanten ab. Ferner existiert das Gravitationsfeld beliebig vieler ruhender elektrisch neutraler Massenpunkte in strengem Sinne im Gegensatz zur fr\u00fcheren Theorie.  In einem letzten Abschnitt berichtet Verf. eingehend \u00fcber die neueren Experimente zur Best\u00e4tigung der relativistischen Effekte. Die au\u00dferordentlich hohe Dichte des Sirius lie\u00df einen besonders starken Rotverschiebungseffekt erwarten. Die Theorie ergab \\(0{,}3\\)\\, \\textit\u00c5, die Messungen auf dem Mount Wilson und auf der Licksternwarte \\(0{,}29\\)\\, \\textit\u00c5 als Best\u00e4tigung. Andrerseits zeigen neuere Messungen der Lichtablenkung am Sonnenrande (durch \\textit{Freundlich}) \u00fcbereinstimmend eine \u00dcberh\u00f6hung des theoretisch geforderten Wertes. Verf. sieht darin auch von empirischer Seite einen Ansto\u00df, die Feldgleichungen \\(R_{ik}= 0\\) aufzugeben und nach neuen M\u00f6glichkeiten zu suchen, die \\textit{Riemann}sche Geometrie mit dem Problem der Gravitation, weitgehend aber auch mit dem Problem der Materie, in Verbindung zu bringen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q576830$6C2B49EA-D377-4441-91DB-D4F1BDCBA536","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"fb5ef5218fd64ca2a2684adefaed059e8c5ce298","datavalue":{"value":"2559803","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q576830$BD3FDEE2-D4F2-482F-87C6-B3AD9CECAC92","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"d7b4c07a80046065f1acef36d99fa18ced024a65","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1356641,"id":"Q1356641"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q576830$C1BC36DA-9871-4A67-A786-6DE1A758DE29","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q576830$BEBEE8C9-341A-45B6-8DDA-2B3EDB307219","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Die neue Feldtheorie Einsteins.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Die_neue_Feldtheorie_Einsteins."}}}}}