{"entities":{"Q5910421":{"pageid":8024475,"ns":120,"title":"Item:Q5910421","lastrevid":93421961,"modified":"2026-06-05T04:22:21Z","type":"item","id":"Q5910421","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber diejenigen Integrale linearer Differentialgleichungen, welche sich an einer Unbestimmtheitsstelle bestimmt verhalten."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2633552"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5910421$64ECA23B-14EA-45B5-852D-4CB7E31691C8","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"3294e9cf44c4a214fcd2dabfe16a22c3b3dae632","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber diejenigen Integrale linearer Differentialgleichungen, welche sich an einer Unbestimmtheitsstelle bestimmt verhalten.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5910421$4BA8147D-1D64-4441-AEA3-A00C93E90A48","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"4768f924571167e92f1c93bf8ac0826b2f2d3ed0","datavalue":{"value":"41.0347.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5910421$A42E02B4-FF7D-493D-9348-D4083565BA68","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"2f72bc0805d020daf29c0ab5912df966799bbd4b","datavalue":{"value":"10.1007/BF01457900","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5910421$9445DFE4-EE2A-430D-AFD5-34AB99EA4B70","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7016073dc3661ad2b8fcf740b72e135f31d59f23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":166142,"id":"Q166142"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5910421$3EEEA014-FF81-46DC-A5F2-EDE7E3BCBCD7","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"7c9bbfaaae89e72cb710e0d3014d2c5b94ec669b","datavalue":{"value":{"time":"+1911-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5910421$ED3DA584-0EF3-4805-8861-C515C069D027","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"ecdd55339aeabbedcae775af271812c3c6b11a4f","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/158482","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q5910421$812FEEF4-68EF-4981-8D59-AE876ED9D97B","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"605f4bc7fbf2d3525247a468a920e9dd7702fb79","datavalue":{"value":"Die Koeffizienten der Differentialgleichung  \\[ y^{(m)} + p_1(x)y^{(m-1)} + p_2(x)y^{(m-2)}+ \\cdots +p_m(x)y=0 \\]  m\u00f6gen die Form haben: \\(p_i (x) = x^{s_i}{\\mathfrak P}_i (x)\\), wo die \\({\\mathfrak P}_i (x)\\) in \\(x = 0\\) regul\u00e4re, von Null verschiedene Funktionen und die \\(s_i\\) ganze Zahlen sind. Wenn der Nullpunkt eine Stelle der Bestimmtheit ist, also alle Integrale sich im Nullpunkt bestimmt verhalten sollen, so mu\u00dfbekanntlich \\(s_i \\geqq -i\\) sein, eine Bedingung, die zugleich notwendig und hinreichend ist; es ist dies der klassische Fall (\\textit{Fuchs, Frobenius}). Beim Beweise dieses Satzes wird f\u00fcr \\(y\\) zun\u00e4chst eine Reihe von der Form \\(y = \\sum^{\\infty}_{\\nu =0} D_{\\nu} x^{\\varrho +\\nu}\\) in die Differentialgleichung eingesetzt; dadurch erh\u00e4lt man eine algebraische Gleichung zur Berechnung von \\(\\varrho\\) und f\u00fcr die Koeffizienten \\(D_{\\nu}\\) eine Rekursionsformel, welche vielfach noch einige Anfangskoeffizienten willk\u00fcrlich l\u00e4\u00dft. Nun kann man zeigen, -- und das ist der Schwerpunkt des ganzen Beweises --, da\u00df die Reihe beliebiger Wahl des willk\u00fcrlichen Anfangskoeffizienten in einem gewissen Gebiete um den Nullpunkt konvergiert und daher wirklich ein Integral darstellt. -- Ist dagegen der Nullpunkt eine Stelle der Unbestimmtheit, so gibt es im allgemeinen gar kein Integral der obigen Form. Zwar lassen sich ebenfalls derartige Reihen angeben, welche der Differentialgleichung formal gen\u00fcgen; diese sind aber bei allgemeiner Wahl der willk\u00fcrlichen Anfangskoeffizienten f\u00fcr alle \\(x\\) divergent. Es handelt sich nun um die Frage, ob nicht bei passender spezieller Wahl trotzdem Konvergenz erzielt werden kann. \\textit{Helge von Koch} (Acta Math. 18, 1894) hat diese Aufgabe unter einer speziellen Annahme mittels unendlicher Determinanten behandelt und zum Abschlu\u00dfgebracht, indem es ihm gelang, alle sich bestimmt verhaltenden Integrale aufzufinden. Die besondere Annahme besteht darin, da\u00df in der Differentialgleichung der Koeffizient der zweith\u00f6chsten Ableitung verschwindet; obwohl dies immer durch eine geeignete Transformation erzielt werden kann, so werden doch durch dieselbe im allgemeinen Integrale, die sich bestimmt verhalten, in solche transformiert, die sich unbestimmt verhalten, so da\u00df f\u00fcr die urspr\u00fcngliche Aufgabe nichts gewonnen ist.  Verf. (vgl. F. d. M. 40, 364/5, 1909, JFM 40.0364.04) bringt nun in der vorliegenden Arbeit das Problem zur vollst\u00e4ndigen Erledigung, indem s\u00e4mtliche an einer Unbestimmtsheitstelle sich bestimmt verhaltenden Integrale -- sowohl die logarithmenfreien, als auch die mit Logarithmen behafteten -- ermittelt werden, und zwar auf einem ganz anderen Wege, der keinerlei spezielle Annahme erfordert und au\u00dferdem einfacher ist. Es handelt sich dabei um einen weiteren Ausbau derjenigen Methode, die Verf. in zwei in den Acta Math. 34 (1910/11) erscheinenden Arbeiten auf Differentialgleichungen mit rationalen Koeffizienten angewandt hat; doch ist die vorliegende Arbeit von den angef\u00fchrten unabh\u00e4ngig.  Von den Resultaten sei der folgende Satz hervorgehoben:  ``Die Koeffizienten der Differentialgleichung  \\[ P_0(x)y^{(m)} + P_1(x)y^{(m-1)}+ \\cdots +P_m(x)y=0 \\]  seien in einem zusammenh\u00e4ngenden Bereich \\(B\\) regul\u00e4r, und \\(P_0 (x)\\) habe in \\(B\\) nur \\(s\\) Nullstellen, jede ihrer Multiplizit\u00e4t entsprechend gez\u00e4hlt; dann gibt es mindestens \\(m - s\\) Integrale, die im ganzen Bereich \\(B\\) regul\u00e4r sind. 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