{"entities":{"Q5909604":{"pageid":8023401,"ns":120,"title":"Item:Q5909604","lastrevid":101942876,"modified":"2026-06-06T03:10:55Z","type":"item","id":"Q5909604","labels":{"en":{"language":"en","value":"Gravitation und Elektrizit\u00e4t."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2614030"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5909604$9211021D-DA80-4F63-BABF-618A24CE9AED","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"0e093885615d9dfc6f19cff007b6e07dbd0423d5","datavalue":{"value":{"text":"Gravitation und Elektrizit\u00e4t.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5909604$08BBD83D-3E56-49BF-911D-EC85AD5E0C54","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"a835a2bfd139a6bb257fc8fe615baf119fa4775b","datavalue":{"value":"46.1300.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5909604$55A5B675-C040-4E66-8AC9-77C5B1E6EAD6","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e29cc4ca8b14155cd1df655f2e64c145a19be89d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1457842,"id":"Q1457842"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5909604$465B5723-83DB-459F-935F-E75551908312","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"863d143a918267c44bf3cbe1bcb18903d66ad414","datavalue":{"value":{"time":"+1918-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5909604$970BC75C-322E-407F-A5BD-5D0771CDA94A","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"824ed35b708056a57ddae82a8ad9fec9dfea1f77","datavalue":{"value":"Die \\textit{Riemann}sche Geometrie, auf der die \\textit{Einstein}sche Gravitationstheorie beruht, sieht wohl die Richtungen zweier Strecken an verschiedenen Orten als unvergleichbar an, h\u00e4lt aber an der Vergleichbarkeit der L\u00e4ngen fest. Sie setzt n\u00e4mlich die L\u00e4ngen zweier Linienelemente an verschiedenen Orten als gleich an, wenn die Form \\(ds^2=g_{ik} dx^i dx^k\\) denselben Wert hat. Der Verf. gibt nun auch diese Festsetzung auf, die er als der Nahewirkungstheorie widersprechend verwirft, und l\u00e4\u00dft nur mehr L\u00e4ngengleichheit von Strecken am selben Ort zu. Bei infinitesimaler Parallelverschiebung eines Vektors \\(\\xi\\) kann wie in der \\textit{Riemann}schen Geometrie nicht das Gleichbleiben von \\(g_{ik}\\xi^i \\xi^k\\) gefordert werden, sondern die allgemeinere Eigenschaft, da\u00df\\ die quadratische Form sich mit einem Faktor \\(1 + d \\varPhi\\) multipliziert, der von der geometrischen Natur des Raumes, dem Koordinatensystem und der Verschiebung abh\u00e4ngt. H\u00e4lt man die \u00fcbrigen in der \\textit{Riemann}schen Geometrie formulierten Eigenschaften der Parallelverschiebung fest, n\u00e4mlich die affine Verpflanzung des Vektorraumes durch die Verschiebung des durch einen Punkt gehenden Vektorb\u00fcschels und die Existenz infinitesimaler Parallelogramme, so ergibt sich, da\u00df\\ \\(d \\varPhi\\) eine lineare Differentialform \\(\\varPhi_i dx^i\\) sein mu\u00df, und der Relation  \\[  dg_{ik} - (d \\gamma_{ik} + d \\gamma_{ki} )=g_{ik} d \\varPhi  \\]  gen\u00fcgt, wobei die \\(d \\gamma\\) die Koeffizienten in den Gleichungen f\u00fcr die infinitesimale Parallelverschiebung eines Vektors \\(\\xi^i\\) sind, n\u00e4mlich \\(d \\xi^i=-\\sum_r d \\gamma_r^i \\xi^r\\). Da der Verf. annimmt, da\u00df\\ die geometrische Natur des Raumes sich nicht \u00e4ndert, wenn alle \\(g_{ik}\\) sich mit einer gemeinsamen beliebigen Ortsfunktion \\(\\lambda\\) multiplizieren, dadurch aber \\(d \\varPhi\\) sich um \\(d \\lambda\\) vermehrt, bleibt \\(d \\varPhi\\) nur bis auf ein additives, vollst\u00e4ndiges Differential bestimmt, und eigentliche geometrische Bedeutung haben nicht die \\(\\varPhi_i\\), sondern ihr Wirbel \\(F_{ik}=\\frac{\\partial \\varPhi_i}{\\partial x_k} - \\frac{\\partial \\varPhi_k}{\\partial x_i}\\). Dadurch wird der Verf. dahin gef\u00fchrt, die \\(\\varPhi_i\\) als elektromagnetisches Viererpotential und die \\(F_{ik}\\) als elektromagnetische Feldgr\u00f6\u00dfen zu deuten. Auf diese Erw\u00e4gungen gr\u00fcndet nun der Verf. eine Verallgemeinerung der \\textit{Einstein}schen Gravitationstheorie, die auch die elektrischen Erscheinungen umfa\u00dft und in der nicht die \\(g_{ik}\\), sondern nur deren Verh\u00e4ltnisse physikalische Bedeutung haben.   Der Verf. geht wie in der \\textit{Einstein}schen Theorie von einer Wirkungsfunktion \\(W\\) aus, die Funktion der Gravitationspotentiale \\(g_{ik}\\) und der elektromagnetischen Potentiale \\(\\varPhi_i\\) ist. Nun wird hier nicht nur die Invarianz dieser Funktion gegen\u00fcber Koordinatentransformationen gefordert, sondern auch ``Ma\u00dfstabinvarianz'', d. h. Invarianz gegen\u00fcber Multiplikation der \\(g_{ik}\\) mit einer gemeinsamen Ortsfunktion \\(\\lambda\\). Da auch das Integral \\(\\int W \\sqrt g dx_1 \\dots dx_4\\) invariant sein mu\u00df, \\(\\sqrt g\\) sich aber bei der genannten Transformation mit \\(\\lambda^2\\) multipliziert, mu\u00df\\ \\(W\\) sich mit \\(\\frac{1}{\\lambda^2}\\) multiplizieren. Ist der elektromagnetische Teil von \\(W\\) wie in der \\textit{Maxwell}schen Theorie \\(F_{ik}F^{ik}\\), wo \\(F^{ik}=g^{ir}g^{ks}F_{rs}\\), dann ist diese Forderung offenbar erf\u00fcllt. W\u00e4re die Welt \\(n\\)-dimensional, so w\u00fcrde \\(\\sqrt g\\) sich mit \\(\\lambda^{\\frac n2}\\) multiplizieren, \\(F^{ik}\\) aber trotzdem nur mit \\(\\frac{1}{\\lambda^2}\\), so da\u00df\\ eine der \\textit{Maxwell}schen analogen Theorie nur im 4-dimensionalen existieren kann. Die Variation der \\(g_{ik}\\) ergibt die Feldgleichungen der Gravitation, die der \\(\\varPhi_i\\) die des Elektromagnetismus. Wegen der Koordinateninvarianz m\u00fcssen vier Relationen zwischen diesen Gleichungen bestehen; wegen der Ma\u00dfstabinvarianz kommt eine f\u00fcnfte hinzu. Die ersten vier ergeben die Erhaltungss\u00e4tze der Energie und des Impulses, die f\u00fcnfte die Erhaltung der Elektrizit\u00e4t.   In einem Nachtrag zu dieser Arbeit bemerkt \\textit{Einstein}, da\u00df\\ in der Gravitationstheorie auch die \\(g_{ik}\\) selbst eine unmittelbare Bedeutung haben, da auch an jeder Stelle die Beziehung zwischen nat\u00fcrlich gemessener L\u00e4nge kleiner starrer Einheitsma\u00dfst\u00e4be und Koordinatendifferentialen aufgestellt werden kann. Die \\textit{Weyl}sche Theorie w\u00fcrde zur Folge haben, da\u00df\\ keine unver\u00e4nderlichen Einheitsma\u00dfst\u00e4be existieren; dann m\u00fc\u00dften aber auch die Bewegungen der Spektra von ihrer Vorgeschichte abh\u00e4ngen und nicht scharf gesonderte Weite besitzen. \\textit{Weyl} verweist darauf, da\u00df\\ die M\u00f6glichkeit der Messung der \\(g_{ik}\\) selbst nur f\u00fcr sehr langsame Vorg\u00e4nge besteht, f\u00fcr st\u00fcrmische Vorg\u00e4nge aber die M\u00f6glichkeit einer Abh\u00e4ngigkeit von der Vorgeschichte besteht, deren Wirkung aber rasch abklingen kann, so da\u00df\\ im statischen Falle Atome noch immer gleich schwingen k\u00f6nnen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q5909604$608DF50F-D1B7-44D8-9372-F4B0CCBCBB05","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"25651bf5c32bc12d7bf07be0e629fb017d7d3465","datavalue":{"value":"2614030","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5909604$2B5C4D73-8F77-40C7-B339-5213621297A7","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5909604$B4DB89A4-58C8-4290-BDA8-213DE4A34D7F","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5362e79cbadbed324b90e9c45d976f46b6f91c23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480862,"id":"Q6480862"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5909604$2A718A88-CB96-412A-8F42-37050BBF4A2D","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Gravitation und Elektrizit\u00e4t. 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