{"entities":{"Q5911016":{"pageid":8025258,"ns":120,"title":"Item:Q5911016","lastrevid":26281752,"modified":"2024-03-05T02:36:52Z","type":"item","id":"Q5911016","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur Dynamik bewegter Systeme."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2645206"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5911016$80F96D65-6BCE-429D-A97B-E1D954D411DE","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"9ef05e9e758746252aabbf0096bc29f74cfd8163","datavalue":{"value":{"text":"Zur Dynamik bewegter Systeme.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q5911016$ABE49F49-D201-4F93-A8C4-B3FEBEEC3C68","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"984eef305d77d9ac08b6486ca73a0a56554c6ffa","datavalue":{"value":"38.0718.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5911016$E17868F2-FC5B-4D95-85EF-836D68F4A566","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e29cc4ca8b14155cd1df655f2e64c145a19be89d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1457842,"id":"Q1457842"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5911016$58414266-44EE-4688-B3C4-96FCF4569DF7","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c64de3eed0de617d7b2b163f8de943d1f06c00c1","datavalue":{"value":{"time":"+1907-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q5911016$A38C4B40-461E-446E-9008-69AE0A1812FA","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"1c1dcc104c19f2e8d69683e4d47a832495563aa7","datavalue":{"value":"``Seitdem die neueren Forschungen auf dem Gebiete der W\u00e4rmestrahlung von experimenteller, wie auch von theoretischer Seite her \u00fcbereinstimmend zu dem Ergebnis gef\u00fchrt haben, da\u00df\\ ein von jeglicher ponderabler Materie entbl\u00f6\u00dftes, lediglich aus elektromagnetischer Strahlung bestehendes System sowohl den Grundgesetzen der Mechanik, wie auch den beiden Haupts\u00e4tzen der Thermodynamik in einer Vollst\u00e4ndigkeit gehorcht, die bei keiner einzigen der bisher aus diesen S\u00e4tzen gezogenen Folgerungen etwas zu w\u00fcnschen \u00fcbrig l\u00e4\u00dft, ist es notwendig geworden, eine Reihe von Vorstellungen und Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, die bisher gew\u00f6hnlich als feste und fast selbstverst\u00e4ndliche Voraussetzungen allen theoretischen Spekulationen auf diesen Gebieten zugrunde gelegt wurden, einer prinzipiellen Revision zu unterziehen, und eine n\u00e4here Betrachtung zeigt, da\u00df\\ einige der einfachsten und wichtigsten unter ihnen in Zukunft nur mehr den Charakter von allerdings weitgehenden und praktisch sehr wichtigen Ann\u00e4herungen, aber keineswegs mehr genaue G\u00fcltigkeit beanspruchen k\u00f6nnen.''  Dies wird nachgewiesen an einigen Beispielen: erstens an der Auffassung der gesamten Energie eines bewegten ponderablen K\u00f6rpers, als additiv zusammengesetzt aus einem Gliede, welches, unabh\u00e4ngig von dem innern Zustande des K\u00f6rpers, nur mit seiner Geschwindigkeit variiert, der Energie der fortschreitenden Bewegung, und einem zweiten Gliede, welches, unabh\u00e4ngig von der Geschwindigkeit, nur von dem inneren Zustand, n\u00e4mlich von der Dichte, der Temperatur und der chemischen Beschaffenheit, abh\u00e4ngt, der inneren Energie des K\u00f6rpers. Diese Zerlegung ist von nun an, prinzipiell genommen, in keinem einzigen Falle mehr gestattet. Das zweite Beispiel betrifft die tr\u00e4ge Masse; es l\u00e4\u00dft sich jetzt ganz allgemein beweisen, da\u00df\\ die Masse eines jeden K\u00f6rpers von der Temperatur abh\u00e4ngig ist. Das dritte Beispiel ist die Frage nach der Identit\u00e4t von tr\u00e4ger und ponderabler Masse. Die W\u00e4rmestrahlung in einem vollst\u00e4ndig evakuierten, von spiegelnden W\u00e4nden begrenzten Raume besitzt sicher tr\u00e4ge Masse, nicht aber ponderable Masse, wie zun\u00e4chst anzunehmen das Wahrscheinlichste ist.  ``Angesichts der geschilderten Sachlage, durch welche einige der bisher gew\u00f6hnlich als festeste St\u00fctze f\u00fcr theoretische Betrachtungen aller Art benutzten Anschauungen und S\u00e4tze ihres allgemeinen Charakters entkleidet werden, mu\u00df\\ es als eine Aufgabe von besonderer Wichtigkeit erscheinen, unter den S\u00e4tzen. Welche bisher der allgemeinen Dynamik zugrunde gelegt wurden, diejenigen Herauszugreifen und besonders in den Vordergrund zu stellen, welche sich auch den Ergebnissen der neuesten Forschungen gegen\u00fcber als absolut genau bew\u00e4hrt haben; denn sie allein werden fernerhin Anspruch erheben d\u00fcrfen, als Fundamente der Dynamik Verwendung zu finden.''  ``Fragen wir daher nach den wirklich exakten Grundlagen der allgemeinen Dynamik, so bleibt von allen bekannten S\u00e4tzen nur \u00fcbrig das Prinzip der kleinsten Wirkung, welches, wie \\textit{H. von Helmholtz} nachgewiesen hat, die Mechanik, die Elektrodynamik und die beiden Haupts\u00e4tze der Thermodynamik in ihrer Anwendung auf reversible Prozesse umfa\u00dft. Da\u00df\\ in dem n\u00e4mlichen Prinzip auch die Gesetze einer bewegten Hohlraumstrahlung enthalten sind, habe ich im folgenden besonders gezeigt. Aber das Prinzip der kleinsten Wirkung gen\u00fcgt noch nicht zur Fundamentierung einer vollst\u00e4ndigen Dynamik ponderabler K\u00f6rper; denn f\u00fcr sich gew\u00e4hrt es keinen Ersatz f\u00fcr die eben als unhaltbar nachgewiesene und daher hier nicht einzuf\u00fchrende Zerlegung der Energie eines K\u00f6rpers in eine fortschreitende und eine innere Energie. Dagegen steht ein solcher Ersatz in vollem Umfange in Aussicht bei der Einf\u00fchrung eines andern Theorems: des von \\textit{H. A. Lorentz} und in allgemeinster fassung von \\textit{A. Einstein} ausgesprichenen Prinzips der Relativit\u00e4t. Wenn auch von direkten Best\u00e4tigungen der G\u00fcltigkeit dieses Prinzips nur eine einzige, allerdings sehr gewichtige, zu nennen ist: das Ergebnis der Versuche von \\textit{Michelson} und \\textit{Morley} (1887), so ist doch andererseits bis jetzt keine Tatsache bekannt, die es direkt hinderte, diesem Prinzip allgemeine und absolute Genauigkeit zuzuschreiben. Andererseits erweist sich das Prinzip als so durchgreifend und fruchtbar, da\u00df\\ eine m\u00f6glichst eingehende Pr\u00fcfung w\u00fcnschenswert erscheint, und diese kann nur durch Untersuchung der Konsequenzen erfolgen, welche es in sich birgt.''  ``Dieser Erw\u00e4gung folgend, hielt ich es f\u00fcr eine lohnende Aufgabe, die Schl\u00fcsse zu entwickeln, zu welchen eine Kombination des Prinzips der Relativit\u00e4t mir dem Prinzip der kleinsten Wirkung f\u00fcr beliebige ponderable K\u00f6rper f\u00fchrt. Es haben sich dabei gewisse weitere Ausblicke ergeben, sowie auch einige Folgerungen, die vielleicht einer direkten experimentellen Pr\u00fcfung zug\u00e4nglich sind.''  Wegen der fundamentalen Bedeutung der Ausf\u00fchrungen sind die vorstehenden S\u00e4tze der Einleitung der Abhandlung entnommen worden. Die analytische Durchf\u00fchrung der Untersuchung mu\u00df\\ im Originale verfolgt werden. Wir setzen nur noch die \u00dcberschriften der einzelnen Abschnitte her:  I. Dynamik einer bewegten schwarzen Hohlraumstrahlung. II. Prinzip der Kleinsten Wirkung und Prinzip der Relativit\u00e4t. III. Anwendungen. IV. Einf\u00fchrung neuer, unabh\u00e4ngiger Variabeln. Aus III werde ``die wichtigste Folgerung aus den allgemeinen Beziehungen'' des Abschnitts II angef\u00fchrt: ``Das kinetische Potential \\(H\\) und somit auch alle Zustandsgr\u00f6\u00dfen lassen sich unmittelbar als Funktionen der Geschwindigkeit, des Volumens und der Temperatur angeben, sobald sie f\u00fcr die Geschwindigkeit Null als Funktionen des Volumens und der Temperatur bekannt sind.''","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q5911016$7C3A675B-0DF8-4F60-9BBA-B24E46B4FA84","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"95b7f672b831092a97b414344a6a14cfa22a22a3","datavalue":{"value":"2645206","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q5911016$AE8C4E37-329D-44A4-B6A3-A65AFEBC2F19","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"fb8f3f1b238b82b0e61011d9c066d070470ca174","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1832296,"id":"Q1832296"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5911016$9EB58BFD-A187-4DB9-9184-953DD98FD524","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q5911016$DEBB914B-DF7C-4543-9094-FBB4E3F9D068","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:5911016","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:5911016"}}}}}